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Silberfund in Teltow

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foxele
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Re: Silberfund in Teltow

Beitragvon foxele » 18.07.2020, 18:30

Alteisen1965 hat geschrieben:Tja, damals wie heute die Gefahr:
Du legst lange was auf die hohe Kante, damit Dir's später gut geht, und dann kommt Dir das Sterben dazwischen... smilie_08
Und wenn Du's nicht rechtzeitig vererbt/verlebt/verschenkt bekommst, war alles brotlose Kunst.

Das muss echt böse sein, wenn man den Löffel weglegt und irgendwo noch Vermögen hat, an das dann Niemand herankommt...


Gibt es öfter als man denkt.
Früher war es in unruhigen Zeiten üblich sein Zeug zu verbuddeln.
Für den einen oder anderen gab es dann keine möglichkeit mehr an sein Silber zu kommen.
Wird wohl noch einiges unentdeckt im Boden schlummern.

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Frank the tank
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Re: Silberfund in Teltow

Beitragvon Frank the tank » 18.07.2020, 18:43

Lieber verbuddeln und niemand findet es, als das es irgendeinem Drecksack (Fischreiher für Insider) in die Hände fällt.

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Siebenundvierzig900
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Re: Silberfund in Teltow

Beitragvon Siebenundvierzig900 » 18.07.2020, 18:52

Alteisen1965 hat geschrieben:Tja, damals wie heute die Gefahr:
Du legst lange was auf die hohe Kante, damit Dir's später gut geht, und dann kommt Dir das Sterben dazwischen... smilie_08
Und wenn Du's nicht rechtzeitig vererbt/verlebt/verschenkt bekommst, war alles brotlose Kunst.



Wobei derartige Horte in der Regel in unmittelbaren Gefahrensituationen aus dem jeweils Verfügbaren gebildet ,in den Pott und mit dem Pott in die Erde gewandert sind.

Gibt einige wenige Horte welche tatsächlich eher nach langsam strukturierten Sparhorten ausschauen welche eben nie verwendet wurden,die Regel stellen jedoch diese mehr oder wenigen spontanen Horte welche in unmittelbarer Gefahr in die Erde kamen.

Daß Kipper+Wipper in einem 1634er Hort auch dann fehlen wenn er spontan gebildet wurden ist durchaus zu erwarten. Ab 23 stehen ja wieder vollwertige Groschen zur Verfügung.

Kenne die genaue Zusammensetzung freilich nicht,aber der Umstand daß etwa 2/3 der Stücke aus der Phase vor der Kipper+Wipperzeit stammt ist gewiß ein Hinweis,aber noch kein Beleg für einen generationenübergreifenden Sparhort.

Nope, wenn ich raten soll (mehr kann ich ohne detailliertere Infos freilich nicht) ist der Pott 1634 recht plötzlich verborgen worden und bildet keine Langfristsparkasse ab.

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Alteisen1965
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Re: Silberfund in Teltow

Beitragvon Alteisen1965 » 18.07.2020, 18:55

lifesgood hat geschrieben:Bei mir kennen zwei Personen aus der Familie die verschiedenen Lagerstätten und haben auch bei den Bankschließfächern die Zugangsberechtigung.


Muss auch so sein.
Mein Sohn wird dann auch Zugriff bekommen, er ist nur noch nicht alt genug.

Bis dahin muss ich weiterhin versuchen, dem Sensenmann das Klopapier zu klauen.
Hat in den letzten Jahren schon zweimal gut geklappt... smilie_09

Ich bin ausserdem mit dem EM-Anhäufeln noch nicht durch, ist noch viel Arbeit...
Ich weiß, was ich weiß, und ich sage, was ich sage. Das muss nicht zwangsläufig gleichzeitig stattfinden...

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Alteisen1965
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Re: Silberfund in Teltow

Beitragvon Alteisen1965 » 18.07.2020, 19:04

Siebenundvierzig900 hat geschrieben:Kenne die genaue Zusammensetzung freilich nicht,aber der Umstand daß etwa 2/3 der Stücke aus der Phase vor der Kipper+Wipperzeit stammt ist gewiß ein Hinweis,aber noch kein Beleg für einen generationenübergreifenden Sparhort.

Nope, wenn ich raten soll (mehr kann ich ohne detailliertere Infos freilich nicht) ist der Pott 1634 recht plötzlich verborgen worden und bildet keine Langfristsparkasse ab.


Ja, ist sicherlich beides denkbar.
Wie auch immer, der arme Kerl hat sicherlich andere Pläne gehabt... smilie_08
Ich weiß, was ich weiß, und ich sage, was ich sage. Das muss nicht zwangsläufig gleichzeitig stattfinden...

foxele
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Re: Silberfund in Teltow

Beitragvon foxele » 18.07.2020, 20:02

Kenne auch eine ältere Dame welche als Kind mit ihren Eltern vor den Russen fliehen musste.
Das Silber wurde vorher noch vergraben.
Später kam man wegen dem Eiserenen Vorhang nicht mehr dran.
Lag in Polen.
In den späten neunzigern ist die Dame wieder dahin.
Der Nachfolger vom Hof hatte das Silber bereits gefunden.
Er hatte das Silber aufgehoben und es ihr ausgehändigt. smilie_12

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amabhuku
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Re: Silberfund in Teltow

Beitragvon amabhuku » 19.07.2020, 17:58

foxele hat geschrieben:Kenne auch eine ältere Dame welche als Kind mit ihren Eltern vor den Russen fliehen musste.
Das Silber wurde vorher noch vergraben.
Später kam man wegen dem Eiserenen Vorhang nicht mehr dran.
Lag in Polen.
In den späten neunzigern ist die Dame wieder dahin.
Der Nachfolger vom Hof hatte das Silber bereits gefunden.
Er hatte das Silber aufgehoben und es ihr ausgehändigt. smilie_12


Ja, kennt man zur Genüge die Geschichten. Ging damals mit der Erstausgabe 1812 der Kinder- und Hausmärchen der Gebr. Grimm los...
Modern angepasst (Begriffe wie Zwerge, Mohren, Neger usw. wurden entfernt):
Migrant (Schutzbedürftiger) findet Sparbuch/500 Euro Scheine/Goldstücke auf der Strasse/im Schrank/unter dem Bett und bringt es zum Fundbüro. Fundbüro händigt es sofort der doitschen Oma aus die es verloren hat.
Migrant bekommt Dankschreiben vom Stadtrat/Bürgermeister/Landesherrn.
Und wenn sie nicht gestorben sind....
smilie_11

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amabhuku
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Re: Silberfund in Teltow

Beitragvon amabhuku » 19.07.2020, 18:05

....der Nachfolger vom Hof; auch irgendwie lustig.
Hast du einen Kurs "Political correctness for dummies" besucht foxele?
:mrgreen:

Man hat hier im Forum immer was zu lachen, das ist das Schöne.
Schlechter ist - spätestens zur Aktuellen Kamera 20:00 ist alles wieder gelöscht.
:mrgreen:

foxele
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Re: Silberfund in Teltow

Beitragvon foxele » 19.07.2020, 19:14

amabhuku hat geschrieben:
foxele hat geschrieben:Kenne auch eine ältere Dame welche als Kind mit ihren Eltern vor den Russen fliehen musste.
Das Silber wurde vorher noch vergraben.
Später kam man wegen dem Eiserenen Vorhang nicht mehr dran.
Lag in Polen.
In den späten neunzigern ist die Dame wieder dahin.
Der Nachfolger vom Hof hatte das Silber bereits gefunden.
Er hatte das Silber aufgehoben und es ihr ausgehändigt. smilie_12


Ja, kennt man zur Genüge die Geschichten. Ging damals mit der Erstausgabe 1812 der Kinder- und Hausmärchen der Gebr. Grimm los...
Modern angepasst (Begriffe wie Zwerge, Mohren, Neger usw. wurden entfernt):
Migrant (Schutzbedürftiger) findet Sparbuch/500 Euro Scheine/Goldstücke auf der Strasse/im Schrank/unter dem Bett und bringt es zum Fundbüro. Fundbüro händigt es sofort der doitschen Oma aus die es verloren hat.
Migrant bekommt Dankschreiben vom Stadtrat/Bürgermeister/Landesherrn.
Und wenn sie nicht gestorben sind....
smilie_11


Oh Gott, was bist du denn für ein komischer Vogel. smilie_11
Unterstellst mir einfach ich wäre ein Märchenerzähler.
Habe ich nicht nötig. smilie_13

Name und Adresse sowie der Hintergrund wären belegbar.
Zudem durfte ich die ganzen Reichsfünfer auch kaufen. smilie_09

foxele
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Re: Silberfund in Teltow

Beitragvon foxele » 19.07.2020, 19:27

Hätte auch noch eine weitere Geschichte,
aber spare ich mir lieber, bevor sich wieder ein Depp daran hoch zieht. smilie_02

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amabhuku
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Re: Silberfund in Teltow

Beitragvon amabhuku » 20.07.2020, 08:50

foxele hat geschrieben:Hätte auch noch eine weitere Geschichte,
aber spare ich mir lieber, bevor sich wieder ein Depp daran hoch zieht. smilie_02


Doch komm schon, erzähl sie. smilie_11
Das Forum dient doch der Unterhaltung und Märchenerzähler sind wichtige Menschen.
Sind sie doch dafür verantwortlich das Probleme nicht verzwergt werden. smilie_15

Übrigens, der Schatzfund von Teltow zeigt mal wieder das selbst die Silberstücke aus den Nicht-Kipper/Wipperzeiten geringen Silbergehalt hatten bzw. höheren Kupfergehalt.
---> Grünspanausblühungen, gibt es bei Gehalten >750 nicht.
Untersuchungen an Silbergegenständen des Tafelsilbers aus dem Mittelalter bis zur Neuzeit haben ebenfalls nachgewiesen das außer bei Augsburger Silber der Mindestgehalt selten eingehalten wurde.

Hannoveraner
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Re: Silberfund in Teltow

Beitragvon Hannoveraner » 20.07.2020, 09:04

Der Mann meiner Schwester kommt aus einer alteingesessenen Landwirtschaft. Der Hof ist seit Jahrhunderten in Besitz. Dort geisterte auch die Geschichte rum das während des WK2 einige Schätze vergraben wurden. Vor wenigen Jahren haben sich die Brüder dann auf die Suche gemacht. Mit entsprechenden Suchgeräten wurde der komplette Hof abgegangen. Jede Menge Schrott ausgegraben. Etliche Steine aufgenommen usw. Das ging so lange bis der Nachbar das mitbekam und denen die Stelle zeigte wo das Zeug vergraben und eine Woche nachdem der Engländer durchs Dorf gezogen war, wieder ausgegraben wurde:)

Lustig war’s trotzdem
Rangar Y,"Lasst uns gemeinsam die Chance ergreifen und Zuhören statt Verurteilen, Fragen statt Antworten, Verstehen statt Verdammen, Argumentieren statt Diffamieren und Einladen statt Ausgrenzen. Dieter Nuhr: Wir haben ein Problem mit Denunziation, Diffamierung und Etikettierung Andersdenkender

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Re: Silberfund in Teltow

Beitragvon IrresDing » 20.07.2020, 09:06

Wenn man so viel Hass verspürt, muss man im Herzen ziemlich einsam sein. Es tut mir leid für dich, amabhuku.
Ich möchte den Weg des Forums nicht weiter mit beschreiten. Ich wünsche allen Mitgliedern viel Erfolg und danke für die schöne Zeit bis dahin. Bye bye

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amabhuku
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Re: Silberfund in Teltow

Beitragvon amabhuku » 20.07.2020, 09:12

IrresDing hat geschrieben:Wenn man so viel Hass verspürt, muss man im Herzen ziemlich einsam sein. Es tut mir leid für dich, amabhuku.


Schön, das freut mich. Kann ich mir zwar nix für kaufen aber es tut schon wohl.
Vergiss bei aller Nächstenliebe aber nicht an dich selbst zu denken!
smilie_06

foxele
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Re: Silberfund in Teltow

Beitragvon foxele » 20.07.2020, 09:15

IrresDing hat geschrieben:Wenn man so viel Hass verspürt, muss man im Herzen ziemlich einsam sein. Es tut mir leid für dich, amabhuku.


smilie_01

Passt wahrscheinlich nicht in seine Weltanschauung. smilie_08


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