Frank the tank hat geschrieben: ↑22.12.2025, 08:20
Hast Du alte Auszüge?
Was meinst du mit Auszügen?
Viele Käufe hier im Forum habe ich nicht dokumentiert, Anfänge meiner Sammlung zwischen 2006 und 2016 sind im ebay Nirvana verschwunden
@Rhenanus
Wenn es soweit ist im größeren Stil zu verkaufen, dann mache ich das natürlich auch bei Händlern.
Besondere Jahrgänge werden aussortiert und einzeln verkauft. Da werden ja Preise verlangt im Verkauf, die ich nie zahlen würde. Aber im Ankauf wird dann jeder Jahrgang meist gleich abgerechnet
Werde die Tage schöne Fotos und Videos machen, als Notfallplan. Falls Fragen auftauchen, wegen dieser Spekulationsfrist. Scheint ja sehr unwahrscheinlich und in der Praxis schlecht umsetzbar zu sein, kann trotzdem nicht schaden. Wer weiß, was die Zukunft noch so an Überraschungen parat hält
Bei regelmäßigen Verkäufen sowohl an Händler, Ebay oder auch in Foren könnte es unter Umständen zu Problemen kommen wenn Geweerbsmässiger Handel unterstellt wird.
Da,sollte die Nachweispflicht schon hieb und stichfest sein.
Bei uns in der Gegend wurde das Personal zum Prüfen aufgestockt. Warum wohl?
Schubidu hat geschrieben: ↑22.12.2025, 15:05
Da Du ja erst in frühestens 7 Jahren verkaufen möchtest, kann sich da noch Einiges ändern.
Eben, wer weiß was die Regierung sich noch Einfällen lässt, wenn der Staatssäckel zu arg schrumpft.
Ich bin ein kleiner Fisch, trotzdem türmt sich in 20 Jahren einiges zusammen und vieles ist aktuell doppelt bis das dreifache wert.
Deshalb lieber jetzt Gedanken machen, vielleicht wird in einigen Jahren diese ein Jahr Spekulationsfrist für Edelmetalle und Schmuck, Edelsteine abgeschafft. Durch den relativ schnellen und hohen Preisanstieg, ist der Finanzminister und Co. not amused, über diese Regelung und hätte auch gern ein Stück vom Kuchen.
Umso wichtiger wird es, seinen Bestand mit Nachweisen abzusichern. Vielleicht mache ich mir nur unnötig Gedanken darüber, aber Vorsicht ist besser wie Nachsicht...
.... und was ist wenn man seine gesamte Sammlung auf einen Ruck verkauft?
Zum Beispiel an eine Scheideanstalt? Wollen die auch wissen woher das Zeug ist?
Soll ja sogar einen Abholdienst geben.
Edelmetall47 hat geschrieben: ↑22.12.2025, 16:56
.... und was ist wenn man seine gesamte Sammlung auf einen Ruck verkauft?
Zum Beispiel an eine Scheideanstalt? Wollen die auch wissen woher das Zeug ist?
Soll ja sogar einen Abholdienst geben.
Wird spannend wenn die das Geld auf deine Bank überweisen und du auf einmal oder in mehrere Tranchen außergewöhnlich hohe Einzahlungen hast.
Ich spinne mal rum.
Man bekommt 100k oder 5x 20k überwiesen.
Da wird die Bank schon hinsehen.
Lass es noch größere Zahlungen werden, da wird dann noch genauer hingeschaut.
Frank the tank hat geschrieben: ↑22.12.2025, 08:20
Hast Du alte Auszüge?
Was meinst du mit Auszügen?
Viele Käufe hier im Forum habe ich nicht dokumentiert, Anfänge meiner Sammlung zwischen 2006 und 2016 sind im ebay Nirvana verschwunden
@Rhenanus
Wenn es soweit ist im größeren Stil zu verkaufen, dann mache ich das natürlich auch bei Händlern.
Besondere Jahrgänge werden aussortiert und einzeln verkauft. Da werden ja Preise verlangt im Verkauf, die ich nie zahlen würde. Aber im Ankauf wird dann jeder Jahrgang meist gleich abgerechnet
Werde die Tage schöne Fotos und Videos machen, als Notfallplan. Falls Fragen auftauchen, wegen dieser Spekulationsfrist. Scheint ja sehr unwahrscheinlich und in der Praxis schlecht umsetzbar zu sein, kann trotzdem nicht schaden. Wer weiß, was die Zukunft noch so an Überraschungen parat hält
Naja, ich meinte Kontoauszüge. Keine Ahnung wie lange man die Aufheben soll / muss. Alles über ebay war bestimmt mit Überweisung bezahlt. Da hat man doch einen Beleg.... Forum auch, hier entweder Abholung oder Überweisung.
Naja, ich meinte Kontoauszüge. Keine Ahnung wie lange man die Aufheben soll / muss. Alles über ebay war bestimmt mit Überweisung bezahlt. Da hat man doch einen Beleg....
...
In den letzten Jahren hat man bei ebay mit PayPal bezahlt und aus den entsprechenden Bankbelegen sieht man deswegen nicht mehr, was man gekauft hat.
Entspannt euch mal, wer eine Reihe von Rechnungen hat, die 5 bis 15 Jahre alt sind, hat den besten Beleg, dass er EM akkumuliert hat und nicht etwa kurzfristig Geldwäsche betrieben.
Und die Rechnungen muss man ja nicht abgeben, kann man immer mal wieder vorlegen .
Etwas schwieriger wird es, wenn erstmal das EU-Vermögensregister eingeführt wird, in das man alle privaten Vermögensgegenstände > 100k eintragen soll. Aber auch dann kann man wohl ab und zu mal mit 30k zum Händler, wenn man wegen beginnender Demenz ersteres vergessen hat.
Edelmetall47 hat geschrieben: ↑22.12.2025, 16:56
.... und was ist wenn man seine gesamte Sammlung auf einen Ruck verkauft?
Zum Beispiel an eine Scheideanstalt? Wollen die auch wissen woher das Zeug ist?
Soll ja sogar einen Abholdienst geben.
Wird spannend wenn die das Geld auf deine Bank überweisen und du auf einmal oder in mehrere Tranchen außergewöhnlich hohe Einzahlungen hast.
Ich spinne mal rum.
Man bekommt 100k oder 5x 20k überwiesen.
Da wird die Bank schon hinsehen.
Lass es noch größere Zahlungen werden, da wird dann noch genauer hingeschaut.
Ich habe im März 2022 für rund 31000€ an die Scheideanstalt Palladium verkauft.
Persönlich angeliefert,Bezahlung erfolgte per Überweisung auf mein Girokonto.
Bis heute gab es keinerlei Rückfragen,weder von der Bank noch vom Finanzamt.
Der Händler verlangt den Ausweis,ist aber zu keiner Meldung verpflichtet.
Die Bank sieht auf der Überweisung woher das Geld kommt,ist zu keiner Meldung verpflichtet.
Meldung erfolgt nur bei Verdachtsfällen.
Bei allen Käufen lege ich Wert auf eine Rechnung mit Namen,warum man anonym kauft konnte ich noch nie verstehen.
Und diese Verdachtsfälle entstehen meistens durch Zufallsbefunde.
Da bedarf es nicht mal einer Meldung.
Ist wie beim Arzt, man lässt sich durchchecken und bekommt unter Umständen etwas präsentiert was einem nicht lieb ist.
Warnungen haben sicherlich ihre Berechtigungen. Hier im Forum wird gewarnt vor Fake shops, zweifelhaften oder betrügerischen Angeboten in der Bucht, verschwundene Pakete, unseriöse Händlerpraktiken usw.
Ich kann mich allerdings nicht erinnern, im letzten Jahrzehnt hier im Forum von einer Prüfung des Finanzamtes nach einem EM-Verkauf an Händler gelesen zu haben. Und wenn die Haltefrist erfüllt ist und man diese mit Rechnungen / Kontobelegen oder Fotos belegen kann, dürfte es dem FA ziemlich egal sein.
Wenn meine Schwester und ich vor einem Hauskauf das Geld noch als Festgeld geparkt hatten oder das bewohnte Haus bzw. Wohnung noch nicht verkauft war, haben wir uns mit unterschiedlichen Nachnamen gegenseitig teilweise sechsstellige Summen per Überweisung geliehen. Über die üblichen Zinsen haben wir eine Abrechnung mit Überweisung durchgeführt und in der Steuererklärung angegeben. Auch da hat nie jemand nachgefragt. Wenn ich für meine Verwandten oder Freunde Gold oder Silber gekauft habe, wurden auch gewisse Summen überwiesen. Nachfrage: NIE!
Einmal vor ca. 40 Jahren hat mich die Kreissparkasse darauf hingewiesen, dass ich eine Überweisung nach Belgien über 7200 DM für Möbel in Auftrag gegeben und ob das seine Richtigkeit habe. Damals waren Überweisungen ins Ausland bei Privatleuten noch auffällig.
Vielleicht kann sich ja mal jemand melden, bei dem eine Nachfrage eingegangen ist (nicht zu Verkaufsplattformen), und seinen Fall kurz schildern. Dann könnten die Warnungen vielleicht neuen Nährboden erhalten.
Ich schreibe die Warnungen nicht umsonst.
Beruht alles auf reale Geschehnissen.
Solange alles unter dem Radar ist ist alles i.O.
Einmal im Fokus könnte es schwierig werden
wenn man dann keine plausible Erklärungen vorweisen kann.
In normalen Verfahren muss dem Angeklagten etwas nachgewiesen werden.
Im Steuerrecht ist es umgekehrt.
Da reichen Unterstellungen und man muss selbst die Nachweise erbringen.
Jeder Selbstständige der eine Steuerprüfung hatte weiss wovon ich spreche.