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Edelmetallhandel meldet Ansturm auf Goldmünzen und Goldbarren

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Tykon
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Re: Edelmetallhandel meldet Ansturm auf Goldmünzen und Goldbarren

Beitragvon Tykon » 17.04.2020, 10:50

lifesgood hat geschrieben:
Tykon hat geschrieben:Aber wenn man keinen Händler in vernünftig erreichbarer Nähe hat (ich fahre keine 129km um beim Händler zu verkaufen), versucht man es doch vielleicht erstmal auf den bekannten Handelsplattformen.


... das hängt von der Menge ab, die man verkauft, ob sich das lohnt oder nicht. Ich hatte nur einmal 2011 Silber verkauft, das waren mehrere Tausend Unzen. Da fährt man dann auch 180 km einfache Strecke. Für ein paar Tubes, macht das natürlich keinen Sinn.

Mitunter fährt man auch schon mal weiter, wenn der weiter entfernte Händler deutlich mehr bezahlt. Ich bin schon mal mit 6 kg Palladium (aus dem Firmenbestand) 500 km einfach zu ESG gefahren. Die haben für die Menge über 4.000 € mehr bezahlt als der nächsthöchste Händler. Und Versand würde ich in der finanziellen Größenordnung nicht machen.

lifesgood

In solche Größenordnungen von zu veräußerndem EM werde ich niemals kommen. smilie_04

Aber in solchen Fällen hast Du natürlich recht. Dann lohnt sich auch durchaus eine 200km Strecke oder noch mehr.
Ich kann die Floskel "bleibt Gesund" nicht mehr hören oder lesen. Es kotzt mich mittlerweile an. smilie_44

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Ikarus
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Re: Edelmetallhandel meldet Ansturm auf Goldmünzen und Goldbarren

Beitragvon Ikarus » 17.04.2020, 11:10

Vielen Dank für die Kommentare. Ich hatte tatsächlich den Shop in der Suchfunktion des Forums vorher eingegeben, aber nichts gefunden. Hätte ich mal direkt bei google gesucht...
Lieferzeit der Münzen war mit ca. 10 Tage und 14 Tage angegeben.
Dann bleibt wohl jetzt erst mal nur abwarten. Als nächstes müsste der Zahlungseingang bestätigt werden.

san agustin
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Re: Edelmetallhandel meldet Ansturm auf Goldmünzen und Goldbarren

Beitragvon san agustin » 17.04.2020, 11:16

lifesgood hat geschrieben:
Tykon hat geschrieben:Aber wenn man keinen Händler in vernünftig erreichbarer Nähe hat (ich fahre keine 129km um beim Händler zu verkaufen), versucht man es doch vielleicht erstmal auf den bekannten Handelsplattformen.


... das hängt von der Menge ab, die man verkauft, ob sich das lohnt oder nicht. Ich hatte nur einmal 2011 Silber verkauft, das waren mehrere Tausend Unzen. Da fährt man dann auch 180 km einfache Strecke. Für ein paar Tubes, macht das natürlich keinen Sinn.

Mitunter fährt man auch schon mal weiter, wenn der weiter entfernte Händler deutlich mehr bezahlt. Ich bin schon mal mit 6 kg Palladium (aus dem Firmenbestand) 500 km einfach zu ESG gefahren. Die haben für die Menge über 4.000 € mehr bezahlt als der nächsthöchste Händler. Und Versand würde ich in der finanziellen Größenordnung nicht machen.

lifesgood


Bei allem nötigen Respekt, lifesgood
Aber irgendwas stimmt da nicht bei Deiner Rechnung
6 Kilogramm Palladium entsprechen ca. 193 Unzen
Da ich nicht weis wann das war,rechne ich mal vorsichtig mit ca. € 1500 pro Unze
wären dann unterm Strich € 289.500--

Wir sprechen von einer 1/4 Million Euro
Bist Du Dir da vollkommen sicher ?
smilie_38

KarlTheodor
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Re: Edelmetallhandel meldet Ansturm auf Goldmünzen und Goldbarren

Beitragvon KarlTheodor » 17.04.2020, 11:19

lifesgood hat geschrieben:...
Mitunter fährt man auch schon mal weiter, wenn der weiter entfernte Händler deutlich mehr bezahlt. Ich bin schon mal mit 6 kg Palladium (aus dem Firmenbestand) 500 km einfach zu ESG gefahren. Die haben für die Menge über 4.000 € mehr bezahlt als der nächsthöchste Händler.
...


Da will ich mir gar nicht überlegen, was Du mehr für die 6 kg bekommen hättest, wenn Du etwas später zum Höchststand von Palladium verkauft hättest.

Aber den besten Zeitpunkt zum Kauf/Verkauf trifft man wohl nie.

Hannoveraner
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Re: Edelmetallhandel meldet Ansturm auf Goldmünzen und Goldbarren

Beitragvon Hannoveraner » 17.04.2020, 11:43

Aurifer hat geschrieben:@ Hannoveraner

Bei übler Nachrede, Verleumdung oder Rufschädigung kommt es darauf an, dass man unwahre Dinge behauptet / verbreitet. Dann wären ja auch die Bewertungen im Internet üble Nachrede!

Ich schrieb: jedem, der vorbeikommt, die Bestellbestätigung und den Schriftverkehr unter die Nase halten

Wenn er nicht liefert und man sein Geld zurückfordert und er nicht zahlt, ist das weder üble Nachrede noch sonst strafbar, wenn ich mich an die Tatsachen halte! Darum schrieb ich oben ja auch, dass man ihn innerhalb der Lieferfrist nicht Betrüger nennen sollte.
Ich setze ja auch auf die Wirkung dieser Ankündigungen, weniger auf die Durchführung. Er muss nur die Bereitschaft und das Nachhaken spüren - auch im Bekannten- / Verwandtenkreis. Was soll passieren, wenn sich jemand nach abgelaufener Frist vor das Haus stellt mit einem Schild: Herr Brunzel, ich will mein Geld zurück!


Alles ist gut, hatte das auch nicht anders verstanden.
Wäre aber trotzdem bei so etwas extrem vorsichtig. Wo ist hier Juristisch eine Grenze? Ich wäre mit so etwas extrem vorsichtig.
Auf alle Fälle muss mann hartnäckig bleiben. Ich würde in der Fa. einen Telefonterror machen und stündlich anrufen. Verschieden Personen anwählen. Immer die gleiche Aufgabe stellen. Den Laden komplett beschäftigen. Ebenso Copy @Paste Mails und andere Kanäle mit Anfragen zuschmeissen. Immer eine Frist von 1 h setzen und dann die nächste.
Das blöde ist das wir alle in der Regel zu wenig Juristen sind. Ein Inhaber eines solchen Ladens, mit einem solchen Firmenkonstrukt weis in der Regel genau was er macht. Er hat zudem mit Sicherheit Dutzende, wenn nicht hunderte Fälle die gleich geartet sind. Kennt so etwas und weis exakt wie er juristisch korrekt vorgehen muss und welche Fehler ein Geschädigter nicht machen darf.
Kinder in Not - Hilfe für Südafrika e.v.
https://www.kinder-in-not.org/

Aurifer
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Re: Edelmetallhandel meldet Ansturm auf Goldmünzen und Goldbarren

Beitragvon Aurifer » 17.04.2020, 11:58

smilie_13
Zuletzt geändert von Aurifer am 27.09.2020, 19:00, insgesamt 1-mal geändert.

Hannoveraner
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Re: Edelmetallhandel meldet Ansturm auf Goldmünzen und Goldbarren

Beitragvon Hannoveraner » 17.04.2020, 12:04

Aurifer hat geschrieben:@ Hannoveraner

Ist ja die Strategie, die ich vorgeschlagen habe. Und für die paar Kröten seinerseits sich jeweils mit juristischer Verfolgung zu wappnen, lohnt für ihn nicht. Außerdem kommt ja dann auch sein eigenes fehlerhaftes Geschäftsgebaren als auslösendes Moment zur Sprache. Das will er sicher nicht.
Die meisten versuchen eher, sich an die Kontaktaufnahme mit dem Shop zu halten. Da lohnt der Kontakt aber nicht - wie man auch bei seriösen Händlern bei der Beantwortung von Mails sehen kann.


Auf alle Fälle bin ich froh das ich im Laufe der Jahre nie auch nur Ansatzweise Ärger hatte, mit Ausnahme des hier geschilderten EBay Falles.
Bin aber auch momentan entspannt wenn ich bei Händlern wie Geiger, PSCoins , Münze Österreich und anderen etwas länger als sonst warten muss und auch die Statusänderungen im Kundenbereich nicht geändert werden.
Auch private Geschäfte liefen immer Reibungslos. Sowohl als Käufer als auch als Verkäufer.
Auch wenn ich die Unvorsichtigkeit vieler privater Käufer ansatzweise nicht nachvollziehen kann.
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Re: Edelmetallhandel meldet Ansturm auf Goldmünzen und Goldbarren

Beitragvon black religion » 17.04.2020, 12:07

.
Zuletzt geändert von black religion am 10.04.2022, 17:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Ikarus
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Re: Edelmetallhandel meldet Ansturm auf Goldmünzen und Goldbarren

Beitragvon Ikarus » 17.04.2020, 12:54

Ich habe überlegt den wichtigen Schriftverkehr (Frist setzen, Rückzahlung fordern) als Einschreiben mit Rückschein zu schicken. Kostet zwar 4,70€ Aufpreis, aber dafür hat man direkt was in der Hand. Und die paar Euro sind es mir dann wert.
(Wenn ich für das Thema einen eigenen Faden aufmachen soll, sagt Bescheid. Denke nur es ist interessant den weiteren Verlauf zu lesen, auch ev. als Warnung für Andere. Will aber auch niemand nerven hier.)

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Re: Edelmetallhandel meldet Ansturm auf Goldmünzen und Goldbarren

Beitragvon domian71 » 17.04.2020, 12:57

Ikarus hat geschrieben:Ich habe überlegt den wichtigen Schriftverkehr (Frist setzen, Rückzahlung fordern) als Einschreiben mit Rückschein zu schicken. Kostet zwar 4,70€ Aufpreis, aber dafür hat man direkt was in der Hand. Und die paar Euro sind es mir dann wert.


Schick lieber ein "Einschreiben Einwurf". Da quittiert nämlich der Zusteller rechtsverbindlich die Zustellung. Bei einem "Einschreiben Rückschein" kann der Adressat nämlich die Annahme verweigern und das Geld ist in den Wind geschlagen. Zudem ist ein "Einschreiben Einwurf" auch noch wesentlich billiger, da das Porto für den Rückversand des Rückscheins entfällt.

Gruß
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KarlTheodor
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Re: Edelmetallhandel meldet Ansturm auf Goldmünzen und Goldbarren

Beitragvon KarlTheodor » 17.04.2020, 12:59

Ikarus hat geschrieben:Ich habe überlegt den wichtigen Schriftverkehr (Frist setzen, Rückzahlung fordern) als Einschreiben mit Rückschein zu schicken.
...


Ich habe irgendwo mal gelesen, dass düsselgold24 die Annahme eines Einschreibens verweigert hätte.

Ob da Einschreiben mit Rückschein wirklich hilft ?

Edit:
domian war etwas schneller.

Mit Einwurf-Einschreiben kann man allerdings nicht den Inhalt des Briefes nachweisen.

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IrresDing
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Re: Edelmetallhandel meldet Ansturm auf Goldmünzen und Goldbarren

Beitragvon IrresDing » 17.04.2020, 13:16

san agustin hat geschrieben:
Bei allem nötigen Respekt, lifesgood
Aber irgendwas stimmt da nicht bei Deiner Rechnung
6 Kilogramm Palladium entsprechen ca. 193 Unzen
Da ich nicht weis wann das war,rechne ich mal vorsichtig mit ca. € 1500 pro Unze
wären dann unterm Strich € 289.500--

Wir sprechen von einer 1/4 Million Euro
Bist Du Dir da vollkommen sicher ?


Bei lifesgood würde ich vermuten, dass er noch etwas untertreibt. Über die 6kg und die ESG haben wir uns sogar einmal vor dem Verkauf ausgetauscht. Es ist kein Schreibfehler. ;-) Gönnen wir es ihm. Vom Himmel fällt so etwas nicht.

Wegen Düsselgold und den AGBs:
Das Verwaschen und Relativieren der Lieferzeiten würde ich als überraschend werten und damit rechtswidrig. Damit könnte der Shopbetreiber ja völlige Willkür walten lassen und eine Mahnung des Verzugs durch den Käufer wäre so ausgehebelt. Ich glaube nicht, dass er damit im Rechtsstreit durch kommt. Entgegen der landläufigen Meinung gibt es für AGBs strenge Vorgaben und man kann dort nicht alles drin verstecken.
Zuletzt geändert von IrresDing am 17.04.2020, 13:21, insgesamt 2-mal geändert.
„Plötzlich erkannte er, dass er die Welt entweder mit den Augen eines armen, beraubten Opfers sehen konnte, oder aber als Abenteurer auf der Suche nach einem Schatz.“
– Paulo Coelho: Der Alchimist

foxele
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Re: Edelmetallhandel meldet Ansturm auf Goldmünzen und Goldbarren

Beitragvon foxele » 17.04.2020, 13:18

KarlTheodor hat geschrieben:
Ikarus hat geschrieben:Ich habe überlegt den wichtigen Schriftverkehr (Frist setzen, Rückzahlung fordern) als Einschreiben mit Rückschein zu schicken.
...




Mit Einwurf-Einschreiben kann man allerdings nicht den Inhalt des Briefes nachweisen.


Mit Rückschein auch nicht.

KarlTheodor
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Re: Edelmetallhandel meldet Ansturm auf Goldmünzen und Goldbarren

Beitragvon KarlTheodor » 17.04.2020, 13:29

foxele hat geschrieben:
KarlTheodor hat geschrieben:
Ikarus hat geschrieben:Ich habe überlegt den wichtigen Schriftverkehr (Frist setzen, Rückzahlung fordern) als Einschreiben mit Rückschein zu schicken.
...




Mit Einwurf-Einschreiben kann man allerdings nicht den Inhalt des Briefes nachweisen.


Mit Rückschein auch nicht.


Wie man es auch macht, wenn man einem Händler nachlaufen muss, ist man immer der Dumme !

KOCOS
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Re: Edelmetallhandel meldet Ansturm auf Goldmünzen und Goldbarren

Beitragvon KOCOS » 17.04.2020, 13:46

Am (rechts-) sichersten ist nach meiner Erfahrung ein Fax mit positivem Sendeprotokoll. Bei den meisten Faxgeräten sieht man unter dem Protokoll auch den ersten Teil der gesendeten Seite. Wenn man noch 1-2 Arbeitskollegen hat, die den Versand bestätigen können, ist alles geritzt.


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