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Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

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Schubidu
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Schubidu » 26.05.2024, 12:54

... wir sind eben schon zwei Generationen weiter mit dem Wohlstand. Die Aufbaugeneration ist meist schon weggestorben. Die Nachfolgegeneration hat erhalten und weiter ausgebaut, die geht jetzt nach und nach in Rente.

Die Generation Z steht mehr auf Work-Life-Balance als darauf was zu schaffen. Müssen sie auch häufig gar nicht, weil das Häuschen der Oma und das der Eltern sowieso noch kommt und entweder Erträge erwirtschaftet oder verkauft werden kann.

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foxele
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon foxele » 26.05.2024, 21:59

Schubidu » 26.05.2024, 12:54 hat geschrieben:... wir sind eben schon zwei Generationen weiter mit dem Wohlstand. Die Aufbaugeneration ist meist schon weggestorben. Die Nachfolgegeneration hat erhalten und weiter ausgebaut, die geht jetzt nach und nach in Rente.

Die Generation Z steht mehr auf Work-Life-Balance als darauf was zu schaffen. Müssen sie auch häufig gar nicht, weil das Häuschen der Oma und das der Eltern sowieso noch kommt und entweder Erträge erwirtschaftet oder verkauft werden kann.


Ganz so einfach ist es nicht.
Erstens besitzt nicht jeder ein Häuschen und zweitens geht diese ,wenn vorhanden, auch für die altersvorsorge bzw. Altersheim drauf.
Ich denke das grösste Problem ist unsere Politik.
Arbeit lohnt für viele nicht und die soziale Hängematte hängt viel zu hoch. smilie_13

Rhenanus
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Rhenanus » 27.05.2024, 00:12

Ganz so einfach ist es wirklich nicht, aber einfach mal eine Stammtischparole raushauen: die Politik und die soziale Hängematte.

Schuibidu differenziert zwischen drei Generationen: "Aufbau nach dem Krieg", "Festigung und Erweiterung des Wohlstandes" (Boomer) und Generation Z mit Work-Life-Balance.

Work-Life-Balance heißt nicht, dass man nichts tut und sich in die soziale Hängematte fallen lässt, sondern man man richtet seine Lebensplanung nicht primär auf Gelderwerb auf Kosten der Lebensqualität (Freizeit) aus. Was hat das mit der sozialen Hängematte zu tun? Warum sollte Arbeit sich da nicht lohnen?

D hat ca. 5,5 Mio Bürgergeldempfänger, von denen 1,5 Mio erwerbslose Ältere, Kinder, Behinderte sind. Das bedeutet, dass nicht einmal jeder Zwanzigste erwerbsfähiger Bezieher ist. Davon sind ca. 20 % sogenannte Aufstocker, die in der Regel erwerbstätig sind, nur dass der Job schlecht bezahlt wird oder alleinerziehende Frauen nur Teilzeit arbeiten können. Über die ebenfalls enthaltenen gut 15% Ukrainer hört man ja oft, dass sich die Arbeit wegen des Bürgergeldes für sie nicht lohne. Zieht man noch andere ausländische Gruppen ab, die noch nicht vermittelbar sind, und bedenkt, dass wir bei den Zahlen nicht nur von der Generation Z reden, sondern von der Bandbreite der gesamten Bevölkerung, dann dürfte deutlich werden, dass Arbeit sich für viele wegen der miesen Bezahlung nicht oder kaum lohnt und sie trotzdem einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Und der Generation Z wird vielleicht weniger von Burnout, Herzinfarkt und Depression heimgesucht, wenn sie sich etwas mehr um sich als nur um den beruflichen Ehrgeiz kümmert - wer weiß?

Ich bin froh, dass ich die soziale Hängematte - abgesehen von Bafög - nie in Anspruch nehmen musste / konnte. Es ist wie mit den Versicherungen: man zahlt regelmäßig ein (und ärgert sich über steigende Beiträge) und muss letztlich froh sein, wenn man sie nicht braucht und es andere trifft.

foxele
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon foxele » 27.05.2024, 05:02

@Rhenanus
War vielleicht wirklich etwas grob von mir in den Raum geschmissen. smilie_08
Melde mich später nochmal dazu.

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Schubidu
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Schubidu » 27.05.2024, 08:20

... nun meine Ausführungen hatten durchaus Realitätsbezug.

Vor einer Weile hatte mir mein Zahnarzt erzählt, dass es tatsächlich Helferinnen gibt, die mit Ende der Ausbildung fragen, ob sie teilzeit arbeiten können.

Kürzlich hatte ich mich mit einem BMW-Mitarbeiter unterhalten, der mir erzählt hat, dass teilweise Studienabsolventen gleich mit einem Teilzeitjob einsteigen wollen. Wenn man dann fragt, wie sie denn dann Wohung und Leben in München finanzieren wollen, kommt eben das Häuschen der Oma usw..

Ich arbeite selbst sei 2019 teilzeit, 25 Std. die Woche, aber da war ich 56. Im Vergleich zu vorher (50 - 60 Std. die Woche bei 2 Wochen Urlaub im Jahr) kommt mir das fast wie Urlaub vor.

Das gilt natürlich nicht für Alle, aber die Tendenzen sind da. Und ohne zu pessimistisch sein zu wollen, sollte sich die Wirtschaft in Deutschland tatsächlich wieder nachhaltig erholen, wird das mit dieser Einsatzbereitschaft nicht zu schaffen sein.

Wie sagte kürzlich mein Schwiegersohn (der sich vom Hauptschulabschluß über den 2. Bildungsweg zum Geschäftsführer einer mittelständischen Recycling-Firma hochgearbeitet hat) zu mir "ich brauch mir keine Sorgen machen, denn so Verrückte wie mich, die nicht auf die Stunde schauen, gibt es fast nicht mehr". Und damit hat er wohl Recht.

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gullaldr
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon gullaldr » 27.05.2024, 10:07

Die Diskussion ist alt und führt zu den immer gleichen Frontstellungen. Die Klage über die miese Bezahlung vieler Leute ist das eine, die hohen staatlichen Sozialabgaben in Deutschland sind das andere. Will sagen, die Bezahlung wäre gar nicht unbedingt so mies, wenn nicht Staat und Sozialsystem so die Hand aufhalten würden und das Netto verkleinern. So gesehen lohnt es sich objektiv betrachtet unter bestimmten Umständen für Leute wirklich nicht, arbeiten zu gehen, denn zum Bürgergeld gehört ja z.B. die Übernahme der Mieten, eines großen Teils der Nebenkosten, Krankenkassenbeiträge sowie sonstige Vergünstigungen (öffentlicher Nahverkehr, Mittel für Schulbedarf usw.). Wenn sie trotzdem arbeiten gehen, Respekt. Ich kenne aber auch Leute im Bekanntenkreis, die seit vielen Jahren Bürgergeld (bzw. davor Hartz IV) beziehen. Da ist natürlich auch das Problem, dass man kaum heraus kommt. Machen die Leute einen kleinen Job, um etwas aus dem Trott herauszukommen, wird ihnen das weitgehend ja wieder von der Unterstützung abgezogen. Das ist demotivierend.

Zudem hat Schubidu schon Recht, wenn er die Arbeitsmotivation vieler junger Arbeitnehmer beschreibt. Ich habe das ja selbst von Handwerksbetrieben gehört, dass die meisten Azubis nicht zu gebrauchen sind, also unpünktlich, unzuverlässig sind usw.

Generation Z mit Work-Life-Balance: Da gehöre ich altersmäßig nicht mehr herein. Aber, ich habe das trotzdem mein Leben lang so gehandhabt. Was nicht immer zu Verständnis bei der älteren Generation in meiner Familie geführt hat, für die die klassische Vollzeit-Tätigkeit das Normale darstellte. Staatliche Unterstützung habe ich aber nie in Anspruch genommen, sondern mich immer irgendwie durchgeschlagen. Im Zuge von Digitalisierung und KI werden aber in Bälde vermutlich ohnehin sehr viele Tätigkeiten wegfallen. Es ist dann die Frage, was mit diesen Leuten gemacht werden soll. Grünanlagen- und Straßenpflege wäre allgemein wünschenswert, aber dann werden wieder viele aufschreien, dass das nicht zumutbar wäre.

Gleichwohl müssen wir uns im Klaren sein, dass der bislang gewohnte Wohlstand mit dieser Betätigungsmoral nicht zu halten sein wird. Aber auch unter Berücksichtigung von anderen Faktoren wie Sozialabgaben (international geringere Wettbewerbsfähigkeit), Renten (Boomer gehen nun in Rente), Energiepolitik (hohe Energiekosten, Energiewende), Außenpolitik usw. Mal sehen, wie die Generation Z darauf reagiert, die es ja bislang gewohnt ist, trotzdem nach Australien ins Auslandssemester oder nach Thailand in Urlaub zu fahren.

Ein Nachtrag zu White Warrior: Seine Schilderung zu Vietnam deckt sich zu großen Teilen mit anderen Schilderungen, von denen ich gehört habe. Was nicht stimmt ist, dass dort andere Parteien gewählt werden können. Die Kommunistische Partei ist immer noch die einzige zugelassene Partei. Es gibt allenfalls die Möglichkeit, parteiunabhängige Abgeordnete ins Parlament zu wählen. Dass viele Leute über das offizielle kommunistische Dogma, das keine wirtschaftliche Entsprechung erfährt, dort nur noch lachen, mag aber natürlich stimmen.

Noch etwas zum Silberkurs:

https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2024-05/62327132-sektoranalyse-silber-mit-silber-etc-silberaktien-109.htm

bernsteinzimmer
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon bernsteinzimmer » 27.05.2024, 12:08

WhiteWarrior » 26.05.2024, 11:06 hat geschrieben:Gestern Abend war ich mit einem deutschen Ehepaar essen, die die letzten 2 Jahre beruflich in Vietnam verbracht haben. Vor 40 Jahren war Vietnam eines der ärmsten Länder der Welt, noch hinter den üblichen Verdächtigen in Afrika.

Das Land hat dann radikale kapitalistische und freiheitliche Reformen durchgeführt. Die Zahl der Beamten wurde damals um 80% reduziert. Heute ist Vietnam einer der wohlhabendsten Tigerstaaten in Asien.

Unternehmern und Investoren wird der rote Teppich ausgerollt. Einfachstes Steuersystem und nur ganz wenige Formulare. Meinungsfreiheit ist ebenfalls ganz hoch angesiedelt.

Was hat das nun hier im Tread verloren?

Die beiden haben mir berichtet, dass neben Aktien Edelmetalle, vor allem Gold aber auch Silber von der breiten aufstrebenden Masse wie verrückt gekauft werden. Buddhistische Einrichtungen verkaufen Feinsilberbarren mit dem Buddha und die gehen innerhalb von Tagen weg. Auch Geschirr und Trinkgefäße aus Silber gelten als "Anlage".

Im Land verfügt inzwischen die breite Masse (Mittelschicht) über enorme physische Bestände an Silber und Gold. Selbst Wiener Philharmoniker sind bei Händlern in Vietnam zu erhalten. Und Millionen von kleinen japanischen Silberbarren.

Jeder arbeitet, jeder will Gold und Silber besitzen. Selbst deren vietnamesisches Hauspersonal investiert monatlich in kleine Silberbarren. Der Staat fördert dort Aktien- und Edelmetallbesitz auch für die Rente.

Es gibt auch viel Business mit China und den BRICS-Staaten, die Zahl der ausländischen Investoren ist hoch wie nie zuvor. Wer mit kleinen Goldmünzen zahlen kann wird wie ein König behandelt.

Es gibt nach wie vor eine kommunistische Partei, aber deren Propaganda löst bei den meisten Vietnamesen nur noch Gelächter aus. Gewählt werden freiheitliche und kapitalistische Parteien.
Steuererhöhungen sind so gut wie undenkbar, da wäre die Regierung weg.

Es geht also auch anders wie bei uns.


War ebenfalls in Vietnam vom Norden bis in den Süden. Anmerken möchte ich noch das überall positive "Propaganda" gemacht wird (an Wänden auf der Straße in Bildform, nicht im Fernseher mein ich), es wird zur Volksgemeinschaft aufgerufen bzw. generell gibt es nur "Werbung" die darauf abzielt das Volk stark zu machen und auf gute Sitten werden gepriesen. Überall hängt die Flagge des Vaterlands. Man kann auch sagen es wird Werbung gemacht die das Gegenteil der Werbung ist die in Westeuropa propagiert wird.

Panik95
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Panik95 » 27.05.2024, 15:27

Generation Z,steht das Z für zu faul um zu arbeiten?
Tatsache ist dass die Jungen digital der Vorgängergeneration deutlich überlegen sind,im Berufsleben aber wenig Interesse haben 5 Tage in der Woche je 8 Stunden zu Arbeiten,Überstunden oder Wochenendarbeit geht gar nicht.Wenn möglich 4 Tage Woche bei freier Zeiteinteilung und mindestens 3000€ Gehalt.
Was aus der Schule auf die Menschheit losgelassen wird ist für einen regulären Arbeitsplatz unbrauchbar.
Da will keiner als Schlosser,Heizungsmonteur oder Gipser arbeiten.
Auf der anderen Seite haben wir die Alten,jeder will mit 63 ohne Abschlag in Rente.
Dazu kommt eine steigende Zahl von Bürgergeldempfängern,da spielt es keine Rolle ob die Zahlung gerechtfertigt ist oder ob ein Schmarotzer die Hand aufhält,was zählt sind die Gesamtkosten für den Staat.
Da darf man sich nicht wundern wenn den Firmen die Fachkräfte fehlen und der Rentenversicherung die Beitragszahler.
Eins ist sicher:
1.die abschlagsfreie" Rente mit 63" gibt es nicht mehr lange,das geht in Richtung 70.
2.Rentenbeiträge werden steigen,Rente wird sinken.
Die großen Verlierer sind die Vorsorgemuffel
Der Staat braucht Geld,steuerfreies Gold wird es nicht mehr lange geben.
Ich würde aktuell kein Stückchen Gold oder Silber verkaufen.

foxele
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon foxele » 27.05.2024, 16:53

So,
Melde mich jetzt auch noch dazu wie versprochen, nachdem ich jetzt erstmal Steuereinnahmen generiert habe.

Wie @gullaldr und @Panik95 schon schrieben bin ich ganz bei denen.
Die Generation Z, was willst du mit denen die sich ein schönes Leben auf kosten der Arbeitskraft der Vorgenerationen macht?
Oder wie @schubidu schrieb, wenn es wirtschaftlich in Deutschland wieder bergauf geht, kannst du mit denen ebenfalls nichts anfangen.
Im Gegenteil sehe ich Deutschland momentan auf Talfahrt.
Und das Politisch geführt.
Nach Belgien die zweithöchste Steuerlast und trotzdem jammern se jetzt schon über fehlende Steuereinnahmen in den nächsten Jahren von den Politiker selbst verursacht.
Letzte Tage noch ein Gespräch mit einem Bäckermeister gehabt.
Ist Anfang 60 und dachte mit 63 aufzuhören.
Nun denkt er daran sofort aufzuhören, da er kein Personal mehr bekommt und schon 2 Geschäfte deswegen schließen muss.
Und so geht es überall.
Selber bin ich in einem Mittelständischem Unternehmen angestellt.
Nachwuchs? Katastrophe.
Kommt nichts brauchbares mehr.
Wenn die restlichen alten Hasen in Rente gehen, kann man auch den Laden dichtmachen.
Und so zieht es sich durch ganz Deutschland durch.
Und dann rechnet mal was eine 4 köpfige Familie an Bürgergeld und den zusätzlichen Leistungen bekommt.
Dann rechnet mal gegen wenn da ein Familienvater als Alleinverdiener mit 14 bis 16 € brutto nach Hause geht.
Ich gehe sogar soweit das es Leute gibt die lieber zuhause bleiben und ein Kind nachdem anderen in die Welt setzen weil es sich dann , im Gegensatz zur Arbeit, lohnt.
Früher oder später sind die Sozialkassen leer und dann wird es richtig lustig. :shock:
Zudem gibt es noch jüngere Leute die das Zeug haben sich selbstständig zu machen, es aber nicht tun weil unsere Bürokratie mit Auflagen und Steuern schon Angst machen diesen Schritt zu gehen.
Und da ist die Politik gefragt die Sache mal wieder zu richten um da wieder Elan und Motivation rrinzubringen.
Aber die demontiert ja gerade unsere Wirtschaft.
Ein Wachstum am Schlusslicht.
Und da wundert man sich über einen Rechtsruck in der
Gesellschaft.
Was will man denn heute noch wählen?
Die einen sind zu links, die anderen zu rechts, die nächsten zu grün.
Ich vermisse irgendwo die konservative Mitte. smilie_13

Aber alles nur meine Meinung. :o

Goldsilberfan
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Goldsilberfan » 27.05.2024, 18:44

Na, heute ist wieder ein nerviger Tag für die Silber Short seller.
Fast 5% im plus.
Die langweiligen Zeiten als Silber-Anleger sind definitiv vorbei smilie_06

25rubel
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon 25rubel » 27.05.2024, 22:27

abwarten...

Hannoveraner
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Hannoveraner » 27.05.2024, 22:34

Panik95 » 27.05.2024, 15:27 hat geschrieben:Generation Z,steht das Z für zu faul um zu arbeiten?
Tatsache ist dass die Jungen digital der Vorgängergeneration deutlich überlegen sind,im Berufsleben aber wenig Interesse haben 5 Tage in der Woche je 8 Stunden zu Arbeiten,Überstunden oder Wochenendarbeit geht gar nicht.Wenn möglich 4 Tage Woche bei freier Zeiteinteilung und mindestens 3000€ Gehalt.
Was aus der Schule auf die Menschheit losgelassen wird ist für einen regulären Arbeitsplatz unbrauchbar.
Da will keiner als Schlosser,Heizungsmonteur oder Gipser arbeiten.
Auf der anderen Seite haben wir die Alten,jeder will mit 63 ohne Abschlag in Rente.
Dazu kommt eine steigende Zahl von Bürgergeldempfängern,da spielt es keine Rolle ob die Zahlung gerechtfertigt ist oder ob ein Schmarotzer die Hand aufhält,was zählt sind die Gesamtkosten für den Staat.
Da darf man sich nicht wundern wenn den Firmen die Fachkräfte fehlen und der Rentenversicherung die Beitragszahler.
Eins ist sicher:
1.die abschlagsfreie" Rente mit 63" gibt es nicht mehr lange,das geht in Richtung 70.
2.Rentenbeiträge werden steigen,Rente wird sinken.
Die großen Verlierer sind die Vorsorgemuffel
Der Staat braucht Geld,steuerfreies Gold wird es nicht mehr lange geben.
Ich würde aktuell kein Stückchen Gold oder Silber verkaufen.



Wie willst du heute mit 3000€ vernünftig leben? Wenn du noch eine Familie hast reicht das lange nicht
Kinder in Not - Hilfe für Südafrika e.v.
https://www.kinder-in-not.org/

Panik95
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon Panik95 » 28.05.2024, 00:08

@Hannoveraner.
Wer mit 3000€ im Monat nicht auskommst lebt über seine Verhältnisse,wenn es mit Familie nicht reicht könnte Frauchen mitarbeiten.
Meine Mutter hatte 1500€ große Witwenrente und konnte monatlich noch 200€ sparen.
Etwa 40% der Bevölkerung verdienen weniger als 2000€ brutto.

rudi k.
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon rudi k. » 28.05.2024, 01:01

"Meine Mutter hatte 1500€ große Witwenrente und konnte monatlich noch 200€ sparen."



Das haben wir monatlich mit meiner Frau zusammen und sparen tuen wir jeden Monat...

foxele
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Re: Silberkurs - Ausbruch oder Rückfall, Teil 7

Beitragvon foxele » 28.05.2024, 05:09

Hannoveraner » 27.05.2024, 22:34 hat geschrieben:
Panik95 » 27.05.2024, 15:27 hat geschrieben:Generation Z,steht das Z für zu faul um zu arbeiten?
Tatsache ist dass die Jungen digital der Vorgängergeneration deutlich überlegen sind,im Berufsleben aber wenig Interesse haben 5 Tage in der Woche je 8 Stunden zu Arbeiten,Überstunden oder Wochenendarbeit geht gar nicht.Wenn möglich 4 Tage Woche bei freier Zeiteinteilung und mindestens 3000€ Gehalt.
Was aus der Schule auf die Menschheit losgelassen wird ist für einen regulären Arbeitsplatz unbrauchbar.
Da will keiner als Schlosser,Heizungsmonteur oder Gipser arbeiten.
Auf der anderen Seite haben wir die Alten,jeder will mit 63 ohne Abschlag in Rente.
Dazu kommt eine steigende Zahl von Bürgergeldempfängern,da spielt es keine Rolle ob die Zahlung gerechtfertigt ist oder ob ein Schmarotzer die Hand aufhält,was zählt sind die Gesamtkosten für den Staat.
Da darf man sich nicht wundern wenn den Firmen die Fachkräfte fehlen und der Rentenversicherung die Beitragszahler.
Eins ist sicher:
1.die abschlagsfreie" Rente mit 63" gibt es nicht mehr lange,das geht in Richtung 70.
2.Rentenbeiträge werden steigen,Rente wird sinken.
Die großen Verlierer sind die Vorsorgemuffel
Der Staat braucht Geld,steuerfreies Gold wird es nicht mehr lange geben.
Ich würde aktuell kein Stückchen Gold oder Silber verkaufen.



Wie willst du heute mit 3000€ vernünftig leben? Wenn du noch eine Familie hast reicht das lange nicht


Sorry,
Habe das Gefühl das manche an der Realität vorbei leben.
Das man in einem EM Forum auf Leute trifft die nicht unbedingt im Niedriglohnsektor unterwegs sind dürfte klar sein.
Genauso dürfte den Leuten aber auch klar sein das es ihnen im Vergleich sehr vieler anderen recht gut geht.


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