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Milchflecken auf Silbermünzen

Allgemeine Themen wie Kurse, Wirtschaft und Politik, Lagerung, (Steuer-)Rechtliches, Finanzen, Immobilien etc.

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Milchflecken auf Silbermünzen

Beitragvon Forum-Team » 26.04.2012, 12:26

Artikel: Milchflecken auf Silbermünzen entfernen

Liebe Community,

wir haben uns einmal dem Thema Milchflecken angenommen und hierzu einen entsprechenden Artikel mit Tests verschiedener Methoden zur Entfernung verfasst.

Den Artikel findet Ihr hier: Milchflecken auf Silbermünzen

Es wäre interessant zu wissen, ob es hierzu weitere Methoden, Erkenntnisse oder Erfahrungen gibt, die über den Artikel hinaus interessant für die Forumsgemeinde sein könnten. Wir bitten in diesem Faden ausschließlich sachliche und themenbezogene Postings einzustellen, um die Übersichtlichkeit zu behalten, danke!

Viele Grüße
Forum-Team
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Ric III
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Re: Milchflecken auf Silbermünzen

Beitragvon Ric III » 24.02.2018, 01:47

Frank the tank hat geschrieben:Moin,
einige schwören auf "alte" Umlaufmünzen. Ich habe schon 5DM Gedenker gesehen, die waren ziemlich grün verfärbt. Sah auch nicht gerade toll aus.
Man kann sich jede Münze schön saufen .......


Ist ein Problem der klassischen Münzalbenlagerung .Witzigerweise sind z.B. die 10 ATS (obwohl mit 640/1000 einen Hauch höcher legiert als die 625er 5 DM auf dem bundesdeutschen Markt "grüner" als die Heiermänner.

Ich vermute daß es daran liegt daß sie im Schnitt häufiger und länger in Alben herumlagen als die Heiermänner.

Wäre mal interessant ob das Phänomen in Ö ebenso häufig auftritt.

Hier mal Vergleichzahlen:

Von 863 10 ATS Exemplaren sind 319 bei einer Schnellsortierung erkennbar "grünlich".Die Zahl wäre gewiß nochmals deutlich höher wenn ich einzeln mit der Lupe nach grünen Stellchen forschte...

Geht es um schiere Materialhortung ist mir ein Grünspanling allerdings ebenso recht wie ein Milchkleckerl.

pontos
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Re: Milchflecken auf Silbermünzen

Beitragvon pontos » 24.02.2018, 09:13

Ich habe über die Heiermänner als Alternative zum Bullion nachgedacht(gleich im Internet gesucht...).
Zusammen mit den 5 DM, 10 DM und 10 Euro Gedenkmünzen und eventuell noch den ÖS.

Weiss jemand wieso sind die Heiermänner teuerer als die 5 DM Gedenkmünzen?

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robin8888
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Re: Milchflecken auf Silbermünzen

Beitragvon robin8888 » 24.02.2018, 09:44

pontos hat geschrieben:Ich habe über die Heiermänner als Alternative zum Bullion nachgedacht(gleich im Internet gesucht...).
Zusammen mit den 5 DM, 10 DM und 10 Euro Gedenkmünzen und eventuell noch den ÖS.

Weiss jemand wieso sind die Heiermänner teuerer als die 5 DM Gedenkmünzen?



Vermutlich, weil der Adler noch wie ein Adler aussah und nicht wie ein Suppenhuhn
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sternengong
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Re: Milchflecken auf Silbermünzen

Beitragvon sternengong » 24.02.2018, 11:17

Frage an die "alten Hasen": Wie sieht das mit älteren Jahrgängen von z.B. Koala, Kookaburras, Lunar II etc. aus? Haben die sich original gekapselt schadlos gehalten?
Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden smilie_01

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Grandmaster
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Re: Milchflecken auf Silbermünzen

Beitragvon Grandmaster » 24.02.2018, 12:32

Panik95 hat geschrieben:MP Edelmetalle zahlt im Ankauf für Milchflecken den gleichen Preis wie für einwandfreie Ware.
Ein Bericht aus dem Jahr 2016,ist das heute genau so? müßte man testen.

Bei Kettner Edelmetalle funktioniert das nicht.

Wer hat in letzter Zeit Silbermünzen mit Milchflecken an Händler verkauft und kann Infos mit Preis und Stückzahl geben?

Ja, Infos über Erfahrungen wären gut.

Panik95 hat geschrieben:Silbermünzen mit schwarzen Flecken oder Milchflecken können nur mit Abschlag angekauft werden,denn
der Weiterverkauf ist nur als B-Ware möglich oder zum Schmelzpreis.

Koala,Kookaburra,Britannia,US Eagle,Libertad sind fast zum gleichen Preis Fleckenfrei.

Deswegen wundere ich mich über MPs Ankaufspraxis. Libertads mit Flecken habe ich auch schon gesehen. Und ich glaube, bei Britannias tritt das Problem auch auf.

Ric III hat geschrieben:Ich zahle für fleckenfreie Bullions auf dem Zweitmarkt gewiß KEINE AUFschläge,sondern der übliche Bullionpreis ist eben der übliche Bullionpreis.

Tja...was ist denn der übliche Bullionpreis? Indirekt zahlst du ja Aufschläge für fleckenfreie Bullion, wenn gleichzeitig fleckige Bullion günstiger angeboten werden (was gut geht, da der Preis für Bullion ja über dem Spotpreis liegt). Und was ist, wenn fleckenfreie und gefleckte Ware zum gleichen Preis verkauft werden? Für was entscheidet sich der geneigte germanische Kunde dann? Spiegelnd oder milchig-fleckig? Oder ist es ihm dann vollkommen egal? Gibt es vielleicht dann doch wieder welche, die etwas mehr für fleckenfreie Ware zahlen und dann wieder alles durcheinander werfen, weil es dann wieder Preisunterschiede geben wird? Fragen über Fragen...

Ric III hat geschrieben:Geht es um schiere Materialhortung ist mir ein Grünspanling allerdings ebenso recht wie ein Milchkleckerl.

Ist dann halt immer eine Frage des Preises. Optimal hierbei => Spotpreis. Da kann man beim An- und Verkauf nicht mehr nach unten drücken. Bullion fiele dann hier aber bei der Betrachtung raus.

pontos hat geschrieben:Ich habe über die Heiermänner als Alternative zum Bullion nachgedacht(gleich im Internet gesucht...).
Zusammen mit den 5 DM, 10 DM und 10 Euro Gedenkmünzen und eventuell noch den ÖS.

Weiss jemand wieso sind die Heiermänner teuerer als die 5 DM Gedenkmünzen?

Vielleicht gibt es da Sammler...oder einfach Nostalgiker...oder man mag es gerne uniform.

Bis auf wenige Ausnahmen ist es egal ob 5er Gedenker oder 5er Heiermänner. Bei beiden Münzen sind es 7g Silber. Wenn Gedenker günstiger angeboten werden als Heiermänner, dann kaufe ich halt Gedenker. Rest regelt der Silberkurs. 10 DM sind ok, 10€ zu teuer ("Liquiditätreserve" mit Silberanteil). ÖS muss man schauen...50er verhalten sich beim aktuellen AG-Kurs anders wie 100er...ähnlich wie 10 DM 925 - 625. Steigt Silber, ändert sich das wieder.
Die Berühmtheit manches Zeitgenossen ist unmittelbar mit der Dummheit seiner Bewunderer verbunden.

Aurifer
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Re: Milchflecken auf Silbermünzen

Beitragvon Aurifer » 24.02.2018, 13:45

sternengong hat geschrieben:Frage an die "alten Hasen": Wie sieht das mit älteren Jahrgängen von z.B. Koala, Kookaburras, Lunar II etc. aus? Haben die sich original gekapselt schadlos gehalten?


Was nützen die Erfahrungen anderer Leute bei diesem Thema, das hier aufgrund seiner permanenten Relevanz über 40 Seiten geschafft hat? Natürlich ist es gut, die Erfahrungen anderer Leute in seine Überlegungen einzubeziehen. Die einen schwören auf die weitgehende Fleckenfreiheit von Libertad, bis dann die ersten schlimmen Fotos im Forum auftauchen. Der nächste kauft nur noch Eagles, weil die angeblich auch weniger Befall haben sollen.

Meine MF-Spitzenreiter sind Bullion ML / Wiener Phil. / Arche/ seit 2013 einige Britannia. In Kangaroo / Trichternetzspinne habe ich noch nicht reingeschaut. Gute Erfahrungen habe ich mit Fiji Taku / Reppa-Springböcken und früher Britannia.

Bei Lunar (hatte ich bis 1/2 kg komplett, also einige Hundert Münzen) hatte ich drei bis vier mit Flecken zu verzeichnen: Tiger 2 oz, Ochse 1 oz und zuletzt Maus 1/2 kg. Kookaburra habe ich mehrere komplette Serien ab 1990 und vom Koala 1/2 und 1 oz auch mehrere. Ein Koala 2011 hatte einen braunen Fleck, ansonsten habe ich da noch keine Milch entdeckt, obwohl die neueren Jahre meist noch in der (Rest-)Rolle sind.

Ruanda-Serie BU und PP habe ich vor Jahren mehrfach fleckfrei verkauft, weil das Fleckenproblem mir nicht ganz geheuer schien - Preise blieben zwar hoch oder stiegen sogar noch, aber was soll's!

Ich kenne aber auch die Berichte, da haben Leute nach einigen Jahren eine Lunarrolle geöffnet und hatten voll die Fleckenpest erwischt. Da können dann ruhig 10 Leute schreiben, wie toll die Lunare sind. Wer vor einiger Zeit eine Rolle Tiger für 800-1000 Euro gekauft hat und die Hälfte reduziert sich dann wegen Flecken auf Bullionpreis, der ist mit Recht bedient.

Bei den jetzigen Preisen liegt das Problem weniger bei Flecken als vielmehr darin, dass Silber mal wieder kräftig zulegen könnte. Dann kaufen die Leute wieder und sind begeistert, wenn man die eine oder andere Tube etwas günstiger ergattern kann. Bei 16,50 für Koala / Kooka momentan sehen Libertad und AE als Tubenware einfach alt aus - allerdings nehmen die Kapseln / Rollen viel Platz weg. Da kann man dann auch ein paar Flecken verschmerzen, falls sie welche haben / bekommen sollten!
Wenn jemand ein Problem mit dir hat, lass es ihm. Es ist seines!

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Re: Milchflecken auf Silbermünzen

Beitragvon nordmann_de » 24.02.2018, 13:47

sternengong hat geschrieben:Frage an die "alten Hasen": Wie sieht das mit älteren Jahrgängen von z.B. Koala, Kookaburras, Lunar II etc. aus? Haben die sich original gekapselt schadlos gehalten?


Hallo sternengong,

ich kann nur für mich sprechen. Bisher hatte ich bei meinen gekapselten 1/2 und 1oz Kooka , Koala, Panda und Lunar II nur zweimal leichten Fleckenbefall. Ein 1/2oz Koala von 2010 und noch einen 1oz Koala von 2011 oder 2012. Da ich aber nur ein oder zwei Münzen je Ausgabe sammle, bin ich jetzt nicht die Referenzangabe dazu. Auffällig ist aber allemal, dass die direkt von gekapselten Münzen weniger drunter leiden. DIe Bullion werden aus der Tube beim Händler angepackt, egal ob mit Pinzette oder Handschuh, wenn sie einzeln verkauft werden. Dann nochmals bei mir, als ich sie wieder gekapselt hatte. In den Hautausdünstungen sind Unmegen an Chemikalien, die sich negativ auswirken können. Meiner Meinung nach besteht deswegen zusätzlich MF-Gefahr bei den Bullion in Verbindung mit dem unsauberen Herstellprozess.

Nur sind bei mir bei fast allen ungekapselten Bullion (ML, AE, Libertad, die ich jetzt nicht mehr habe) nach zwei bis drei Jahren Milchflecken aufgetaucht. Deshalb wurden sie "entsorgt".
Zweck des Disputs oder der Diskussion soll nicht der Sieg, sondern der Gewinn sein.
Joseph Joubert (1754-1824)

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sternengong
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Re: Milchflecken auf Silbermünzen

Beitragvon sternengong » 24.02.2018, 14:06

@ Aurifer & Nordmann: Ganz lieben Dank für Eure Erfahrungsberichte.
In der Tendenz werden es bei mir zukünftig eher direkt gekapselte Münzen werden. Bullion bleibt in der verschlossenen Tube plus immer ein bis zwei Ansichtsexemplare.

Ja das Thema Milchflecken nervt irgendwie schon, egal auf welchen Münzen...

Ohne sind sie einfach viel schöner anzuschauen :-)

Danke nochmals ....
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Silbermann 1984
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Re: Milchflecken auf Silbermünzen

Beitragvon Silbermann 1984 » 24.02.2018, 14:08

Münzen die so richtig weiß sind hab ich gar keine ,nur einige die wie so einen leichten Schleier haben .

Diese kamen aber ohne ausnahme schon so vom Händler bei mir an ,Kangaroo richtig dolle,ebenso Trichternetzspinne und Salzwasserkroko,die Eagles,und 2 Koalas und ein Kookaburra,eine Eule,der Libertad auch.

Ärgerlich aber auf der anderen Seite bei nem 2€ Stück wär es einem auch egal smilie_11 ,wenns mal wieder Kurse gibt von 40-50€ dann gibts dafür halt ne 1/4 Unze Gold oder einen schönen Urlaub smilie_11

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Maple Leaf
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Re: Milchflecken auf Silbermünzen

Beitragvon Maple Leaf » 24.02.2018, 15:51

Auch Degussa berichtet inzwischen über den angeblichen Milchfleckenschutz bei den Maples ab 2018:
http://www.degussa-goldhandel.de/mintsh ... dian-mint/
Mal sehen, wie sich dieser in ein paar Jahren bewährt (oder auch nicht).

Zum Verkauf kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass ich eine Masterbox Maples zum normalen Ankaufspreis dieses Händlers verkauft habe, obwohl in jeder Tube einige Münzen betroffen waren. Es ist also nicht zwangsläufig so, dass jeder Händler nur mit Abschlag ankauft.

Gerne nenne ich den Händler per PN, da ...

Um in Silber zu investieren kaufe ich schon lange nur noch Kilomünzen und zuvor waren auch ein paar mal 10-Unzer dabei, was ich aber inzwischen ebenfalls nicht mehr mache. Der Grund ist einfach der, dass ich noch nie auf einer Kilomünze aus Australien Flecken hatte (auch wenn es diese offensichtlich ebenfalls schon gegeben hat).
Liebe Grüße vom Ahornblatt

V-Max
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Re: Milchflecken auf Silbermünzen

Beitragvon V-Max » 24.02.2018, 16:57

Hi
Hatte schon einen Tiger 1 Kg Lunar2 mit massiven Milchflecken !
Aber vor cirka 4 Jahren schon verkauft.
Da war die Gier nach Lunar noch so groß,daß Milchflecken noch keinen Interessierten !!
Von Lunar1 hatte ich 13 Kiloteile,aber auf keinem nur irgend einen Milchfeck .
Gruß

puffi
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Re: Milchflecken auf Silbermünzen

Beitragvon puffi » 24.02.2018, 17:15

Das würde ich nicht so unterschreiben. Mit den LI schon aber das dies zu diesem Zeitpunkt keinen interessiert hat nicht. Ich hatte mal einen Deal mit einem verehrten Mitglied dieses Forums am laufen.
Dieser entdeckte auf einem LII Tiger 5oz um 11:32 bei vollem Sonnenlicht, wenn man den Tiger SSO Richtung in einem Winkel von 28,5 Grad hält mit einer Lupe von 10 facher Vergrößerung betrachtet einen Milchfleck von ca 0,05qmm beim A von Australia und hat ihn deshalb nicht genommen (kein Witz).
Seitdem ist Ag in Form von "Silber in anderer Form" für mich tot. Einzige Ausnahmen historische, numismatische Stücke. smilie_24
DICIQUE BEATUS ANTE OBITUM NEMO SUPREMAQUE FUNERA DEBET

V-Max
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Re: Milchflecken auf Silbermünzen

Beitragvon V-Max » 24.02.2018, 17:26

Hi
Silber Lunar ist Tot,von denen die jetzt noch kaufen sind die meisten Erbsenzähler !!
Mich würde interessieren wie es mit den Pandas 30 g. ausschaut ,sind hochwertiger gemacht !!.
Bei den 1 Uz. hatte ich fast keine mit Flecken dabei.
Gruß

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Grandmaster
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Re: Milchflecken auf Silbermünzen

Beitragvon Grandmaster » 24.02.2018, 17:30

puffi hat geschrieben:Dieser entdeckte auf einem LII Tiger 5oz um 11:32 bei vollem Sonnenlicht, wenn man den Tiger SSO Richtung in einem Winkel von 28,5 Grad hält mit einer Lupe von 10 facher Vergrößerung betrachtet einen Milchfleck von ca 0,05qmm beim A von Australia...

Eindeutig: Schmelzpreis...abzüglich dem Aufwand diese Münze so detailliert untersucht zu haben... smilie_11
Die Berühmtheit manches Zeitgenossen ist unmittelbar mit der Dummheit seiner Bewunderer verbunden.

Ric III
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Re: Milchflecken auf Silbermünzen

Beitragvon Ric III » 24.02.2018, 19:28

Grandmaster hat geschrieben:
Koala,Kookaburra,Britannia,US Eagle,Libertad sind fast zum gleichen Preis Fleckenfrei.

Deswegen wundere ich mich über MPs Ankaufspraxis. Libertads mit Flecken habe ich auch schon gesehen. Und ich glaube, bei Britannias tritt das Problem auch auf.

Ric III hat geschrieben:Ich zahle für fleckenfreie Bullions auf dem Zweitmarkt gewiß KEINE AUFschläge,sondern der übliche Bullionpreis ist eben der übliche Bullionpreis.

Tja...was ist denn der übliche Bullionpreis? Indirekt zahlst du ja Aufschläge für fleckenfreie Bullion, wenn gleichzeitig fleckige Bullion günstiger angeboten werden (was gut geht, da der Preis für Bullion ja über dem Spotpreis liegt). Und was ist, wenn fleckenfreie und gefleckte Ware zum gleichen Preis verkauft werden? Für was entscheidet sich der geneigte germanische Kunde dann? Spiegelnd oder milchig-fleckig? Oder ist es ihm dann vollkommen egal? Gibt es vielleicht dann doch wieder welche, die etwas mehr für fleckenfreie Ware zahlen und dann wieder alles durcheinander werfen, weil es dann wieder Preisunterschiede geben wird? Fragen über Fragen...

[/quote]


Die Frage nach der Entscheidung ob fleckfreie oder fleckenlose Massenware in Tubes oder MBs bevorzugt werden ist selbstredend berechtigt.

Mein Gott JA,

meine allerersten Röhrchen habbi in der Tat auch mal aufgemacht-
.geguckt-gezählt-gefummelt....

In der Regel läßt der geneigte Kunde die Verpackungseinheiten in ihrer Masse allerdings irgendwann auch einfach mal

zu.

Und somit bleiben die wesentlichen Fragen der Generation Schneeflocke auchg an dieser Stelle ungeklärt. smilie_06


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