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Crash Time? - Teil 2

Allgemeine Themen wie Kurse, Wirtschaft und Politik, Lagerung, (Steuer-)Rechtliches, Finanzen, Immobilien etc.

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Crash Time? - Teil 2

Beitragvon Forum-Team » 07.07.2012, 15:37

Fortsetzung Crash Time? - Teil 2

Crash Time? - Teil 1 finden Sie hier:
http://www.silber.de/forum/crash-time-- ... t8054.html

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AGnostiker
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Beitragvon AGnostiker » 07.07.2012, 16:45

185Rhenium hat geschrieben:Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Irgendwann hört keiner mehr auf die negativen Nachrichten, weil er sie nicht mehr für bare Münze nimmt. Das ist dann der Tag X an dem es passieren könnte.

Das mag vielleicht (noch) für D/A/CH/NL/Skandinavien gelten, anderswo in Europa reagieren die Menschen schon und werden aktiv. Auch wenn viele aktiv inaktiv werden oder gleich auswandern (müssen):

http://www.ftd.de/politik/international ... 59705.html

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Datenreisender
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Beitragvon Datenreisender » 07.07.2012, 16:47

Albtraumhafte Schuldenbombe: Die nächste Krisenwelle wird verheerend sein

Wir sind hier wirklich nicht allzu scharf drauf, ständig irgendwelche Untergangsszenarien an die Wand zu malen, aber wenn man sich die Daten so anschaut, muss man sich schon fragen, ob Waffen und Nahrungsmittel nicht vielleicht doch die besten Investments sind.

http://www.propagandafront.de/1120720/a ... -sein.html
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Metaller
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Beitragvon Metaller » 07.07.2012, 17:39

Mango hat geschrieben:
Ron Hera: Glauben Sie, dass Währungen gerade ihren Wert verlieren?

John Embry: Tatsache ist, dass die Wirtschaften langsam wegschmelzen. Das Problem sind die exzessiven Schulden in jedem Winkel der Welt. Diese Schulden ließen sich nur noch durch aggressives Wirtschaftswachstum beherrschen, doch die Schaffung von Wachstum mithilfe von Schulden kann nicht funktionieren. Die Vorstellung, man könnte die Wirtschaft wieder in Gang bringen, indem man noch mehr Schulden schafft, ist doch einfach unlogisch. Wir können doch schon die bestehenden Schulden nicht bedienen, selbst nicht zu unnatürlich niedrigen Zinssätzen. Ich kann hier keine einfache Lösung erkennen. Wir müssen die exzessive Verschuldung aus dem Finanzsystem bekommen. Entweder werden Politiker eine Inflationswelle in Gang setzen oder es wird einen deflationären Zusammenbruch geben.


Ich finde das gesamte Interview unter http://www.goldseiten.de/artikel/142706 ... ml?seite=1 sehr interessant, aber der letzte Satz des Zitats leuchtet mir nicht ein. Inflation ist klar, aber ein deflationärer Zusammenbruch als Alternative, um die Verschuldung aus dem Finanzsystem zu bekommen ... hä?


Wenn die Politik untätig bleibt, kommt es zu einer Deflation.
Immer weniger Menschen haben immer mehr Geld und immer mehr Menschen haben immer weniger Geld. (mathematische Konsequenz des Zinseszinses)
Dies führt dazu, dass die Masse weniger konsumieren kann, und die Reichen nicht mehr konsumieren können, da sie bereits mehrere Uhren, Autos, Yachten etc. haben. In der Summe haben wir sinkende Konsumausgaben die zu einer Deflation führen.
Erst stirbt der freie Markt, dann stirbt die Demokratie.
Das menschliche Individuum wird vom Bestehenden sozialisiert. Normalität bildet den Horizont, den nur wenige überwinden.

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Beitragvon Mango » 07.07.2012, 22:33

Wie eine Deflation entsteht ist mir schon klar. Ich hab mich nur über die Aussage gewundert "dass man mit einem deflationären Zusammenbruch die Verschuldung aus dem Markt bekommt" So als wäre das eine der möglichen Alternativen, für oder gegen die es sich zu entscheiden gilt. Oder ich hab das falsch interpretiert.

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Beitragvon Metaller » 08.07.2012, 07:10

Also ich verstehe die Aussage so, dass wenn die Politik untätig bleibt, wir automatisch in eine Defla kommen, die Politik kann als Alternative eine Infla erzeugen.
In einer Defla kann man die Schulden nur durch Schuldenschnitte reduzieren. Also als Folge der wirtschaftlichen Probleme mit Massenarbeitslosigkeit und Verschuldung. Insofern hat der Artikel die letzte Konsequenz nicht benannt.
Zumindest habe ich keine andere Erklärung für diese Aussage. Eine Defla alleine löst die Verschuldungsproblematik nicht sondern verschärft sie.
Erst stirbt der freie Markt, dann stirbt die Demokratie.

Das menschliche Individuum wird vom Bestehenden sozialisiert. Normalität bildet den Horizont, den nur wenige überwinden.

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Beitragvon AGnostiker » 08.07.2012, 16:02

Roubini tätigte bisher eigentlich - relativ neutral - sehr realistische Einschätzungen:

http://www.handelsblatt.com/politik/int ... 47938.html (8 Seiten!)

Wir werden erleben, ob er richtig liegt oder nicht.

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Datenreisender
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Beitragvon Datenreisender » 13.07.2012, 18:52

19 Warnhinweise, dass der Welt eine neue Finanzkatastrophe bevorsteht
Die weltweiten politischen Führer haben praktisch alles versucht, was man sich vorstellen kann – und dennoch kommen wir der globalen Finanzkatastrophe unvermeidlich Schritt für Schritt näher. Es gab „Konjunkturpakete“, quantitative Lockerungsmaßnahmen, Anleiheaufkäufe, Zinssenkungen, Notfall-Gipfel, Rettungspakete für Banken, Rettungspakete für ganze Nationen und „Operation Twist“. Kurzum: Es kam zu beispiellosen staatlichen Interventionen und es wurden riesige Berge neuer Staatsschulden angehäuft, und trotzdem scheint sich die Weltwirtschaft nicht zu erholen.
http://www.propagandafront.de/1121980/1 ... steht.html

Systemneustart: Monster-Crash des westlichen Bankensystems
Das 250 Jahre alte westliche Geld- und Finanzsystem steht vor einem baldigen Neustart. Was mit Kerbhölzern und der Gründung der Bank von England seinen Anfang nahm, dürfte in den kommenden Jahren mit einem Monster-Crash enden. Danach geht das Ganze wohl wieder von vorne los. Anleger und Sparer können sich nur schützen, indem sie sich dem Mindestreserve-Bankensystem entziehen und in harte Vermögenswerte wie Gold, Silber oder andere Rohstoffe gehen.
http://www.propagandafront.de/1121920/s ... stems.html
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Turnbeutelvergesser
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Beitragvon Turnbeutelvergesser » 13.07.2012, 19:24

Was mir nicht einleuchtet: Warum wäre D nach Abschaffung/Austritt aus dem Euro mit einer neuen starken Währung gegenüber den anderen Euroländern so viel schlechter dran??? D hatte früher eine starke Währung und ist damit nicht schlecht gefahren. Außerdem, Länder wie die Schweiz, Kanada, Australien, Norwegen und Singapur haben auch starke Währungen. M.E. wird es eine Delle geben und das wars dann aber auch. Die ewige Mähr vom Europrofiteur hat schon so'n langen Bart.

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Beitragvon 185Rhenium » 13.07.2012, 19:45

Wenn man so darüber nachdenkt, was so ein virtuelles gedankliches Konstrukt der Mathematik (Zinseszins) für eineMacht besitzen soll, und dass nur dadurch die Welt am Rand des Abgrunds steht ... mal ganz ehrlich das ist doch wirklich erbärmlich ... und das für die angeblich einzig intelligente Rasse. Da schämt man sich ja fast Mensch zu sein.
Gäbe es kein Geld bzw. Zins, dann wären rein theoretisch alle glücklich, bis auf diejenigen, die ihre Zahlen nicht mehr wachsen sehen und sich mit dem zufrieden geben müssten, was sie derzeit an materiellen Besitz haben - wobei das auch schon viel ist.

Ja, Neid Gier und Missgunst sind des Menschen untergang ...

PS: Übrigens wollen sie in Hessen jetzt ein Gesetzt beschließen, dass Privatpersonen den Wald nur noch mit Genehmigung betreten dürfen. Die Freiheit wird also auch schon ganz extrem angezapft.

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malamute
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Beitragvon malamute » 13.07.2012, 20:04

185Rhenium hat geschrieben:Wenn man so darüber nachdenkt, was so ein virtuelles gedankliches Konstrukt der Mathematik (Zinseszins) für eineMacht besitzen soll, und dass nur dadurch die Welt am Rand des Abgrunds steht ...


Was ich überhaupt nicht mehr verstehe: Die Welt, so wie wir sie kennen, steht nicht am Rande des Abgrundes - sie stürzt schon seit einiger Zeit im freien Fall auf den Boden des Abgrundes zu.

Nur weil Menschen mit dem Wort "crash" etwas verbinden, das -von seiner zeitlichen Ausdehnung- in etwa einem Autozusammenstoß ähnelt, läßt sich das nur sehr bedingt auf unsere Situation anwenden.

Das kommt mir so vor wie ein alter Ruhrgebietswitz:

Steiger und Lehrliing stehen am Schachtrand, Steiger rutscht aus und fällt in den Schacht.
Lehrling: Meister, haben sie sich wehgetan?
Hohle, etwas langgezogene Antwort: Nein!
Lehrling: Meister, wie kommt das?
Antwort: Ich falle noch...

Viele Grüße
malamute

Metaller
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Beitragvon Metaller » 14.07.2012, 07:13

@ malamute
Du sprichst mir aus der Seele.
Wir haben ja einige Foristen, die behaupten, dass der Crash nicht kommt.
Dabei übersehen sie jedoch, dass für einige/viele Menschen gerade in der Peripherie Europas dieser Crash bereits Lebenswirklichkeit geworden ist.
Nur weil bei uns noch keine Barrikaden brennen, fällt der Crash nicht aus.

@ rhenium smilie_01
und dabei wäre es so einfach, sich aus diesem Szenario zu befreien...
Erst stirbt der freie Markt, dann stirbt die Demokratie.

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Beitragvon Datenreisender » 17.07.2012, 07:25

Der bedrohte Frieden

Carl Friedrich von Weizäcker sagte bereits 1983 den Niedergang des Kommunismus voraus. Doch die Prognose für das, was danach kommt, ist grauenvoll: "Die Menschheit wird nach dem Niedergang des Kommunismus, das skrupelloseste und menschenverachtendste System erleben, wie es die Menschheit noch niemals zuvor erlebt hat, ihr Armageddon."

http://www.mmnews.de/index.php/politik/ ... te-frieden
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Beitragvon Silberlicht » 17.07.2012, 10:49

Fand gerade keinen passenden Trööt.

Endlich gehen Bayerns Politiker auf die Barikaden!Der Länderfinanzausgleich kann so nicht weitergehen.
Die anderen Bundesländer sollen mal ihre Häuser selber in Ordnung bringen!

Ist ja mittlerweile wie Eurozone im eigenen Land!
Wenn hier schon die florierenden Länder die Maroden durchschleppen müssen,kann es ja in Europa nicht besser laufen!
Diese Transferunion kann so auch nicht weitergehen!

Was hier viele den maroden EU-Ländern anlasten, sollten sie auch den maroden Bundesländern vorwerfen.
Wenn schon,gleiche Vorwürfe für Alle.

Bayern plant Klage vor dem Verfassungsgericht.Zeit wirds! smilie_01

Ps. Ich persönlich würde bevorzugen:Auf den Freistaat berufen und aus dem Bund austreten!

Mammutbaum
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Wald

Beitragvon Mammutbaum » 17.07.2012, 11:18

185Rhenium hat geschrieben:PS: Übrigens wollen sie in Hessen jetzt ein Gesetzt beschließen, dass Privatpersonen den Wald nur noch mit Genehmigung betreten dürfen. Die Freiheit wird also auch schon ganz extrem angezapft.


@ Rhenium
Kannst du näheres dazu ausführen/zitieren? Welch grausiger Gedanke - schlimmer geht's fast nimmer.


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