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Testmanipulation bei VW

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Re: Testmanipulation bei VW

Beitragvon Silbersparer » 24.09.2015, 08:23

Muss den eigentlich jeder Thread mit dem Ami - Bashing kontaminiert werden?

Hat jemand VW dazu gezwungen Abgaswerte deutlich zu manipulieren?
Hat jemand WV dazu gewzungen Autos in den USA zu verkaufen, obwohl sie die Verkäufe nur mit Tricks machen konnten. Wer hat den Skandal entdeckt? Die Amis wohl zuerst nicht.

Mal zu dem Off Topic Syrien noch ein Satz. Vielleicht schaffen die Russen es auch mal Assad davon abzuhalten die Zivil Bevölkerung mit Faßbomben zu bombardieren. Es sterben in Syrien deutlich mehr Zivilisten durch Assad als durch den IS !
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Re: Testmanipulation bei VW

Beitragvon ESP » 24.09.2015, 08:45

Ami-Bashing? smilie_18

Wir sehen hier nichts anderes als den Dritten Weltkrieg der mit anderen Mitteln geführt wird.

Es ist wohl eher Russland-Bashing was hier medial seit über einem Jahr abgeht. Die Russen haben keinen Raketenschild um die USA gebaut. Die Russen haben auch keine Atomraketen modernisiert und verbessert, was nach dem START-Vetrag eigentlich verboten ist. Obwohl diese Waffe niemals eingesetzt werden kann, zwingt es doch die Russen dazu Milliarden in die Rüstung zu stecken, um das Gleichgewicht des Schreckens aufrecht erhalten zu können.

DAS IST BASHING mit allem, was wehtut. smilie_13

Übrigens bekommt Deutschland nicht von ungefähr die meisten Flüchtlinge ab.

https://www.compact-online.de/der-asylk ... utschland/

Eine sehr interessante, empirische Studie auf twitter: Gerade Webseiten aus USA und GB weisen überproportional häufig auf Asyl und den Bezug Deutschland hin. Heisst: Es ist KEIN ZUFALL, dass alle nach Deutschland wollen, sondern es wird wieder mal gelenkt von außen.

Wir dürfen uns dann auch noch artig bei den Angelsachsen dafür bedanken, dass unser Land gratis eine Reisewarnung von ihnen verpasst bekommt. THANK YOU FOR NOTHING.
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Re: Testmanipulation bei VW

Beitragvon 999.9 » 24.09.2015, 09:20

Unter Assad hat es sozialen Frieden, Wohlstand und freie Religionsausübung für Jedermann gegeben.

Letztens wurde im TV ein junges siebenjähriges (!) Mädchen auf ENGLISCH interviewt und sie sprach das sehr gut. Da kann Assad ja nicht so viel falsch gemacht haben, wenn in seinem Land selbst die Jüngsten Zweisprachigkeit erlernen durften.

Klar, dass sind dann Aussagen aus dem Pentagon, ja? Lächerlich! Andersrum wird es ein Schuh draus.

Übrigens: Die ganzen Terrorgruppen in Tschetschenien, Turkmenistan, Aserbaidschan usw. quasi alle ehemaligen Sowjetrepubliken mit Turkvölkern wurden von der CIA unterwandert, unterstützt und ausgebildet. Seit dem Afghanistan-Einsatz hat sich die Drogenschwemme in Russland und China verzehnfacht, weil die afghanischen Bauern von den Amis zur Opiumernte mit Millionen Dollar (mehr als die Taliban-Gelder, die damit sich selbst finanziert hatten) angespornt wurden und die Marines-Kommandeure, die das anfangs blauäugig unterbinden wollten, von ihrem Posten enthoben worden sind, weil sie die politischen Zusammenhänge nicht verstanden haben, warum die US-Soldaten die Mohnfelder nicht anrühren dürfen.

So sieht das hier aus.

Roosevelt sagte einmal, dass alle wichtigen Sachen, die in der Weltgeschichte passieren niemals aus Zufall passieren und ich denke, dass er es wissen musste.

Es ist auch niemals Zufall, wenn Kartelle auffliegen, sondern da stecken Absprachen und Interessen dahinter. Manche Konzerne geben auch gerne Tipps, was bei der Konkurrenz evtl. nicht ganz koscher ist. Das gibt es nicht nur in der Formel 1...

smilie_02

Sry, ESP hatte länger die Seite nicht aktualisiert. Interessant, diese Twitter-Studie. Naja, eigentlich eher erschreckend. smilie_08 :roll:
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Re: Testmanipulation bei VW

Beitragvon Silbersparer » 24.09.2015, 09:23

Es ging in dem ganzen Thread um den VW Abgasskandal. Bis man wieder das Thema auf die internationale Politik wenden musste bei dem man (die von Moskau vorgefertigten Argumente) herauskramen muss , wie böse die Amerikaner sind...

Das meinte ich mit Ami Bashing. Normalerweise sollte man bei dem Thread Thema bleiben. Hier ist es so egal welches Thema da ist, das Thread Thema wird in Richtung Ami Bashing gelenkt!
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Re: Testmanipulation bei VW

Beitragvon ESP » 24.09.2015, 09:30

Finde ich nicht. Man darf Dinge halt nicht einfach als singuläres Ereignis sehen, dass einfach vom Himmel gefallen ist, sondern man muss sie stets in einen zeitlichen Kontext einordnen.

Und im Moment sind wir Mitten im Kalten Krieg 2.0 und das spielt derzeit bei allen Dingen eine gewichtige Rolle.

Die Deutsche Bank zieht sich nach über 130 Jahren aus Russland zurück. Wenn man das vor drei Jahren im Vorstand der Deutschen Bank als Witz gebracht hat, hätten alle dort herzhaft gelacht. Heute lacht Niemand mehr. Das ist der Unterschied.
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Re: Testmanipulation bei VW

Beitragvon Silbersparer » 24.09.2015, 09:42

VW hat nunmal betrogen. Ihr macht dann daraus die Amis sind schuld. Erhöhte Abgaswerte führen nunmal auch zu gesundheitsproblemen. Soll die USA das ignorieren? Das hat natürlich einen direkten Zusammenhang mit Ukraine dort sind die Rebellen die guten und in Syrien die bösen, habe ich doch jetzt korrekt zusammengefasst.
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Re: Testmanipulation bei VW

Beitragvon 999.9 » 24.09.2015, 09:48

Haha, das ist echt gut. Die Amis als Retter der Welt oder wie? Wegen denen gibt es immer noch kein global verbindliches Klimaziel und stattdessen werden Zertifkate VERKAUFT (was auch sonst?), wo sich reiche Staaten von Staaten, die kaum Industrie haben ihre nicht eingehaltenen Werte erkaufen können.

Das haben die USA gemacht.

Die Amerikaner versuchen gerade ständig, gute PR zu bekommen. Bei der FIFA ist das ganz genau so. Jeder weiß, dass der Laden korrupt ist, aber es hat Niemanden gestört, solange bis man den Russen eins reinwürgen konnte. Das Klima interessiert Niemanden in den USA. Schau Dir mal die ganzen SUV- und Humvee-Schleudern dort an. Das sind wahre Klimakiller. Da ist der VW-Diesel absolut Gold dagegen.

Je suis VW.
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Re: Testmanipulation bei VW

Beitragvon Silbersparer » 24.09.2015, 10:04

Wie des Öfteren Thema verfehlt. Wenn man gewisse Abgaswerte nicht erreicht, dann kann man dort eben keine Diesel Fahrzeuge verkaufen. In Kalifornien wird es in einem Jahrzehnt vielleicht nur noch Elektro Autos geben...

Du kannst den Amerikanern nicht vorwerfen, das Sie Klimaziele nicht erreichen und wenn Sie Forderungen nach Abgaswerten stellen das dies dient zur Unterstützung ihrer Imperialen Politik...
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Re: Testmanipulation bei VW

Beitragvon 999.9 » 24.09.2015, 10:15

Das mit der Einordnung von Ereignissen in den kausalen Zusammenhang ist übrigens auch Standardprozedur in der Geschichtsschreibung. Sonst gäbe es eine solche als Wissenschaft nicht.

Du hast die Amerikaner dafür gelobt, dass sie auf die Einhaltung von Richtlinien pochen, dabei hattest Du aber (absichtlich?) völlig ignoriert, dass sie mehrfach die Klimaziele der UN torpediert haben. Man könnte jetzt in Tonnen CO2 ausrechnen, wie groß die Differenz des Schummelns von VW im Vergleich zu dem Emissionshandel der USA wäre und könnte daraus auch die Dimension des Klimaschummelns der USA erkennen, die vergleichbar mit China ist. China und die USA sind die größten Klimaverpester des Planeten. Kalifornien ist da in der Tat eine Ausnahme, seitdem dort ein gebürtiger Österreicher mal Gouverneur war, das stimmt. Das wiegt aber nicht die tausende Tonnen auf, die das Land täglich ausstößt. Durch den Emissionshandel legal, ansonsten wäre das sogar ein Bruch schon bereits bestehender Klimaziele.

Diese Tatsache muss man im Hinterkopf haben, wenn man den Amerikanern einen "grünen Daumen" HUST andichten möchte.

Man ist immer dort edel und gut, wo man andere schaden kann, was man selbst nicht anders macht. Ich bin mir sicher, dass VW gerade etwas vorbereitet. Da gibt es nämlich noch andere Hersteller, die nur durch gewisse Additive die Normen einhalten können und die sind keine deutschen Hersteller.

Auch die besonders "umweltfreundlichen" Fahrzeuge sind in Wirklichkeit ein Witz.

https://de.wikipedia.org/wiki/BlueMotion

Aber wie gesagt: nicht nur bei VW ist das so, sondern in der Branche selbst.
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Re: Testmanipulation bei VW

Beitragvon Bumerang » 24.09.2015, 11:25

999.9 hat geschrieben:Du hast die Amerikaner dafür gelobt, dass sie auf die Einhaltung von Richtlinien pochen, dabei hattest Du aber (absichtlich?) völlig ignoriert, dass sie mehrfach die Klimaziele der UN torpediert haben. Man könnte jetzt in Tonnen CO2 ausrechnen, wie groß die Differenz des Schummelns von VW im Vergleich zu dem Emissionshandel der USA wäre und könnte daraus auch die Dimension des Klimaschummelns der USA erkennen, die vergleichbar mit China ist.

Diese Tatsache muss man im Hinterkopf haben, wenn man den Amerikanern einen "grünen Daumen" HUST andichten möchte.

Man ist immer dort edel und gut, wo man andere schaden kann, was man selbst nicht anders macht.


smilie_01

TTIP würde ich noch ergänzen. Also quasi das Aushebeln aller Normen und Gesetze der "Partnerländer" sogar die Umgeheung deren Gerichtsbarkeit!! Wären die USA, was Umwelt und Gesundheit angeht, tatsächlich besser, bräuchten sie solche Klauseln nicht. Sie wären sogar dagegen!

Ohne VW in Schutz nehmen zu wollen, weit von mir dieser Gedanke (Strafe muss sein!), sollten die globalen Zusammenhänge nicht unter den Tisch fallen, bei solchen "zufälligen" Skandalen. Letztendlich werden deutsche Autos dadurch noch besser als amerikanische. Strafe hin oder her.
Gruß

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Re: Hätte VW mal besser Silber gekauft....

Beitragvon MrScott » 24.09.2015, 11:37

Bumerang hat geschrieben:
Nun, 12 Mrd € in Silber wären ca 373.000 Tonnen.

Glaubt man dieser Quelle:
http://demonocracy.info/infographics/wo ... ilver.html

... wäre das ca die Hälfte der jemals geförderten Silbermenge! Wie man unschwer erkennen kann, dürften die Lagerkosten kein großes Problem darstellen. Die Kapitalbindung angesichts der "null Zins" Politik, dürfte sich ebenfalls in Grenzen halten. Wohl aber wäre die Verfügbarkeit solcher Mengen ein Problem sein.

Ich frage mich, wie lange es noch dauern wird, bis Großaktionäre von Großkonzerne erkennen, dass dämlich ist, Überschüsse nicht in EM zu stecken? Natürlich erst nach dem das Notwendige Geld in ordentliche Produkte gesteckt wurde. Man sieht jetzt auch, dass der Rückkauf eigener Aktien bei hohen Kursen, eine virtuelle Bereicherung ist (war).

Dämlich ist vor allem, zu Glauben, dass man mit dem Schummeln ewig weiter machen und solche "Probleme" immer finanziell lösen kann.

Man muss sich aber nicht wundern. In einem System ohne ehrliches Geld, kann man nicht ehrlich wirtschaften. Schummeln ist die neue Ehrlichkeit. Es gibt aber doch Grenzen. Ob sie ehrlich sind, wissen wir auch nicht.

Was aber bei VW passiert ist, kann schon als kriminell eingestuft werden.


Hallo Bumerang,

habe diesen Faden auch nicht mehr so verfolgt, daher von meiner Seite eine verspätete Antwort:

1.) Also wenn ich 12 Milliarden durch 13 (ich sag einfach mal 13 Euro pro Unze) dividiere, dann komme ich so ungefähr auf 923 Millionen Unzen, was etwas (5% so ungefähr) mehr als die jährliche Gesamtfördermenge 2014 lt. https://www.silverinstitute.org/site/su ... roduction/ ist. Ins metrische System umgelegt sind das ca. 29.000 Tonnen...

Wenn ich davon ausgehe, dass ich als Unternehmen mein Lager nicht sofort auf 100% fahre, sondern zB über 5-7 Jahre aufbaue, der Kurs ob der höheren Nachfrage ohnehin steigen würde, ich weniger EM bekäme und es dann sehr wohl verfügbar habe, dann ist die Lagerhaltung sehr wohl ein Thema, wenn ich unbedingt soviel auf Lager halten möchte.


2.) Wenn mir ein Vorstand erklärt, dass die Kapitalbindung ja nicht so schlimm ist, weil die Zinsen ja ohnehin niedrig sind und deshalb kaufen wir halt einfach mal für 12 Milliarden Euro Edelmetall um es rumliegen zu lassen, dann gehört er entfernt. Wenn ich Edelmetall möchte kauf ich es selber, der Vorstand eines Industrieunternehmens (um ein solches geht es meines Verständnisses nach) soll sein Kapital gefälligst in Investitionen stecken die mit +15% IRR bringen oder wenn er es nicht schafft solche Investitionen zu tätigen, dann soll er es mir ausschütten, dann finde ich jemanden der das schafft.


3.) Großaktionäre der Großkonzerne sind nicht an Industrieunternehmen beteiligt, dass diese Edelmetalle kaufen, sondern damit diese Investitionen tätigen die Rendite bringen. Sein Edelmetall kauft sich jeder Großaktionär selber wenn er das möchte. Es ist dämlich diese Überschüsse in EM stecken, weil das ist einfach nicht ihr Job Edelmetalle zu kaufen und zu lagern.


4.) Ein Aktienrückkauf ist im Grunde nichts anderes als den Aktionären Geld zurück zu geben, ich bevorzuge als Privatinvestor sogar Aktienrückkäufe, weil ich darauf keine Steuern und Spesen zahle. Als Großaktionär würde ich eine Dividende bevorzugen. Dass sich damit jemand bereichert wäre mir neu. Stell dir vor, der Aktienkurs wäre gestiegen, dann hätte das Management alles richtig gemacht.


5.) Ich weiß nicht auf welche "Probleme" du anspielst, aber wenn man sich ansieht was BP geschafft hat finanziell zu lösen, dann schätze ich mal, dass auch VW aus heutiger Sicht durchaus realistische Chancen hat zu überleben. (ACHTUNG: Nur meine persönliche Meinung!!!)


6.) "Man muss sich aber nicht wundern. In einem System ohne ehrliches Geld, kann man nicht ehrlich wirtschaften. Schummeln ist die neue Ehrlichkeit. Es gibt aber doch Grenzen. Ob sie ehrlich sind, wissen wir auch nicht. ".

Dies ist sicher ein Bereich subjektiven Empfindens. Meine naive Sicht der Dinge ist die, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung davon ausgeht, dass unser Geld "ehrlich" ist, weil sonst würden sie es ja nicht verwenden. Und jeder Mensch lügt mehrmals täglich, gibt dazu sicher Studien, ansonsten ist mir diese Aussage zu sehr verallgemeinernd, denn gelogen und betrogen wird sein Anbeginn der Menschheit, daran ist nichts neu.


7.) Was die Vorgänge bei VW angeht halte ich mich mit einem Urteil zurück, denn als Außenstehender nur auf Basis von Medienberichten bzw. Aussagen von Personen die verschiedene Interessen verfolgen möchte ich das nicht beurteilen.

Aber wie sagte Volker Pispers so schön: Wenn der Feind bekannt ist, dann hat der Tag Struktur.

lg
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Nappo
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Re: Testmanipulation bei VW

Beitragvon Nappo » 24.09.2015, 12:25

Zuerst dachte ich: "Siehste. Welch ein Zufall. Da "siegt" Winterkorn über Piech und nun das ..."
Aber das erschien mir dann zu unlogisch.

Und prompt, nachdem ich vorher schon diesen Verdacht hatte, meldete sich heute Dirk Müller zu Wort. Man mag halten von ihm was man will, aber hier gebe ich ihm unumwunden Recht!

http://www.handelsblatt.com/video/finan ... 62660.html

Das, was ich VW vorwerfe, ist die Naivität zu glauben, mit solchen Aktionen durch zu kommen. Alle dürften wissen, das die Amerikaner vor nichts zurück schrecken, wenn es darum geht, die eigene Wirtschaft zu schützen.

Das hat AUDI schon in den 80ern durchleben müssen. Andere folgten. Zuletzt war es TOYOTA. Nun VW.
Da die Amerikaner selbst zu dämlich sind, ordentliche Diesel herzustellen, muss man andere Wege finden ...

Alles in Allem gebe ich uns noch 5 Jahre und dann wird es richtig lustig hierzulande. Meinen Reisepass muss ich noch erneuern lassen. Man weiß ja nie....

Erst die Flut neuer lieber Mitbürger. Der Ami lacht sich schlapp, weil die von ihm hauptsächlich verursachten Krisen ihn kaum treffen und die Schlauchboote es nicht über den großen Teich schaffen.

Dann der nun aufkommende VW Skandal, der die Schlüsselbranche der deutschen Wirtschaft trifft.

Und unsere Politikergarde, die sich im Kampf "Schlecht vs. Unfähig" gegenseitig noch nicht einig ist, ob es hier noch 1:1 oder 1: 2 steht.

Ich raufe mir gerade meine übrig gebliebene Haarpracht, wenn ich beobachte, wie sich ein Land mit aller Kraft gerade in Schallgeschwindigkeit selbst demontiert.

Ob die Amerikaner sich in ihrem Engagement, hier nachzuhelfen, nicht einen Bärendienst erweisen, wird sich noch rausstellen.

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Re: Testmanipulation bei VW

Beitragvon keaton21 » 24.09.2015, 13:23

Ich stelle mir in diesem Zusammenhang darüber hinaus noch folgende Frage(n), da ja nun auch die "Politik" bzgl. einer evtl. Mitwisserschaft im Focus steht.

Wie stehen die Chancen, dass sich Niedersachsen evtl. jetzt als Aktionär zurückzieht bzw. man das VW-Gesetz letztendlich doch mal an den Nagel hängt?!?

Dann hat die internationale Finanzwelt ein weiteres Spielzeug smilie_10

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Jacob
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Re: Testmanipulation bei VW

Beitragvon Jacob » 24.09.2015, 14:48

Silbersparer hat geschrieben:...
Mal zu dem Off Topic Syrien noch ein Satz. Vielleicht schaffen die Russen es auch mal Assad davon abzuhalten die Zivil Bevölkerung mit Faßbomben zu bombardieren. Es sterben in Syrien deutlich mehr Zivilisten durch Assad als durch den IS !

Bitte Belege im Thread "Krieg auf Biegen und Brechen" posten smilie_14

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Re: Testmanipulation bei VW

Beitragvon 00.43peter » 24.09.2015, 15:04

Nappo hat geschrieben:Zuerst dachte ich: "Siehste. Welch ein Zufall. Da "siegt" Winterkorn über Piech und nun das ..."
Aber das erschien mir dann zu unlogisch.

Und prompt, nachdem ich vorher schon diesen Verdacht hatte, meldete sich heute Dirk Müller zu Wort. Man mag halten von ihm was man will, aber hier gebe ich ihm unumwunden Recht!

http://www.handelsblatt.com/video/finan ... 62660.html

Das, was ich VW vorwerfe, ist die Naivität zu glauben, mit solchen Aktionen durch zu kommen. Alle dürften wissen, das die Amerikaner vor nichts zurück schrecken, wenn es darum geht, die eigene Wirtschaft zu schützen.

Das hat AUDI schon in den 80ern durchleben müssen. Andere folgten. Zuletzt war es TOYOTA. Nun VW.
Da die Amerikaner selbst zu dämlich sind, ordentliche Diesel herzustellen, muss man andere Wege finden ...

Alles in Allem gebe ich uns noch 5 Jahre und dann wird es richtig lustig hierzulande. Meinen Reisepass muss ich noch erneuern lassen. Man weiß ja nie....

Erst die Flut neuer lieber Mitbürger. Der Ami lacht sich schlapp, weil die von ihm hauptsächlich verursachten Krisen ihn kaum treffen und die Schlauchboote es nicht über den großen Teich schaffen.

Dann der nun aufkommende VW Skandal, der die Schlüsselbranche der deutschen Wirtschaft trifft.

Und unsere Politikergarde, die sich im Kampf "Schlecht vs. Unfähig" gegenseitig noch nicht einig ist, ob es hier noch 1:1 oder 1: 2 steht.

Ich raufe mir gerade meine übrig gebliebene Haarpracht, wenn ich beobachte, wie sich ein Land mit aller Kraft gerade in Schallgeschwindigkeit selbst demontiert.

Ob die Amerikaner sich in ihrem Engagement, hier nachzuhelfen, nicht einen Bärendienst erweisen, wird sich noch rausstellen.


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