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Verkaufswelle bei Lebensversicherungen

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GV Jäger
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Beitragvon GV Jäger » 05.04.2015, 15:17

Silbersparer hat geschrieben:Bei dem Modell wurde der Fehler gemacht einer Einmalauszahlung. Somit rutscht der Empfänger in eine recht hohe Steuerprogression.

Den Vorteil der niedrigen Steuerprogression im Alter hat er selbst ausgehebelt. Eigentlich sollte eine lebenslange Rente gezahlt werden statt einer Einmalzahlung


Das ist der springende Punkt. Immer alles verteufeln und anderen die Schuld für das eigene Missgeschick geben, ist zwar einfach, bringt aber nichts.

Leistungen aus einer Pensionskasse sind als Einmalzahlung oder als lebenslange Altersrente möglich.
Zeitpunkt ( ab 62. Lj.) und Auszahlungsform sind bei Vertragsabschluss frei wählbar.

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Beitragvon eurokrem » 05.04.2015, 15:53

Und wie hoch wäre die lebenslange Rente in diesen Fall, kann man das ausrechnen oder gibt es Tabelle dazu, das wäre sehr interessant zu erfahren.

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Beitragvon Silbersparer » 05.04.2015, 18:14

Sicherlich gab es Tabellen und Berechnungen für diesen Fall. Nur liegen die uns nicht vor.
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Beitragvon eurokrem » 05.04.2015, 18:49

Dann kann man aber schwer behaupten das monatliche Rentenzahlungen für den Arbeitnehmer besser oder lohnender ausgefallen hätten.

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Beitragvon Silbersparer » 05.04.2015, 19:27

Es ging um die Steuerbelastung bei der Einmalzahlung. Der Versicherungsnehmer hat die steuerlich ungünstige Variante gewählt. Bei einer Auszahlung selbst der gleichen Summe verteilt auf mehrere Jahre hätte er sich netto besser gestellt.

Der Kunde hat sich dafür entschieden seinen Steuersatz im auszahlungs Jahr nach oben zu schieben.

Es kommt immer darauf an, was man Netto zahlt und Netto bekommt. Als Ingenieur hätte er sich mal mit der Berechnung der Steuerprogression beschäftigen müssen.
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Beitragvon Bumerang » 05.04.2015, 21:20

GV Jäger hat geschrieben:
Silbersparer hat geschrieben:Bei dem Modell wurde der Fehler gemacht einer Einmalauszahlung. Somit rutscht der Empfänger in eine recht hohe Steuerprogression.

Den Vorteil der niedrigen Steuerprogression im Alter hat er selbst ausgehebelt. Eigentlich sollte eine lebenslange Rente gezahlt werden statt einer Einmalzahlung


Das ist der springende Punkt. Immer alles verteufeln und anderen die Schuld für das eigene Missgeschick geben, ist zwar einfach, bringt aber nichts.

Leistungen aus einer Pensionskasse sind als Einmalzahlung oder als lebenslange Altersrente möglich.
Zeitpunkt ( ab 62. Lj.) und Auszahlungsform sind bei Vertragsabschluss frei wählbar.



Sicher wäre das wägbar gewesen. die Inflationierung während der Rentezalung wäre die Kehrseite der Medalie. Aber das nur am Rande.

Wir haben ein gesetzliches Rentensystem, für das uns die ganze Welt beneidet! Es ist jedem anderen System überlegen! Warum sollte wir herumpfuschen und "optimieren", wenn die Konkurrenzmodelle schlechter sind??


Wenn die bAV genauso gut ist, wie die RV, weil auch hier sich der AG um 50% beteiligt, warum ein kompliziertes System parallel aufbauen? Warum nicht gleich die Beiträge für die RV erhöhen? Weil es vielleicht doch nicht gleich gut ist?

Aus Tamme' s Beitrag, der meine Aussagen bestätigt, sieht man ganz deutlich, dass der AG einem nichts schenkt. Der Beitrag für die bAV wird abgezwackt, das ist der richtige Ausdruck. Nicht nur darauf fehlen die 50% Beteiligung des AG an den Sozialversicherungsbeiträgen, natürlich die des AN auch, vielmehr fehlen diese Beiträge für jede Gehaltserhöhung! Für die RV, die ALV und die GKV! Man weiß, warum Geld in den Kassen fehlt.

Der Generationenvertrag ist kein Kapitalversprechen, das auch noch der Inflation unterliegt, sondern ein Anspruch auf Arbeitsleistung! Die wird es immer geben. Mal mehr mal weniger, je nach Lage, aber eine viel bessere "Währung" als Fiat.

Besser noch, transparent, mit wenig Kosten und ohne Gewinne für die Finanzwirtschaft!

Wer privat vorsorgen will, kann das gerne tun! Das sollte auch begünstigt werden in der gleichen Form! Warum passiert das nicht?
Gruß

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Beitragvon Silbersparer » 06.04.2015, 00:55

Der Beitrag den Tamme verlinkt hat bezieht sich auf einen Fall der Entgeltumwandlung, wohl ohne einen Zuschuss des Arbeitgebers. Ich kann jetzt nicht erkennen, wie der Arbeitgeber argumentativ einer Gehaltserhöhung wiedersprechen kann, da er in dem konkreten Fall keine zusätzlichen Aufwendungen hat.

Insofern Frage ich mich wie dieser Beitrag deine Annahme bestätigt, das die Zuschüsse des Arbeitgebers den Gehaltsspielraum einschränken.

Du beschreibst das deutsche Rentenversicherungssystem als ein System um das uns die ganze Welt beneidet.
gibt es hierüber Studien , weltweite Meinungsumfragen?

Ich zahle sehr ordentliche Beiträge in die Rentenversicherung? Die gleichen Beiträge von mir und meinen Arbeitgeber in eine private Police würden weitaus höhere Leistungen ergeben.

Das deutsche Rentenversicherung System krankt daran, das zu viele Empfänger nichts oder wenig eingezahlt haben. Seien es Russland Deutsche , Mütter Rente oder auch die Einheitskosten. Alle diese Kosten müssten vom Steuerzahler bezahlt werden. Höhere Beiträge in die Rentenversicherung führen auch zu Leistungssteigerungen für diesen Personenkreis.

Bei der betrieblichen Altersversorgung, welche ich auch habe, führen die für mich gezahlten Beiträge zu einer Erhöhung meines Anspruchs.

Der deutsche Staat kann gerne politische Ziele welche er umsetzen möchte über Steuern, finanziert von allen Bürgern und Unternehmen.

Du schreibst unter anderem besser noch transparent , mit wenig Kosten und ohne Gewinne für die Finanzwirtschaft. Du arbeitest doch bei einer Bank, laut früheren Aussagen. Was ist so schlimm daran das dein Arbeitgeber Gewinn macht ?

Ich zahle liebend gerne eine Erfolgsprovision an einen Fondsmanager, wenn die Rendite auch für mich stimmt. Geiz ist eben nicht immer Geil.

Dein letzter Satz verstehe ich nicht. Es gibt doch Riester und Rürup Rente mit der man Privat vorsorgen kann.
Diese werden steuerlich gefördert. Erwartest du etwa beim Kauf eines Wiener Philharmoniker eine Steuergutschrift?
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Beitragvon Bumerang » 06.04.2015, 09:28

Silbersparer hat geschrieben:Der Beitrag den Tamme verlinkt hat bezieht sich auf einen Fall der Entgeltumwandlung, wohl ohne einen Zuschuss des Arbeitgebers. Ich kann jetzt nicht erkennen, wie der Arbeitgeber argumentativ einer Gehaltserhöhung wiedersprechen kann, da er in dem konkreten Fall keine zusätzlichen Aufwendungen hat. Insofern Frage ich mich wie dieser Beitrag deine Annahme bestätigt, das die Zuschüsse des Arbeitgebers den Gehaltsspielraum einschränken.


In dem Beitrag steht eindeutig, dass der AG den Betrag abzwackt! Das ist immer der Fall, egal wie man das kommuniziert. Auch wenn "zusätzlich" zu einer Gehaltserhöhung der AG einen "Zuschuss" zur bAV gibt. Alle AG Leistungen sind Teil der Tarifverhandlungen. Man hört ja immer, dass es um "Pakete" geht, die insgesamt x% betragen. Da ist alles drin. Wie sie in den letzten 10 bis 15 Jahren ausgefallen sind, muss ich nicht wiederholen.


Silbersparer hat geschrieben:Du beschreibst das deutsche Rentenversicherungssystem als ein System um das uns die ganze Welt beneidet.
gibt es hierüber Studien , weltweite Meinungsumfragen?


Studien? Solange Deutsche Rentner auf Malle am Gardarsee, Thailand etc (noch) zu treffen sind und nicht umgekehrt, braucht man keine Studien.

Man muss das Gesamtpaket der Rentner sehen, nicht nur Statistiken mit relativen Bezug zum Bruttolohn, die viele Dinge nicht berücksichtigen. Die Rundum gesundheitliche Versorgung z.B, die anderenorts unerschwinglich ist, die zusätzlichen Ersparnisse die möglich waren, etc. Es ist das Gesamtpakte das stimmt, noch. Wie lange, dass wird sich zeigen, ob die Deutschen in der Lage sind, das gute System zu verteidigen und nur absolut notwendige Anpassungen in der Verteilung vornehmen, aber nicht das System in Frage stellen zu lassen. Warum das gut ist, erkläre ich im weiteren Verlauf.

Silbersparer hat geschrieben:Ich zahle sehr ordentliche Beiträge in die Rentenversicherung? Die gleichen Beiträge von mir und meinen Arbeitgeber in eine private Police würden weitaus höhere Leistungen ergeben.


Theoretisch. Praktisch kann es auch mal 0 sein. Hat die Kriegsgeneration erlebt.

Silbersparer hat geschrieben:Das deutsche Rentenversicherung System krankt daran, das zu viele Empfänger nichts oder wenig eingezahlt haben. Seien es Russland Deutsche , Mütter Rente oder auch die Einheitskosten. Alle diese Kosten müssten vom Steuerzahler bezahlt werden. Höhere Beiträge in die Rentenversicherung führen auch zu Leistungssteigerungen für diesen Personenkreis.


In diesem Satz sind gleich 3 Fehler.

Das deutsche Rentenversicherung System ist ein Generationenvertrag und NICHT eine beitragsfinanzierte Kapitalrente!

Sowohl Russland deutsche als auch Ostdeutsche sind als Gruppe dem System beigetreten, also mit Einzahler und Bezieher, und haben sozusagen bei null gestartet wie die Westdeutschen nach dem Krieg. Sie standen vor leeren Kassen und hatten, dank des Generationenvertrages trotzdem eine Rente. Wer eine private Rente hatte, Stand vor einer großen NULL.

In diesem Generationenvertrag gibt es auch weitere "Leistungsmerkmale" nicht nur Beiträge. Nämlich die Mütter, die für den "Nachschub" sorgen, der das System am Leben erhält.

Höhere Beiträge stehen allen Rentnern zu. Einheitskosten? Komische Logik. Was ist mit den Aktiva (inkl. Menschen) aus Ostdeutschland? Fallen sie unterm Tisch?


Silbersparer hat geschrieben:Bei der betrieblichen Altersversorgung, welche ich auch habe, führen die für mich gezahlten Beiträge zu einer Erhöhung meines Anspruchs.


Richtig. Dieser Anspruch kann aber auf 0 fallen. Nicht unbedingt für jede Generation, aber statistisch so alle 20 bis 40 Jahre. Je größer diese Säule wird, desto mehr könnte man später der Allgemeinheit zu Last fallen, obwohl man, als man konnte, sie um diesen Betrag NICHT unterstützt hat.

Die Rentenversicherung ist eben eine VERSICHERUNG und keine Investition.
Als Bürger diese Landes ist ohnehin jeder sozial versichert, wenn er scheitert oder krank wird. Warum soll sich dann nicht jeder daran ordentlich beteiligen? Niemand weiß im voraus ob er zu den Gewinnern oder verlieren zählen wird.


Viele Selbständige "genießen" inzwischen die Früchte ihres Egoismus aus der Vergangenheit wenn es um die private Krankenversicherung geht. Zum Schluss werden viele der Allgemeinheit zu Last fallen. Nach Deiner Logik müsste man sie sterben lassen.


Silbersparer hat geschrieben:Der deutsche Staat kann gerne politische Ziele welche er umsetzen möchte über Steuern, finanziert von allen Bürgern und Unternehmen.


Ich traue dem Staat ebenso wenig, wie einer Kapitalrentenversicherung. Er ist willkürlich. Das RV System ist ein Vertrag zwischen den Generationen. Es ist ein Anspruch (eigentlich Gegenleistung für das Großziehen) der Alten an den Jungen, NICHT am Staat, der auch klamm sein kann. Dieser Anspruch kann nicht Inflationieren, kann nicht enteignet werden und ist immer verfügbar. Die Höhe kann schwanken, gewiss. Aber nie auf 0 fallen!

Die Gründe die zu fallenden Renten führt ist nicht nur die demographische Entwicklung, sondern insb. Lohnrückgänge und Abbau von Arbeitsplätzen aufgrund Automatisierung.

Der Ausgleich kann aber nicht durch Systeme erfolgen, die ebenso darunter leiden. Die Inflation ist doch die Auswirkung auf der Seite des Staates, der dadurch weniger Einnahmen hat und deshalb Schulden machen muss! Bei Aktien und Fonds wird irgendwann das Verhältnis zwischen "Einzahlern und Entnehmer" kippen und für Kursstürze sorgen. Noch ist das nicht der Fall, weil man in Deutschland damit gerade anfängt! Ein Blick in die USA zeigt uns, was passiert wenn der Dow fällt. Die Rentner sind plötzlich arm. Deshalb darf er nicht fallen. Wie lange noch wird sich zeigen.


Silbersparer hat geschrieben:Du schreibst unter anderem besser noch transparent , mit wenig Kosten und ohne Gewinne für die Finanzwirtschaft. Du arbeitest doch bei einer Bank, laut früheren Aussagen. Was ist so schlimm daran das dein Arbeitgeber Gewinn macht ?

Ich zahle liebend gerne eine Erfolgsprovision an einen Fondsmanager, wenn die Rendite auch für mich stimmt. Geiz ist eben nicht immer Geil.


Die Bank und jedes Unternehmen kann Gewinne machen wie es möchte und kann. NUR DANN NICHT, wenn es um eine Gesellschaftliche Aufgabe (Notwendigkeit) handelt. Die Vorsorgesystem müssen auch frei von Gewinnen sein. Mindestens von Gewinnmaximierung auf Kosten der darauf angewiesenen Allgemeinheit. Als Monopolist lassen sich Gewinne leicht erwirtschaften. Jedenfalls sehe ich das so. Genauso haben Gewinne nicht bei der zwingen Notwendigen Infrastruktur verloren. Die Bahn ist ein Paradebeispiel.


Silbersparer hat geschrieben:Dein letzter Satz verstehe ich nicht. Es gibt doch Riester und Rürup Rente mit der man Privat vorsorgen kann.
Diese werden steuerlich gefördert. Erwartest du etwa beim Kauf eines Wiener Philharmoniker eine Steuergutschrift?


Ok, ich war nicht eindeutig. Ich meinte die "reine" private Altersvorsorge, die sogenannten Schicht 3.

http://www.finanzen-versicherungen-blog ... -absetzbar

Beiträge zur privaten Rentenversicherung Schicht 3 in der Steuererklärung angeben

Bei der jährlichen Steuererklärung ist es möglich, die Beiträge zur privaten Rentenversicherung Schicht 3 im Rahmen der Sonderausgaben anzusetzen und so die Einkommenssteuer zu reduzieren. Die private Rentenversicherung ist also nicht voll steuerlich absetzbar, nur im Rahmen der Sonderausgaben und diese sind oft schon aufgebraucht durch die Beiträge z.B. zur gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung, Krankentagegeldversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung.[/b]


Es gibt eine logische Erklärung dafür. Zusätzlich zu der, die ich im Beitrag oben genannt habe (Rduzierung der Lohnstückkosten).

Der Staat als Handlanger der Finanzwirtschaft will, dass man in bestimmte Produkte spart! Es wird ein Oligopol geschaffen. Man hat dann die Wahl zwischen Pest und Cholera. Und, der Staat will das was er gibt weder zurückholen, in Form von Steuern.

Nehmen wir z.B. die Eigenheimzulage. Das war eine echte Förderung. Sie ging aber sowohl an der Finanzwirtschaft als auch später am Staat vorbei, weil keine Steuern und auch keine Beiträge in in die Sozialkasse fließen. Auch wenn letztere als gerecht erscheinen, gerechter wäre, ALLE in die Systeme einzahlen zu lassen! Man mogelt sich so am eigentlichen Problem vorbei.

Das Steuer-System muss reformiert und nicht an einem Funktionierenden System herum gedoktort werden.
Das Geld fließt anderenorts in Strömen, man muss nur die echten Sozialschmarotzer zu Kasse bitten. Sie können noch nicht einmal das Geld ausgeben, so viel ist es.

Für die "Kapitalisten" unter Euch. Man kann auch alles privatisieren. Aber dann bitte ALLES und für ALLE. Keine Steuern mehr. Nur noch Gebühren für staatliche Dienstleistungen, die in Relation zu den Kosten stehen.
Ich glaube, die größten Kapitalisten wären dagegen!
Gruß

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Beitragvon Silbersparer » 06.04.2015, 11:23

Es bleibt dabei bei dem Beispiel hat der Arbeitnehmer veranlasst einen Teil seines Gehalts auf einen Sparvertrag zu zahlen. Du nörgelst gewaltig an den bestehenden zusatzversorgungen rum. Dann bringst du eine Dritte Variante einer privaten Versicherung ins Spiel. Welche gem. dem verlinkten Blog auch gefördert werden sollen.

Das sind dann private Versicherungen an denen darf die Privatwirtschaft etwas verdienen?????
Ich kann mir nicht vorstellendes dies eine karitative Veranstaltung der Versicherungen sein wird. Im Grunde genommen das was du bei der betrieblichen Altersvorsorge, Riester oder Rürup kritisierst.

Es gibt mittlerweile genügend möglichkeiten steuerlich gefördert vorzusorgen. Die Riester Versicherung kann man wie eine private Rentenversicherung gestalten. Die Unterstützung ist auf 2100 Euro gedeckelt.

Das mit dem Generationenvertrag sehe ich nicht so, das aufbürden von gesamt gesellschaftlichen Aufgaben benachteiligt die Beitragszahler. Beamte oder Unternehmer beteiligen sich somit an den sozialen Kosten der deutschen Einheit in zu geringem Maße.

Die genannten Malle Renter können sich das sicherlich auch leisten, weil sie betrieblich vorgesorgt haben und privat vorgesorgt haben. Die gesetzliche Rente von im Schnitt 1000 Euro im Monat reichen da wohl nicht.
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Beitragvon Bumerang » 06.04.2015, 12:07

Silbersparer hat geschrieben:Es bleibt dabei bei dem Beispiel hat der Arbeitnehmer veranlasst einen Teil seines Gehalts auf einen Sparvertrag zu zahlen. Du nörgelst gewaltig an den bestehenden zusatzversorgungen rum. Dann bringst du eine Dritte Variante einer privaten Versicherung ins Spiel. Welche gem. dem verlinkten Blog auch gefördert werden sollen.


Egal wer es veranlasst, die Ergebnisse sind gleich. Es fehlt Geld für die heutigen Rentner, die teilweise auf (mehr) Grundsicherung zugreifen müssen und so die Steuerzahler insb AN wieder belasten und so die Steuersparanisse wieder zunichte machen und eine schlechtere gesundheitliche Versorgung. Aber der AG hat mindestens seine Beiträge in die Sozialversicherungen spart!! Oft verrechnet er sein Gehalt mit dem Zuschuss. Es geht eben nicht nur um das Beispiel sondern generell.


Es ist keine dritte Variante sondern eigentlich die erste, die es schon seit eh und je gibt. Die reine private Altersvorsorge. Sie ist für die Allermeisten de facto nicht gefördert, weil durch die Beiträge in die ges. Sozialsysteme der Höchstbetrag der abgesetzt werden kann, bereits ausgeschöpft ist. WENN der Staat tatsächlich daran interessiert ist, eine Rentenlücke zu schließen, dürfte er die ges. RV nicht aushöhlen und die Lücke erst enstehen lassen und/oder die reine private Altersvorsorge (unabhängig vom Arbeitgeber) fördern.



Silbersparer hat geschrieben:Das sind dann private Versicherungen an denen darf die Privatwirtschaft etwas verdienen?????
Ich kann mir nicht vorstellendes dies eine karitative Veranstaltung der Versicherungen sein wird. Im Grunde genommen das was du bei der betrieblichen Altersvorsorge, Riester oder Rürup kritisierst.


Was der Privatman mit seinem Geld macht, muss und soll niemanden interessieren. Sobald aber Geld aus den Sozialsystemen abgezwakt wird und in die private Finanzwirtschaft zu Lasten der Allgemeinheit fließt, habe ich sehr wohl was dagegen. Denn, die armen Rentner müssen dann zusätzlich zu den "tollen Produkten" unterstützt werden, von den künftigen Arbeitnehmern und Steuerzahler, während sich heute AG und Staat diese Kosten sparen.



Silbersparer hat geschrieben:Es gibt mittlerweile genügend möglichkeiten steuerlich gefördert vorzusorgen. Die Riester Versicherung kann man wie eine private Rentenversicherung gestalten. Die Unterstützung ist auf 2100 Euro gedeckelt.


Warum eine Sonder oder Zusatzversicherung anstatt die Beiträge in die ges. RV zu erhöhen?? Was spricht dagegen? Die gefährdetet Börsenkurse und Boni?


Silbersparer hat geschrieben:Das mit dem Generationenvertrag sehe ich nicht so, das aufbürden von gesamt gesellschaftlichen Aufgaben benachteiligt die Beitragszahler. Beamte oder Unternehmer beteiligen sich somit an den sozialen Kosten der deutschen Einheit in zu geringem Maße.


Das ist Richtig! Aber die Lösung diese Problems ist doch nicht noch mehr fehlende Beiträge zu generieren, sondern auch Beamte oder Unternehmer zu beteiligen, oder nicht?

Silbersparer hat geschrieben:Die genannten Malle Renter können sich das sicherlich auch leisten, weil sie betrieblich vorgesorgt haben und privat vorgesorgt haben. Die gesetzliche Rente von im Schnitt 1000 Euro im Monat reichen da wohl nicht.


Das ist wohl ein Tippfehler, denn ich verstehe nicht was Du meinst..

Ist heute bis 11:00 bei tageschau24 gelaufen (Wiederholung). Leider habe ich das Video nirgends gefunden. Vielleicht findet ihn jemand anders.

http://www.swr.de/betrifft/betrifft-ren ... index.html

Der Beitrag trifft den Nagel auf den Kopf und bestätigt das Meiste was ich geschrieben habe.

Im übrigen, der Häuslebauer mit Familienhilfe steht im Rentenalter am besten da!
Gruß

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Beitragvon Silbersparer » 06.04.2015, 14:07

Hallo Boomerang , es ist kein Tippfehler.

Laut Deutscher Rentenversicherung gab es folgende Durchschnittsangaben für das Jahr 2013:

Männer 978 Euro , Frauen 524 Euro im Westen und Männer 1042 Euro und Frauen 752 Euro im Osten unserer Republik.

Ich denke mit diesen Zahlen (laut deinen Angaben das System um das uns die ganze Welt beneidet) kann sich der Durchschnittsrentner nicht auf Malle niederlassen, so wie du geschrieben hast.

Er hat dann entweder privat oder betrieblich vorgesorgt oder ist ein Staatsdiener der eine fette Pension bekommt.

Ich bleibe dabei, das System krank daran das zu viele Leistungen versicherungsfremd sind. Eine Einbeziehung weiterer Personenkreise in das System wäre zwar auch eine Möglichkeit. Es kommt aber im Grunde auf das selbe heraus . Entweder zahle ich versicherungsfremde Leistungen aus dem Staatshaushalt oder ich beziehe die Gesamtbevölkerung mit Beitragszahlungen ein. Momentan habe ich das Gefühl das ich für meine Beiträge keine adäquate Auszahlung bekomme.

Wenn ich in meine betriebliche Altersvorsorge genauso lange eingezahlt hätte wie in die gesetzliche und mit gleicher Beitragshöhe hätte ich momentan einen Anspruch von rund 5.500 Euro im Monat. Die Höchstzahlung des "weltbesten" Rentensystems kennst du ja hoffentlich?

Es gibt sehr viele Experten, welche die Zusatzversorgungen schlecht rechnen. Selbst Renditen von 2 bis 3 % nach Steuern sind aber besser wie gar nichts vorgesorgt. Das erinnert mich immer so ein bischen an den Herrn Tennhagen von der Stiftung Warentest... Gold ist zu teuer (bei Kursen um 300 Euro), Aktien sind so riskant (beim DAX von 5000) ... wer nichts macht geht kein Risiko ein, er bekommt dann aber auch nix...

So und damit Schluß für mich...für heute
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Beitragvon Bumerang » 07.04.2015, 12:09

Silbersparer hat geschrieben:
Männer 978 Euro , Frauen 524 Euro im Westen und Männer 1042 Euro und Frauen 752 Euro im Osten unserer Republik.
Ich denke mit diesen Zahlen (laut deinen Angaben das System um das uns die ganze Welt beneidet) kann sich der Durchschnittsrentner nicht auf Malle niederlassen, so wie du geschrieben hast. Er hat dann entweder privat oder betrieblich vorgesorgt oder ist ein Staatsdiener der eine fette Pension bekommt.


Zuerst habe ich nicht Durchschnittsrentner gesagt! Aber bleiben wir dabei. Ich mag keine Durchschnittswerte, aber laut Statistik hat ein durchschnittliches Rentnerpaar also ca 1600€ jeden Monat. Man kann aber davon ausgehen, dass ca 30 % der Rentnerpaare drüber liegt. Die, die auch durch gearbeitet haben, die Frau mindestens Teilzeit. Malle war natürlich symbolisch für Ausland, jedenfalls nicht die Villengegend gemeint. Soweit ich weiß, liegen die Mietpreise in Spanien und sonst wo in Europas Süden deutlich unterm deutschen Niveau.
Du "vergisst" wieder, die Krankenversicherung! Woanders in Europa, in der Welt sowieso, sieht es anders aus. Deshalb musst Du mit der Vollversorgung rechnen.

Es fällt auf, dass von den Befürworter der (rein) privaten AV die gesetzliche Rente schlecht gerechnet während bei den H4 Empfängern sehr schnell alle Zusatzleistungen dazu gerechnet werden.

http://www.deutsche-rentenversicherung. ... _node.html

Wie man sieht, lag der Beitrag nur in den 70-ern und 3 Jahre in den 90-ern unter 18%, ansonsten drüber, meist über 19%, sogar an der 20% Grenze.

Warum, angesichts der demografischen Entwicklung, den Beitrag senken!? Darauf gehst Du nicht ein.

Die Renten sind niedrig, weil man Beiträge gesenkt, Vollzeit Stellen abgebaut, Tarifverträge demontiert und durch die bAV das System zusätzlich ausgehöhlt hat. Das ist neokonservative Kahlschalgpolitik der sonst auch so stark kritisierten Eliten!

Wenn es um die eigene Haut geht, ist das Pyramidensystem dann doch gut....

Geradezu pervers ist es, solche Maßnahmen als Lösung zu präsentieren!!!


Silbersparer hat geschrieben:
Ich bleibe dabei, das System krank daran das zu viele Leistungen versicherungsfremd sind.


Du kannst dabei bleiben, mehr als billige Stammtisch Polemik ist das nicht.
Die Aussiedler hätten auf Anhieb ihre eigen ges. RV gründen können, bei der die Beiträge sogar niedriger gewesen wären. Sie sind meist als Großfamilie eingewandert mit mehreren erwerbstätigen Elternpaare, mehr Kindern als die Einheimischen und ein oder Zwei Großeltern, mit niedriger Lebenserwartung (meist unter 70) die Renten nach dem Fremdrentengesetz bezogen, die inzwischen nachträglich um mehr als 50% reduziert wurden!! So viel zur Ausnutzung des Systems und zur Gleichberechtigung in diesem Falle der Besitzstandwahrung!

Diese Gruppe hat insgesamt einen deutlich positiven Beitrag zur Rentenkasse geleistet. Zu den Mutterrenten will ich mich gar nicht mehr äußern. Wer das kritisiert, sollte in die USA auswandern, ins "Land der Freiheit und der unbegrenzten (Pleite)Möglichkeiten"


Silbersparer hat geschrieben:Eine Einbeziehung weiterer Personenkreise in das System wäre zwar auch eine Möglichkeit. Es kommt aber im Grunde auf das selbe heraus .

Wenn ich in meine betriebliche Altersvorsorge genauso lange eingezahlt hätte wie in die gesetzliche und mit gleicher Beitragshöhe hätte ich momentan einen Anspruch von rund 5.500 Euro im Monat. Die Höchstzahlung des "weltbesten" Rentensystems kennst du ja hoffentlich?


Nicht eine Möglichkeit sondern die einzig richtige Möglichkeit, bei der Gesellschaftliche Aufgaben über die ganze Gesellschaft verteilt werden.


Du "vergisst" wieder einen westlichen Aspekt. Das ist eine Versicherung keine Kapitalanlage!!
Du hast zu viele Konjunktive in deinem Satz. Wenn ich am Ende meines Berufsleben ohne Unterbrechungen und auch noch kerngesund wäre und rechnen würde, dann hätte ich auch gerne lieber in eine private KV und RV eingezahlt. Aber nur wenn demnächst keine Währungsreform oder eine Starke Inflation kommt, denn dann würde die Höchstrente steigen, während Deine private AV gleich bliebe.


Wärst Du einige JAhre arbeitslos, hättest Du aber eine Unfall gehabt oder wärst Du erkrankt und Arbeitsunfähig, würdest Du mit Deiner privaten AV Dein Lebensunterhalt nicht bestreiten können und der Allgemeinheit zu Last Fallen! Eine inzwischen Häufige Situation unter vielen ehemaligen Selbständigen. Auch darauf gehst Du nicht ein.

Silbersparer hat geschrieben:Es gibt sehr viele Experten, welche die Zusatzversorgungen schlecht rechnen. Selbst Renditen von 2 bis 3 % nach Steuern sind aber besser wie gar nichts vorgesorgt. Das erinnert mich immer so ein bischen an den Herrn Tennhagen von der Stiftung Warentest... Gold ist zu teuer (bei Kursen um 300 Euro), Aktien sind so riskant (beim DAX von 5000) ... wer nichts macht geht kein Risiko ein, er bekommt dann aber auch nix...


Die 2 bis 3 % Nominalrendite sagen, wie oft erwähnt, NICHTS über die Realrendite aus!
Die Menschen wollen grundsätzlich vorsorgen. Nur wenn sie kaum überleben können, tun sie es nicht. Da liegt der Hund begraben.

Die Quintessenz bleibt: Alle einzahlen lassen und dann hat jeder eine Rente mit der er sein Lebensabend ohne weitere staatliche Hilfe bestreiten kann. Wenn jemand mehr will, ist das seine Angelegenhiet! Freie Entscheidungen werden doch groß geschrieben, nicht?

Doch genau das will der Staat (als Lobby-Handlanger) nicht, sondern das Problem innerhalb der Angestellten lassen. Unternehmer beteiligen sich überhaupt nicht an diesem System wie auch Beamte die voll auf Kosten der Allgemeinheit versorgt werden, die Selbständigen haben die Alibifunktion gehabt, damit es nicht sofort auffällt, dass das System nur den Eliten und den Beamten nutzt. Selbständige fallen sehr oft im Alter den aber doch der Allgemeinheit zu Last.

Es gibt natürlich auch noch eine Dritte Variante: Für Alle eine steuerfinanzierte Rente, wie bei den Beamten auch. Das würde dann wieder Alle treffen. Will man natürlich nicht.

Auch die völlige Freiheit. Keine Steuern, keine Polizei und jeder trägt ne Waffe. Ich bin dabei! Ich glaube, die Libertären wären die ersten, die sehr schnell über ihre Sicherheitskosten in solch einem System schlucken müssten!
Zuletzt geändert von Bumerang am 07.04.2015, 13:58, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß

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Beitragvon GV Jäger » 07.04.2015, 12:33

Silbersparer hat geschrieben:Ich bleibe dabei, das System krank daran das zu viele Leistungen versicherungsfremd sind.


Bumerang hat geschrieben:Du kannst dabei bleiben, mehr als billige Stammtisch Polemik ist das nicht.


In der GRV sind ca. 33% ( über 100 Mrd )versicherungsfremde Leistungen untergebracht.
So lange du das als billige Stammtisch Polemik abtust, lohnt sich keine erneute Diskussion darüber.
Was soll eigentlich deine Message sein, das habe ich bis heute nicht verstanden.

redtshirt
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Beitragvon redtshirt » 07.04.2015, 12:33

die Mütterente ist das Papier nicht wert auf dem sie steht. Nur ein persönliches Beispiel.
Meine Mutter ist kurz nach der geburt wieder abrbeiten gegangen, weil sie musste. Sie hätte die Zeit lieber mit mir verbracht. Da sie gearbeitet hat, hat sie 0,9 Rentenpunkte in dem Jahr bekommen, durch ihre Arbeit. Der wurde jetzt auf 1,0 aufgerundet durch die Mütterrente. Man sieht, dass die Mutter, die zu Hause Spass mit ihrem Kind hatte gleich gestellt ist mit einer Mutter die gearbeitet hat. Das ist Betrug an der arbeitenden Bevölkerung. Die zusätzlichen Punkte müsste in allen Fallen oben drauf kommen. Als Dank, dass meine Mutter 47 Jahre lang gearbeitet hat (Vollzeit) mit mäßig bezahlten Jobs, bei der kaum private Vorsorge drin war bekommt sie vom Staat 900€ netto. Damit liegt sie zwar über Schnitt. Aber reich ist sie damit auch nicht und muss schauen wo das Geld bleibt. Mallorca ist da nicht drin. ein rentenpunkt oben drauf wie bei denen die zu Hause waren ware nur fair gewesen. So ist es Betrug an den Menschen die mehr für die Geimeinschaft getan haben. Die Mütterrente hat ihr genau 0,1 rentenpunkte gebracht.

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detonic96
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Beitragvon detonic96 » 07.04.2015, 14:21

viele argumente aus vielen Quellen. Fakt ist doch aber, dass die meisten das system nicht mehr durchschauen geschweige denn im Griff haben (jene die es steuern). sicher ist es möglich über alternativen zu sprechen, aber ich denke der schwung von der umlage zum Kapitalgedeckten system ist fast nicht machbar. woher sollen denn die ersteinlagen kommen? was passiert mit den altrentnern oder rentnern allgemein?
mal so als kleine alternative, da ihr ja alle den Versicherungen mistraut! es gibt auch bei riester noch weitere Möglichkeite! nur am rande sei mal die Fondsriester erwähnt! da steckt je nach gestaltung zumindest ein substanzwert hinter und keine Papierversprechen der Versicherer!


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