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Die Fed will ihre geldpolitische Strategie ändern

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Bumerang
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Re: Die Fed will ihre geldpolitische Strategie ändern

Beitragvon Bumerang » 13.03.2021, 08:54

Ich sehe keine Änderung in der Strategie der EZB. Ansonsten passt alles. "Wir" geben Gas in den Abgrund.

Eine Zentralbank kann nur Geld drucken. Die Rhetorik wird angepasst, aber das Ergebnis ist stets das Gleiche: Direkte Staatsfinanzierung - Korruption - Zocken an allen Märkten - Inflation - Hyperinflation.

Wenn das Geld nichts mehr kostet (Zins) ist es wertlos. Das gilt gerade für Fiat.

Wirecard und Greensill waren erst möglich, weil die Verschuldung fast nichts mehr kostet. Es wird nur noch gezockt, vorwiegend mit fremden Geld. Alle Märkte sind ein großes Casino.

Fiat fließt in alle möglichen Assets um nach einer Rendite zu suchen. Immobilien und Rohstoffe, aber auch Aktien, Derivate aller Art und natürlich Kryptos.

Wer glaubt, wir hätten keine Inflation, nur weil das Brot kaum teurer geworden ist und übersieht gleichzeitig, wie sich die o.g. Assets entwickeln, hat etwas nicht verstanden.

Beginnen wir mit Bitcoin. 50k für eine Bitcoin zeigt nicht nur die Ausmaße des Casinos sondern auch die "Wertschätzung" des Fiat!

Gegen Ende dieses Spiels wird die Flucht aus dem Fiat in die o.g. Assets 100% erreichen. Wenn kein Fiat (in nennenswerter Menge) mehr auf dem Kapitalmarkt vorhanden ist, weil es zurück beim Erzeuger (nur noch die Zentralbank wird Fiat direkt und als Anleihen annehmen) angekommen ist, beginnt die Kalibrierung der Assets gegeneinander.

Wer heute sehr viel Fiat hat, wird auch 50k für eine BTC zahlen, oder Aktien kauft wie Tesla, deren KGV schon mal bei 1000 war.

Die spanende Frage ist, wie viel Gold, Öl, Immobilen, etc man für BTC und Tesla bekommt, wenn man als Verkäufer kein Fiat mehr annehmen möchte?

Glaubt ernsthaft jemand, dass dann ein Goldbug ein Kilo Gold für eine BTC oder 100 Tesla (0,000010416%) hergibt? Oder eine Wohnung für 10 BTC oder 1000 Tesla (0,00010416%) ? Was passiert mit allen Derivaten?

578 Mrd soll Tesla wert sein. Soviel wie ca 12.000 Tonen Gold. What?


Was viele nicht verstehen ist, dass am Ende des Spiels, 90% der Assets wertlos sind, egal wie hoch sie vorher im toten Fiat vorher waren.

Alle Aktiengesellschaften die nur deshalb überleben, weil sie mittels Fiat direkt (durch staatliche Subventionen) oder indirekt (durch Kredite mit nahe 0% Zinsen), pleite gehen müssen. Auch dann, wenn die horrenden Schulden gestrichen sind. Denn diese horrenden Schulden zeigen, dass sie ohne ständige Verschuldung nicht überlebensfähig sind.

Viele sagen die KMU's tot. Abwarten. Im heutigen Zeitalter sind Hallen und Maschinen nicht das Haupt-Asset der KMU's. Es sind das Know-How, die Mitarbeiter und eine gute Geschäftsgrundlage. Wer heute trotz des unfairen Wettbewerbs durch große Konzerne überlebt, der wird die Krise ohne größeren Problemen überstehen.

Viele Industriegiganten werden zusammenbrechen. Es sind nicht nur die Staaten die pleite gehen. Die Eliten verteidigen die mittels Fiat aufgekauften Betreibe die zu Monstern auf tönernen Füßen geworden sind. Wer in einem Weltkonzern gearbeitet hat, weiß wovon ich spreche.

Diese Konzerne sind ohne Fiat und Staat aufgeschmissen. Wenige Ausnahmen bestätigen die Regel.
Gruß

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xailu14
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Re: Die Fed will ihre geldpolitische Strategie ändern

Beitragvon xailu14 » 13.03.2021, 09:23

@Bumerang: Vielen Dank für diesen tollen Beitrag smilie_01 Schön zu wissen, dass es noch Anleger gibt, die trotz "Schweinezyklus" in allen Assets, noch einen kühlen Kopf bewahren und auf die alten Werte und Lehren vertrauen. Du bist nicht alleine smilie_24

san agustin
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Re: Die Fed will ihre geldpolitische Strategie ändern

Beitragvon san agustin » 13.03.2021, 09:50

@ Bumerang

Du siehst leider vor lauter Bäumen den eigentlichen Wald nicht
Soll bedeuten: die Zentralbanken können so voll Fiat drucken wie sie möchten
Und DAS werden sie auch noch sehr lange tun
Ich will meiner Linie und meiner Ansicht eines menschlichen und respektvollen miteinander in diesem Land treu bleiben und jeglicher Art von Diskriminierung entgegenwirken, daher: der EM Handel mit folgenden Personen ist nicht erwünscht: die User, welche es betrifft, wissen es und damit ist es ausreichend....

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Siebenundvierzig900
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Re: Die Fed will ihre geldpolitische Strategie ändern

Beitragvon Siebenundvierzig900 » 13.03.2021, 10:08

san agustin » 13.03.2021, 09:50 hat geschrieben:@ Bumerang

Du siehst leider vor lauter Bäumen den eigentlichen Wald nicht
Soll bedeuten: die Zentralbanken können so voll Fiat drucken wie sie möchten
Und DAS werden sie auch noch sehr lange tun
Drucken schon... mag jmd. Tulpenzwiebeln?

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Bumerang
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Re: Die Fed will ihre geldpolitische Strategie ändern

Beitragvon Bumerang » 13.03.2021, 10:10

Naturgesetze lassen sich halt nicht aushebeln. Mann kann sie nur verschleiern in dem man oben mit unten und Geld mit Schuld tauscht.

Dann fällt Newtons Apfel halt nach oben und Fiat wird zum Geld. smilie_11

Die Generation der Abgezockten ist zwischen 20 und 40. Spätestens ab 40 beginnt man zu kapieren, dass man was falsch gemacht hat. Man hofft aber aus pure Verzweiflung, dass es doch noch irgendwie klappt und bleibt im Scheißdreck drin. Man hat ja zu viel investiert um raus zu gehen. Mit 50 wird die Katastrophe sichtbar, wenn man bereits auf größeren Verlusten sitzt. Die "Rettung" kann nur durch Zocken mit dem übrigen Kapitel kommen. Dann müssrm Tesla und Bitcoin sich nochmals verzehnfachen um ordentlich Gewinn zu machen, wenn man nur noch 20/50 K übrig hat. Als man noch 100/200 K in verschiedenen Finanzassets hatte, wollte man nicht in Gold oder Immos gehen, obwohl der Preis vor ca 10/15 Jahren die Hälfte war.
Nun ist der Preis hoch und das Konto unten.

All in, in Bitcoin und in Tesla smilie_09
Zuletzt geändert von Bumerang am 13.03.2021, 11:13, insgesamt 1-mal geändert.
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WhiteWarrior
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Re: Die Fed will ihre geldpolitische Strategie ändern

Beitragvon WhiteWarrior » 13.03.2021, 10:44

Bumerang » 13.03.2021, 08:54 hat geschrieben:Ich sehe keine Änderung in der Strategie der EZB. Ansonsten passt alles. "Wir" geben Gas in den Abgrund.

Eine Zentralbank kann nur Geld drucken. Die Rhetorik wird angepasst, aber das Ergebnis ist stets das Gleiche: Direkte Staatsfinanzierung - Korruption - Zocken an allen Märkten - Inflation - Hyperinflation.

Wenn das Geld nichts mehr kostet (Zins) ist es wertlos. Das gilt gerade für Fiat.

Wirecard und Greensill waren erst möglich, weil die Verschuldung fast nichts mehr kostet. Es wird nur noch gezockt, vorwiegend mit fremden Geld. Alle Märkte sind ein großes Casino.

Fiat fließt in alle möglichen Assets um nach einer Rendite zu suchen. Immobilien und Rohstoffe, aber auch Aktien, Derivate aller Art und natürlich Kryptos.

Wer glaubt, wir hätten keine Inflation, nur weil das Brot kaum teurer geworden ist und übersieht gleichzeitig, wie sich die o.g. Assets entwickeln, hat etwas nicht verstanden.

Beginnen wir mit Bitcoin. 50k für eine Bitcoin zeigt nicht nur die Ausmaße des Casinos sondern auch die "Wertschätzung" des Fiat!

Gegen Ende dieses Spiels wird die Flucht aus dem Fiat in die o.g. Assets 100% erreichen. Wenn kein Fiat
(in nennenswerter Menge) mehr auf dem Kapitalmarkt vorhanden ist, weil es zurück beim Erzeuger (nur noch die Zentralbank wird Fiat direkt und als Anleihen annehmen) angekommen ist, beginnt die Kalibrierung der Assets gegeneinander.

Wer heute sehr viel Fiat hat, wird auch 50k für eine BTC zahlen, oder Aktien kauft wie Tesla, deren KGV schon mal bei 1000 war.

Die spanende Frage ist, wie viel Gold, Öl, Immobilen, etc man für BTC und Tesla bekommt, wenn man als Verkäufer kein Fiat mehr annehmen möchte?

Glaubt ernsthaft jemand, dass dann ein Goldbug ein Kilo Gold für eine BTC oder 100 Tesla (0,000010416%) hergibt? Oder eine Wohnung für 10 BTC oder 1000 Tesla (0,00010416%) ? Was passiert mit allen Derivaten?

578 Mrd soll Tesla wert sein. Soviel wie ca 12.000 Tonen Gold. What?


Was viele nicht verstehen ist, dass am Ende des Spiels, 90% der Assets wertlos sind, egal wie hoch sie vorher im toten Fiat vorher waren.

Alle Aktiengesellschaften die nur deshalb überleben, weil sie mittels Fiat direkt (durch staatliche Subventionen) oder indirekt (durch Kredite mit nahe 0% Zinsen), pleite gehen müssen. Auch dann, wenn die horrenden Schulden gestrichen sind. Denn diese horrenden Schulden zeigen, dass sie ohne ständige Verschuldung nicht überlebensfähig sind.

Viele sagen die KMU's tot. Abwarten. Im heutigen Zeitalter sind Hallen und Maschinen nicht das Haupt-Asset der KMU's. Es sind das Know-How, die Mitarbeiter und eine gute Geschäftsgrundlage. Wer heute trotz des unfairen Wettbewerbs durch große Konzerne überlebt, der wird die Krise ohne größeren Problemen überstehen.

Viele Industriegiganten werden zusammenbrechen. Es sind nicht nur die Staaten die pleite gehen. Die Eliten verteidigen die mittels Fiat aufgekauften Betreibe die zu Monstern auf tönernen Füßen geworden sind. Wer in einem Weltkonzern gearbeitet hat, weiß wovon ich spreche.

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smilie_01

Dieser Analyse von Bumerang kann ich kaum noch was hinzufügen. Leider sind wir eine kleine Minderheit.

Bei mir (Baden-Württemberg) sind am Sonntag Wahlen. CDU,SPD, Grüne, Linke, ich kann in den Wahlkampfpamphleten kaum noch unterschiede feststellen. Selbst die FDP steht hinter der EZB-Politik. Keiner wird die Zusammenbrüche vieler Unternehmen verhindern können, ausser wir gehen jetzt in die offene Diktatur. Aber selbst in einer Diktatur ist pleite eben pleite, siehe DDR.

Wir rasen im Sauseschritt auf das platzen der Wohlstandsillusion zu.
Zuletzt geändert von WhiteWarrior am 13.03.2021, 11:49, insgesamt 1-mal geändert.
Ein Volk das keine Waffen tragen möchte, wird Ketten tragen.

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marco11111
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Re: Die Fed will ihre geldpolitische Strategie ändern

Beitragvon marco11111 » 13.03.2021, 11:02

Daß die meisten Menschen ihre eigenen Entscheidungen treffen wollen. Sie eine garantierte Privatsphäre der Massenüberwachung vorziehen. Daß sie nicht für Dinge zahlen wollen, die sie nicht bestellt haben. Daß sie nicht durch Vorschriften gegängelt werden wollen, denen sie nicht zugestimmt haben. Daß sie das Recht haben wollen, in Ruhe gelassen zu werden, wenn sie anderen keinen Schaden zufügen: Das alles ist nur ein Gerücht. smilie_13

„Die Menschen“ sind nämlich nicht bereit, dafür tatsächlich einzustehen oder das auch nur mit Nachdruck zu fordern. Das alles fehlt ihnen nicht. Wenn die meisten Menschen diese freiheitlichen Rechte wirklich wollten, dann sähe unsere Welt ganz anders aus. So aber fühlen sie sich im erneut angehenden Sozialismus pudelwohl. Gegen mehr davon hätten sie nichts. Schaut morgen nach BW und RLP. smilie_11

Die allermeisten genießen das Gefühl, der Staat fange sie bei jeder Unbill des Lebens auf. Sicherheit vor Freiheit. Bei gleichzeitiger Ahnungslosigkeit, was um sie herum politisch geschieht. Sie wollen Teilhabe und Umverteilung. Angst macht ihnen hingegen Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Sie müßten ja selbst für sich sorgen. Ihre Interessen selbst mit erhobenem Haupte durchsetzen. Ach nee…

Alleine sich selbständig zu informieren, überfordert sie. Weil sie Mühen scheuen. Und dies mit einem gewissen Grad an Bildung verbunden ist, die sie nicht haben. Zu Hinterfragen ist ihnen zu unbequem. Bei gleichzeitiger, unbewußter Befürchtung, daß sie tätig werden müßten (z.B. in Gold und Silber zu gehen), wenn sie ihre wahre Situation erkennen würden.

Die ganz große Mehrheit derjenigen, „die schon länger hier leben“, ist halt- und willenlos. Jederzeit bereit, ihre vermeintlichen Rechte aufzugeben. Ohne selbstbestimmte Zukunftsperspektive. Von ihnen können grundlegende politische Veränderungen nicht mehr ausgehen. Sie wissen, daß sie reine Verfügungsmasse sind.

Ohne wahre Religiosität. Ausgestattet mit mannigfachen Ersatzreligionen und Götzendiensten. Der Staatsmacht ausgeliefert, besonders sichtbar in der Corinna-Krise. Behandelt und gehalten wie Kinder, in der Obhut und unter Aufsicht ihrer Eltern. Der Staat nutzt all seine Möglichkeiten sehr effizient, daß das genau so bleibt.

Was ein bisschen Mut macht: Die 68-er haben zwar die Institutionen unterwandert und "übernommen" (am allerbesten sichtbar im Bildungsbereich), diese Unterwanderung hat aber dazu führt, dass das gesamte Institutionsgefüge, dem sie jetzt selbst angehören, aus Mangel an Fachkenntnissen, Einsatzwillen und Kompetenzen vollkommen destabilisiert wurde. Es ist hier wie in der Wirtschaft: Wenn sich die letzten, die noch etwas können und den Überblick haben, in die Rente oder in die innere Kündigung verabschieden, wirds erst richtig lustig. Habe fertig...

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Re: Die Fed will ihre geldpolitische Strategie ändern

Beitragvon Bumerang » 13.03.2021, 11:27

Danke WhiteWarrior

marco11111

ich weiß, was du sagen willst. Die Gruppe die du beschreibst existiert, macht aber nur wenig aus tatsächlich.
Es sieht so aus, als würden Viele so denken, ist aber nicht so.

Die große Mehrheit wird getäuscht, mit teilweise perfieden Mitteln. Aber auch durch legale Irreführung.
Einfachste Beispiele: Holz, Leder, Käse auf Verpackungen/Waren wo nichts-dergleichen drin ist.
Aber auch durch gesetzliche Regelungen wie z.B. "Mündelsichere Anlage" (Staatsanleihe!). Falsche Zahlen zur Inflation, BIP Bemessung etc.

Man sieht es doch gerade jetzt, wo die Propaganda Maschinerie auf Hochturen läuft. Sie wäre nicht notwendig, wenn die Mehrheit so wäre, wie du sie beschreibst.
Gruß

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marco11111
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Re: Die Fed will ihre geldpolitische Strategie ändern

Beitragvon marco11111 » 13.03.2021, 11:37

Hallo Bumerang,

das stimmt, allerdings gab es noch nie bessere Möglichkeiten, sich zu informieren und zu einer fundierten Meinung zu kommen als heutzutage. Hier sollte man auch keinen rauslassen.

Aber et es wie et es.: Alle Menschen sind klug!

Die einen vorher, die anderen nachher...

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Re: Die Fed will ihre geldpolitische Strategie ändern

Beitragvon Bumerang » 13.03.2021, 11:48

marco11111 » 13.03.2021, 11:37 hat geschrieben:

Aber et es wie et es.: Alle Menschen sind klug!

Die einen vorher, die anderen nachher...


smilie_09
Gruß

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Frank the tank
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Re: Die Fed will ihre geldpolitische Strategie ändern

Beitragvon Frank the tank » 13.03.2021, 11:58

Alles was meine Vorschreiber geschrieben haben trifft zu.

Einen großen Faktor den ich sehe, ist Vertrauen!

Wenn die Menschen das Vertrauen in die Regierung verlieren,
das Vertrauen in unser Geldsystem,
das Vertrauen in das Bildungssystem,
und zu guter letzt in die Firma (wo man abhängig beschäftigt ist) verlieren,
geht es rapide bergab.

Insbesondere im Berufsleben ist das zu beobachten.
Kommt man dann auf die Gesamtsituation zu sprechen, sehe viele meine oben genannten Punkte.
Das System erodiert so langsam. Da man aber wirtschaftlich abhängig ist, kann man nicht so einfach seine Meinung sagen.......

Übrigens, vielen Dank für die Beiträge!

xailu14
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Re: Die Fed will ihre geldpolitische Strategie ändern

Beitragvon xailu14 » 13.03.2021, 12:18

Das offensichtlich am besten und am gerechtesten verteilte Gut der Welt ist die Intelligenz smilie_08
Fast jeder ist der Meinung er hat genug abbekommen :idea:

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marco11111
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Re: Die Fed will ihre geldpolitische Strategie ändern

Beitragvon marco11111 » 14.03.2021, 18:48

Die Marktwirtschaft in heutiger Prägung ist am Ende. Sie hat Massenwohlstand ermöglicht und damit gleichzeitig massenweise die Möglichkeit geschaffen, dass dummes Verhalten, auch dauerhaft an den Tag gelegt, keine unmittelbaren und drastischen Folgen mehr hat. Das tradiert sich epigenetisch. Wo einst Freiheit und Selbstverantwortung auf der Tagesordnung standen, wird nun eine neue Phase der Unterjochung eingeläutet. Wie bestellt, so geliefert.

Reblis
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Re: Die Fed will ihre geldpolitische Strategie ändern

Beitragvon Reblis » 01.06.2021, 14:39

Italiens Notenbankchef Ignazio Visco hat gestern verkündet, dass die EZB keinen Zinsanstieg zulassen wird und das Inflationsziel wohl auf genau 2% anheben wird.
https://www.handelsblatt.com/finanzen/g ... eXpTOM-ap1
Ganz genau so ist es und nicht anders!

san agustin
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Re: Die Fed will ihre geldpolitische Strategie ändern

Beitragvon san agustin » 01.06.2021, 14:46

Reblis » 01.06.2021, 14:39 hat geschrieben:Italiens Notenbankchef Ignazio Visco hat gestern verkündet, dass die EZB keinen Zinsanstieg zulassen wird und das Inflationsziel wohl auf genau 2% anheben wird.
https://www.handelsblatt.com/finanzen/g ... eXpTOM-ap1


smilie_08

ein Inflatonsziel kann nicht einfach so mal ,,festgelegt,, werden, sondern der Markt entwickelt sich dahingehend.
und überhaupt: wir sind ja schon längst über 2 % Inflation, die dreckigen Socken werden uns eh die kommenden Monate um die Ohren fliegen smilie_07
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