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Achtung beim Onlinekauf 2018

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Ric III
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Re: Achtung beim Onlinekauf 2018

Beitragvon Ric III » 11.11.2017, 15:25

JSBroker hat geschrieben:@Buntebank: 100% Zustimmung smilie_01 smilie_01 smilie_01

Wer nach Gründen sucht gegen die EU zu schimpfen findet immer dutzende Angriffspunkte.

:


Gewiß,
das ist bei den Gründen gegen Pest,Cholera,Raubmord und Brandschatzung zu schimpfen ebenso.

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JSBroker
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Re: Achtung beim Onlinekauf 2018

Beitragvon JSBroker » 12.11.2017, 10:03

Schade bei der Sache mit der EU ist nur die Tatsache, dass die vielen Vorteile der EU von der Öffentlichkeit nicht gesehen werden, von den Medien nicht in die Breite getreten werden und vom Normalbürger ignoriert werden.
Nachteile sind jedoch von allen sofort sichtbar und spürbar und es wird lauthals protestiert.

Und Deutschland ist von allen Ländern der EU sicher derjenige der am meisten von der EU profitiert auch wenn das heutzutage der Otto-Normalverbraucher immernoch leugnet.

Finerus
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Re: Achtung beim Onlinekauf 2018

Beitragvon Finerus » 12.11.2017, 11:13

Deutschland als größter Profiteur der EU - ein oft gelesenes Bonmot, das den Widerspruch zu offiziellem Zahlenmaterial von Eurostat nicht scheut. Aber was soll man an einem verregneten Sonntag mit langweiligen Zahlen um sich werfen, wenn ein farbenfrohes Bild es ebenso gut auf den Punkt bringt: EU Netto Budget (2007)
Die Profiteure im Größenvergleich als verzerrte Karte der EU: Deutschland und die skandinavischen Staaten bekommen am wenigsten vom EU-Kuchen ab, sind zudem die pro Kopf am stärksten belasteten Nettozahler. Tatsächlich ziehen Osteuropa, Portugal, Griechenland sowie das in die Kritik geratene Steuerparadies Malta den größten Nutzen. Die Momentaufnahme ist schon 10 Jahre alt, seither hat das Ungleichgewicht zugenommen.

Geht natürlich etwas am eigentlichen Thema vorbei, der bloßen Warnung vor einer Gefährdung des Verbraucherschutzes beim Onlinekauf. Der liegt aber nunmal im Verantwortungsbereich der EU, so daß Kritik an deren Entscheidungsträgern naheliegt. Zudem ist schnelle Besserung nicht in Sicht, da EU-Gesetzesrahmen nur im Einvernehmen modifizierbar sind.

wintertanne
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Re: Achtung beim Onlinekauf 2018

Beitragvon wintertanne » 12.11.2017, 20:10

Finerus hat geschrieben:Deutschland als größter Profiteur der EU - ein oft gelesenes Bonmot, das den Widerspruch zu offiziellem Zahlenmaterial von Eurostat nicht scheut. Aber was soll man an einem verregneten Sonntag mit langweiligen Zahlen um sich werfen, wenn ein farbenfrohes Bild es ebenso gut auf den Punkt bringt: EU Netto Budget (2007)
Die Profiteure im Größenvergleich als verzerrte Karte der EU: Deutschland und die skandinavischen Staaten bekommen am wenigsten vom EU-Kuchen ab, sind zudem die pro Kopf am stärksten belasteten Nettozahler. Tatsächlich ziehen Osteuropa, Portugal, Griechenland sowie das in die Kritik geratene Steuerparadies Malta den größten Nutzen. Die Momentaufnahme ist schon 10 Jahre alt, seither hat das Ungleichgewicht zugenommen.

Geht natürlich etwas am eigentlichen Thema vorbei, der bloßen Warnung vor einer Gefährdung des Verbraucherschutzes beim Onlinekauf. Der liegt aber nunmal im Verantwortungsbereich der EU, so daß Kritik an deren Entscheidungsträgern naheliegt. Zudem ist schnelle Besserung nicht in Sicht, da EU-Gesetzesrahmen nur im Einvernehmen modifizierbar sind.


Natürlich zahlt Deutschland am meisten in den EU Topf ein, bekommt entsprechend wenig zurück. Als 4. stärkste Wirtschaftnation der Welt auch nicht verwunderlich. Das entgültige "profitieren" lässt sich eben durch keine Zahl und keine Statistik wirklich darstellen. Ohne das Konstrukt EU und allen was daran mitgezogen wird, gebe es vllt. auch keine freie wirtschaftl. EU Handelszone wie wir sie jetzt kennen. Vllt. würde Spanien dann Zölle gegen Waren erheben. Vllt. auch nicht. Freizügigkeit der Personenreise, Freie Wahl des Arbeitsortes. Sowas lässt sich nur schwer in Zahlen fassen, denn wieviele der guten Leute würden vllt. nicht kommen, wenn sie sich mit Visa und Co plagen müssten?

So gesehen taugt deine Grafik nicht viel, denn gutes "profitieren" ist nicht gleich "möglichst nichts leisten". Wenn wir auf der einen Seite 10 Euro ausgeben, auf der anderen Seite aber 20 Euro verdienen können, diese 20 Euro aber nicht in der Statistik auftauchen?

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Re: Achtung beim Onlinekauf 2018

Beitragvon Bumerang » 12.11.2017, 21:52

http://www.konto.org/expertisen/die-nov ... ichtlinie/

Nicht mehr taufrisch aber gut zusammengefasst. Es geht wie immer um Geld!

Die Bankenbranche kann gerne die Entgelte für den Kartenzahlungsverkehr senken und so die Sicherheit ihrer Kunden zu gewährleisten. Händler wollen Sicherheit wenn Sie verkaufen. Kunden wollen die Ware schnell haben. Das kostet. Eine Online Authorisierung geht derzeit ausschließlich über (mindestens) einer der 4 sogenannten Kopfstellen der Banken. Sparkassen,Volksbanken, Private und Öffentliche. Nur so kann der Zahlungsdienstleister, fast immer eine Tochtergesellschaft der Banken, dem Händler die Zahlungsunfähigkeit garantieren. Oder geht selbst ins Risiko für den Händler. Das ist ein sehr lukratives Geschäft. Der Handel und die Kunden haben nichts davon außer Kosten. Deshalb weisen manche Händler diese höhere Koste aus, bei Kreditkarten oder PayPal z. B.

Wenn nun ein Drittanbieter, dem Freilich der Zugang zum Konto über die Kopfstelle verwehrt wird, kostenfrei mit der Zustimmung des Kunden die Zahlungsfähigkeit abfragen kann, sparen Kunden bzw Händler Geld.

Das ist der Sachverhalt.

Ob die neue Zahlungsmöglichkeit Segen oder Fluch ist, weis ich noch nicht. Der Trend ist wohl unaufhaltsam. Ich denke, demnächst werden Überweisung sofort beim Empfänger ankommen (müssen). Das ist auch der EU zu verdanken.

Man könnte mehrere Konten nutzen um sich nicht völlig zu entblößen. Ein Konto für Fixkosten die abgebucht werden, eins für sonstige Ausgaben und eins fürs Online Shoppen. Kann man alles bequem und online managen.

Viele werden sich wohl völlig öffnen. Seit es Facebook gibt keine echte Überraschung.
Gruß

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