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In Deutschland schlummern Tausende Goldverstecke

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Datenreisender
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In Deutschland schlummern Tausende Goldverstecke

Beitragvon Datenreisender » 04.03.2014, 13:56

Schatzsuche
In Deutschland schlummern Tausende Goldverstecke

Einmal einen Goldschatz finden: Dieser Gedanke treibt Tausende in Wälder und auf Äcker. Jeder hat dabei seine eigene Taktik. Doch die Schatzsucher bewegen sich in Deutschland am Rande der Legalität.

http://www.welt.de/finanzen/verbraucher ... tecke.html
Erfolgreich gehandelt mit: detonic96 (2x), goldjunge53, -bobi- (3x), v5, John Ruskin (3x), san agustin (2x), Sumpek, Silbermax, Kaiserwetter, holly07, trophy, michasi, MapleHF, Willi, Schatzi, Telefon, silberfux, Werderaner, d.pust, mambo, HanzDieter1, silbersauger, HerrHansen, LeipzigGold, ticles, harley, mikawo, peso46, Muddi, $Unzennerd$, Silent, Silberhamsterchen, Goldsilberfan

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Beitragvon Turnbeutelvergesser » 04.03.2014, 20:40

In Ba-Wü ist´s definitiv illegal mit Sonde einfach mal so auf Suche zu gehen.

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Beitragvon Kursprophet » 04.03.2014, 21:29

Ich glaube es ist nicht das Sondengehen welches illegal ist sondern das Graben in bestimmte Tiefen oder an besonderen Orten !?
Jedenfalls geht aus dem Link oben hervor wie es die meisten Bundesländer halten und dort wird erwähnt das es sich auf Objekte bezieht die tiefer als eine Pflugtiefe vergraben sind oder zb in Denkmalgeschützten Bereichen etc !

Ok in Ba-Wü mag das speziell geregelt sein aber ich glaube mit ner Sonde rumzulaufen ist generell in Deutschland erstmal nicht grundsätzlich verboten !? :roll:

Ich hab auch schonmal dran gedacht sowas zu machen aber irgendwie habe ich zu großen Respekt vor Blindgängern aller Art , da findet man eventuell irgendwann kein Schätzchen sondern nach dem 5000sten Kronkorken und dem 6. Hufeisenrest lächelt einen dann ne Grante oder so an !

Da hat dann vielleicht die Granate endlich den Schatz gefunden den sie schon immer wollte :lol:
smilie_10
Zuletzt geändert von Kursprophet am 04.03.2014, 21:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Kursprophet » 04.03.2014, 21:43

Ah , hier hab ich etwas dazu gefunden ,
in erster Linie ist es das Graben und je nach dem wo man eine Sonde einsetzt ist auch das suchen ansich schon eventuell verboten wie zb Naturschutzgebiete , Denkmalgrund , Grabanlagen ...

Gerade in Bayern und BaWü scheint man aber Genehmigungen bekommen zu können an denen dann natürlich auch Auflagen hängen ! Einfach mal so aber nicht da hast du recht !

http://shop.eifelsucher.de/product_info ... hten-.html

http://www.gutefrage.net/frage/in-welch ... tor-suchen
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Tamme
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Beitragvon Tamme » 05.03.2014, 00:04

Kursprophet hat geschrieben:-----

Ich hab auch schonmal dran gedacht sowas zu machen aber irgendwie habe ich zu großen Respekt vor Blindgängern aller Art , da findet man eventuell irgendwann kein Schätzchen sondern nach dem 5000sten Kronkorken und dem 6. Hufeisenrest lächelt einen dann ne Grante oder so an .....


Nö, keine Gefahr, die besseren Detektoren unterscheiden zwischen Eisen u Buntmetall.
Gebuddelt wird nur noch bei hohem Leitwert, Alu ist allerdings ein Problem und gesoffen wird überall.
Mit der Zeit hat man aber den Bogen raus.
Macht jedenfalls unheimlich viel Spass und ab und zu findet man auch was.
Ideal sind alte Felder die schon ein paar hundert Jahre beackert werden.
Zuletzt geändert von Tamme am 05.03.2014, 10:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon Kursprophet » 05.03.2014, 00:23

Hm, bleibt die Frage der Legalität !
Aus welchem Bundesland kommst du denn und was darf man und was nicht ? smilie_06
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Beitragvon Tamme » 05.03.2014, 08:46

Kursprophet hat geschrieben:Hm, bleibt die Frage der Legalität !


Ist überall verboten, in einigen Bundesländern kommt man aber an einen Schein rann.
Ich gehe nur auf alten Feldwegen und Feldern suchen, nur mit einer kleinen Handschippe,
(kein Spaten) und suche praktisch nur die Oberfläche ab.
Sollte es mal klappen, dann hat die Frau gestern den goldenen Ehering verloren,
oder der Nachbar den Autoschlüssel, egal, glaubt einen dann ja sowieso keiner.
In Brandenburg ist es wegen der Muniverseuchung besonders gefährlich.
Und wenn es dann geklappt hat ist Klappe halten angesagt.
http://www.t-online.de/nachrichten/pano ... esgut.html
Zuletzt geändert von Tamme am 05.03.2014, 10:09, insgesamt 1-mal geändert.

CasaGrande
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Beitragvon CasaGrande » 05.03.2014, 09:34

Tamme hat geschrieben:Ist überall verboten, in einigen Bundesländern kommt man aber an einen Schein rann....

Das kann ich so nicht stehen lassen.
Einen "Erlaubnisschein" wirst Du vermutlich niemals erhalten.
Aber pauschal verboten ist es eben auch nicht.
Das hängt zunächst von der Rechtslage in den einzelnen Bundesländern ab (Stichwort "Schatzregal").
Des weiteren selbstverständlich von der Örtlichkeit und der allgemeinen Vorgehensweise.
Ich möchte an dieser Stelle nicht zu sehr ins Detail gehen, darf aber auf einen sehr guten Link hierzu verweisen:
http://www.sondengaenger-deutschland.de
Zuletzt geändert von CasaGrande am 25.11.2019, 10:47, insgesamt 1-mal geändert.

draguar
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Beitragvon draguar » 05.03.2014, 10:01

erst sondeln markieren und später mit spaten und ner rolle silberzehner hin denn verbuddeln darf mann ja smilie_01

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Beitragvon Kursprophet » 05.03.2014, 10:08

Guter Link smilie_01
Habs zwar erst zur Hälfte gelesen aber damit kann man etwas anfangen !

Auf jeden Fall sehr interessant und ich werde mich damit auch mal etwas näher beschäftigen ! smilie_15
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Tamme
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Beitragvon Tamme » 05.03.2014, 10:27

draguar hat geschrieben:erst sondeln markieren und später mit spaten und ner rolle silberzehner hin denn verbuddeln darf mann ja smilie_01


Wenn Du das wirklich vorhast, suche Dir ne Stelle an der Eisenbahn oder unter Stromtrassen.
Ideal ist dann noch eine mit alten Müll verseuchte Stelle, die meiden die Sucher wie die Pest.

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Beitragvon CasaGrande » 05.03.2014, 11:02

Für Bayern empfohlene Herangehensweise:

- im "Bayern Viewer Denkmal" ein Zielgebiet außerhalb der markierten Bereiche suchen http://www.denkmal.bayern.de/
- beim Grund-/Waldbesitzer Einverständnis einholen (keine Schäden, Schrott wird entfernt, Schatz wird geteilt,..)
- möglichst keine militärische oder martialische Kleidung/Ausrüstung einsetzen
- eventuellen Schaulustigen und Passanten freundlich und mäßig auskunftsfreudig begegnen
- Fragen nach Gründen für die Suche und erhofften Fundgegenständen unverbindlich beantworten
- jeglichen nennenswerten Fund dokumentieren (Karte, GPS, Foto, Lageskizze,...was auch immer)
- gefährliche Funde (Waffen, Munition) den Behörden anzeigen (ganz der pflichtbewusste Bürger)
- persönlich interessante Funde an sich nehmen, aber nicht damit "hausieren gehen" (Bilder im Netz etc.)
- spektakuläre Funde den Behörden melden, dabei aber den genauen Fundort vorerst noch nicht preisgeben

Mit dieser Herangehensweise sollte die rechtliche Absicherung, sowie eine angemessene Entlohnung bei wissenschaftlich relevanten Funden gegeben sein. Wobei ich bei den spektakulären Funden keinerlei persönliche Erfahrung einzubringen habe. Aber der genaue Fundort dürfte die einzige "Trumpfkarte" sein, welche man dann ausspielen könnte.

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Beitragvon Kursprophet » 05.03.2014, 11:56

Kannst du zu Punkt 5 mal Beispiele nennen ?
Hilf mir mal auf die Sprünge wie man sich da verbal schlau positioniert smilie_06
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Beitragvon CasaGrande » 05.03.2014, 19:23

Kursprophet hat geschrieben:Kannst du zu Punkt 5 mal Beispiele nennen ?
Hilf mir mal auf die Sprünge wie man sich da verbal schlau positioniert smilie_06


Obwohl ich mir sehr sicher bin, dass Du Dich auch ohne Unterstützung „verbal schlau positionieren“ kannst…

Gut gefahren bin ich bislang mit dem Hinweis, ein „Hobby-Archäologe“ zu sein.
Den geschichtlichen und naturwissenschaftlichen Aspekt hervorheben, eine höflich-halbgebildete Wortwahl treffen, keine profitorientierte Motivation erkennen lassen. Zumeist werde ich nach kurzer Zeit als zwar angenehmer, aber etwas skurriler Zeitgenosse mit einem belustigten „Viel Glück“ verabschiedet.

Den typischen Fragen wie „Na, schon Etwas gefunden – einen Schatz entdeckt - auf eine Goldader gestoßen?“ begegne ich zunächst mit lächelndem Schulterzucken. Dann kann es hilfreich sein, einen „interessanten“ Fund oder etwas Schrott präsentieren zu können.
Das Interesse des Fragestellers erlahmt ziemlich schnell, wenn ein angegriffenes 10-Pfennig-Stück oder ein stark korrodierter „selbstgeschmiedeter Nagel“ präsentiert werden. Auch das Vorzeigen von neuzeitlichem Schrott hinterlässt ein eher mitleidiges Lächeln.

Fragen nach Gold und Juwelen werden mit dem Hinweis auf mangelnde Eignung des Detektors zum Auffinden von Mineralien oder zur Unterscheidung von einzelnen Metallen abgetan, zumal dies auch nicht die primäre Motivation darstellen würde.
Manche sehen sich genötigt Hinweise auf vergessene Ruinen oder Schlachtfelder zu geben, welche ich beinahe erschrocken ablehne, da die Erforschung solcher Anlagen doch den echten Wissenschaftlern vorbehalten ist. Ich suche ja nur Dinge, welche andere verloren oder weggeworfen haben.

Sollte ein Gesprächspartner ernsthaftes Interesse zeigen, wird auch mal „über Gott und die Welt“ geplaudert. Aber immer mit dem Hinweis auf die spannenden Geschichten hinter den unauffälligen Funden (was für mich tatsächlich einer der Hauptgründe ist).

Zusammengefasst lässt sich also festhalten: Immer den Eindruck eines harmlosen, etwas drolligen Hobbyforschers erwecken, welcher keinesfalls zu dem Bild eines Raub- oder Schatzgräbers passt. Bislang hatte ich auf diese Weise schnell wieder meine Ruhe oder es entwickelten sich durchaus angenehme Gespräche.

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Beitragvon Kursprophet » 05.03.2014, 20:03

Danke für die Mühe smilie_01
Sicher kommt man auf dies und das auch selber aber es ist einfach nützlich dieses von Leuten zu erfahren die das auch in der Praxis durchhaben , danke schön smilie_15

Da ich dich hier nicht belohnen kann wünsche ich dir halt einfach bis zum Sommer einen wirklich tollen Fund Bild
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