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Die Bank an Ihrer Seite

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Datenreisender
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Die Bank an Ihrer Seite

Beitragvon Datenreisender » 09.01.2015, 02:10

Kontrovers
Die Story: Die Bank an Ihrer Seite

Die Bankenkrise war gestern. Die Menschen aber, die durch sie alles verloren haben, klagen noch heute vor Gericht. Die WDR-Autoren Sven Ihden und Fabian Sabo haben Menschen getroffen, die durch Bankberatung ihr ganzes Erspartes verloren haben – und jetzt auf Gerechtigkeit hoffen.

07.01.2015, 21:00 Uhr, Bayerisches Fernsehen
43 Min.

http://www.br.de/mediathek/video/sendun ... te100.html
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches- ... index.html
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shogun
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Beitragvon shogun » 09.01.2015, 12:15

Wer sich nur auf andere verlässt, ist verlassen. smilie_04

"Bankberater" sind primär Verkäufer mit Abschluss -und Provisionsorientierung.

Außerdem ist es wohl ratsam sein Geld in mehrere verschiedene Anlagenformen zu platzieren.

smilie_10

Da fällt mir spontan Otto Waalkes ein: "Fahre nach Travemünde... ins Spielkasino..... Setze alles auf die 13.... Die 11 kommt... Sch.....!!!"

Gruß vom Shogun und tschüss smilie_24
Der entwischte Fisch ist immer der größte.

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OnkelDuck
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Beitragvon OnkelDuck » 09.01.2015, 12:36

Danke für den Tipp, schaue ich mir nachher mal über die Mediathek an. Das Video wird dann auch gleich mit runtergeladen, wer weiß, nachher verklagt die Bank den BR noch und das Video wird entfernt/zensiert. Ist doch bei dieser einen WISO-Doku auch mal passiert.
Let me introduce myself! I'm Scrooge McDuck, Manufacturer, Shipper, Retailer, Financier, Bill Collector – Anything in trade, I’m it.

Pedrosilino
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Beitragvon Pedrosilino » 09.01.2015, 15:22

ZU: Gruß vom Shogun und tschüss

ja, ein "SELFIE" kann selbst Hand an sich legen - aber versuch mal ohne Sparkasse (oder Bank, wer eine hat) seine Stromrechnung und andere Rechnungen bar zur begleichen !

Oder muss seine Geldforderung abholen!

Jeder Gewerbetreibende kann den Umfang seines Gewerbes selbst bestimmen!

So hat der Bund (diese Republik) schon seit längerer Zeit Bundesschatzbriefe und deren kostenlose Verwahrung abgeschafft!

Und so wird es nach derzeitiger Gesetzeslage kommen (können):

1. Zurück zur Lohntüte (der Arbeitgeber muss die Moneten beschaffen - und das kann teuer werden).

2. Jeder muss seine Rechnungen mit Bargeld begleichen (hinfahren und quittieren). Bei Auslands- und
Währungsschulden besonders aufwändig.

3. Keine Beratung für Geldanlagen, sondern nur gezielte Beschaffung nach Kostenvoranschlag oder
gezielter Auftragserteilung ohne eigene Haftung.
Damit könnten einige umfangreiche (und in der Überwachung teure) Gesetze abgeschafft werden.

Ich bin mal gespannt, welche Vorschläge - ohne Kosten für andere - gemacht werden! smilie_17

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Flugfux
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Beitragvon Flugfux » 09.01.2015, 15:28

Interessanter Bericht.

Danke für den Link. smilie_24

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shogun
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Beitragvon shogun » 09.01.2015, 15:56

@Pedrosilino

Mein Posting bezog sich auf die Anlageberatung bei Banken. Die Sinnhaftigkeit eines Giro- bzw. Sparkontos bei einer Filialbank möchte ich nicht in Frage stellen.

Das es bei der Anlageberatung erhebliche Mängel gibt, kann man wohl nicht ernsthaft bestreiten. Der Verkauf von Lehmann-Zertifikaten oder von Schiffsfonds an Rentner (Stern-TV) sei hier nur beispielhaft erwähnt.

Ich rege ja nur an, Vorschläge von Bankberatern zu Anlagegeschäften ernsthaft zu hinterfragen und die Rolle des Beraters zu berücksichtigen.

Gruß vom Shogun smilie_24
Der entwischte Fisch ist immer der größte.

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Finerus
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Beitragvon Finerus » 09.01.2015, 17:03

Dem stimme ich vollkommen zu, Shogun!
smilie_01

Ebenso jeder Mahnung, bei der Finanzanlage niemals alles auf eine Karte zu setzen. Diversifikation ist in Zeiten gestiegener Risiken - selbst bei den einstmals als krisensicher geltenden Staatsanleihen - das A und O einer erfolgreichen Anlagestrategie.

Gruß
Fin.

domrepp
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Beitragvon domrepp » 09.01.2015, 17:32

Pedrosilino,
was ist das denn für ein Schwachsinn!!?!? Es geht nicht um Girokonten und dergleichen. Sondern um den aufdiktierten Verkaufstrieb von unsinnigen Anlageprodukten.
Oder willst Du sagen, dass das Betreiben von einem Giro die Bank als Rechtfertigung nehmen darf, Leute über die Theke zu ziehen!
In der Dezember-Ausgabe der Finanztest wurde darüber berichtet, wie eine Bank einem 84-jährigen einen Schifffonds verkauft hat. Dummerweise verstarbt der Mann drei Monate später. Zunächst lief der Fonds einigermaßen und plötzlich ging es bergab und das Geld war weg. Schon aus Altersgründen für die Witwe nicht mehr aufzuholen. Das Gericht hat der Klage der Witwe stattgegeben und die Bank musste wegen Falschberatung inkl. Zinsen komplett rückerstatten.
Darum geht es!!!

Shogun...

smilie_01


Netter Bericht übrigens!

Pedrosilino
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Beitragvon Pedrosilino » 10.01.2015, 14:25

Falschberatung?

Wunderbar - eine Sparkasse/Bank betreibt nur noch den kostenlosen Zahlungsverkehr und lässt den
bitterreichen Rentner, der sein Geld möglicherweise schon erfolgreich nur für die Erben anlegt hat , zu Hause horten.

Oder welche Geldanlage empfehlen denn die Threader dieses Blogs?

Wenn deutsche Gerichte nach Überprüfung von Vergehen oder Straftaten zu einem Richterspruch
kommen, ist dies zu akzeptieren und sollte natürlich auch entsprechend beachtet werden.

Ich schließe nicht aus, dass sich einige Institute mehr und mehr aus dem Geschäft zurück ziehen und
zinsgeile Anleger anderweitig ihr Geld verlieren oder Opa klar machen, dass er sowieso keine Zinsen bei
seiner Sparkasse bekommt und die Moneten schon mal vor seinem Ableben verteilen möge.

Wer die Beratung von "Verbraucherverbänden" in Anspruch nimmt (natürlich ohne Gewähr), sollte mal
20 Jahre zurück verfolgen, wie die jeweiligen Ratschläge aller sich bis heute ausgewirkt haben!!!

Oder eine "Fernsehbörsenfachkraft" auf die Frage nach einer richtigen Aktienanlage ihrer Überzeugung nach empfiehlt: "Geschäftsberichte sorgfältig lesen" Ha,ha.

Übrigens: "Schwachsinn" dürfte geschützt sein - Intelligenzbestien müssen aufpassen.

Pedrosilino
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Beitragvon Pedrosilino » 10.01.2015, 14:32

"Shogun:

Da fällt mir spontan Otto Waalkes ein: "Fahre nach Travemünde... ins Spielkasino..... Setze alles auf die 13.... Die 11 kommt... Sch.....!!!"



Also der Geist flüsterte drei Mal : "Setze alles auf die 7". Und die 7 kam drei Mal. Dann noch Mal "setze
auf die 7". Es kam die 13 und der Geist sagte: "Schade"!

So viel zur Vergangenheitsbewältigung!!!

trex
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Beitragvon trex » 10.01.2015, 18:50

... das zieht sich doch durch alle Lebensbereiche: wie

finde ich den besten Handy-internettarif
finde ich den besten Gas-Wasser-Stromversorger
finde ich die beste Autowerkstatt
finde ich die beste Auto-Privathaftpflicht und Hausvericherung
finde ich das beste Anlageprodukt
finde ich die optimale Frau (':D')
usw, usf.

wer sich auf ´Berater´ einlässt, zahlt drauf ... war eigentlich immer so ... alles Wissen das mir nicht zueigen ist, und deren Aneignung ich aus Bequemlichkeit oder mangelnder ´Kapazität´ verneine, wird mir von Außen zugetragen, und dann gibt es keine Garantie, da er ´Wissensübermittler´ oder auch Berater seine eigenen Interessen verfolgt.

Natürlich kann man nicht alles wissen, so haben mich wahrscheinlich auch einige Versicherungsvertreter, Energieanbieter usw. über den Tisch gezogen .. gut, das macht dann vlt. ein paar 100€/Jahr aus ... aber bei seiner Kohle sollte man sich soweit informieren, dass man einen solchen ´Berater´ erst gar nicht braucht

Gruß

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Hook
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Beitragvon Hook » 10.01.2015, 19:00

Pedrosilino hat geschrieben:Falschberatung?

Wunderbar - eine Sparkasse/Bank betreibt nur noch den kostenlosen Zahlungsverkehr und lässt den
bitterreichen Rentner, der sein Geld möglicherweise schon erfolgreich nur für die Erben anlegt hat , zu Hause horten.

Oder welche Geldanlage empfehlen denn die Threader dieses Blogs?


Ist das eine ernstgemeinte Frage? :wink:

Ich würde natürlich kein All In empfehlen, aber manche halten schon so um die 20-30% in Glitzermetall.
Ich kenne da eine Fruhrentnerin, die fährt nicht schlecht damit. Seit sie etwas Gold gekauft hat, ist die Frau viel selbstbewusster geworden..unabhängig von der realen Spot-Entwicklung. Und wenns mal in den Urlaub geht, verkauft sie einige Unzen. smilie_01
....and a bottle of rum

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shogun
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Beitragvon shogun » 11.01.2015, 08:02

@Pedrosilino

Gute Idee mit der Glückszahl 7! 8)

Mein Anlagetip: Fahre ins Kasino deines Vertrauens und setze 100 Euro auf die 7. Wenn die dann 3 x hintereinander fällt, machst du einen Gewinn von über 4 Millionen Euro. Dann hör auf, denn das reicht für einen feuchtfröhlichen Abend und/oder ein paar Unzen Silber oder Gold!!! smilie_07

Mit seriöser Geldanlage hat dies aber nur wenig gemein. Umgangssprachlich nennt man das Zocken.

Und ... ein kleiner Wermutstropfen, die Wahrscheinlichkeit, das es klappt ist nicht besonders hoch.

Wenn Leute wie im TV-Bericht des BR bei ähnlich guten Anlagetips ihr gesamtes Vermögen (oder wesentliche Teile) verlieren, dann frage ich mich, wie denn das passieren konnte und wie die "lesson to learn" aussehen könnte.

Gruß vom Shogun smilie_08
Der entwischte Fisch ist immer der größte.

domrepp
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Beitragvon domrepp » 11.01.2015, 10:16

Ahhh... Ich glaube, ich habe das System/ bzw. die zwangsläufigen Anlagemöglichkeiten (bisher) einfach nicht verstanden, aber jetzt dämmert es mir - Dank der Weisheit einiger Mitglieder.

Die Banken können den Rentnern also gar nichts anderes anbieten, als für sie in ihrem Alter völlig unpassende Produkte. Erstens müssen die ach so armen Banken doch auch leben und zweitens verlieren die Rentner natürlich viel mehr Geld, wenn sie es nur auf einem Tages- oder Festgeldkonto anlegen als in hochriskante und völlig undurchsichtige, langlaufende Fondsvarianten. So so...

Das ist dann auch nicht Falschbertung, sondern quasi die einzige Möglichkeit. Erstes mögliches Ergebnis wäre "Glück gehabt", zweites wäre dann wohl "Pech gehabt"! Aber was hätte man sonst machen sollen als 80jährigen Anleger, gab ja sonst keine Möglichkeit!?!?!? Die Vorgabe war ja auch nur, "ich möchte meinen hart ersparten Altersgroschen sicher anlegen".

Ach ja, wer die Empfehlungen von kostenlosen Verbraucherverbänden in Anspruch nimmst und diese als der Weisheit letzten Schluss nimmt, ist sebstverständlich genauso naiv als auf Bank"berater" zu vertrauen.

Also gibt es hier wohl nur zwei Möglichkeiten: Entweder Banker, der es selbst nicht verstanden hat (was häufig der Fall ist), oder Banker, der es verstanden hat (dann sind wir genau bei der Wurzel des Problems).


Ich liebe ja immer die Geschichten aus dem realen Leben - wie z. B. die in dem obigen Dokufilm. Also wieder eine kleine von mir, erfahren vor ca. einer Woche:
Eine Mitarbeiterin einer großen deutschen Privatbank - den Namen lasse ich mal außen vor und die Mitarbeiterin ist auch nicht nur am Tresen der Bank beschäftigt, sondern hat eine Leitungsfunktion inne - berichtet, dass aus ihrer Abteilung (Backoffice) häufig Mitarbeiter in den VERKAUFSbereich wechseln wollen. Warum!? Weil es dort mehr Geld zu verdienen gibt. Sie kann ihre Mitarbeiter aufgrund des Anreizes gut verstehen. Nur wie verdienen sie denn dort mehr Geld!? Durch VERKAUFEN, VERKAUFEN, VERKAUFEN! Den Druck wolle sie sich selbst nicht antun und ihr Gewissen rebelliert auch bei dem Gedanken: Egal welches Produkt an welchen Kunden, hauptsache Provision und die Vorgesetzen glücklich gemacht.

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Bumerang
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Beitragvon Bumerang » 11.01.2015, 11:10

Mein lieber Pedrosilino,

wer den Verbraucherzentrale gefolgt ist, mag keine besondere Rendite erwirtschaftet haben. Das liegt aber am ZIRP!

Wer den Bankern gefolgt ist, hat durchschnittlich ein Mins auf dem Konto, manche ein ziemlich Dickes, wie de Beitrag zeigt. Du bist hier im Falschen Forum smilie_02
Gruß

Bumerang
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