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Zocker belohnen, Sparer bestrafen – Zinspolitik gegen die Bürger?

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Datenreisender
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Zocker belohnen, Sparer bestrafen – Zinspolitik gegen die Bürger?

Beitragvon Datenreisender » 22.03.2016, 15:41

Zocker belohnen, Sparer bestrafen – Zinspolitik gegen die Bürger?
21.03.2016 | 75 Min. | UT | Verfügbar bis 21.03.2017 | Quelle: WDR

Dank Billiggeld verdienen Zocker an Aktien und Immobilien, für einfache Sparer gibt’s aber nur noch Null-Zinsen. Wie soll man da fürs Alter vorsorgen? Wohin mit dem Ersparten und welchem Bankberater kann man sein Geld noch anvertrauen?

http://www.ardmediathek.de/tv/Hart-aber ... d=34265892

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"Hart aber Fair"
Warum die Deutschen den Banken nicht mehr vertrauen

Die Talkshow „Hart aber Fair“ zeigte am Montagabend deutlich, was die Deutschen von Banken und deren Beratern halten: sehr, sehr wenig. Die Kritikpunkte sind zahlreich - und meist drehen sie sich darum, wie Bankprodukte konzipiert und verkauft werden.

http://www.focus.de/finanzen/banken/har ... 75756.html
Erfolgreich gehandelt mit: detonic96 (2x), goldjunge53, -bobi- (3x), v5, John Ruskin (3x), san agustin (2x), Sumpek, Silbermax, Kaiserwetter, holly07, trophy, michasi, MapleHF, Willi, Schatzi, Telefon, silberfux, Werderaner, d.pust, mambo, HanzDieter1, silbersauger, HerrHansen, LeipzigGold, ticles, harley, mikawo, peso46, Muddi, $Unzennerd$, Silent, Silberhamsterchen, Goldsilberfan

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Re: Zocker belohnen, Sparer bestrafen – Zinspolitik gegen die Bürger?

Beitragvon san agustin » 22.03.2016, 15:58

ich habe mir das gestern mal ,,reingezogen,,

aber smilie_03 smilie_03

nicht wirklich etwas neues erfahren und was noch viel trostloser war:

KEINER der ,,experten,, hat wirklich wege aufgezeigt, wie man(n und frau) für sein geld
noch zinsen bekommen kann

mein reden: jeder muss sich selber darum kümmern und sollte niemanden
anderen als sich selber vertrauen
ich bleib bei meinem physischen gold+silber und ein bischen an aktien smilie_07 smilie_07
Ich will meiner Linie und meiner Ansicht eines menschlichen und respektvollen miteinander in diesem Land treu bleiben und jeglicher Art von Diskriminierung entgegenwirken, daher: der EM Handel mit folgenden Personen ist nicht erwünscht: die User, welche es betrifft, wissen es und damit ist es ausreichend....

Outback 1403
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Re: Zocker belohnen, Sparer bestrafen – Zinspolitik gegen die Bürger?

Beitragvon Outback 1403 » 22.03.2016, 17:28

Ist doch klar, dass diese " Experten " Otto-Normalo ausschliesslich in die falsche Richtung schicken wollen, diese Clique hat nur eines im Sinn: Dir dein Erspartes zu klauen, damit kann man doch die Leute viel leichter versklaven mit Niedriglohnjobs.

Wenn ich mir schon die Geschichte mit Prokon oder German Pellets anschaue, ein offensichtliches Schneeballsystem, aber die Finanzaufsicht hat die Leute volles Rohr ins Messer laufen lassen :shock:

Outback 1403
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Re: Zocker belohnen, Sparer bestrafen – Zinspolitik gegen die Bürger?

Beitragvon Outback 1403 » 24.03.2016, 17:08

Anlegerschützer befürchten "Totalverlust" für Steilmann-Aktionäre

http://www.freenet.de/finanzen/nachrich ... 10836.html

" Steilmann selbst war erst im Oktober an die Börse gegangen "......

Ja soviel zu den tollen Aktien, echt Klasse. War nicht neulich erst der " Tag der Aktie "? smilie_12

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Re: Zocker belohnen, Sparer bestrafen – Zinspolitik gegen die Bürger?

Beitragvon Chinese » 25.03.2016, 02:42

Die Enteignung des Sparers bzw. der Bevölkerung durch niedrigere Zinsen als die Inflation ist gewollt. Der Turbo hierfür sind die Negativzinsen.
»Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.« Albert Einstein

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Re: Zocker belohnen, Sparer bestrafen – Zinspolitik gegen die Bürger?

Beitragvon Silbersparer » 25.03.2016, 07:21

Outback 1403 hat geschrieben:Anlegerschützer befürchten "Totalverlust" für Steilmann-Aktionäre

http://www.freenet.de/finanzen/nachrich ... 10836.html

" Steilmann selbst war erst im Oktober an die Börse gegangen "......

Ja soviel zu den tollen Aktien, echt Klasse. War nicht neulich erst der " Tag der Aktie "? smilie_12


Es wird immer wieder vorkommen, das Unternehmen Pleite gehen und somit die Aktien wertlos werden oder die Anleihen nicht zurückgezahlt werden. Du hast ja auch die Unternehmen Pellet und Prokon genannt. Ich hatte mal von Pellet einen Flyer in der Bahn gesehen. Die wollten für Anleihen 7 oder 8 % zahlen. Es stand aber auch in dem Flyer ein Risiko-Hinweis. Man sollte sich halt auch überlegen warum ein Unternehmen 7 oder 8 Prozent zahlt und kein Darlehen von der Bank zu 4 % bekommt.

Es gab mal vor ein paar Jahren eine ähnliche Sendung im Fernsehen, dort war auch der Max Otte (der Professor der den Crash 2008 vorhergesagt hatte).

Der hat erklärt, das man einen Teil seines Geld in Aktien anlegen sollte (und natürlich auch streuen, also verschiedene Titel). In der Sendung vom Montag kommt ja jemand der mal die Vorteile eines Investmentsparens darlegen möchte kaum zu Wort. Es wird über die bösen Reichen geschimpft (von Sarah Wagenknecht) wie diese aber ihr Vermögen halten oder vermehren, das verschweigt Frau Wagenknecht.
In Deutschland interessiert sich nur ein geringer Teil für Aktienanlagen. Ein Teil dieser Investoren geht dann allerdings auch oftmals sehr groß ins Risiko. Wir haben die Besonderheit , dass es dort auch relativ viele Zocker gibt unter den Privatanlegern.

Ein solides Aktiendepot kann sich jeder selbst aufbauen, der ab und zu mal sich ein Börse-Online kauft oder Focus-Money und liest. Ebenso besteht die Möglichkeit ein bescheidenes Vermögen über Aktien-Fonds aufzubauen. In Zeiten der Niedrig-Zinsen muss man halt auch seine Anlagestrategie ändern. Nichts zu sparen wie der Ex Wiso Moderator gesagt hat ist in meinen Augen Schwachsinn.

Ich erzähle immer gerne das Beispiel eines Kumpels von mir. Handwerkliche Ausbildung interessier sich aber seit 30 Jahren für die Börse. Für seinen Sohn hat er BASF Aktien gekauft. Diese hatten damals rund 20 Euro gekostet. Die Dividenden Zahlungen haben mittlerweile fast den Kaufpreis "zurückgezahlt".

Aktuell kosten die BASF um die 66 Euro , seine Einstandskosten nur noch wenige Euro. So geht es halt auch...
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Re: Zocker belohnen, Sparer bestrafen – Zinspolitik gegen die Bürger?

Beitragvon Bumerang » 25.03.2016, 08:46

Silbersparer hat geschrieben:
Es wird immer wieder vorkommen, das Unternehmen Pleite gehen und somit die Aktien wertlos werden oder die Anleihen nicht zurückgezahlt werden.


Achso, na dann.

Aber ein Fass aufmachen wenn EM von Höchstkursen mal stark korrigieren. Und obwohl sie sich erholen werden, im Gegenteil zu den kaputten Aktien und Anleihen die wertlos bleiben. smilie_12


Silbersparer hat geschrieben:Ein solides Aktiendepot kann sich jeder selbst aufbauen, der ab und zu mal sich ein Börse-Online kauft oder Focus-Money und liest.


Das wage ich ganz stark zu bezweifeln!

Silbersparer hat geschrieben:Ebenso besteht die Möglichkeit ein bescheidenes Vermögen über Aktien-Fonds aufzubauen. In Zeiten der Niedrig-Zinsen muss man halt auch seine Anlagestrategie ändern. Nichts zu sparen wie der Ex Wiso Moderator gesagt hat ist in meinen Augen Schwachsinn.


Ja, kann man. Was hat der Michel gemacht? Zur SPK gerannt und den DekaFonds CF gekauft. Vor 20 Jahren für 60€. Kurs heute 90€. Blendende Rendite für Höchststände!

Jetzt wirst Du mir bestimmt mit im nachhinein herausgepickten Fonds kommen, die besser waren. Oder mit ETF die heute doch so viel besser sind, aber über die man in 20 bis 30 Jahren genauso lachen wird, wie heute über den klassischen DekaFonds (oder die KLV).

Silbersparer hat geschrieben:Ich erzähle immer gerne das Beispiel eines Kumpels von mir. Handwerkliche Ausbildung interessier sich aber seit 30 Jahren für die Börse. Für seinen Sohn hat er BASF Aktien gekauft. Diese hatten damals rund 20 Euro gekostet. Die Dividenden Zahlungen haben mittlerweile fast den Kaufpreis "zurückgezahlt".

Aktuell kosten die BASF um die 66 Euro , seine Einstandskosten nur noch wenige Euro. So geht es halt auch...


Hätte er Anfang 1986 Gold gekauft, hätte er heute, bei niedergeschlagenen EM und aufgepumpten Aktien, einen Kurs von ca 50€, mit Silber läge er bei ca 60€.
Ohne das nötige Glück, die richtige Aktie herausgepickt zu haben.

2011 war die Rechnung natürlich ganz anderes.
Sie wird in wenigen Jahren wieder ähnlich sein.
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Re: Zocker belohnen, Sparer bestrafen – Zinspolitik gegen die Bürger?

Beitragvon Outback 1403 » 25.03.2016, 09:31

Ach,das Beispiel von einer Einzelaktie, die ganz toll gelaufen ist hört man ja ständig. Gerne verschwiegen werden aber die anderen Fälle wie z.B. Pfleiderer ( wurde mal zum " Top Unternehmen des MDAX getauft " smilie_11 ), Praktiker, Solar Millenium, Solar Fabrik, Arcandor, Enron, jetzt Steilmann, etc.
Dazu noch eine ganze Latte von ach so werthaltigen Firmen wie Commerzbank, Deutsche Bank, E.ON, RWE, Metro,etc. bei deinen nur noch Bruchteile des ursprünglichen Wertes übrig sind.

Vom neuen Markt wollen wir mal gar nicht sprechen.

Aber da war/ist ja niemand investiert. smilie_02

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Re: Zocker belohnen, Sparer bestrafen – Zinspolitik gegen die Bürger?

Beitragvon barny68 » 25.03.2016, 10:01

Interessant gerade die weitere Entwicklung immImmobilienbereich.
Durch die Niedrigzinsen gibt es weiterhin den Run in die Immobilien.
Neubauwohnungen gehen weg wie warme Semmeln. Etliche Bauten sind nach Verkaufsstart sehr gut angefragt, das es zu sofortigennPreiserhöhungen kommt.
Hier meine Bewertung
http://www.silber.de/forum/barny68-t14903.html

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Re: Zocker belohnen, Sparer bestrafen – Zinspolitik gegen die Bürger?

Beitragvon Silbersparer » 25.03.2016, 10:02

@Boomerang

Es soll Anleger geben, welche ihr Depot breiter streuen. Damit gleicht man Verluste aus. Diesen Teil hast du dann nicht herausgepickt.

Ich bin mir nicht sicher aber hast du in deiner Ausbildung zum Bankkaufmann, Bankbetriebswirt und später Wirtschaftsingenieur niemals etwas davon gehört? Im meiner mittlerweile auch recht langen Historie als Aktionär und Fonds Besitzer hatte ich zwar nie einen Totalverlust , Verluste einzelner Positionen wurden aber durch die Performance anderer Werte ausgeglichen.

Wie gleichen sich jetzt bei dem Silber Investor die Verluste aus. Hier werden teils Kursgewinne von 100 Prozent notwendig sein...und zwar in der gleichen Anlageklasse. Da besteht nicht die Möglichkeit das eine Apple Aktie die Verluste der Deutschen Bank ausgleicht.

Der dumme Michel wird dazulernen müssen. Die Niedrigzinsen werden noch eine Weile so bleiben. Wenn aber Bankbetriebswirte und Wirtschaftsingenieure nicht die Portfoliotheorie von Markowitz kennen ist es ein weiter Weg. Im übrigen das Beispiel mit BASF ist echt und nix von nachhinein. Deka Fonds mit Bezeichnung CF gibt es viele. Gut Du pickst dir ein Beispiel heraus das deiner Meinung nach schlecht lief. Positive Beispiele wie es im Nachhinein gut lief möchtest du nicht sehen. ..
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AeroMaster
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Re: Zocker belohnen, Sparer bestrafen – Zinspolitik gegen die Bürger?

Beitragvon AeroMaster » 25.03.2016, 10:16

Nur eine kurze Anmerkung zu "Pfleiderer". Das ist ein typisches Beipsiel für maßlose Selbstüberschätzung des Managements. Davor ist man als Aktionär natürlich nie geschützt. Die Firma steht heute wieder ganz gut da (daneben gibt es noch profitable Tochterunternehmen).

Outback 1403
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Re: Zocker belohnen, Sparer bestrafen – Zinspolitik gegen die Bürger?

Beitragvon Outback 1403 » 25.03.2016, 10:24

AeroMaster hat geschrieben:Nur eine kurze Anmerkung zu "Pfleiderer". Das ist ein typisches Beipsiel für maßlose Selbstüberschätzung des Managements. Davor ist man als Aktionär natürlich nie geschützt. Die Firma steht heute wieder ganz gut da (daneben gibt es noch profitable Tochterunternehmen).


Ja, was für ein Zufall, nachdem die Altaktionäre quasi enteignet wurden und die Hafische übernommen haben. Scheint übrigens seit neuestem verstärkt der neue Trend zu sein. Früher hat man den Markt " bereinigt ", in dem eine Aktie 80 oder 90 % an Wert verloren hat. Heute treibt man die Unternehmen in die Vollpleite und die Anleihegläubiger übernehmen zum Spottpreis das ganze Unternehmen. Danach laufen die Geschäfte plötzlich wieder glänzend smilie_12 Das würde ich auch ohne Havard-Studium fertigbringen.

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Re: Zocker belohnen, Sparer bestrafen – Zinspolitik gegen die Bürger?

Beitragvon barny68 » 25.03.2016, 10:37

Schön geschrieben Silbersparer.

Letztendlich muss jeder selber wissen was er tut.
Erfahrungsgemäß reden eh die meisten nur von Ihren Gewinnen.
Jeder muss für sich seinen Weg finden der zu seinen Möglichkeiten und Risikobewusstsein passt.

Ich sehe die "Sicherheit" , Kontinuität und Langfristigkeit im Vordergrund.
Dazu gehört auch eine breite Streuung.
Wie sagte schon Kostolany so schön: ich mache mit 49% meiner Anlagen Verluste und mit 51% Gewinn.
Von den 2 % lebe ich.

Als ich vor ca. 17/18 Jahren Anfing kontinuierlich Geld zur Seite zu legen hatte ich ein 30 Jahre Ziel
3% Gewinn über Inflation. Jahr für Jahr und ich höre mit 60 auf zu arbeiten.
Sieht gut aus ;)

Da waren auch Jahre dabei da ging es 30% runter. Aber das ist alles aufgeholt und über dem Schnitt

Hätte ich immer die richtigen Entscheidungen getroffen, die man erst im Nachhinein weis, könnte ich jetzt schon aufhören.
Das würde aber auch bedeuten das ich im großen Stil zocken würde. Das ist mir aber emotional viel zu anstrengend.
So bin ich mir kleinen, kontinuierlichen Steigerungen zufrieden.
Hier meine Bewertung

http://www.silber.de/forum/barny68-t14903.html



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Re: Zocker belohnen, Sparer bestrafen – Zinspolitik gegen die Bürger?

Beitragvon Bumerang » 25.03.2016, 10:43

Silbersparer hat geschrieben:@Boomerang

Es soll Anleger geben, welche ihr Depot breiter streuen. Damit gleicht man Verluste aus. Diesen Teil hast du dann nicht herausgepickt.


Ja, davon habe ich gehört. Das ist genauso wie mit dem Einhorn. Den soll es geben, gesehen hatte ihn aber keiner. In meinem Bekanntenkreis denkt jeder an Salz, wenn ich vom Streuen spreche. Mal die Banker Kollegen als befangen ausgenommen.


Der Michel hat überhaupt nicht die Fähigkeit so etwas zu tun. Dabei bleibe ich. Und die Paar Prozent der Banker Kollegen die es wagten, weichen meiner Antwort nach der Gesamtrendite meist aus. smilie_07


Silbersparer hat geschrieben:
Wie gleichen sich jetzt bei dem Silber Investor die Verluste aus. Hier werden teils Kursgewinne von 100 Prozent notwendig sein...und zwar in der gleichen Anlageklasse. Da besteht nicht die Möglichkeit das eine Apple Aktie die Verluste der Deutschen Bank ausgleicht.


100% Kursgewinne sind bei EM nicht selten sondern langfristig üblich. Sie sollen sogar in wenigen Jahren mehrere 100% steigen. Das passiert mit einem gestreuten Fonds nicht. Jedenfalls nicht mit denen die der Michel bei der SPK und Voba kauft.

Ich habe den DekaFonds CF (ich kenne nur einen mit der Bezeichnung und sogar 5 Jahre im Depot gehabt, als VL) deshlab gewählt (oder sein Pendant bei der VoBa), weil er das ist was Michel empfohlen bekam und kufte, vor 20 Jahren. Heute bekommt er Zertifikate empfohlen. smilie_11

"Der Dumme Michel", ist eine abwertende Bezeichnung für grob 70% der Bevölkerung! Und ja, er wird sicher noch mehr dazu lernen. Bald, dass er der Bank überhaupt nicht hätte vertrauen sollen. Aber er hat schon gelernt, deshalb macht er inzwischen eine großen Bogen um den Bankberater! Das Vertrauen in der klassischen Anlageberatung, so ähnlich wie Du sie vertrittst, ist auf nahezu NULL gesunken.

Draghi musste die Zinsen senken und das "what ever it takes" Programm starten, weil Michel den Dreck kaum noch kauft!

Man versucht ihn zurück zu zwingen, in dem es keine Guthabenzinsen mehr gibt, ja bald sogar Negative drohen, wenn es nach manch einem Fiatideologen geht.
Gruß

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Re: Zocker belohnen, Sparer bestrafen – Zinspolitik gegen die Bürger?

Beitragvon Chinese » 25.03.2016, 10:51

Grundsätzlich ist eine Anlage in Aktien langfristig nicht verkehrt. Jeder wird aber natürlich ein faules Ei erwischen. Die Kunst die nicht jeder in seiner Spekulationsgier beherrscht sind halt genügend gute Eier. Trotz der Risiken und Schwankungen ist eine Aktienanlage langfristig einem Sparbuch, Anleihen oder gar LVs vorzuziehen.

Das momentan ein günstiger Zeitpunkt zum Einstieg ist bezweifle ich.
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