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Dollar in schweren Turbulenzen

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voiid
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Dollar in schweren Turbulenzen

Beitragvon voiid » 13.10.2009, 19:18

Die Zentralbanken haben sich zusammengeschlossen, um einen starken Wertverlust der Leitwährung zu verhindern, berichtet die französische Tageszeitung "Le Monde". Schuld sind die enormen Staatsschulden der USA.

Die unabhängige französische Tageszeitung "Le Monde" sorgt sich am Dienstag um die Schwäche des US-Dollar: "Das amerikanische Haushaltsdefizit ist gigantisch und es gibt keine klare Strategie zu seiner Verringerung. Die Börsenhändler befürchten zu Recht die inflationstreibenden Auswirkungen einer Schwächung des Dollars, was die politisch Verantwortlichen als sehr viel einfachere Lösung betrachten könnten, als Steuern zu erhöhen.

Gehörten die USA nicht zu den Weltmeistern des Handels und der Verschuldung, und wäre der Dollar nicht anerkannte Leitwährung, würde man sich im Ausland kaum um die radikalen Experimente der US-Regierung kümmern. Doch die ganze Welt hängt vom grünen Geldschein ab. So ist es verständlich, dass die Zentralbanken sich zusammengeschlossen haben, um einen zu starken Wertverlust des Dollars zu verhindern."

Quelle : http://diepresse.com/home/wirtschaft/bo ... e/index.do

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1000er Fein
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Beitragvon 1000er Fein » 13.10.2009, 22:11

Der Dollar darf halt nicht kollabieren, selbst wenn er sollte oder müßte :shock:

Irgendwo gibs noch n paar Frischgedruckte Steuermillarden smilie_16 smilie_21

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dtx
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Beitragvon dtx » 14.10.2009, 00:13

Es ist vertretbar den Dollar als Reservewährung zu nehmen so lange man damit überall auf der Welt einkaufen kann und nicht in den USA, ob und wie lange das der Fall ist wird sich zeigen.

Bernd64
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Beitragvon Bernd64 » 14.10.2009, 06:37

Bin gespannt ob die Zentralbanken es schaffen den Dollar über längere Zeit zu stärken.
Diese Aktion birgt nach meiner Meinung die Gefahr, bei einem weiter fallenden Dollar, den Machtverlust der Zentralbanken aufzuzeigen und beschleunigt dann den Verfall!

Eine interessante Zeit.

Gruß
Bernd

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Silberschwabe
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Beitragvon Silberschwabe » 15.10.2009, 08:36

Würde der Dollar fallen, dann hätte das sicher einiges zur Folge. Nur, alle Länder stützen und die USA macht fröhlich weiter mit der Arroganz des Überheblichen? Drucken die nur oder tun die etwas für den Werterhalt???

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edson
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Beitragvon edson » 15.10.2009, 09:35

Ich glaube eher, die ganze Welt zahlt die Zeche der Amis, als dass der Dollar fällt. China, die Ölstaaten und Russland haben soviele Dollarreserven, dass sie den Dollar nicht untergehen lassen wollen und können.
Und die Europäer werden auch nicht zuschauen, wie die Importnation Nr. 1 untergeht.
Der zu erwartende Schaden ist größer als der Aufwand die Amis einen Fingerbreit über Wasser zu halten.
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KleinMünzSammler
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Beitragvon KleinMünzSammler » 15.10.2009, 10:33

Richtig, NUR, irgendwann ist auch damit Schluß, und dann gute Nacht...

Mad Max will comming over the "big Sea..."

Sorry, Englisch ist nicht mein Steckenpferd smilie_13
Gruss aus dem Norden

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tut.anch.amun
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Beitragvon tut.anch.amun » 15.10.2009, 14:44

USA - [s]im Prinzip[/s] pleite ?

ernüchternde Zahlen, die da neulich auf den Tisch kamen.
Die Etatlücke erreichte im gerade zu Ende gegangenen Haushaltsjahr 2009 mit 1,4 Billionen Dollar einen Rekord – zum zweiten Mal in Folge. Der alte Rekord stammte aus dem Vorjahr und wurde - so würde man in der Sportberichterstattung formulieren – pulverisiert. Damals hatte das Etatloch einen Umfang von knapp 460 Milliarden Dollar, mithin knapp ein Drittel des aktuellen Stands.
http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_385320



Auch ganz nett, die offizielle Staatsverschuldung, die nun gut 12 Billionen Dollar beträgt. Weiß noch einer, wann die Anzeigetafel gesprengt wurde, da aufmal die 10 Billionen nicht mehr angezeigt werden konnten? smilie_08

Hab nachgesehen, am 09.10.2008 smilie_02

Wow, beachtliche Leistung. Aber schön, das ja nun alles besser wird, es geht aufwärts (hab ich gehört). Ich schätze mal, es dauert nicht sehr lange und vorne steht eine 2 smilie_24
Grüsse
Tut
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Beitragvon Valentin » 15.10.2009, 14:51

@tut

Hier ist die echte und RealTime USA Schuldenuhr und ein netter Artikel.

http://www.goldseiten.de/content/divers ... ryid=11854
„Inflation oder Deflation sind nur zwei Fremdwörter für Pleite.“ (Carl Fürstenberg)

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Beitragvon tut.anch.amun » 15.10.2009, 15:26

@ Valentin,
hatte ich hier neulich auch mal:
http://www.silber.de/forum/armes-amerik ... html#33567

Ohwei, am 09.10. stand die untere Summe auch noch bei 71...........etc. etc,00.

Tja, da sieht man mal wieder: "Time is money", in dem Fall allerdings Bad money, oder Schulden. Wobei mir das allerdings nicht 100pro klar ist, was die da alles reingesteckt haben?

Ok, ich korrigiere: Wenn bei der offiziellen Verschuldung eine 2 vorn steht, steht bei der Schattenzahl vermutlich auch eine 2 vorn, die Schattenzahl müsste etwas schneller laufen smilie_24
Grüße
Tut
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Frozen_Rainbow
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Beitragvon Frozen_Rainbow » 16.10.2009, 22:26

man kann nichts auf ewig künstlich gegen die erdanziehungskraft aufrechterhalten. wie soll es mit den usa weitergehen, immer mehr schulden immer weniger sinnvoll produktives. und wo kommen die ganzen dollars her für irak/afghanistan , konjunkturprojekte, ungezählte milliarden für banken + versicherungs rettungspakte etc etc, da wird doch nicht etwa die notendruckerpresse auf hochtouren laufen smilie_08

gerade die aktuelle krise hat gezeigt das irgendwann wirklich das ende der fahnenstange erreicht ist und das am ende aller enden zwei und zwei immer vier bleiben wird, ohne das man dafür studiert haben muss :mrgreen:

FAKTOR 0
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Beitragvon FAKTOR 0 » 17.10.2009, 08:59

eigentlich, müsste der Dollar schon tot sein. Eigentlich, doch was passiert wenn der Dollar wirklich zusammenbricht????

Dieses Horrorszenario wagt sich kein Politiker rnsthaft vorstellen, weil, dann sind die WEG und zwar alle der sog. westlichen Welt, so siehts aus.

ROM hat auch über 250 Jahre lang Rückzugsgefechte geschlagn, bis es endgültig darnieder lag, oder der kleine Österreicher hat doch den Untergang auch noch Jahre hinausgezögert, oder das britische Weltreich, oder oder oder..... Weltreiche gehen niht über Nacht unter, doch nur noch das Wann ist fraglich, nicht mehr das ob.

Keiner sollte ich aber der Illussion hingeben, dass ein Dollarcrash an uns nicht ohne grosse Verwerfungen vorübergeht!
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Iring
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Beitragvon Iring » 28.10.2009, 17:56

poenitentiam agite

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tut.anch.amun
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Beitragvon tut.anch.amun » 28.10.2009, 18:48

Da platzt überhaupt nix.
Zumindest momentan nicht. Diese Woche sind die USA dabei ihre Staatsanleihen unterzubringen. Inwieweit sie diese diesmal auch wieder und zu welchem Umfang selber kaufen wird noch zukünftig zu sehen sein smilie_02
Derzeit erstarkt ja sogar noch der Dollar, wenn man sich den Wechselkurs ansieht, die 1,50 sind schon gut wieder gefallen, ebenso der POG.
Nene, der Dollar wird weitaus länger dahinkrebsen als man das heute vielleicht denkt, letztendlich jedoch wird er in einer Inflation verpuffen, zwangsläufig und unausweichlich.... fraglich allerdings, ob wir hier schon am Ende der Fahnenstange angekommen sind ?
Ich sag mal derzeit: Nö :shock:
Grüsse
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edson
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Beitragvon edson » 28.10.2009, 18:49

@iring,

ich finde für jede Weltuntergangsprophezeiung im Internet unendlich viele Artikel.
Es ist substanzlos permanent Links hierein zu stellen ohne selbst eine Meinung zu haben und diese zu begründen.
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