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Ich habe da mal eine Frage zum Thema Edelmetalle...

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WhiteWarrior
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Re: Ich habe da mal eine Frage zum Thema Edelmetalle...

Beitragvon WhiteWarrior » 07.02.2021, 13:31

H.M. Murdoch » 06.02.2021, 17:37 hat geschrieben:Servus liebe Silber-Jünger,

nach längerer "Inaktivität" aber immer wieder Phasen des stillen Mitlesens, beschäftigt mich die letzten Tage wieder einmal eine Frage, die bei mir im Freundes - und Bekanntenkreis diskutiert wurde bzw. indirekt Thema war.

Aber zunächst möchte ich nochmal ein dickes Lob an das Forum hier und alle User die sich daran aktiv beteiligen aussprechen, da dass hier eine echt super Sache zum Thema Edelmetalle, Silber, Politik und Weltgeschehen ist. Dafür nochmals ein großes *DANKE*!!!! smilie_01

Aber jetzt zu meiner Frage: Lange vor Corona (eigentlich mit Auftreten der 1. Finanz - und später Eurokrise) habe ich mich mit dem Thema Edelmetalle, Krisenabsicherung etc. (auch Dank Infos aus dem Forum) beschäftigt. Nach längeren Rechcheren etc. hatte ich dann angefangen Junk-Silber unregelmäßig zu kaufen (wahrscheinlich bin ich der klassische Horter anstatt Sammler). Hauptsächlich besteht mein Bestand aus 80% Schilling Münzen (20, 50, 100 Schilling) 10% DM - RM und 10% Maple Leaf.
Aufgrund Corona und der gewaltigen Schuldenneuaufnahme des Staates haben jetzt auf einmal auch viele Freunde und Bekannte das Thema Edelmetalle für sich entdeckt....
Ich habe mich bei dieser Diskussion immer vornehm zurückgehalten (der Kenner schweigt und genießt 8)

Was mich letztendlich aber immer wieder mal etwas Sorgenvoll gestimmt hat, war, dass bei dem Thema Silberanlage zwar immer wieder von den klassischen Buillon-Münzen (Kooka, Maple etc.) von diesen Laien gesprochen wurde aber nie von Schilling und Reichsmark.

Jetzt ist meine Sorge, dass bei einer weiteren (und vielleicht größeren und systemrelevanten Krise), ich trotz meines frühzeitig und kontinuierlichen investierens in Silber am Ende irgendwelche "Nachteile" habe da ich ja eher nicht die klassische Buillion Ware halte.....

Ich mich würde mich wirklich sehr darüber freuen, wenn hier ein "alter Hort-Hase" mir ein bisschen die Angst mit ein paar Argumenten nehmen bzw. vielleicht mich sogar in meinem bisherigen Weg bestätigen könnte.

Vielen Dank im Voraus!!! smilie_09



Hallo H.M. Murdoch

Ich stacke auch Junk-Silber. Ich weiss nicht wo du wohnst (Schweiz, Österreich, Deutschland)?

Ich bin in Süddeutschland und staple nur hochwertiges Junksilber und habe mich auf 3 Arten spezialisiert:

1.) Reichssilber 1933-1939 fünf Reichsmark 900. 12,5 Gramm Feinsilber pro Münze, Raugewicht 13,89 Gramm.

2.) 10 DM BRD 925 von 1998 - 2001. 14,34 Gramm Feinsilber pro Münze, Raugewicht 15,5 Gramm.

3.) 10 Euro BRD 925 von 2002 - 2010. 16,65 Gramm Feinsilber pro Münze, Raugewicht 18 Gramm.

Vor allem die Nr.3 wird auch von vielen Deutsch-Schweizern gestapelt, vor allem im Grenzgebiet (Raum Basel, Schaffhausen usw.). Die 10 Euro sind offizielles Zahlungsmittel in der BRD und können nicht unter 10 Euro fallen. Fällt beispielsweise die Unze Maple Leaf auf 15 Euro Spotpreis, kommt es zu folgender Rechnung:

15 Euro : 31,1 Gramm Feinsilber = 0,48 Euro Spotpreis pro Gramm Feinsilber

Bei der 10 Euro BRD 925 haben wir dann folgende Rechnung:

16,65 Gramm Feinsilber X 0,48 Euro Spotpreis = 7,99 Euro

Du würdest für die 10 Euro BRD 925 aber nicht 8 Euro erhalten, sondern mindestens 10 Euro, da Sie nicht unter den Nennwert fallen kann, solange es den Euro gibt. Nach unten also begrenzt durch Währung, nach oben offen durch Spotpreis. Spotpreis 1,10 Euro pro Gramm Feinsilber ergibt dann:

16,65 Gramm Feinsilber X 1,10 Euro Spotpreis = 18,31 Euro Spotpreis pro Münze.

Da in der Schweiz die dortigen Silbermünzen z.B. die aktuellen 835 Franken sehr teuer sind, investieren viele Deutsch-Schweizer in die 10 Euro BRD 925. Da viele Schweizer in der BRD einkaufen "umgekehrte Grenzgänger", werden auch gleich die Edelmetallhändler abgeklappert. Die Schweizer sind in unseren EM-Läden sehr beliebt. Originalton eines Händlers : " Einen tausend Franken-Schein stosse ich auch nicht von der Bettkante."

Beim Silber-Spotpreis von 0,40 Euro vor einigen Jahren haben Schweizer Silberinvestoren folgende Rechnung aufgemacht und sind auch bei meinen Händlern aufgeschlagen:

16,65 X 0,40 Euro = 6,66 Euro

Da wurden dann schon mal 40 von den 10 Euro BRD 925 gegen 20 Extrem-Milchflecken Maple Leaf je 31,1 Fein eingetauscht. Der Händler hatte ja nicht nur:

2 X 6,66 Euro = 13,32 Euro, sondern 20 Euro Währung.

Der Investor hatte nicht 16,65 Gramm Feinsilber, sondern 31,1 Gramm Feinsilber. Das nennt man je nach Sichtweise Win-Win.

Nebenbei funktionieren die 10 Euro 925 BRD auch bei Stromausfall und müssen in Läden in der BRD bis 200 Euro (also 20 Stück) angenommen werden. Keine Milchflecken, durch die 7,5 % Kupfer pro Münze sehr kratzfest. Schöne Motive wie Wilhelm Busch, 20 Jahre Deutsche Einheit.

Ich halte sehr viel von den Schweizern, wenn du dir an denen ein Vorbild nimmst, fährst du Richtig. Die rennen nicht 625 oder noch tieferen Legierungen hinterher.

Weiterhin empfehle ich im gesamten deutschsprachigen Raum (Schweiz, Österreich, Deutschland) die Wiener Philharmoniker 999 und die Maple Leaf 9999.

Einfach, weil die 10 Euro BRD 925 eben grösstenteils in privaten Horten liegen (Auflagen waren nicht allzu hoch). Die Wiener Philharmoniker 999 haben wir teilweise in zweistelligen Millionen Auflagen pro Jahr gehabt. Immer 1 Unze Feinsilber ohne Schnick-Schnack, ohne Sonderausgaben, guter Preis, jederzeit beim Händler zu verkaufen.
Die Maple Leaf 9999 mit Auflagen nahe an den 30 Millionen in manchen Jahrgängen gibt es in Europa in Massen. Ich nehme nur die mit Milchflecken, nahe am Spot.

Und wenn du mal richtig reinhauen willst, dann die 1 Kilogramm Münzbarren 999. Die gibt / gab es bei Heubach Edelmetalle immer wieder in 2.Wahl zu Traum-Preisen, mit gutem Service. In meinen Augen der fairste und ehrlichste Online-Händler.
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H.M. Murdoch
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Re: Ich habe da mal eine Frage zum Thema Edelmetalle...

Beitragvon H.M. Murdoch » 07.02.2021, 17:47

Einen guten Abend an alle "Mitstreiter",

zunächst freue mich sehr über die zahlreichen, kurzfristigen und informativen Kommentare hier. Finde das hier echt super!!!! smilie_09

Also ich nehme aus euren Kommentaren als Fazit für mich mit:

- Junksilber ist nicht schlecht, außer vielleicht wg. einem "Platzproblem" (wäre kein Problem bei mir)
- Man sollte seinen Silberbestand aber nicht alleine oder hauptsächlich über Junk-Silber abbilden sondern auch (sofern der Preis stimmt) mit einem ordentlichen, überwiegenden Anteil an Bullion-Ware
- Super finde ich auch den Hinweis, den Klassiker Maple Leaf auch mit "ordentlich" Milchflecken zu horten, da man den dann vielleicht noch mal ein bisschen billiger bekommt
- Da ich in Bayern wohne wäre die Grenze zu Österreich nicht unerreichbar weit weg, sodass ich mich u.a. damals auch für die Schillinge entschieden habe. Aber auch vor allem wg. dem Silbergehalt der 25 und 50 ÖS.

Werde also weiterhin Augen und Ohren nach sämtlichen "Schnapper" offenhalten.

Danke und LG

eurosilber
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Re: Ich habe da mal eine Frage zum Thema Edelmetalle...

Beitragvon eurosilber » 07.02.2021, 21:01

Hallo auch von mir!
Ich oute mich mal als großen Fan von Junksilber insbesondere von sogenanntem Angsthasensilber. In Bezug auf die Fungibilität kann ich nur sagen: Alles ist eine Frage des Preises.
Meine diesjährigen Käufe habe ich zu einem Durschnittskurs von knapp über 19€/Unze getätigt, wobei die komplette Investitionssumme zu 60% durch den Nennwert abgesichert ist. Wenn ich das alles Morgen aufgrund eines unerwarteten, finanziellen Engpasses für z.B. 20€/Unze inserieren würde, müsste ich mir sicherlich keine Sorgen um Kaufinteressenten machen.
Ich könnte dabei also sogar noch einen Gewinn von ca. 4,5% erzielen. Für die Steuerfüchse unter uns sei gesagt, dass ich natürlich gleichartige Münzen verkaufen würde, welche sich seit Jahren in meinem Besitz befinden und der Gewinn daher faktisch eher bei gut 30% liegen würde.
Beim aktuellen Kursniveau mit den damit verbundenen Aufpreisen sehe ich für mich als reinen Kleinanleger keinerlei Veranlassung, Bullionsilber zu kaufen. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass ich mit dieser Strategie kaum FIAT als Notreserve vorhalten muss.

smilie_24
eurosilber

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Re: Ich habe da mal eine Frage zum Thema Edelmetalle...

Beitragvon Germanier » 10.02.2021, 09:51

Hallo und guten Morgen,
da ich Fan von silbernen AE's und Kruger Rands bin, verfolge ich natürlich auch die aktuellen Händlerpreise.
Kann ich mir den Preis des 2017er KR noch erklären, verstehe ich den aktuellen Preis der 2018er Ausgabe überhaupt nicht. Die Prägezahlen dürften doch weit über der 2017er liegen. Auch die AE's vergangener Jahre mit Preisen weit weg von 30,00 € kauft doch meiner Meinung nach kein Mensch. Die Händler müssten doch aber am Verkaufen ihrer Ware interessiert sein. Hat dafür vielleicht jemand eine Erklärung???
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Re: Ich habe da mal eine Frage zum Thema Edelmetalle...

Beitragvon Augsburger » 10.02.2021, 11:56

Hallo H.M. Murdoch

Wem möchtest du Junk-Silber wenn es nötig ist verkaufen? Schwierig, es geht nur über den Preis. Auch ich habe einiges an Junk-Silber über die Jahre gesammelt. Ich habe mein Junk-Silber xKg an meinen Händler für die Schmelze verkauft. Seitdem kaufe ich nur die gänigen Unzen die jeder kennt. Ganz schwierig ist es das Silber von dem Re..a oder Md... loszuwerden. Ich habe schon Leute kennengelernt die 4-5 mal mehr für ihr Silber ausgegeben haben, weil sie dort gekauft haben. Einfach denen wieder zum Kauf anbieten und Antwort abwarten. Die Ernüchterung folgt prompt. smilie_04

Gruß Augsburger smilie_24

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Re: Ich habe da mal eine Frage zum Thema Edelmetalle...

Beitragvon Schwundgeldfluechter » 10.02.2021, 12:41

Man muss halt die Preise richtig ansetzen: DM und Schillinge in den Foren zwischen Spot und Spot -10%, RM bis zu Spot +10%.

Die Scheideanstalt schmilzt beileibe nicht alles an Münzen ein, sondern verkauft auch die wieder, schau mal in deren Verkaufsliste.

Medaillen-Kram dagegen kriegt man üblicherweise nur zum Schmelzpreis los, Motto: hier werden/wurden Sie gereppt. :lol:

Frank the tank
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Re: Ich habe da mal eine Frage zum Thema Edelmetalle...

Beitragvon Frank the tank » 10.02.2021, 13:31

Das Problem, welches ich bei Junk auch sehe, wieviel edles Metall enthalten die Münzen.
Bsp.: 5DM Gedenker, ab dem Archäologischen Institut nix mehr Silber, davor schon.
So ganz weiß ich das jetzt nicht mehr, es gibt 10 DM oder 10€ noch mit Silber, dann ab einen gewissen Jahrgang nur noch PP mit Silber.
Dann gibt es kanadisches, amerikanisches, schweizer und wasweißichnoch für Länderjunk. Da habe ich keinen Überblick über Feinheit und Gewicht.
Das ist mir alles zu aufwendig! Die gängigen Bullion haben die Feinheit, das Gewicht und den "Wert" aufgeprägt. Ist mir einfach sicherer .....
Das nur mal so.

Marek
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Re: Ich habe da mal eine Frage zum Thema Edelmetalle...

Beitragvon Marek » 10.02.2021, 16:17

Hallo,

das Problem "Übersichtlichkeit" kann man umgehen,
wenn man nur 1 oder 2 oder 3 Sorten sammelt?

Aber ich weiß was Du meinst:
Ich hatte hier auch irgendwann einen "Gemischtwarenladen" vom feinsten.
Da guckt man (ich jedenfalls) dann irgendwann nicht mehr durch:
"Wie viel Silber ist im 1/2 $ Kennedy von 1965...?" smilie_08
Da hilft nur: "Weg damit" und Konzentration auf wenige Sorten...

Liebe Grüße
Marek

Frank the tank
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Re: Ich habe da mal eine Frage zum Thema Edelmetalle...

Beitragvon Frank the tank » 10.02.2021, 16:33

Das ist richtig.
Aber auch Dein Gegenüber im Krisenszenario muss sich mit dem Junk auskennen!
Ich kann dem dann viel erzählen wieviel Silber in der Junkmünze enthalten ist.
Was der Bauer nicht kennt, nimmt er dann nicht an. Im übertragenen Sinn.....
Bei den RM hat die 2RM eine andere Legierung als die 5RM.
Was ich damit sagen will:
Wenn ich mich mit dem Junk auskenne, heißt das nicht, dass sich der Handelspartner damit auskennt.
Weil einige das hier als "Notwährung" deklarieren. Das sind halt meine Vorbehalte.
Wer damit glücklich ist, soll weiter stacken. Jeder hat für sein Handeln einen Antrieb bzw. Meinung.

domrepp
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Re: Ich habe da mal eine Frage zum Thema Edelmetalle...

Beitragvon domrepp » 10.02.2021, 17:01

Germanier » 10.02.2021, 09:51 hat geschrieben:Hallo und guten Morgen,
da ich Fan von silbernen AE's und Kruger Rands bin, verfolge ich natürlich auch die aktuellen Händlerpreise.
Kann ich mir den Preis des 2017er KR noch erklären, verstehe ich den aktuellen Preis der 2018er Ausgabe überhaupt nicht. Die Prägezahlen dürften doch weit über der 2017er liegen. Auch die AE's vergangener Jahre mit Preisen weit weg von 30,00 € kauft doch meiner Meinung nach kein Mensch. Die Händler müssten doch aber am Verkaufen ihrer Ware interessiert sein. Hat dafür vielleicht jemand eine Erklärung???


...ich, wie wahrscheinlich viele andere, beobachte das natürlich auch. Eine 100% richtige Erklärung gibt es dafür m. M. n. nicht bzw. ich habe sie nicht. Allerdings vermute ich stark, dass es an den aktuellen (2020 + 2021) Ereignissen liegt. Soll heißen....
Nachdem im Frühjahr 2020 kurze Zeit die Preise aller Asset Klassen (Immos mal außen vor) fielen, dann die Verfügbarkeit von z. B. EM plötzlich extrem durch dichte Grenzen, nicht fliegende Flugzeuge und kaum fahrende LKWs.... eingeschränkt war, gepaart mit einen Run auf Sachwerte explodierten mehr oder weniger die Preise und Händler konnten nehmen was sie wollten. Ich selbst wollte "unbedingt" ein paar Serien vervollständigen, nichtmal extrem begrenzte Ausgaben, es war aber nix zu machen. Die Jahrgänge davor waren ganzjährig ohne Probleme zu einem vernünftigen Preis zu bekommen. Dementsprechend telefonierte ich häufig mit meinen Händlern "des Vertrauens", die mir diese Gedanken so bestätigten. Einer sagte, kurz nach dem "deflationären Schock" drehte es sich und die Kunden haben die verfügbaren Münzen, egal was, den Händlern aus den Händen gerissen, zu jedem Preis! Mein Eindruck deshalb, wenn auch nicht mehr so extrem: Die Nachwirkungen sind noch immer zu spüren bzw., wie wir alle wissen, ist dieses Elend noch lange nicht vorbei und evtl. ist es tatsächlich der Run in die Sachwerte. Die Händler nehmen es natürlich dankend an.....

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Re: Ich habe da mal eine Frage zum Thema Edelmetalle...

Beitragvon Germanier » 10.02.2021, 17:48

Danke domrepp,
das wäre vielleicht ansatzweise auch eine Erklärung dafür, dass der 2019er KR z. Zt. in BU gar nicht mehr verfügbar sein soll.
Grüße vom Germanier
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Re: Ich habe da mal eine Frage zum Thema Edelmetalle...

Beitragvon nordmann_de » 10.02.2021, 18:23

nordmann_de » 20.11.2020, 18:30 hat geschrieben:
Marek » 16.11.2020, 21:09 hat geschrieben:Hallo,

hat jemand was gehört von:

- 1 OZ Rectangular Dragons 2021? smilie_08
Bzw. ob / wann die rauskommen?
...
Liebe Grüße
Marek


Hallo Marek

Zumindest zum Rectangled BU Dragon kann ich dir schon mal eine gute Ankündigung machen, die Prägefreigeben zur Gold- und Silber BU-Ausgabe 2021 sind erteilt.
Ausgabedatum usw. zum jetzigen Datum ist noch vollkommen unklar:
Unbenannt.JPG


@Marek
Die 2021 1oz Gold Rectangled Dragon sind jetzt bei SC erhältlich.
Allerdings schreiben die auch, das die Ausgabe der 1oz Silber BU
auf unbestimmt verschoben worden ist.
Unbenannt.JPG
Zweck des Disputs oder der Diskussion soll nicht der Sieg, sondern der Gewinn sein.
Joseph Joubert (1754-1824)

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Re: Ich habe da mal eine Frage zum Thema Edelmetalle...

Beitragvon Marek » 10.02.2021, 19:41

Hallo nordmann.de,

Danke für die Info!
Mir ging es hauptsächlich (eigentlich nur) um die "Silberlinge".
Hoffentlich kommen die noch...

Liebe Grüße
Marek

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Re: Ich habe da mal eine Frage zum Thema Edelmetalle...

Beitragvon nordmann_de » 10.02.2021, 19:50

Marek » 10.02.2021, 19:41 hat geschrieben:Hallo nordmann.de,

Danke für die Info!
Mir ging es hauptsächlich (eigentlich nur) um die "Silberlinge".
Hoffentlich kommen die noch...

Liebe Grüße
Marek


@Marek
Geht mir genauso.

Aber ich finde es immer sinnvoll auch über den eigenen Interessenstand
hinaus Informationen weiter zu geben.
Zweck des Disputs oder der Diskussion soll nicht der Sieg, sondern der Gewinn sein.
Joseph Joubert (1754-1824)

domrepp
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Re: Ich habe da mal eine Frage zum Thema Edelmetalle...

Beitragvon domrepp » 11.02.2021, 07:40

Germanier » 10.02.2021, 17:48 hat geschrieben:Danke domrepp,
das wäre vielleicht ansatzweise auch eine Erklärung dafür, dass der 2019er KR z. Zt. in BU gar nicht mehr verfügbar sein soll.
Grüße vom Germanier


...korrigiere mich wenn ich falsch liege, aber der KR 2019 wird "unlimitiert" geprägt, oder!? Welche Erklärung könnte es sonst geben in so einem Fall!??! Ich denke, es liegt tatsächlich an der beschriebenen Situation und hoffe, es normalisiert sich bald wieder.
Ich meine, wann wurde jemals für z. B. normale Philis ein Aufpreis von mindestens 25% gezahlt - und das ist noch wenig!?!?
Wir werden sehen! Bin nur froh, dass ich aktuell keine größeren Anschaffungen geplant habe und mein Minimum an EM voll ist...


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