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IWF plant Einführung einer Schuldensteuer = Zwangsabgabe

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Maple Leaf
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Beitragvon Maple Leaf » 07.11.2013, 20:23

@geheimesMuseum
Gefällt mir sehr gut und trifft den Nagel auf den Kopf. Gerade heut habe ich mit meinem Arbeitskollegen diskutiert. Er meinte, wenn das mit den 10 % in die Tat umgesetzt wird, gibt es bei uns wohl einen Aufstand. :shock:

Meine Antwort ist in deinem Post enthalten: Es wird gar nichts passieren ...
Liebe Grüße vom Ahornblatt

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Jacob
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Beitragvon Jacob » 08.11.2013, 10:33


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Datenreisender
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Beitragvon Datenreisender » 08.11.2013, 10:39

Zwangsabgabe
Es wird ernst: SPD unterstützt IWF-Zwangsabgabe auf Vermögen

Die SPD kann sich mit der vom IWF vorgeschlagenen Schulden-Steuer anfreunden. Noch sagt die SPD, dass dies nur für Millionäre gehen solle. Damit ist klar: Die IWF-Zwangsabgabe wird in der einen oder anderen Form ein zentrales Mittel, um die Schulden-Krise zu bremsen. Das wird auch die deutschen Sparer betreffen.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... vermoegen/
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Beitragvon Datenreisender » 08.11.2013, 10:41

Die Sparer-Zwangsabgabe ist sicher

Sparer sind beunruhigt, Medien schlagen Alarm, Politiker sind empört. Doch das nutzt alles nichts. Die Rasur der Geldbesitzer ist kaum zu verhindern. Im Gegenteil: Sie ist programmiert. Die Frage ist nicht ob, sondern wann sie kommt. Und die Frage ist auch: bleibt es bei 10% oder kommt es zur Totalrasur?

http://www.mmnews.de/index.php/wirtscha ... angsabgabe
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Goldini
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Beitragvon Goldini » 08.11.2013, 10:41

Und 75% der Bevölkerung finden das sicher auch noch toll.

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Datenreisender
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Beitragvon Datenreisender » 09.11.2013, 03:57

What's right?
Sparer-Zwangsabgabe ist Raub

Der Vorschlag des IWF für eine zehnprozentige Zwangsabgabe auf Privatvermögen zieht Kreise. Führende SPD-Politiker übernehmen die Idee. Dabei handelt es sich bei diesem Vorschlag um glatten Diebstahl.

http://www.handelsblatt.com/meinung/kol ... 48132.html
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geheimesMuseum
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Beitragvon geheimesMuseum » 09.11.2013, 10:19

Man wird den Leuten erzählen, es sei besser heute 10% "freiwillig" abzugeben als morgen "unfreiwillig" 90% zu verlieren. Doch es geht nicht ums Geld, es geht um das Prinzip des Eigentums, das mit dem Prinzip der persönlichen Freiheit eng verknüpft ist. Zu diesem Thema ein Blick in die Geschichte.
In der ältesten Massengesellschaft der Welt am Nil war man in der Regel Staatssklave eines Wohlfahrtsstaates. Der Pharao Snofru (rote Pyramide) hat 2600 vor dem Herrn das Privateigentum an Grund eingeführt, was zwei große Vorteile mit sich brachte. Die landwirtschaftlichen Erträge stiegen und die bürgerliche Freiheit nahm hier ihren Anfang. Denn wer etwas besitzen kann, besitzt sich auch selbst. Snofru wurde deshalb noch Jahrhunderte lang der gute König genannt.
Leider wird der aufgeklärte Bürger unserer Zeit diesen Zusammenhang ignorieren und sein Recht auf Eigentum und Eigenheit für ein Linsengericht (leere Versprechungen s.o.) verschenken. Die Folge ist, daß der Staat nach diesem Sündenfall das Recht erwirbt, dem Bürger restlos Alles zu nehmen insbesondere aber die Handlungsfreiheit die an die Handelsfreiheit des Geldes geknüpft ist. Damit verliert unser Gesellschaftssystem seine Grundlage, denn diese beruht auf der Übereinkunft, daß die unterschiedlichen Interessen einer Gesellschaft in der Regel durch das Abstraktum Geld reguliert werden. Im anderen Falle beruhte der Intressenausgleich nämlich auf dem Gewaltgefälle. (Näheres dazu kann man in den 5 Büchern des Moses (Thora) Großwesir von Ramses nachlesen)
Daß dies nicht reine Theorie ist, konnte man bereits in Spanien beobachten, wo gewaltbereite, organisierte Polizisten auf den Straßen friedliche und und unbeteiligten Passanten verprügelten, weil hundert Meter weiter jemand ein Plakat hochhielt: "Wir bezahlen die Bankschulden nicht." Nur ein psychotischer Verschwörungstheoretiker käme auf die Idee, der Schildträger wäre möglicherweise ein Teil der gewaltbereiten, organisierten Polizei gewesen. Ich halte das selbstverständlich für ausgeschlossen.
Ich würde eine geordnete Staatspleite durchaus für notwendig und wünschenswert halten. Doch die Betonung liegt auf geordnet und dies bedeutet im Rahmen der gegebenen Rechtsordnung und auf der Grundlage der Grundrechte. Eine Transaktionssteuer könnte dies schrittweise leisten. Wenn sie zudem das eindeutige Ziel hat, daß nach der Sanierung des Staatshaushaltes, die gesamte Steuer- und Abgabenbelastung eines Individuums grundsätzlich unter 50 % liegt, wäre auch das Eigentumsrecht wiederhersgestellt.
Schöne Grüße vom Christkind.
smilie_21

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Beitragvon Goldini » 09.11.2013, 11:49

Nein, nein, die Masse will eine Entschuldung des Staates, aber nur,
damit endlich wieder mehr Geld für den Sozialstaat und seine
Transferleistungen da ist. :!:

geheimesMuseum
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Beitragvon geheimesMuseum » 09.11.2013, 12:14

Goldini hat geschrieben:Nein, nein, die Masse will eine Entschuldung des Staates, aber nur,
damit endlich wieder mehr Geld für den Sozialstaat und seine
Transferleistungen da ist. :!:


Stimmt! Und damit verhält sich die Masse genau wie die Investoren, die es ebenfalls auf die Transferleistungen des Staates abgesehen haben. Mit dem kleinen Unterschied, daß Letztere den Transfer nicht als gedeckelte Sozialleistung beanspruchen, sondern als Schuldtitel in beliebiger Höhe einzutreiben gedenken.
Die Politik bedient beide.

smilie_59

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Beitragvon Goldini » 09.11.2013, 12:49

Das Schlimme ist, man kann es zwar einrichten, so wenig zu verdienen, dass
man mit seiner Einkommensteuer das alles nicht direkt mitfinanzieren muss.
Trotzdem kann man den vielfältigen Auswirkungen nicht wirklich entkommen.
Und sich frei entfalten sowieso nicht.

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Maple Leaf
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Beitragvon Maple Leaf » 09.11.2013, 13:11

Stimmt. Ich verdiene einmal 450.- € steuerfrei und im selben Unternehmen als Nebenbeschäftigung ca. 100.- € zusätzlich. Dieser "Steuertrick" ist absolut legal und beschert mir ein Einkommen zwischen 500 und 600 €, ohne einen Pfennig Steuer zu zahlen ... smilie_02 Allein diese Tatsache gibt mir ein sehr gutes Gefühl, auch wenn es natürlich sehr schwer ist, damit über die Runden zu kommen. Das Geheimnis heißt: 2 Einkommen in der Familie und meine Frau hat die bessere Steuerklasse ... smilie_02
Liebe Grüße vom Ahornblatt

geheimesMuseum
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Beitragvon geheimesMuseum » 09.11.2013, 14:08

8130.- pa bzw 677.- im Monat sind doch immer Einkommensteuerfrei. Wieso muß man da einen Trick anwenden?

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Beitragvon Datenreisender » 10.11.2013, 23:01

Pläne für 10-Prozent-Zwangsabgabe werden konkreter

Wie Unzensuriert.at bereits als eines der ersten Medien berichtet hat, hat der Internationale Währungsfonds (IWF) mit dem Vorschlag, auf die Vermögen aller europäischen Haushalte eine Schulden-Steuer von 10 Prozent zu erheben, die schleichende Enteignung durch Finanz und Politik beschleunigt. Nun wartet man ab, ob und wie sich die Bürger Europas über dieses Vorhaben empören beziehungsweise dagegen wehren.

http://www.unzensuriert.at/content/0014 ... -konkreter
Erfolgreich gehandelt mit: detonic96 (2x), goldjunge53, -bobi- (3x), v5, John Ruskin (3x), san agustin (2x), Sumpek, Silbermax, Kaiserwetter, holly07, trophy, michasi, MapleHF, Willi, Schatzi, Telefon, silberfux, Werderaner, d.pust, mambo, HanzDieter1, silbersauger, HerrHansen, LeipzigGold, ticles, harley, mikawo, peso46, Muddi, $Unzennerd$, Silent, Silberhamsterchen, Goldsilberfan

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Beitragvon san agustin » 10.11.2013, 23:14

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Beitragvon Maple Leaf » 11.11.2013, 19:11

geheimesMuseum hat geschrieben:8130.- pa bzw 677.- im Monat sind doch immer Einkommensteuerfrei. Wieso muß man da einen Trick anwenden?

Irgendetwas stimmt nicht, denn bei uns ist es schon vorgekommen, dass ein Arbeitskollege die 450.- €-Grenze überschritten hat und sofort steuerpflichtig wurde. Daher verstehe ich deine Aussage nicht ganz, aber wahrscheinlich gibt es einen Hintergrund, den ich nicht kenne. Bitte um Erleuchtung. Vielen Dank im Voraus.
Liebe Grüße vom Ahornblatt


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