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immer schön ETFs kaufen BlackRock auf arte

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lifesgood
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Re: immer schön ETFs kaufen BlackRock auf arte

Beitragvon lifesgood » 23.10.2019, 08:21

Starfish hat geschrieben:
ganzschön Dax-lastig ;) Vielleicht noch nen MSCI-World oder FTSE Emergin Markets dazu...

gruss


... ist ja noch im Aufbau. Mittlerweile ist ein MSCI World und ein MSCI Emergin Markets dazugekommen. An Einzeltiteln gibt es eine NEL, eine PNE, eine 7CSolar, eine Telekom und eine RWE

Aber das Gesamtvolumen der Wertpapiere bewegt sich im niedrigen einstelligen Prozentbereich des Gesamtvermögens ... EM bei über 50%.

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Frank the tank
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Re: immer schön ETFs kaufen BlackRock auf arte

Beitragvon Frank the tank » 23.10.2019, 09:22

Moin,
Guter Gedankengang von MaciejP! Die eigene selbst genutzte Immo als Vermögen bzw. Anlageklasse?!
Eigentlich ist sie kein Vermögen sondern Gebrauchsgegenstand, wie ein Auto. Habe ich die Immo bezahlt und kann mietfrei wohnen ist alles gut.
Muss ich noch jeden Monat meinen Abtrag zahlen anstatt Miete zu zahlen...
Mit dem Vermögensaufbau konnte ich erst nach dem Abbezahlen der Wohnung anfangen. Rücklagen für Instandhaltung und sonstige Anschaffungen werden mit dem Cash-Bestand abgefedert.
Also, macht es Sinn, die selbstgenutzt Immo in die Berechnung des Vermögens einzurechnen?
Also, in die Diversifizierung mit einzurechnen. Interessanter Gedanke.

redtshirt
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Re: immer schön ETFs kaufen BlackRock auf arte

Beitragvon redtshirt » 23.10.2019, 09:33

Deshalb hat die Finanzwirtschaft diesen schlechten Ruf. Da behauptet der Wirbelwind, dass er seit Jahrzehnten in der Branche arbeitet. Kein Wunder das sich die meisten über den Tisch ziehen lassen und die Invests reihenweise über den Jordan gehen.
Wie die Bedingungen des Zertifikats bei Auflegung waren kann ich nicht sagen. Zufälligerweise wurde auch ein Datum gewählt als es richtig abwärts ging. Ich habe nur mal ins aktuelle Prospekt geschaut. Dort steht 1 Punkt ein Cent und das scheint beim aktuellen Kurs genau zu stimmen. Ob bei der Auflegung der Dax bei 6950 Punkten stand (was ja bei 69,50€ der Fall sein müsste) wage ich zu bezweifeln.
Dazu wird noch Zertifikat mit ETF und dann noch verschiedene Datenbasen vermischt. Ist ja fast wie der Bibelcode.
Dann wird behauptet, dass der Dax auf 2000 fallen könnte. Mit meinem Laienwissen behaupte ich mal, dass das gerade gar nicht geht, da vermutlich deutlich mehr Dividenden im Kurs sind. Da müssten ja Aktien negativ bewertet werden.

Auch als Laie stellen sich hier einem die Haare auf und es zeigt was hier abgeht und warum sachliche Beiträge ständig niedergebrüllt werden.

Die Erkenntnis „Nicht alles was man denkt ist richtig und nicht alles was andere sagen ist falsch.“ Ist nicht jedem gegeben. Leider lesen Leute, die Wissen aufbauen wollen den Scheiß und glauben noch alles.

Starfish
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Re: immer schön ETFs kaufen BlackRock auf arte

Beitragvon Starfish » 23.10.2019, 10:07

lifesgood hat geschrieben:
Starfish hat geschrieben:
ganzschön Dax-lastig ;) Vielleicht noch nen MSCI-World oder FTSE Emergin Markets dazu...

gruss


... ist ja noch im Aufbau. Mittlerweile ist ein MSCI World und ein MSCI Emergin Markets dazugekommen. An Einzeltiteln gibt es eine NEL, eine PNE, eine 7CSolar, eine Telekom und eine RWE

Aber das Gesamtvolumen der Wertpapiere bewegt sich im niedrigen einstelligen Prozentbereich des Gesamtvermögens ... EM bei über 50%.

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bin auch seit einigen Monaten dabei, mir in der Richtung ein bisschen was aufzubauen. Habe als Grundlage MSCI World, FTSE Emergin Markets und iShares Stoxx Global select Dividend 100 (alle als Sparplan, weil ich kurzfristig eher von fallenden Kursen ausgehe). Einzeltitel bisher P&G, Eon, Ballard Power systems und BASF

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Re: immer schön ETFs kaufen BlackRock auf arte

Beitragvon lifesgood » 23.10.2019, 10:10

... ich besitze zwar Immos, aber keine eigengenutzte (mehr), wohne selbst zur Miete. Wobei das eine Sonderkonstellation ist, sonst hätte ich es nicht gemacht.

@Starfish: die Ballard ist ja auch gut gelaufen. Wasserstoff ist ein interessantes Thema. Ich hatte noch powercell auf dem Zettel und hatte im September bei einem Kurs von 8,20 € eine Order mit 1.000 St. zu 8 € eingegeben. Leider kam sie nicht zurück und jetzt kostet sie 13,78 :(

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Re: immer schön ETFs kaufen BlackRock auf arte

Beitragvon Starfish » 23.10.2019, 10:29

lifesgood hat geschrieben:... ich besitze zwar Immos, aber keine eigengenutzte (mehr), wohne selbst zur Miete. Wobei das eine Sonderkonstellation ist, sonst hätte ich es nicht gemacht.

@Starfish: die Ballard ist ja auch gut gelaufen. Wasserstoff ist ein interessantes Thema. Ich hatte noch powercell auf dem Zettel und hatte im September bei einem Kurs von 8,20 € eine Order mit 1.000 St. zu 8 € eingegeben. Leider kam sie nicht zurück und jetzt kostet sie 13,78 :(

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ja, die Powercell hat mich auch geärgert. Genau wie Hello Fresh. Wollte die unter 12 kaufen, nun ist sie in kürzester Zeit auf 17 hoch allerdings ohne mich smilie_04

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Re: immer schön ETFs kaufen BlackRock auf arte

Beitragvon Bumerang » 23.10.2019, 11:32

Sapnovela hat geschrieben:
@Bumerang: Geiler Fail smilie_12 Der Turnbeutelvergesser hat natürlich völlig Recht.

Und das dann noch mit dem leicht belehrenden Abgang. 1a smilie_12
xxx.JPG


Das war mir so klar. Wollte keine Zeit verschwenden um genau zu rechen, aber die Wachhunde sind an Ort und Stelle.

Ja, der Turnbeutel hat Recht. Ändert das etwas an meiner Aussage? Nein.

Schauen wir uns die nackten Zahlen an nicht Pseudocharts, die den Starttzeitpunkt willkürlich wählen (sic).

Ausgabekurs des ETF am 22 Mai 2012 50$ Kurs heute 87$
Dow Kurs am 22.05.2012 12.502,81, heute 26.788,10.

Ich spare mir den Dreisatz.

Jetzt driftet die Diskussion ins Esoterische. Das Eigenheim als Gebrauchsgegenstand zu betrachten? Da steige ich aus. Da hilft noch nicht mal Schnaps....

Ist ja wie beim Auto, nach 15 Jahren fährt man es zum Schrott smilie_40
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Re: immer schön ETFs kaufen BlackRock auf arte

Beitragvon Frank the tank » 23.10.2019, 12:06

Ist es Vermögen? Ja und nein
Ich benötige es damit ich ein Dach über dem Kopf habe. Anderenfalls muss ich es verkaufen, habe dann Vermögen, und muss wieder jeden Monat Miete zahlen.
Ich weiß nicht, was daran esoterisch ist?

Nach 15 Jahren in einer Immobilie fallen auch etliche Kosten an .....

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Re: immer schön ETFs kaufen BlackRock auf arte

Beitragvon Frank the tank » 23.10.2019, 12:12

Abgesehen davon, wenn jemand meint er muss in Aktien oder ETF investieren, sollen sie dies doch tun.
Aktuell dazu ein Artikel bei Goldseiten:

https://www.goldseiten.de/artikel/42943 ... ml?seite=1

Aus dem Artikel:
Man probierte es mit allen Tricks. QE. Operation Twist. Seelenmassage durch Bernanke, Yellen und nun Powell. Mehr Beschwichtigungen und Twitter-Posts vom Präsidenten und seiner Regierung. Und nun, neue Zinssenkungen und eine Wiederaufnahme der QE (doch nennen Sie es nicht so!) durch die Fed.

Kollektiv haben diese Bemühungen die Aktien und die Anleihen über das letzte Jahrzehnt nach oben getrieben - was die Absicht war. Doch je höher sie steigen (und somit von ihren zugrundeliegenden Bewertungsgrundlagen verzerrt sind), desto mehr scheint sich die Fed vor einer Korrektur zu fürchten.

Weiter gehts:
Es ist extrem besorgniserregend, dass der Aktienmarkt sich aktuell alleinig auf das Zentralbankenwesen fokussiert. Der Aktienmarkt ist ein sehr schlechtes Instrument, um irgendetwas anzuleiten (mit Ausnahme des Wachstums des scheinbaren Reichtums der Ultra-Reichen - dabei ist er sehr gut).

Und das noch:
"Ich denke, dass es vernachlässigbar ist, wie der Fed-Vorsitzende es nennt", so Yousef Abbasi, Marktstratege bei INTL FCStone, an MarketWatch. "Aus der Diskussion ist zu schließen, dass dies exakt das ist, was einst als QE bezeichnet wurde. Sie würden Wertpapiere kaufen und Liquidität erhöhen und das ist Lockerung. Wie auch immer man es bezeichnen möchte, es unterstützt letztlich die Aktien", meinte er.
ENDE

Wenn keiner mehr Aktien und ETF kauft, Einer kauft bestimmt. Risikoloser kann kein Invest sein, oder doch?

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Re: immer schön ETFs kaufen BlackRock auf arte

Beitragvon Bumerang » 23.10.2019, 14:45

Frank the tank hat geschrieben:Ist es Vermögen? Ja und nein
Ich benötige es damit ich ein Dach über dem Kopf habe. Anderenfalls muss ich es verkaufen, habe dann Vermögen, und muss wieder jeden Monat Miete zahlen.
Ich weiß nicht, was daran esoterisch ist?

Nach 15 Jahren in einer Immobilie fallen auch etliche Kosten an .....


Sorry, dass ist Schwachsinn. Nimm's nicht persönlich. Ich wende mich nur an Dich, weil ich weiß, dass nu nicht mit den Anderen in ein Topf gehörst und nur einem Denkfehler zum Opfer gefallen bist.

Du und jeder hier bracht immer ein Dach über dem Kopf. Aber nicht zwingend ein Tesla, iPhone, VW, iMac, Levi's Jeans etc. Was heute Hip ist, kann morgen total out sein, wie eventuell große SUV mit einem 6 Zylinder Verbrenner. Gegebenenfalls noch nicht mal mit e-Antrieb.


Wohnen ist ein Existenzbedürfnis. Da gibt es keine Substitutionsgüter, wenn man Brücken und Parkbänke nicht dazu zählt. Das ist BWL Grundkurs.

Es mag sein, dass z.B. deine Fliesen im Bad oder die Tapeten ein Gebrauchstgegenstand sind. Dächer halten locker bis zu 50 Jahre, manche länger. Selbst wenn neue Technologien kommen und man umsteigen will (nicht muss) sinken die Preise. Heute gibt es z.B. sehr gute Fenster für wenig Geld. Auch muss man NICHT jeden energetischen Murks mitmachen, wenn man nicht will. Ja, alle möglichen Berater und Behörden suggerieren einem, was man alles muss. Wenn man genauer hinschaut, muss man plötzlich gar nicht mehr so viel machen. Habe selbst gebaut und es erfahren. Wenn man sich auf KFW-Kredite hereinlässt, hat man ein Problem. Die meist nur geringfügig niedergier Zinssätze, kosten am Ende viel mehr.

Aber die gute Bausubstanz und überhaupt das Grundstück, sind doch keine Gebrauchsgegenstände! Sie machen zusammen grob 80% des Preises. Und der steigt.

Gerade wenn du mietest, merkst du wie teuer doch so ein "Gebrauchsgegenstand" ist. Und oft garn nicht mal so gut renoviert, wie man überall liest. Trotzdem sauteuer.

Diese Instandhaltungskosten zahlen Alle, ob Eigentümer oder Mieter. Aber 80% (event. mehr) werden nicht ver- oder gebraucht, sondern stehen noch immer da und geben Menschen ein Obdach, für den sie bereit sind, bis zu 50% des Monatseinkommens "zu opfern". Die Wertsteigerung dieser 80%, haben Eigentümer zu Vermögenden gemacht. Während Wertpapiersparer mit großer Frust auf Ihre Depotauszüge blicken, selbst bei immer höheren Kursen. Ein Depot kann der Wertentwicklung einer finanzierten Immobilie (also Hebel) niemals erreichen! Es sei denn, man hatte die Glaskugel oder pures Glück.
Gruß

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Re: immer schön ETFs kaufen BlackRock auf arte

Beitragvon Bumerang » 23.10.2019, 15:07

MaciejP hat geschrieben:
Bumerang hat geschrieben:Ok, richtig verstanden. Dann sag ir bitte, wie deine Rechnung aussieht, wenn man eine Immobilie hat die weniger als 50% des Gesamtvermögens ausmacht und wie hoch dieses Gesamtvermögen dann ist. Und bitte nicht die Ausnahme der Ausnahmen hier zusammenbasteln, schon mal vorab gesagt.


Witzig, du schreibst, ich solle keine Ausnahmen zusammenbasten, dabei schränkst du die Diskussionsgrundlage selbst schon so weit ein, dass man dir kaum anders als zustimmen kann. :wink:


Ich meine ich habe genau in deinem Sinne gerechnet, vorweg. Dann rechne du mal anders vor!


MaciejP hat geschrieben:In Deutschland liegt die Quote der Wohneigentümer überhaupt nur bei 45%. Ein Teil davon hat die Immobilie dann auch nicht selbst finanziert, sondern durch Erbe/Schenkung erhalten. Deine Voraussetzungen treffen damit vielleicht für ein Drittel der Bevölkerung zu. Wer von denen die eigene Immobilie als Teil der Geldanlage betrachtet, der wird in aller Regel tatsächlich nicht ordentlich diversifizieren können, selbst wenn er alle zusätzlichen Sparbeträge in andere Anlagen steckt.


Bingo. Genau das meinte ich.

Ein Drittel sind schon mal 33% der Eigentümer, wobei Alle 45% sind. Die 12%, nach deiner Rechnung sind mehr als Wohlhabend. Also passt zu meiner Aussage. Vererbt werden aber irgendwann alle Bestandsimmobilien.

Egal wie viel nun der Anteil der Neubauer ist, sie finanzieren und haben i.d.R. nicht viel EK. Da stimmt meine Aussage erst recht.

MaciejP hat geschrieben:Persönliche Anekdote am Rande: Ich bin in Dorfnähe aufgewachsen, dort gab es praktisch nur Eigenheime. Die allermeisten von denen waren Alteingesessene, die ihre Grundstücke von Generation zu Generation weitervererbt haben. Grundstückswerte oder Wert des Hauses haben da keine Rolle gespielt, weil das Haus eben nicht Teil der Vermögensanlage war, sondern gewissermaßen Gebrauchsgegenstand. Verkauft wurde bzw. wird da ein Grundstück nur, wenn es niemanden aus der Familie gibt, der das Haus später übernehmen kann oder will.



Was ist das für ein Nonsens? Sie haben einen Wert, der einfach zu ermitteln ist. Wer sie nicht als Vermögen rechnet, der sollte Tierpfleger werden oder der Heilsarmee beitreten, aber nicht über Vermögensbildung sprechen.



MaciejP hat geschrieben:
Wer eine bessere performance wollte als dein erstes Fonds auf der Liste, Vanguard FTSE All-World

Da vergleichst du einen Weltindex mit dem Dow Jones, was natürlich zu keinem sinnvollen Ergebnis führen kann.


PB350 tut das , nicht ich. Er sagte, wie gut doch das ETF wäre, in Vergleich zum Dow. Das stimmt eben nicht.

Was im Kleingedruckten steht, ist mir bewusst!
Hier leist man aber alle 2 bis 3 Seiten, wie gut doch ETF den Index genau abbilden können. Genau das sage ich ja. Was nun, stimmt meine Aussage, dass ETF hinterher hinken oder nicht?

Somit kann man zusammenfassend, folgendes feststellen.

Gesagt wird in Foren und in Hochglanz Prospekten, das ETF sehr günstig sind und dabei Indices genau abbilden, somit hat der Anleger den Vorteil, dabei zu sein und die Entwicklung der Indices im Schlaf mitnehmen.

Rechnet man genauer, wie ich, wird auf das Kleingedruckte verwiesen. Kenne'mer doch, nicht wahr? smilie_07
Zuletzt geändert von Bumerang am 23.10.2019, 15:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: immer schön ETFs kaufen BlackRock auf arte

Beitragvon Frank the tank » 23.10.2019, 15:17

Nur um das klar zu stellen.
Ich bin ein absoluter Fan der eigenen Immo. Wenn sie dann noch abbezahlt ist, ist es noch besser.
Die Kohle, die ich dann jeden Monat überhabe, kann ich dann wieder anlegen.
Ich stehe da mehr auf reale Sachwerte.
Trotzdem ist das Geld, welches in der eigenen Immo steckt nicht flüssig. Das nehme ich aber billigend in Kauf weil ich daraus seit Jahren Lebensqualität generiere.
Deshalb, es ist schon Vermögen, aber nicht verfügbar. EM Bestände sind Vermögen, welche ich sofort liquide machen kann.
Wenn der Arsch auf Grundeis geht, welche Assets werden als erstes veräußert? Ich denke nicht das eigene Haus .....

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Re: immer schön ETFs kaufen BlackRock auf arte

Beitragvon lifesgood » 23.10.2019, 15:21

... unsere Familie vermietet schon seit mehr als 70 Jahren, ich persönlich seit über 30 Jahren.

Es ist falsch dass die Immo immer im Wert steigt, es gibt Phasen da fällt sie (wir haben gerade 2010/2011 auch in mittleren Städten Wohnungen deutlich unter dem Neupreis Mitte der 90er Jahre gekauft) und es gibt Phasen da steigt sie.

Eine Immo zur Vermietung ist eine Anlage, eine selbstgenutzte Immo nicht. Das ist ein Luxus den man sich leistet und beim Normbalbürger ein gewaltiger Klumpen in der Vermögensverteilung.

In jungen Jahren mit Familie ist es toll ein Haus mit Garten zu haben. Da hat jedes der Kinder sein Zimmer, sie können im Garten toben usw. usw..

Irgendwann sind die Kinder aus dem Haus haben selbst Familie, dann sitzt man allein oder zu zweit in einem viel zu großen Haus. Da die Standards dieses Hauses dann auch schon alt sind, verursacht es Kosten, für die man schon fast eine kleine Wohnung incl. Nebenkosten mieten könnte. Wenn man selbst körperlich eingeschränkt ist, muss man zudem noch jemanden bezahlen, der sich um den Garten kümmert, Schnee räumt usw. usw.. Handelt es sich bei dem Haus nicht gerade um einen Bungalow hat man noch Treppen, die man nicht mehr steigen kann und beschränkt sich mehr schlecht als recht auf eine Etage (alles bei meiner Ex-Schwiegermutter erlebt).

Wenn man Pech hat, geht die Heizung über die Wupper, dann sind schnell 5-stellige Eurobeträge fällig, die man womöglich gar nicht hat. Bei meiner Lebensgefährtin im Haus ist aktuell das Abwasserrohr unter dem Kellerboden gebrochen. Die stellt sich schon mal auf ein paar Tausend Euro ein, von der Arbeit und dem Dreck (interessiert einen Mieter nicht) ganz zu schweigen. Und nein, solche Instandhaltungsmaßnahmen tragen Mieter nicht!!!

Die tragen Vermieter (steuermindernd) und Eigennutzer (mit dem versteuerten Geld).

In Berlin wurde gestern der Mietpreisdeckel beschlossen - lies Dir das mal durch - das hat mit einem Schlag in den teueren Lagen die Immopreise gedrückt, weil der Immopreis immer auch von der Rendite abhängt. Wenn das deutschlandweit Schule macht, dann Gute Nacht! In Bayern läuft ja schon ein entsprechendes Volksbegehren.

Übel ist vor allem auch, dass bei einer Neuvermietung der vorherige Mietpreis als Referenz genommen wird. Mein Bruder hat z.B. in einer Toplage von Berlin eine Wohnung an einen 87-jährigen Rentner vermietet. Der zahlt sehr wenig Miete, weil er ihn aus sozialen Gründen nie erhöht hat. Das wird jetzt dadurch bestraft, dass er bei einer Neuvermietung auch nur diese Miete ansetzen kann, wenn der gute Mann mal rausstirbt. Wird er das machen? Sicher nicht, er wird sie dann verkaufen (müssen). Und so werden viele Wohnungen auf den Markt kommen (nicht alle Vermieter sind Halsabschneider, auch wenn es in den Medien gerne so dargestellt wird) und die Preise werden sinken. Wer da vor zwei, drei Jahren teuer gekauft hat, hat ein Problem.

Was das ganze CO2-Gedöns für Bestandsimmobilien noch an Kosten verursachen wird, läßt sich noch gar nicht absehen.

Ich bin ja beruflich immer am Suchen nach Vermiet-Immos. Aktuell würden mir auch zwei Mehrfamilienhäuser gefallen, die angeboten werden. Aber solange man nicht weiss, was da an CO2-Auflagen kommen wird, trauen wir uns aktuell da nicht ran und denken eher an Neubau auf einem vorhanden Grundstück.

Es gibt sicher gute Gründe für eine eigengenutzte Immobilie, aber auch gut Gründe dagegen. Argumentationen, die der eigenen widersprechen als Schwachsinn und Nonsens zu bezeichen geht aber gar nicht ...

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Re: immer schön ETFs kaufen BlackRock auf arte

Beitragvon Bumerang » 23.10.2019, 15:34

Frank the tank hat geschrieben:Nur um das klar zu stellen.
Ich bin ein absoluter Fan der eigenen Immo. Wenn sie dann noch abbezahlt ist, ist es noch besser.
Die Kohle, die ich dann jeden Monat überhabe, kann ich dann wieder anlegen.
Ich stehe da mehr auf reale Sachwerte.


D'accord soweit. Doch genau darum ging es nicht in der Diskussion.


Frank the tank hat geschrieben:Trotzdem ist das Geld, welches in der eigenen Immo steckt nicht flüssig. Das nehme ich aber billigend in Kauf weil ich daraus seit Jahren Lebensqualität generiere. Deshalb, es ist schon Vermögen, aber nicht verfügbar. EM Bestände sind Vermögen, welche ich sofort liquide machen kann.
Wenn der Arsch auf Grundeis geht, welche Assets werden als erstes veräußert? Ich denke nicht das eigene Haus .....


Niemand hat behauptet, eine Immobilie wäre genauso flüssig wie ein Aktiendepot oder Bankkonto.
Das muss sie auch nicht sein. Denn, sie bildet nicht die Notgroschen. Dafür muss man Cash (EM) vorhalten. Aktien kann man sofort verkaufen, allerdings ggf mit Verlusten. Also nutzt die Liquidität nicht viel. Auch das Haus geht i.d.R. gut über die Ladentheke, macht man einen guten Preis für den Käufer.

Warum die Häuser nicht verkauft werden, wenn der Arsch auf Grundeis geht, ist doch klar. Sie liefern jeden Montag Ertrag. Die gesparte Miete. Völlig konjunkturunabhängig! Man muss i.d.R. nicht verkaufen.
Nur wer ans Limit gegenagen ist, muss ggf verkaufen. Das ist aber kein Problem des Objekts sonder des Subjekts.
Gruß

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Re: immer schön ETFs kaufen BlackRock auf arte

Beitragvon Bumerang » 23.10.2019, 15:56

lifesgood hat geschrieben:.
...
Eine Immo zur Vermietung ist eine Anlage, eine selbstgenutzte Immo nicht. Das ist ein Luxus den man sich leistet und beim Normbalbürger ein gewaltiger Klumpen in der Vermögensverteilung.
...

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Es ging ja um (privates) Vermögen, wozu jede Immobilie gehört. Sagst du ja selbst. Ob die Immobilie eigengenutzt wird oder als Anlage vermietet und deshalb auch abgeschrieben werden kann, war nicht gegenstaud der Diskussion. Zu behaupten, die Immobilien gehörten nicht zum Vermögen, sondern wäre Gebrauchsgut, ist ja grottenfalsch.


Den Rest hast du ja mehrfach gepostet und dem stimme ich überwiegend zu.
Gruß

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