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Armutsbericht 2013

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Querulant
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Beitragvon Querulant » 21.12.2013, 11:42

Mal noch ein kleiner Nachtrag zu meinem vorhergehenden Posting (hatte ich noch vergessen):

Wenn man in eine Familie aufgenommen wird – egal ob man Fremder oder Familienmitglied ist – ist man doch in der Regel dankbar, oder nicht?
Das kann man jedoch bei sehr vielen Migranten ganz und gar nicht erkennen.

Auch würde man in der aufnehmenden Familie die Gepflogenheiten akzeptieren und nicht seine eigenen versuchen dort durchzusetzen...

Ich meinte jetzt bei allem nicht diejenigen welche schon Jahre hier sind und sich tatsächlich integriert haben.
Lieber arm dran als Bein ab :)

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choices
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Beitragvon choices » 21.12.2013, 11:59

Ich wollte auch lediglich aufzeigen, das man leider leicht durch Fehlendes Einfühlungsvermögen und wenn man sich Schwer tut in andere Situationen hineinzuversetzen, leicht dazu neigt Pauschal zu Verurteilen.

Klar ist dies einfacher und man muss weniger nachdenken, aber dadurch ist es nicht unbedingt mehr Richtig als dinge die Gesagt werden nachdem man sich eingibig damit beschäftigt hat und versucht hat sich in andere hineinzuversetzen. Und um dies zu können muss man sich ausgiebig mit diesem Thema beschäftigen und möglicherweise auch mal mit solchen Personen reden, dann fällt einem evtl auf das die Dinge nunmal leider nicht so einfach sind wie immer geschrieben wird. ("Ich würde die die dies und das machen einfach in den Flieger setzen und dann hat sich das erledigt.") Nein, dadurch hat sich nix erledigt, das Problem und die Ursache sind immernoch vorhanden.

Aurargint
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Re: Armutsbericht 2013

Beitragvon Aurargint » 21.12.2013, 12:51

joakim7 hat geschrieben:
Aurargint hat geschrieben:
Hallo Joakim7, was ist ein Prantl-Abo?
Gruß, Aurargint

Hallo Aurargint
Heribert Prantl war weiland Staatsanwalt in BY. Just als Heriberti schwante, dass er niemals die Weihen eines Verfassungsrichters erlangen würde, ereilte ihn der Ruf in die Redaktion der SZ. Und seither verwandelte sich eine ehemals liberale und interessante Zeitung in den Prototypen eines linken gender Käseblattes mit sich stets neu erfindender vorauseilender political Correctness.

VG
Joakim7


smilie_14 für die Erklärung!
Aurargint

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Querulant
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Beitragvon Querulant » 21.12.2013, 12:57

@choices
Ja da geb ich Dir schon Recht, gegen Hinneinvesetzen in andere Menschen habe ich auch nichts einzuwenden.

Ich kann die eine Seite verstehen, aber eben auch die Anderen, welche es leid sind, immer hauptsächlich nur die positiven Seiten und Beispiele von "Mulitikulti" aufgezeigt zu bekommen, ohne AUCH mal verstärkt die Probleme aufzuzeigen.
Und davon gibt es in Großstätten nun mal sehr gravierende. Wer aber versucht, diese mal objektiv zu bennen, wird leider zu gerne mundtot gemacht (mit der Nazikeule). Damit meinte ich keinesfalls Dich @choices - war jetzt nur eine allgemeine Feststellung.
Das finde ich eben alles zu einseitig betrachtet und wie ich schon schrieb, braucht sich dann die Politik nicht wundern, wenn die Rechten Zulauf bekommen.

Nein, dadurch hat sich nix erledigt, das Problem und die Ursache sind immernoch vorhanden.

Da stimme ich Dir zu.
Das Problem müsste in den Ländern selbst, wo die Leute herkommen, angepackt werden. Damit gar nicht erst jemand aus welchen Gründen auch immer, in ein anderes Land will.

Ich finde es auch komisch, dass anderen Ländern wie D z.B. laufend gesagt und vorgehalten wird: Ihr müsst noch mehr aufnehmen, Euch noch christlicher zeigen (wegen unserer Vergangenheit?). Andere dagegen (ganz vorn dran USA) picken sich nur die Rosinen raus, nehmen nur die "Nützlichen" auf.
So kann es doch wohl auch nicht sein, oder?
Lieber arm dran als Bein ab :)

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choices
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Beitragvon choices » 21.12.2013, 13:11

@Querulant
Und wiedereinmal ergibt dein geposteter Beitrag von vorne bis hinten Sinn, man könnte meinen ich habe es nötig mich bei dir einzuschmeicheln. smilie_07

Finde nämlich auch das die Probleme mehr in den entsprechenden Ländern selbst angepackt werden müssen, mit Internationaler Hilfe.
Desweiteren finde ich das mit der "Nazikeule" auch teilweise übertrieben, man muss halt extrem aufpassen was man wie sagt, sonst ist man sofort unten durch und gillt als eine Art Nazi oder beführworter dessen...

Was soll ich dazu sagen, man muss halt einen Weg finden wie es für alle am Besten ist, oder für alle am wenigsten Belastend, wenn man so will. smilie_01

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Querulant
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Beitragvon Querulant » 21.12.2013, 13:15

@choices

Freut mich dass wir einer Meinung sind. smilie_01 smilie_15

... obwohl ich mich auch über Kontrameinungen freuen würde.
Gibts da vielleicht noch welche? (immer her damit) smilie_06
Lieber arm dran als Bein ab :)

libelle
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Beitragvon libelle » 21.12.2013, 13:28

smilie_08 Fallen mir gerade keine ein.

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amabhuku
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Beitragvon amabhuku » 21.12.2013, 13:41

Querulant hat geschrieben: Andere dagegen (ganz vorn dran USA) picken sich nur die Rosinen raus, nehmen nur die "Nützlichen" auf.
So kann es doch wohl auch nicht sein, oder?


Was hat es genützt?
Müsste ja ein Land mit hoehem Reichtum aller, geringer Kriminalität, allgemein hohem IQ, durch und durch gesund; allgemein überall Friede-Freude-Eierkuchen sein.
Macht nicht den Eindruck.
FoodStamps, Amokläufer, Kriegstreiber, Sex Allergie, Obimbo Präsident,......

Die Indianerschlächter-Nachfolgegenerationen + Immigranten befinden sich eher auf dem absteigenden Ast.

Goldini
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Beitragvon Goldini » 21.12.2013, 13:48

Da sind natürlich auch noch "Altlasten" dabei. Illegale gibt es auch genug.

Goldini
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Beitragvon Goldini » 21.12.2013, 13:55

libelle hat geschrieben:Ich halte die Summe von 1700€ für eine 5 Köpfige Familie für nicht zu hoch.

Ich auch nicht. Geschenkt ist das aber viel Geld. Du hattest einmal geschrieben, dass diese
Familie 1100 nach Wohnung hat. Das ist eine ganze Menge Geld, besonders, da solche Leute
ja nicht aus den besonders verwöhnten Verhältnissen kommen sollten.
Wir kommen bei 4 Personen nach Wohnung mit selbstverdienten 500.- aus. Ohne Tafel, Kleiderkammer
und Pipapo. Das macht nicht jedem Spass, aber ich frage mich immer, wieso andere einen
Anspruch auf mehr haben müssen.
Doof ist, dass Asylbewerber ja oft gar nicht arbeiten gehen dürfen.

libelle
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Beitragvon libelle » 21.12.2013, 14:33

Goldini hat geschrieben:
libelle hat geschrieben:Ich halte die Summe von 1700€ für eine 5 Köpfige Familie für nicht zu hoch.

Ich auch nicht. Geschenkt ist das aber viel Geld. Du hattest einmal geschrieben, dass diese
Familie 1100 nach Wohnung hat. Das ist eine ganze Menge Geld, besonders, da solche Leute
ja nicht aus den besonders verwöhnten Verhältnissen kommen sollten.
Wir kommen bei 4 Personen nach Wohnung mit selbstverdienten 500.- aus. Ohne Tafel, Kleiderkammer
und Pipapo. Das macht nicht jedem Spass, aber ich frage mich immer, wieso andere einen
Anspruch auf mehr haben müssen.
Doof ist, dass Asylbewerber ja oft gar nicht arbeiten gehen dürfen.


Nun was kann ich darauf antworten?
Dein Verdienst ist zu gering oder die Wohnung zu teuer.
Ich fordere schon lange einen Mindestlohn und der sollte zweistellig sein.
Und Wohnungen sollte natürlich auch bezahlbar bleiben.
Asylbewerber bekommen manchmal Wohnungen zugeteilt die ich so nicht bewohnen wollte.
Aber gut, es geht natürlich den meisten besser hier als zu Hause, dafür haben sie auch ihre Heimat verlassen.
Wenn ich sehe wie schwer es allein uns Deutschen fällt auch nur unsere Umgebung zu verlassen, dann finde ich schon, dass einiges passieren muss bevor man seine Heimat verlässt.
Heimat ist Heimat das gilt nicht nur für uns Deutsche.
Vielen ist nicht klar wie wichtig den meisten ihre Heimat immer noch ist, da werden Gelder gespart um sicher zu stellen, das nach dem Tode einer Überführung ins Heimatland auch gewährleistet ist.

AL1B1
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Beitragvon AL1B1 » 21.12.2013, 14:47

zweistelliger mindestlohn?? warum nicht gleich dreistellig?... so kann man deutschland auch zu grunde richten :D
Ich bin noch zu jung für einen hohen Goldpreis.
Nimm deine AfD Bettwäsche geh ins Bett und deck dich zu

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Beitragvon libelle » 21.12.2013, 14:51

Querulant hat geschrieben:@choices

Freut mich dass wir einer Meinung sind. smilie_01 smilie_15

... obwohl ich mich auch über Kontrameinungen freuen würde.
Gibts da vielleicht noch welche? (immer her damit) smilie_06


Natürlich gibt es genügend negative Beispiele, auch wenn ich sie selber so noch nicht erlebt habe,
doch mein Bruderherz wohnt im Kohlenpott und berichtet nur all zu oft über die negativen Seiten, die er ohne Frage auch so erlebt.
Ich für meinen Teil wohne wohl behütet auf dem Lande und habe überwiegend positive Erfahrungen mit Asylsuchenden gemacht.
Liegt aber sicherlich auch mit daran, dass der Anteil fremdsprachiger Mitmenschen mit ca. 2-3% recht überschaubar ist.
Meine Erfahrung ist auch, dass es sehr hilfreich ist, wenn man sich mal die Mühe macht, ein wenig Informationen über andere Kulturen in sich aufzunehmen.
Wie hier schon gesagt wurde hat jeder aus seiner Vergangenheit heraus seine eigene entwickelte Sichtweise auf die Dinge.
Dinge die für uns undenkbar sind, sind in anderen Kulturen völlig normal und umgekehrt genau so.
Ohne jetzt Öl ins Feuer gießen zu wollen, muss ich schon sagen, dass ich es bisher als eine Bereicherung empfunden habe am Leben anderer Kulturen teilhaben zu dürfen.
Dass ich ständig mit meinen Pfunden zu kämpfen habe liegt auch mit daran, dass ich eine Gastfreundlichkeit erlebe die der Deutschen in keinem Fall nachsteht.
Sicherlich gehört auch eine Portion Vertrauen dazu sich auf ein solches Abenteuer einzulassen, doch das gilt für beide Seiten.
Die Überwindung der anfänglichen Skeptik mir gegen über, ist für sich allein gesehen schon hoch interessant.
So und jetzt will ich mal los meinen Tee trinken, Integration will ja schließlich gelebt werden.
Die Waage gibt es her und Lust habe ich so wie so, zu mal wir vorher gemeinsam den gemeinsamen letzten Grün-Abfall für dieses Jahr weg gebracht haben.
Wo ist das Problem mal mit dem Hänger drei Straßen weiter zu fahren und zu helfen.
Integration ist einfacher, wenn beide Seiten ihren Teil dazu beitragen.
Und keine Angst die meisten beißen nicht....
obwohl Blutrache schon ein Thema sein kann.
Auch eine Tatsache die für uns nur schwer zu begreifen ist und dennoch gibt es sie, stark und fest verwurzelt,
beeinflusst sie ganze Völker mit ihren Familien.

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Querulant
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Beitragvon Querulant » 21.12.2013, 17:30

@libelle

smilie_14 für Dein Kontra ;)

Ja Du hast natürlich Recht, es kommt immer auf ein gegenseitiges Miteinander, Kommunikation und guten Willen an. Wie in allen Bereichen des Zwischenmenschlichen ...
... wie es in den Wald ruft, so schallt es auch raus :)

Aber ich kann mir vorstellen dass auch oftmals wohlwollend reingerufen wurde, aber das Echo nicht dementsprechend ausfiel. Denn es bestehen nicht nur seitens der Deutschen Vorurteile, sondern auch umgedreht.

Manchmal liegt es aber auch einfach "nur" an Egoismus und Rücksichtslosigkeit, wie z.B. bei dem "Problemhaus in Duisburg", wo der Müll einfach überall umhergeschmissen wird, Nachts nicht danach gefragt wird, ob Anwohner schlafen wollen usw...
Ich weiß schon, sie sind es von "Zu Hause" her nicht anders gewöhnt. Aber wenn sie mitbekommen, dass das Gastland das so nicht gerne hat, könnte man doch mal...

Bleibt nur zu hoffen, dass diese sozialen Zündstoffe anstatt zuzunehmen, entschärft werden können.
Lieber arm dran als Bein ab :)

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Maplefan
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Beitragvon Maplefan » 21.12.2013, 17:38

@ Geheimmuseum

Lesen bildet …. NICHT. Nämlich dann nicht, wenn man nicht sehen will.

Aber die Tonlage, liebes Museum, stimmt schon mal - genau diese Rotweingürtelbewohner-Arroganz der Süddeutschen-Leserschaft, die ich inzwischen als eigentlichen tieferen Grund fast jeden Problems hier im Lande einordne.

Wer stattdessen einfach nur unabhängig irdeneiner Einnordung auf eine bestimmte Ideologie an Fakten interessiert ist, lese kurz einmal hier nach, wie sich das gutgepamperte "Armsein" mit Ganztagesfreizeit anfühlt. Was jene Dame dort ärgert, ist dass Hartzen leider nicht immer für die allerneueste Elektronik reicht, sondern nur für die neueste:

"Susanne Müller (42) könnte gut verdienen, doch sie braucht nicht viel. Sie hat sich gegen Karriere und für Hartz IV entschieden – und stellt doch Ansprüche. Zu Gast in einem spartanischen Luxusleben."


http://www.welt.de/115094785

Aber wer Sarrazins Buch gelesen statt verteufelt (oder als 'nicht hilfreich' eingeordnet) hat, kennt das ja schon recht präzise - unter anderem auch durch die kleine Anekdote, die Sarrazin berichtet, als er einmal (noch als Berliner Amtsträger) mit einem Berliner Fernsehteam zu einer Reportage über jene "Armen" unterwegs war und der Kameramann ihm seinen speziellen Auftrag steckte:
er möge bei der Kameraführung doch bitte darauf achten, dass die reichhaltige elektronische Ausstattung der Bezügeempfänger nicht ins Bild gerät …

Die Lösung für diese Sparte unserer Probleme-Sammlung (ist ja weißgott nicht das Einzige - eine komplett durch rotlinksgrüne "Bildungspolitik" verdummte Nachfolgegeneration z.B. können wir ja mal in einem anderen Faden besprechen) wäre übrigens unschwer zu erreichen - und würde denjenigen, die auf soziale Hilfe tatsächlich angewiesen sind (was, um das nicht untergehen zu lassen, immer noch die deutliche Mehrheit der Empfänger sein dürfte), deutlich entgegenkommen, denn denen ist unangenehm, Bezüge 'einfach so' einzustreichen:

Es wäre das Prinzip "Keine Leistung ohne Gegenleistung", oder anders: die Dame im von mir verlinkten Artikel muss für das, was sie da bezieht, eine dem entsprechende Leistung erbringen - oder wird auf einen Satz gekürzt, der jeden "Süddeutsche"-Leser sofort zum Herzkaspern bringt, nämlich nur noch soviel, dass sie nicht verhungert!

Das Konzept hat übrigens auch einen Namen: "Workfare".


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