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Frankreich: 100 kg Gold in altem Haus gefunden

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Schwarzmarkt
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Frankreich: 100 kg Gold in altem Haus gefunden

Beitragvon Schwarzmarkt » 04.10.2020, 08:41

Da der Artikel in Englisch ist fasse ich kurz zusammen. Ein Erbe hat in einem geerbten Haus in der Normandie 100 kg Gold in Form von 5000 Münzen, 2x 12 kg Barren und 37x 1 kg Ingots gefunden. Wert um die 3,5 Millionen Euro. Gekauft wurde das Gold in den 50er und 60er Jahren. Hort wurde bereits an Käufer veräussert. Weil der Erbe ein ahnungsloser Gierhals ist muss er darauf 45% Erbschaftssteuer bezahlen. Ich tippe das gerade mit der Bildschirmtastatur. Mehr im Artikel.

https://www.bbc.com/news/world-europe-38072135
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Hannoveraner
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Re: Frankreich: 100 kg Gold in altem Haus gefunden

Beitragvon Hannoveraner » 04.10.2020, 10:21

Wahnsinn.....

Ich stelle mir gerade vor ich finde ebenfalls diese 2 12 Kilo Barren.

Wie veräußert man diese? Geht man damit zum Handel, gibt die ab und bekommt das Geld?
Oder muss man bei solchen Größenordnungen Kaufbelege usw bringen? Wie würde das Finanzamt reagieren? Wie die Banken? Müssten die melden wenn auf einmal eine solch große Summe Überwiesen wird?
Rangar Y,"Lasst uns gemeinsam die Chance ergreifen und Zuhören statt Verurteilen, Fragen statt Antworten, Verstehen statt Verdammen, Argumentieren statt Diffamieren und Einladen statt Ausgrenzen. Dieter Nuhr: Wir haben ein Problem mit Denunziation, Diffamierung und Etikettierung Andersdenkender

foxele
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Re: Frankreich: 100 kg Gold in altem Haus gefunden

Beitragvon foxele » 04.10.2020, 10:57

Hannoveraner hat geschrieben:Wahnsinn.....

Ich stelle mir gerade vor ich finde ebenfalls diese 2 12 Kilo Barren.

Wie veräußert man diese? Geht man damit zum Handel, gibt die ab und bekommt das Geld?
Oder muss man bei solchen Größenordnungen Kaufbelege usw bringen? Wie würde das Finanzamt reagieren? Wie die Banken? Müssten die melden wenn auf einmal eine solch große Summe Überwiesen wird?


Was sind das denn jetzt für Fragen? smilie_12

foxl60
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Re: Frankreich: 100 kg Gold in altem Haus gefunden

Beitragvon foxl60 » 04.10.2020, 11:10

Schwarzmarkt hat geschrieben:...
Wert um die 3,5 Millionen Euro. Gekauft wurde das Gold in den 50er und 60er Jahren. Hort wurde bereits an Käufer veräussert. Weil der Erbe ein ahnungsloser Gierhals ist muss er darauf 45% Erbschaftssteuer bezahlen.
...


Warum ist der Erbe ein "ahnungsloser Gierhals" ?

Auch wenn er das Gold noch nicht verkauft hätte, müsste er die 45 % Erbschaftsteuer bezahlen und wie sollte er das machen können ohne das Gold zu verkaufen ?

Außerdem wer weiß denn, ob das Gold z.B. in einem Jahr noch genauso viel wert ist wie heute und vielleicht hat der Erbe auch schlichtweg eine bessere Verwendung / Anlagemöglichkeit für den erzielten Erlös !

dirty old
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Re: Frankreich: 100 kg Gold in altem Haus gefunden

Beitragvon dirty old » 04.10.2020, 11:25

Schwarzmarkt will damit sagen,das es nicht reicht so grosszügig zu erben,
wenn man noch mehr ergaunern kann in dem man kriminell wird.
Die von mir so genannte Hoeneßfalle,leider allzu menschlich. smilie_06 smilie_24
Grüsse

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Schwarzmarkt
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Re: Frankreich: 100 kg Gold in altem Haus gefunden

Beitragvon Schwarzmarkt » 04.10.2020, 11:31

Hier noch ein Knochen für die Staatsgläubigen.

Hätte ich diesen Fund gemacht wäre ich damit nicht hausieren gegangen.

Die Steuern werden in dieser Demokratiesimulation nur gegen einen verwendet.

Ich habe nur ein Leben und das will ich nicht mit der Finanzierung von Schwachsinn verschwenden.

Nur hypotetisch natürlich.

Politiker sind natürlich unfehlbar ehrlich und sagen immer die Wahrheit. smilie_10
Zuletzt geändert von Schwarzmarkt am 04.10.2020, 11:34, insgesamt 1-mal geändert.
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foxele
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Re: Frankreich: 100 kg Gold in altem Haus gefunden

Beitragvon foxele » 04.10.2020, 11:32

Ausserdem ist die Geschichte schon Uralt ( 2016).
Hätte man mit der veräusserung noch 4 Jahre gewartet wäre es recht lohnenswert gewesen.
Hätte, hätte, Fahrradkette. smilie_24

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Schwarzmarkt
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Re: Frankreich: 100 kg Gold in altem Haus gefunden

Beitragvon Schwarzmarkt » 04.10.2020, 11:36

Kennst du dich mit Steuergesetzen in Frankreich aus? Was wäre nach 8 Jahren für eine Steuer fällig? Kenne mich da nicht aus.
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foxele
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Re: Frankreich: 100 kg Gold in altem Haus gefunden

Beitragvon foxele » 04.10.2020, 11:42

Schwarzmarkt hat geschrieben:Kennst du dich mit Steuergesetzen in Frankreich aus? Was wäre nach 8 Jahren für eine Steuer fällig? Kenne mich da nicht aus.


Nein.
Bin froh das ich mit hilfe eines Steuerberaters in Deutschland klar komme.
Da muss ich mir die Ausländische Steuergesetzgebung nicht auch noch antuen. :shock:

foxl60
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Re: Frankreich: 100 kg Gold in altem Haus gefunden

Beitragvon foxl60 » 04.10.2020, 11:42

Schwarzmarkt hat geschrieben:Kennst du dich mit Steuergesetzen in Frankreich aus? Was wäre nach 8 Jahren für eine Steuer fällig? Kenne mich da nicht aus.


foxele meint bestimmt nicht den Steuerbetrug, sondern die Kurs-/Wertsteigerung des Goldes seit 2016.

Hannoveraner
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Re: Frankreich: 100 kg Gold in altem Haus gefunden

Beitragvon Hannoveraner » 04.10.2020, 11:42

foxele hat geschrieben:
Hannoveraner hat geschrieben:Wahnsinn.....

Ich stelle mir gerade vor ich finde ebenfalls diese 2 12 Kilo Barren.

Wie veräußert man diese? Geht man damit zum Handel, gibt die ab und bekommt das Geld?
Oder muss man bei solchen Größenordnungen Kaufbelege usw bringen? Wie würde das Finanzamt reagieren? Wie die Banken? Müssten die melden wenn auf einmal eine solch große Summe Überwiesen wird?


Was sind das denn jetzt für Fragen? smilie_12

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Re: Frankreich: 100 kg Gold in altem Haus gefunden

Beitragvon foxele » 04.10.2020, 11:46

Hannoveraner hat geschrieben:
foxele hat geschrieben:
Hannoveraner hat geschrieben:Wahnsinn.....

Ich stelle mir gerade vor ich finde ebenfalls diese 2 12 Kilo Barren.

Wie veräußert man diese? Geht man damit zum Handel, gibt die ab und bekommt das Geld?
Oder muss man bei solchen Größenordnungen Kaufbelege usw bringen? Wie würde das Finanzamt reagieren? Wie die Banken? Müssten die melden wenn auf einmal eine solch große Summe Überwiesen wird?


Was sind das denn jetzt für Fragen? smilie_12

Berechtigte. Besonders die letzte


Du turnst schon einige Zeit hier rum und beschäftigst dich mit EM.
Da sollte es eigentlich zum allgemeinwissen gehören um diese Fragen zu beantworten. smilie_08

foxele
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Re: Frankreich: 100 kg Gold in altem Haus gefunden

Beitragvon foxele » 04.10.2020, 11:47

foxl60 hat geschrieben:
Schwarzmarkt hat geschrieben:Kennst du dich mit Steuergesetzen in Frankreich aus? Was wäre nach 8 Jahren für eine Steuer fällig? Kenne mich da nicht aus.


foxele meint bestimmt nicht den Steuerbetrug, sondern die Kurs-/Wertsteigerung des Goldes seit 2016.


Korrekt. smilie_01

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Re: Frankreich: 100 kg Gold in altem Haus gefunden

Beitragvon Hannoveraner » 04.10.2020, 12:16

foxele hat geschrieben:
Hannoveraner hat geschrieben:
foxele hat geschrieben:
Was sind das denn jetzt für Fragen? smilie_12

Berechtigte. Besonders die letzte


Du turnst schon einige Zeit hier rum und beschäftigst dich mit EM.
Da sollte es eigentlich zum allgemeinwissen gehören um diese Fragen zu beantworten. smilie_08


Ich kaufe und verkaufe im hunderter und kleinen tausender Bereich.
Da kann ich einfach zu meinem Händler unangemeldet hingehen und mir eine 1/2 oder 1 OZ Gold kaufen oder verkaufen. Lege das Geld auf den Tisch oder bekomme das Geld auf den Tisch gelegt. Wenn die nicht genug Cash da haben überweisen die das Geld.
Bin mir auch sicher das die Bank diesen Betrag nicht an eine Steuerbehörde meldet.
Sorry mit den Abläufen vom Verkauf von 2x12 KG Gold bin ich nicht vertraut.
Gehe davon aus das ich die beiden Barren nicht mal eben bei meiner Filiale abgeben dürfte.
Gehe auch davon aus das man vorher schriftlich anfragen müsste ob der Handel überhaupt in der Lage ist mir 1 Mio und mehr auszuzahlen. Die Prüfung einer Gold OZ dauert wenige Minuten. Wie würden Prüfungen bei 2 Barren für über 1 Mio aussehen? Ebenso beim Thema Abholung. Verkaufe ich kleine Menge kommt je nach Handel durchaus auch ein Werttransport. Die Waren kommt in einen Versandbeutel und gut ist es. Wie läuft das bei 1 Mio? Wichtiger halt die Frage des meldens der Bank beim Finanzamt. Ab welcher Summe müsste gemeldet werden? Würde eher gemeldet werden wenn man die 2 Barren verkauft und 1 Mio oder mehr bekommt. Oder die anderen gefundenen Münzen in verschiedenen Tranchen. Meldet die Bank wenn dann 30 mal 3‘€ überweisen wird? Die Frage auch hinsichtlich meines Posts im Bankschließfachfaden.
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Re: Frankreich: 100 kg Gold in altem Haus gefunden

Beitragvon 087paula7 » 04.10.2020, 17:11

In DE könnte ein Finder sogar komplett alles verlieren.

Findet man in unserem schönen Land einen "Schatz" und da spielt es keine Rolle ob im Haus oder Garten und hat keinen Nachweis über Käufe o,ä kann man schnell sehr dumm da stehen.
Denn Bayern ausgenommen (dort besteht immer noch die hadryanische Teilung) gibt es in jedem anderen Bundesland das sogenannte Schatzregal.
Das heisst. Das Landesdenkmalamt kann die schönen Münzlein als historisch wertvoll ansehen. (Das ist eine schwammige Ermessensfrage des LDA) Dann gibt es einen warmen Händedruck und wech is dat Zeugs.
Noch lustiger ist es, wenn nicht gemeldet wird und die bekommen Wind davon. Dann gibts noch ne Anzeige hinterher.

Sollte man in DE Goldmünzen vor 1918 finden, sollte man besser nicht mal der Frau was anvertrauen oder sich bewusst sein, das man alles verlieren kann.
erfolgreich gehandelt mit Telefonmann,shrek, Silberraffzahn,pandapaule,FrankKN,Goldright,Benutzername: *,John Ruskin


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