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Lebensversicherung? Alles viel schlimmer.

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Datenreisender
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Re: Lebensversicherung? Alles viel schlimmer.

Beitragvon Datenreisender » 30.01.2016, 20:00

derleichte hat geschrieben:Ich habe lediglich ein freundliches Schreiben bekomme, ich könnte mein Bauspardarlehen jetzt in Anspruch nehmen, das wahr vor ca. einem Jahr.

Und nur weil Du persönlich (noch?) keine Kündigung erhalten hast, trifft das jetzt auf alle anderen Bausparkassenkunden auch zu? Und die Presseberichte und Gerichtsverfahren sind auch allesamt frei erfunden? smilie_08
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v5
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Re: Lebensversicherung? Alles viel schlimmer.

Beitragvon v5 » 30.01.2016, 20:33

Also ich bin mit meiner LV zufrieden! Zahle dort nicht übermäßig ein aber die Werte die mir immer zugeschickt werden (Fondsgebunden) sind gut.

Jeder der Vorzeitig die Reissleine zieht sichert mir meine Überschussbeteiligung :mrgreen:

Wer die Jahre nicht hat sollte besser in andere Dinge einzahlen ( Rätselhefte z.B). Was nützt auch die Extra Rente oder ein Batzen Geld, wenn euch mit 65 der Sabber aus dem Mund läuft oder die Lippe auf halb Acht steht und auch keiner Versteht wenn ihr sprecht?

Alles grad aktuell erlebt. Meiner Erfahrung nach ging die "gute Rente" für Windeln etc. drauf.

Fazit:

Sofort kündigen und nicht einlullen lassen von der Geldgierigen Bande!
Minus-Zins am Ende der Einzahldauer!
Überschuss Rückläufig!
Zinsen sowieso Rückläufig!

Beenden und fertig smilie_08 :mrgreen:

PS und der Sinn: streitet euch doch nicht mit so einer kacke.
150-300 in die LV ist doch ok. Je nach Job...

Ihr habt ja Probleme.. :mrgreen:

v5
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Re: Lebensversicherung? Alles viel schlimmer.

Beitragvon v5 » 30.01.2016, 22:30

Und das Gold Versteck niemals jemanden sagen! :mrgreen:

Dann zahlt der Staat das Pflegeheim! Da kriegt man dann den billigsten Drecks Fraas aus der Schnabeltasse! smilie_01

Super, gegessen ist dann auch. Kostenlos... Da diskutiere ich doch gar nicht zwecks 0,5 Prozent Zins hin oder her.

:mrgreen:

Am Besten werden diejenigen schlauen Sparfüchse sein :mrgreen: welche Kilos an Gold versteckt haben und DANN Dement werden, Schlaganfall etc.

Die werden als Hosenscheisser ins Heim verfrachtet... smilie_13 :mrgreen:

Mitnehmen kann man nichts... smilie_02

Und genau so gierig wie der Mensch pro Unze 10 Cent sparen möchte sind die Nachkommen. Die zerlegen alles um an das Gold " vom Alten" zu kommen.

Aber Respekt muss auch sein. Der Familienkranz zur Beerdigung ist Pflicht ! :mrgreen: den muss man dann vorschießen, denn irgendwo muss das verfluchte Zeug doch sein...

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gullaldr
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Re: Lebensversicherung? Alles viel schlimmer.

Beitragvon gullaldr » 31.01.2016, 03:28

Kann es sein, dass Du etwas sehr ausgeprägte Negativ-Phantasien hast? :wink:

Wir wollen doch mal hoffen, dass wir alle nicht mit 65 schon Windeln brauchen und der Sabber aus dem Mund läuft und wir dement eingeliefert werden, um nur noch billigen Dreckfraß hineingestopft zu bekommen, während unsere Erben die Wohnung auf der Suche zu Kleinholz verarbeiten... smilie_06

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SilberZug
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Re: Lebensversicherung? Alles viel schlimmer.

Beitragvon SilberZug » 31.01.2016, 09:24

Naja genauso wird hier im Forum der Negativ Aspekt gebracht das man erst x Jahre Alt werden muss bevor es sich lohnt.

Entweder man sammelt alle Pro und Contra oder eben nur die, die man hören will. v5 hat schon Recht. Es gibt solche und solche. Ein zweites Standbein was einen bis zum Tod, oder sogar darüber hinaus, absichert ist nie verkehrt. Gold erscheint mir da das falsche Invest zu sein. Natürlich kann mir Gold kurzfristig die Rente aufbessern, bestimmt aber nicht für 30 Jahre z.b. Was macht man dann wenn man 97 ist?

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Sapnovela
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Re: Lebensversicherung? Alles viel schlimmer.

Beitragvon Sapnovela » 31.01.2016, 09:35

v5 hat geschrieben:Also ich bin mit meiner LV zufrieden! Zahle dort nicht übermäßig ein aber die Werte die mir immer zugeschickt werden (Fondsgebunden) sind gut.

Jeder der Vorzeitig die Reissleine zieht sichert mir meine Überschussbeteiligung :mrgreen:



Dann frag Dich mal wie deine fondsgebundene Lebensversicherung im Fall von fallenden Aktienkursen "performt"... und die Sache mit der Zufriedenheit ist so eine Sache. Kennst Du die Kostenquote Deiner Versicherung?

Ich hatte letztens das (zweifelhafte) Vergnügen einer Bekannten in Sachen Finanzen helfen zu dürfen. Sie stand vor dem Erwerb einer Immobilie und hat trotz vernünftigem Einkommen kaum Geld für geplante Zinsen/Tilgung zusammenbekommen. Dafür hatte sie aber allerlei wichtige Versicherungen... Ausbildungsversicherung für die Kinder, Zusatzkrankenversicherung, Lebensversicherung etc. Die Lebensversicherung war dabei besonders kundenfreundlich gestaltet, da haben die Drücker von MLP ganze Arbeit geleistet. Die Abschluss & Verwaltungskosten lagen bei ca. 23% aller laufenden Einzahlungen (über 10 Jahre nach Abschluss der Versicherung), der Todesfallschutz hat dagegen nur ca. 2,5% gekostet und in die Kapitalbildung gingen 54%. Die Zahlen hat die Versicherung erst nach Verweis auf die gesetzliche Transparenzpflicht rausgerückt. Bis der Brief mit den Zahlen kam, war sie aufgrund der bunten Werbepapiere auch immer ganz zufrieden mit der Versicherung, danach nicht mehr. Die Versicherung bekommt übrigens kein Geld mehr smilie_11

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SilberZug
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Re: Lebensversicherung? Alles viel schlimmer.

Beitragvon SilberZug » 31.01.2016, 09:46

Wie performt Gold wenn die Preise fallen? Bei der Versicherung wird doch i.d.R. nach und nach umgeschichtet in risikoärmere Invests.

Eine KapitalLV ist heute vermutlich für gar keinen mehr Sinnvoll, aber die, die nun schon die Abschlusskosten bezahlt haben und nen hohen Zins haben...da würde ich 3 x überlegen zu kündigen. Das Eigenheim bekommt man wegen paar Euro die man da reinsteckt auch nicht.

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Polkrich
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Re: Lebensversicherung? Alles viel schlimmer.

Beitragvon Polkrich » 31.01.2016, 10:00

Sehe ich ähnlich wie Silberzug. Wer eine der besseren LV/RV schon einige Jahre laufen hat, also zu einem aus heutiger Sicht üppigen Zinssatz von 2,75 - 3 - 3,5% oder mehr, der soll sie weiter laufen lassen oder zumindest nicht kündigen. Daneben ist es aber auch wichtig, nicht alles auf diese Absicherungsart zu setzen. Gold/Silber sind da doch angesichts der finanzpolitischen Risiken mindestens ideal. Erstens völlig intransparent gg. dem Staat und zweitens nie wertlos.

Wenn ich heute nochmals Berufsanfänger wäre und fürs Alter vorsorgen muss, ich würde in eine selbstbewohnte Immobilie investieren, daneben EM.
Judex non calculat smilie_06

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SilberZug
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Re: Lebensversicherung? Alles viel schlimmer.

Beitragvon SilberZug » 31.01.2016, 10:35

Nur musst du als Berufsanfänger da schon sehr gut verdienen um sich heute eine Immobilie leisten zu können. Das tun die wenigsten, denke ich mal. Dazu kommt was ist wenn sich die familiären Verhältnisse ändern Frau will 3 Kinder etc. Dann ist die Immo ggf. zu klein. Als Berufsanfänger hat man vielleicht auch nicht die Arbeitsplatzsicherheit wie ein 30jähriger. Auch da könnte eine Immo einem ein Bein stellen. Ich wäre da vorsichtig. Edelmetalle sind nie verkehrt, wenn man aber bedenkt was man dann über 40 Jahren an Zinsen verpasst? Da geht einem schon viel verloren wenn man nicht an der Börse mitspielt.

san agustin
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Re: Lebensversicherung? Alles viel schlimmer.

Beitragvon san agustin » 31.01.2016, 10:45

SilberZug hat geschrieben:Nur musst du als Berufsanfänger da schon sehr gut verdienen um sich heute eine Immobilie leisten zu können. Das tun die wenigsten, denke ich mal. Dazu kommt was ist wenn sich die familiären Verhältnisse ändern Frau will 3 Kinder etc. Dann ist die Immo ggf. zu klein. Als Berufsanfänger hat man vielleicht auch nicht die Arbeitsplatzsicherheit wie ein 30jähriger. Auch da könnte eine Immo einem ein Bein stellen. Ich wäre da vorsichtig. Edelmetalle sind nie verkehrt, wenn man aber bedenkt was man dann über 40 Jahren an Zinsen verpasst? Da geht einem schon viel verloren wenn man nicht an der Börse mitspielt.


1.) als berufsanfänger bekommst du von keiner bank ein darlehen für eine immobilie
2.) die zeiten des ,,guten verdienen,, sind vorbei - ich danke gott, das ich keine 18 mehr bin
3.) ich behaupte einfach mal: sehr viele in diesem forum werden die zeiten nicht mehr miterleben,
wo die zinsen hoch sind - wir bleiben und leben weiter in einem zinsfreien raum
4.) und wie wahr: gezockt und verdient wird an der börse - hier spielt der weltweite finanzsektor :shock:
Ich will meiner Linie und meiner Ansicht eines menschlichen und respektvollen miteinander in diesem Land treu bleiben und jeglicher Art von Diskriminierung entgegenwirken, daher: der EM Handel mit folgenden Personen ist nicht erwünscht: die User, welche es betrifft, wissen es und damit ist es ausreichend....

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lifesgood
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Re: Lebensversicherung? Alles viel schlimmer.

Beitragvon lifesgood » 31.01.2016, 11:28

SilberZug hat geschrieben:Da geht einem schon viel verloren wenn man nicht an der Börse mitspielt.


Egal was man macht, egal ob Börse oder Edelmetalle, entscheidend ist immer wann und zu welchem Preis man kauft.

Daraus, dass in den letzten Jahren die Börse in den letzten Jahren besser gelaufen ist als die Edelmetalle, zu schließen, dass dies in Zukunft auch so ist, halte ich für einen Fehler.

Es gibt Zyklen da läuft die Börse besser (den hatten wir jetzt) aber auch Zyklen, da laufen die Metalle besser. Wer Aktien letztes Frühjahr am DAX-Hoch von über 12.000 gekauft hat, sitzt genauso in den Miesen, wie derjenige, der Gold am Hoch von rund 1.380 € gekauft hat. Nur hat sich Gold von seinem Tief bei unter 900 € schon wieder erholt und beim DAX scheinen durchaus noch Tiefststände von 8.400 Punkten oder gar 7.600 Punkten möglich.

Da keiner genau weiss wann die Zyklen losgehen, erscheint mir eine entsprechende Streuung als sinnvoll.

Es gibt nichts, das nur richtig, oder nur falsch ist. Entscheidend ist immer der Zeitrahmen, den man betrachtet. Und diesen Zeitrahmen bestimmt man selbst, wann man in ein Investment einsteigt. Wer Trends hinterherläuft und am Hoch einsteigt, wird immer zu den Verlierern gehören, oder viele Jahre brauchen, bis sich sein Investment rechnet.

An der Börse kann man immer Geld verdienen oder verlieren, egal ob sie steigt oder fällt. Aber um langfristig long zu gehen, wäre mir der Zeitpunkt zu früh.

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Re: Lebensversicherung? Alles viel schlimmer.

Beitragvon Sapnovela » 31.01.2016, 11:40

SilberZug hat geschrieben:Wie performt Gold wenn die Preise fallen? Bei der Versicherung wird doch i.d.R. nach und nach umgeschichtet in risikoärmere Invests.

Eine KapitalLV ist heute vermutlich für gar keinen mehr Sinnvoll, aber die, die nun schon die Abschlusskosten bezahlt haben und nen hohen Zins haben...da würde ich 3 x überlegen zu kündigen.


Kündigen ist die eine Möglichkeit, die andere ist Beitragsfrei zu stellen. Im von mir zitierten Fall fielen die Verwaltungs- und Abschlusskosten dauerhaft (!) an, nicht nur in den ersten Jahren. Es ist also mit nichten so, dass aktuell eingezahltes Geld in irgendeiner Form eine Rendite erwirtschaften wird. Wie soll es auch, bei dem aktuellen Zinsumfeld, wenn dauerhaft 23% der laufenden Zahlungen für Kosten weggehen?

SilberZug hat geschrieben:Das Eigenheim bekommt man wegen paar Euro die man da reinsteckt auch nicht.


Nein alleine reicht das nicht, das ist klar. Aber für ca. 500 Euro p.M. bekommt man bei aktuellen Zinsen einen Kredit in Höhe von 80k sauber in 15 Jahren getilgt. Die 80k machen dann in dann beim ein oder anderen Immo-Kauf schon den Unterschied aus zwischen klappt und klappt nicht.

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Sapnovela
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Re: Lebensversicherung? Alles viel schlimmer.

Beitragvon Sapnovela » 31.01.2016, 11:52

Polkrich hat geschrieben:Sehe ich ähnlich wie Silberzug. Wer eine der besseren LV/RV schon einige Jahre laufen hat, also zu einem aus heutiger Sicht üppigen Zinssatz von 2,75 - 3 - 3,5% oder mehr, der soll sie weiter laufen lassen oder zumindest nicht kündigen. Daneben ist es aber auch wichtig, nicht alles auf diese Absicherungsart zu setzen. Gold/Silber sind da doch angesichts der finanzpolitischen Risiken mindestens ideal. Erstens völlig intransparent gg. dem Staat und zweitens nie wertlos.

Wenn ich heute nochmals Berufsanfänger wäre und fürs Alter vorsorgen muss, ich würde in eine selbstbewohnte Immobilie investieren, daneben EM.


Die Frage ist, wie lange EM noch intransparent sind. Die Diskussion um die Vermögenssteuer zeigt klar die Richtung auf: Völlig Transparenz gegenüber Vater Staat.

"Der DIW-Vorschlag sieht vor, das gesamte Sach- und Finanzvermögen zu bewerten und ab 1 Million Euro mit 1 Prozent jährlich zu besteuern. Der Steuertarif würde progressiv steigen auf 1,25 Prozent bei einem Vermögen von zehn Millionen Euro und auf 1,5 Prozent bei 20 Millionen Euro. Kleine Unternehmen sollen durch einen gesonderten Freibetrag von fünf Millionen Euro entlastet werden, denn auch Betriebsvermögen würde mit in die Bewertung einfließen. Für selbst bewohnte Immobilien jedoch soll es keinen Rabatt geben, genauso wenig für "wertvolle Luxusgüter wie Edelmetalle, Edelsteine, Münzen, Schmuckgegenstände, Kunstwerke oder kostspielige Fahrzeuge wie zum Beispiel Yachten, Flugzeuge oder Oldtimer."

http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-01/v ... tum-studie

Also erst mal die Hosen runterlassen, damit man beweisen kann, dass man unter dem Freibetrag ist... und fünf Jahre später wird der Freibetrag nach unten gesetzt. Mit einem eigenen Haus in guter Lage und einigen Unzen bist Du du dann voll im Rennen. Über das Kulturgüterschutzgesetz kann dann bei Bedarf der Verkauf diverser Dinge eingeschränkt / verboten werden.

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SilberZug
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Re: Lebensversicherung? Alles viel schlimmer.

Beitragvon SilberZug » 31.01.2016, 18:13

lifesgood hat geschrieben:
SilberZug hat geschrieben:Da geht einem schon viel verloren wenn man nicht an der Börse mitspielt.


Egal was man macht, egal ob Börse oder Edelmetalle, entscheidend ist immer wann und zu welchem Preis man kauft.

Daraus, dass in den letzten Jahren die Börse in den letzten Jahren besser gelaufen ist als die Edelmetalle, zu schließen, dass dies in Zukunft auch so ist, halte ich für einen Fehler.

Es gibt Zyklen da läuft die Börse besser (den hatten wir jetzt) aber auch Zyklen, da laufen die Metalle besser. Wer Aktien letztes Frühjahr am DAX-Hoch von über 12.000 gekauft hat, sitzt genauso in den Miesen, wie derjenige, der Gold am Hoch von rund 1.380 € gekauft hat. Nur hat sich Gold von seinem Tief bei unter 900 € schon wieder erholt und beim DAX scheinen durchaus noch Tiefststände von 8.400 Punkten oder gar 7.600 Punkten möglich.

Da keiner genau weiss wann die Zyklen losgehen, erscheint mir eine entsprechende Streuung als sinnvoll.

Es gibt nichts, das nur richtig, oder nur falsch ist. Entscheidend ist immer der Zeitrahmen, den man betrachtet. Und diesen Zeitrahmen bestimmt man selbst, wann man in ein Investment einsteigt. Wer Trends hinterherläuft und am Hoch einsteigt, wird immer zu den Verlierern gehören, oder viele Jahre brauchen, bis sich sein Investment rechnet.

An der Börse kann man immer Geld verdienen oder verlieren, egal ob sie steigt oder fällt. Aber um langfristig long zu gehen, wäre mir der Zeitpunkt zu früh.

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Nein der Zeitpunkt ist nicht zu früh. Natürlich kommt es auf den Kaufzeitpunkt an, kurzfristig betrachtet. Wer heute aber kauft wird in 30 Jahren sicher höhere Preise sehen als heute. Bei Gold auch?
Den ganzen Markt zu kaufen sehe ich nicht als Trend an. Wer natürlich heute meint Wasser, Nahrung oder Grüne Ernergie ist die Zukunft macht die gleichen Fehler wie zur DotcomBlase.

Ja es stimmt streuen ist wichtig, dazu zählt für mich aber auch ein Produkt was mir eine lebenslange Rente sichert egal in welcher Form. Gold kann das nun mal nicht, das ist irgendwann aufgebraucht und so viel kann ich nicht ansparen das es dann vielleicht bis 100 Jahre reicht. Am liebsten wäre mir ja entweder der Staat übernimmt das komplett, wollen sie aber nicht siehe Riester etc. oder aber jeder kümmert sich ab sofort(narürlich auslaufend nach Jahrgängen) selbst um seine Rente, dann will ich aber auch keine Beiträge mehr zahlen. Dieses WischiWaschi wie es jetzt ist stört mich auch.
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Re: Lebensversicherung? Alles viel schlimmer.

Beitragvon SilberZug » 31.01.2016, 18:22

Sapnovela hat geschrieben:Kündigen ist die eine Möglichkeit, die andere ist Beitragsfrei zu stellen. Im von mir zitierten Fall fielen die Verwaltungs- und Abschlusskosten dauerhaft (!) an, nicht nur in den ersten Jahren. Es ist also mit nichten so, dass aktuell eingezahltes Geld in irgendeiner Form eine Rendite erwirtschaften wird. Wie soll es auch, bei dem aktuellen Zinsumfeld, wenn dauerhaft 23% der laufenden Zahlungen für Kosten weggehen?


Nagut da gibt es ein Grundlegendes Problem des Versicherten der von Anfang an sein Produkt nicht verstanden und die Bedinungen nicht gelesen hat. Leider werden auch heute noch viele über die Tisch gezogen, aber eine KapitalLebensversicherung per es als schlecht darzustellen(so hörte es sich an), finde ich falsch. Es hört sich auch so an als wenn dort 500 Euro mtl. eingezahlt werden, das finde ich sehr übertrieben, da gab es bestimmt eine fette Provision für den Verkäufer. Nur, wer schliest sowas ab und zahlt da so lange ein? Normal kann das doch ehrlich gesagt nicht sein, spätestens auf den Kontoauszügen muss doch klar sein was da für Kosten bezahlt werden und es hätte viel früher gehandelt werden müßen. Da sehe ich aber nicht die Abzockerbande(so kann man das ja schon nennen) als Schuldigen, sondern den der immer brav zahlt. Abzocker gibt es überall im Leben, die Leute die da arbeiten machen das bestimmt auch nicht aus Spaß sondern weil sie keine andere Möglichkeit haben Geld zu verdienen.


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