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Und was, wenn die Deutsche Bank doch pleite geht?

Hier können Sie lesenswerte Nachrichten zur Börse, Euro / Dollar, Öl, Finanzkrise, Inflation, Wirtschaft etc. aus Deutschland und dem Rest der Welt einstellen.

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Argentur
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Re: Und was, wenn die Deutsche Bank doch pleite geht?

Beitragvon Argentur » 30.06.2016, 22:01

Bruttoinlandsprodukt BIP Deutschland 2015:
rund 3 Billionen Euro

Fassungsvermögen Drei-Schluchten-Staudamm China:
rund 40 Billionen Liter

DerivateUmfang ("Finanzwetten") der Deutschen Bank 2016 :
rund 50 Billionen Euro

Eine Billionen in Zahlen --> 1.000.000.000.000

(alle Quellen leicht zu ergugeln)

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Marek
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Re: Und was, wenn die Deutsche Bank doch pleite geht?

Beitragvon Marek » 30.06.2016, 22:59

Plausibel!

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Bumerang
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Re: Und was, wenn die Deutsche Bank doch pleite geht?

Beitragvon Bumerang » 01.07.2016, 14:44

DR,

würdest Du bitte aus dem Titel das Fragezeichen wegnehmen? smilie_07
Gruß

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adio
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Re: Und was, wenn die Deutsche Bank doch pleite geht?

Beitragvon adio » 02.07.2016, 22:18


RedenistSilber
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Re: Und was, wenn die Deutsche Bank doch pleite geht?

Beitragvon RedenistSilber » 31.07.2016, 12:49

Im aktuellen FOCUS Magazin ist ein interessanter Artikel zur dt. Bank.
Tenor: die raffgierigen Investmentbanker haben die Macht übernommen.

Gruß
RedenistSilber

Frank the tank
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Re: Und was, wenn die Deutsche Bank doch pleite geht?

Beitragvon Frank the tank » 31.07.2016, 12:52

Wo ist der Link?
Oder soll ich das Blättchen etwa kaufen?
Grüße

Warmduscher
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Re: Und was, wenn die Deutsche Bank doch pleite geht?

Beitragvon Warmduscher » 31.07.2016, 13:00

Die Bildzeitung schreibt doch ALLES IST GUT... dann kann doch nichts passieren..., oder ?
http://www.bild.de/geld/aktuelles/round ... .bild.html

redtshirt
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Re: Und was, wenn die Deutsche Bank doch pleite geht?

Beitragvon redtshirt » 31.07.2016, 14:45

vom A.Retz
... Allein der Derivatesektor der Deutschen Bank beläuft sich auf etwa das Sieb­zehntausendfache des Bundeshaushalts bzw. knapp das Zehntausendfache des gesamten Geldvermögens der deutschen Privathaushalte.
Zu „retten“ gibt es da schlichtweg nichts mehr; hier geht es um künstliche, lebensverlängernde Maßnahmen von Zombie-Instituten. Der angesichts der beim Verscheiden eines Hauses dieser Größe allerdings mittler­weile zu erwartende GAU würde das gesamte Finanzsystem implodieren lassen. Also wird man den bzw. die Patienten mit kosmetischen Maßnahmen schönschminken müssen. Anders gesagt: Gegen die drohende Kernschmelze des Finanzsystems wird eine noch exzessivere Geldfluft eingesetzt werden. Das frühere Unvermögen, dem Untergang geweihte Geldhäuser rechtzeitig in die Insolvenz zu ver­abschieden, hat eine Situation geschaffen, die ausweglos ist: Der Zusammenbruch ist unausweichlich. Und weil die Verantwortlichen nur zu gut wissen, welche Dimension er haben wird, lassen sie nichts unversucht, um ihn hinauszuschieben, obwohl ihnen auch sehr klar ist, dass sie das Ausmaß des zu erwartenden De­sasters damit nur noch vergrößern werden ...

RedenistSilber
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Re: Und was, wenn die Deutsche Bank doch pleite geht?

Beitragvon RedenistSilber » 31.07.2016, 16:38

@FranktheTank
..musste kaufen, ist (noch) nicht online ....

geheimesMuseum
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Re: Und was, wenn die Deutsche Bank doch pleite geht?

Beitragvon geheimesMuseum » 12.08.2016, 16:35

Wenn Du merkst, daß dein Pony tot ist, steig ab. (altes Indianersprichwort) smilie_06

Über nichts wurde in den vergangenen drei- bis fünftausend Jahren so viel nachgedacht wie über´s Geld - da gibt es einfach nichts Neues mehr, interessanterweise ist die Erfindung der Hochfinanz auf Basis von Geldbriefen (Optionen, Wechsel und andere Derivate) mindestens tausend Jahre älter als das Bargeld, was uns zeigt welch ein bedeutender Fortschritt das Münzgeld ist, und welchen Rückschritt wir machen, wenn wir es wieder abschaffen.
Seit tausenden von Jahren gibt es einige ebenso einfache wie bewährte Lösungen für Krisenfälle, nach dem Grundsatz: schmeiße nicht das gute Geld dem schlechten nach. Merke ausserdem: die Krise ist ein unverzichtbarer Teil des Geldsystems. Das Alles kann man beim Großbanker und Lordkanzler von Pharao Ramses II nachlesen, der Mann hieß Moses und hat dankenswerterweise unser Geldsystem und das daran gespiegelte Gesellschaftsmodell erfunden - beides übrigens Put-Optionen. Seine direkten Nachkommen verwalten es noch heute, deshalb die Pyramide auf dem Dollarschein der FED (der keineswegs ein Geldschein sondern ein privates Derivat ist).
Das Alte Ägypten war die erste Massengesellschaft mit fürsorglicher Staatssklaverei. Deshalb hält der Pharao den Hirtenstab und die Peitsche in seinen herrschaftlichen Händen. Kenner von BDSM sehen sofort, daß die Peitsche eine Flappe ist, die mehr Lust als Pein erzeugt. Staatssklave in Ägypten war mit einem bedingslosen Grundeinkommen in Naturalien ein bedeutend angenehmeres Dasein als der Lebensstandard in anderen Regionen. Einige Updates zur Eindämmung der Sklaverei wurden dennoch von A. Smith, K. Marx und L. Erhard nachgereicht. Nach diesem geschichtlichen Rückblick endlich zurück zur aktuellen Problemlösung.

Plan A
1. Banken pleite gehen lassen, Gebäude und Infrastruktur einziehen, Banker wegen Geldfälschung (Derivate) und Konkursverschleppung einsperren.
2. Euro pleite gehen lassen, Eurobanker wegen Hochverrats einsperren.
3. Neuen Euro auflegen, neue Banken mit der vorhandenen Infrastruktur gründen, der kreditwürdigen Realwirtschaft die notwendigen Kredite geben.
Das Ganze läßt sich gut vorbereitet in einer Nacht durchziehen und scheitert nur an einem einzigen Punkt, die Politik ist nicht bereit die Banker einzusperren, um die damit enteigneten Hintermänner in die Ecke zu jagen. Deshalb blutet das Volk.

Es bleibt Plan B.
Politik lebt von Aufmerksamkeit und eine (Fiat)Wirtschaft von Wachstum, diese beiden Dinge muß man ihnen entziehen, wenn man als Souverän nicht nur jammern will, sondern Verantwortung und die Handlungshoheit an sich ziehen will.
1. Fernseher nach Berlin schicken und nicht mehr wählen (das ist einfacher und unblutiger als Revolutionen)
3. Arbeitsleistung und Konsum um 2 % im Jahr drosseln, damit ist jede Wachstumsillusion an die Wand gefahren.
In diesem Moment wendet sich die Aufmerksamkeitsrichtung von "unten nach oben" zu "von oben nach unten" und die Macht ist vorübergehend wieder dort, wo sie laut Verfassung hingehört - beim Souverän. Diesen kurzen Moment (Macciavelli spricht von 2 Monaten), muß das Volk nutzen, um die Verfassung wieder in Kraft zu setzen, oder es wird in einem blutigen, bürgerkriegsmässigen Massaker für die nächsten Jahrzehnte völlig versklavt. Griechenland und Andere sind die Blaupausen. Frau v.d. Leyen braucht ihre Leihdrohnen nicht für Auslandseinsätze sondern an der Heimatfront, die gesetzlichen Freifahrscheine werden dieser Tage beschlossen, die Wiedereinführung der Todesstrafe im Falle von Aufständen ist lange vor Erdogan im Lissabonvertrag Euweit bereits festgeklopft.
Dieser Plan wird leider auch nicht funktionieren, weil die demokratischen Mehrheit intellektuell leider nur mittelmäßig sein kann und das bedeutet letztlich minderbemittelt smilie_02

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Re: Und was, wenn die Deutsche Bank doch pleite geht?

Beitragvon 00.43peter » 02.09.2016, 19:10

Deutsche Bank,kein echtes Gold mehr.

http://deutsch.rt.com/inland/40343-deut ... usch-mehr/
,,Freiheit für Julian Assange''

Frank the tank
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Re: Und was, wenn die Deutsche Bank doch pleite geht?

Beitragvon Frank the tank » 02.09.2016, 19:27

Stellungnahme Deutsche Bank

http://www.goldseiten.de/artikel/299725 ... -Gold.html

Zitat:
Entsprechende Aufträge zur Auslieferung nimmt die Deutsche Bank von ihren Kunden entgegen. Es entstehen dem Anleger die im Verkaufsprospekt beschriebenen Kosten, etwa für Formung, Verpackung und den versicherten Transport zur Lieferstelle.

Toller Vertrag!

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Bumerang
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Re: Und was, wenn die Deutsche Bank doch pleite geht?

Beitragvon Bumerang » 02.09.2016, 20:51

Heißt, "verkauft Eure Scheiß Kontrakte an der Börse, wenn Ihr Gold wollt".

Die DB wäre nicht in der Lege alles auszuliefern, logischerweise. Deshalb jetzt schon der Hinweis, wenn es noch keine Krise gibt, so dass hoffentlich alle die das Metall wollen, die Papiere an der Börse verkaufen. Doch an wen? An die DB selbst.
Gruß

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Re: Und was, wenn die Deutsche Bank doch pleite geht?

Beitragvon Em-Bug » 02.09.2016, 21:15

Die sollen ihre scheixx Kontrakte verkaufen und sich im freien Handel richtiges Gold kaufen. 8)
Don't worry keep stackin'

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Re: Und was, wenn die Deutsche Bank doch pleite geht?

Beitragvon Bumerang » 03.09.2016, 09:00

smilie_11 Genau. Von wem, vom Putin oder den Chinesen ?

Man kann auch horrende Gebühren für die Auslieferung verlangen um so die Verpflichtung zu umgehen.

Jedenfalls zahlt Goldman Sachs 1 % Zinsen auf Tagesgeldkonten. Und das in einer Zeit von Negativzinsen oder null Zinsen! Möglicherweise liegt das Geld doch nicht so auf der Straße, wie man uns glauben lassen will.

http://www.zerohedge.com/news/2016-08-1 ... dman-sachs
Gruß

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