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Welche Partei soll man wählen?

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Wahl 2013 Unsere Hochrechnung?

CDU
8
6%
SPD
7
5%
Grüne
4
3%
Linke
13
10%
FDP
6
5%
AfD
86
65%
Piraten
3
2%
MLPD
1
1%
FREIE WÄHLER
1
1%
NPD
4
3%
CSU
0
Keine Stimmen
 
Abstimmungen insgesamt: 133

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bestone
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Beitragvon bestone » 20.09.2013, 08:28

o.k. ich korrigiere:

Was keine andere (für mich) wählbare Partei besetzt. :wink:
Viele Grüße
bestone

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CasaGrande
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Beitragvon CasaGrande » 20.09.2013, 08:40

Die AfD war in Bayern sehr zurückhaltend. Ist auch nachvollziehbar:
Wären Sie offen zur Landtagswahl angetreten, hätten auch Sie ein deutliche Schlappe hinnehmen müssen.
Ein erneutes "Abstrafen" der CSU war nicht zu erwarten, die endgültige Installation der FW ebenfalls.
Eine AfD hätte bei dieser Wahl nur "verlieren" können: wenig Stimmanteile, dafür viel Häme seitens der Gegnerschaft.
Da sie bei der Bayernwahl nicht präsent waren, also ohne zählbare Rückmeldung aus der Gesellschaft bleiben, gelten sie weiterhin als die "unbekannte Kraft" im Lande. Das hat durchaus seinen Charme.

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Goldhamster
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Beitragvon Goldhamster » 20.09.2013, 08:49

Die grüne Pädophilenpartei macht erneut von sich reden, diesmal mit einer Erhöhung der Grundsteuer:

das Wahlprogramm der Ökopartei enthält eine böse Überraschung: Die Grundsteuer soll steigen. Und das trifft jeden Bürger, egal ob Mieter oder Eigenheimer. Denn wohnen muss jeder. Auf Seite 79 der Grünen-Broschüre heißt es: „Die Reform der Grundsteuer wollen wir zügig vorantreiben.“ Demnach solle „die Grundsteuer nach den aktuellen, pauschalierten Verkehrswerten berechnet werden“. Das wäre eine wesentliche Änderung zur bisherigen Konstruktion der Grundsteuer.

(...)

Buschmann hat auch gleich ein Rechenbeispiel parat. In seiner Heimatstadt Gelsenkirchen würde sich demnach die Grundsteuer für eine 70-Quadratmeter-Wohnung mit einem Verkehrswert von 100 000 Euro glatt verachtfachen. Denn der Einheitswerte liege nur bei 13 000 Euro. Buschmann: „Eigentümer beziehungsweise Mieter der Wohnung müssen also statt 247,98 Euro Grundsteuer künftig 1.907,50 Euro im Jahr bezahlen, wenn es nach den Grünen geht.“

(...)

Andere haben noch viel drastischere Abweichungen zwischen Einheits- und Verkehrswert ermittelt. „Im Durchschnitt liegen die Verkehrswerte beim Zehnfachen der Einheitswerte“, berichtet Ingeborg Esser, Hauptgeschäftsführerin des GdW Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, der ausschließlich Mietwohnungsgesellschaften vertritt.


Quelle: http://www.wiwo.de/politik/deutschland/grundsteuer-steigt-verzehnfacht-sich-die-grundsteuer/8820276-2.html

Die Grundsteuererhöhung trifft jeden Eigennutzer und jeden Mieter, da sie umlagefähig ist.


Sorry, ich kanns nicht freundlicher schreiben: Jagt das Pack zum Teufel am Sonntag. smilie_40

Silverneck
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Beitragvon Silverneck » 20.09.2013, 09:02

Ich finde es amüsant, dass von AfD-Gegnern immer wieder über die nicht kalkulierbaren horrenden Kosten eines Euroaustieges lamentiert wird. Ich schlage vor, mal die bisher aufgelaufeen Kosten und Verbindlichkeiten für einen Verbleib einer realistischen Prüfung zu unterziehen. Diese "Rettungs"-kosten wachsen zügellos und es ist kein Ende in Sicht. Da müssen wir unbedingt handeln und das stoppen.

Meine Briefwahlstimme ist längst im Kasten und gehört der AfD. Mein gesamtes Umfeld, egal ob Verwandte oder Bekannte ist bis auf ganz wenige Ausnahmen ebenfalls für die AfD. Übrigens zum großen Teil bisherige Nichtwähler, daher ist das Ergebnis der AfD sehr schwer abzuschätzen. Meine Prognose: sicher drin mit einem fast 2-stelligen Ergebnis.

Silverneck

Silberfreak1
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Beitragvon Silberfreak1 » 20.09.2013, 10:29

Stimmt das denn? Unser ganzes Geld soll eines Tages durch den EMS aufgebraucht sein? smilie_08

zitat:

http://www.investor-verlag.de/schicksal ... 101176921/

Schicksals-Wahl des Bundestages: Ich wähle AfD

Geben Sie einer dieser fünf Parteien Ihre Stimme, können Sie gleich Ihre Sparbücher und Kreditkarten mit an den Wahlzettel tackern. In meinem Sonder-Report Eurokrise habe ich Ihnen mit Zahlen und Fakten genau dargelegt, warum das so ist. Deutschland ist die letzte große Zahler-Nation in der EU. Der Deutsche Bundestag war dumm genug, dem ESM, dem Fass ohne Boden, zuzustimmen.

Wie verlogen die gegenwärtigen Politiker sind, sehen Sie auch an einer Wahlwerbung der CDU aus dem Jahr 1999 (ggf. kopieren und zum Lesen vergrößern, ich musste das Bild zum Einstellen verkleinern):

Bild

zitatende:

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malamute
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Beitragvon malamute » 20.09.2013, 11:05

Silberfreak1 hat geschrieben:Stimmt das denn? Unser ganzes Geld soll eines Tages durch den EMS aufgebraucht sein? smilie_08


Grobe und überschlägige Rechnung:

Geschätztes Volksvermögen inklusive Immobilien ca. 12 Billionen Euro (wobei der Wert der Immobilien entscheidend davon abhängt, wie sie im Zweifelsfalle veräußerbar wären - da war doch was mit den Immobilienpreisen z.B. in den USA neulich, oder irre ich mich??)

Offizielle Schulden der BRD: ca. 2 Billionen Euro
"Verdeckte Schulden" der BRD für Pensions-, Sozial-, Renten- und Transferleistungen etc.: ca. 5 Billionen Euro

Wären wir bei groben 7 Billionen Euro, denen zur Zeit grob 12 Billionen "Vermögen" gegenübersteht.

Haftungshöhe für alternativlose Euro-, Banken- und Hochfinanzrettung inklusive Target II-Salden etc. pp.: Noch nicht exakt bezifferbar, aber vermutlich auch satt und dreckig in Billionenhöhe.

Mögliche Folgen von Bankenpleiten infolge fauler Kredite, wertloser Staatsanleihen etc. im Portfolio: Ebenfalls noch nicht exakt bezifferbar.

Was passierte wohl, wenn sich Deutschland in naher Zukunft "sein" Geld nicht für einen Zinssatz von Null-Komma-irgendwas mehr leihen könnte? Sondern vielleicht 2 oder 3 Prozent dafür aufbringen müßte?

Alles in allem kenne ich Rechnungen, deren Ergebnis mich weit weniger beunruhigt und die weniger Unbekannte haben...

Wir können jetzt gerne über Nachkommastellen streiten, nur ändert das nichts an der grundsätzlichen falschen Richtung, in der die Chose läuft.

In diesem Sinne
malamute
"Es lebe das heilige Deutschland!"
Claus Schenk Graf von Stauffenberg

redtshirt
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Beitragvon redtshirt » 20.09.2013, 11:55

ich denke , dass es viele Wähler für die AfD gibt, die die partei "heimlich" wählen und es nicht komunizieren. Ich bin zwar nicht unbedingt vom gesamten Programm der AFD überzeugt aber sie bringt eines der wichtigtsten Themen der Zeit mit, die von anderen Parteien ignoriert wird.
Ich wünsche es der AFD, dass sie einziehen und ich hoffe dass sie nicht nur 5% erreichen sondern gleich 10%. Dann muss man sich mit ihnen auseinandersetzen.
Wenn aber die FDP raus fliegt und die AFD dafür einzieht, dann wird es nur für eine große Koalition reichen aber ob das die SPD abnickt wage ich zu bezweifeln. Dann wählen wir in ein paar Monaten wieder.

Goldini
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Beitragvon Goldini » 20.09.2013, 12:32

Klar nickt das die SPD ab. Hauptsache die Posten bleiben, und man
hat genug Ausreden, da man ja entweder nur Opposition ist, oder nur
in der Minderzahl mitregieren kann.

geheimesMuseum
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Beitragvon geheimesMuseum » 20.09.2013, 12:35

redtshirt hat geschrieben:... dann wird es nur für eine große Koalition reichen aber ob das die SPD abnickt wage ich zu bezweifeln. Dann wählen wir in ein paar Monaten wieder.


Das glaube ich aus zwei Gründen eher nicht.
Ist die AfD erst mal im Bundestag, wird sie im Falle einer Neuwahl noch mehr Stimmen bekommen, denn Erfolg verleiht bekanntlich Flügel.
Noch nie mußte ein Kandidat derart zur Jagd getragen werden wie der Genosse Steinbrück im derzeitigen Wahlkampf. Mit anderen Worten, die ganze Wahlfarce zielte von vorneherein auf eine große Koalition, mit der schönen Zusatzchance die Trittbrettfahrerparteien loszuwerden.
Großparteien mögen keine großen Koalitionen, es sei denn das Land steuert in eine extreme Krise, wovon nicht nur ich ausgehe. Das erklärt dann Steinbrücks Geeiere und Merkels Ankündigung noch vor der nächsten Wahl das Handtuch zu werfen.
Jedenfalls wird´s unterhaltsam.

lifesgood

Beitragvon lifesgood » 20.09.2013, 13:16

redtshirt hat geschrieben:Wenn aber die FDP raus fliegt und die AFD dafür einzieht, dann wird es nur für eine große Koalition reichen aber ob das die SPD abnickt wage ich zu bezweifeln. Dann wählen wir in ein paar Monaten wieder.


Das sehe ich nicht so. Nur wenn AfD und FDP in den Bundestag kommen, wird es wohl zur großen Koalition kommen.

Wenn die FDP knapp an der 5%-Hürde scheitert und die Union zusammen mit der AfD, auf 44 % kommt hätte rot-rot-grün mit über 44% eine absolute Mehrheit der Bundestagssitze.

Und wenn man sich die beiden Umfragen vom 19.9. http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm so ansieht, dann hätte rot-rot-grün dort 44,5 bzw. 45% der Stimmen :(

lifesgood

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Retsamator
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Beitragvon Retsamator » 20.09.2013, 13:29

Ich muss ehrlich zugeben, ich habe mich noch nie so intensiv mit Wahlprogrammen der Parteien herumgeschlagen wie bei dieser Wahl um auch die für mich richtige Partei zu finden. Glücklicherweise habe ich auch genug Lebensjahre hinter mir, um aus der Vergangenheit zu lernen.

Wird mal interessant am Sonntag. Ich hoffe mein Kreuz bei der AfD bewirkt etwas.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht nichts.

Snear
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Wahl

Beitragvon Snear » 20.09.2013, 13:33

Die SPD kann sich kein zweites Mal eine große Koalition leisten. Die erste hat bereits massiv Stimmen gekostet, die man nie wieder bekommen wird. Was will die SPD in einer großen Koalition durchbringen? Wieder wird es keinen Mindestlohn geben, wieder keine Vermögenssteuer. Der Überwachungswahn wird weiter gehen (auch wenn die SPD jetzt kräftig dagegen poltert). Auch die letzte große Koalition war eher eine CDU-Alleinregierung. Wenn die SPD trotz regierungsfähiger Mehrheit Rot-Rot-Grün ablehnt, dann haben sie sich endgültig verraten, denn 95% der Forderungen der SPD kann man mit den Linken und den Grünen durchsetzen.

Was die AfD will, ist mir nicht ganz klar. Den Euro-Ausstieg? Es ist schon lustig mit einem Thema anzutreten, dass die große Mehrheit der Bevölkerung ablehnt. Ich denke auch die AfD wird es mit 7-8% in den Bundestag schaffen, aber danach hauen sie 4 Jahre auf den Tisch hauen und dann? Sie werden nichts bewegen. Die Euro-Probleme kann man übrigens ganz einfach lösen: jedes Land passt die Löhne seiner Wirtschaftsleistung an. Das heißt eigentlich nur, dass in Deutschland die Löhne um 20-30% steigen müssten. Damit wären die schwachen Euroländer wieder wettbewerbsfähig. Die Währungsprobleme allgemein kann man nicht lösen - dazu braucht es einen echten Systemwechsel. Und den will noch keine Partei.

Habt ihr mal den Wahl-O-Mat gemacht? Würde danach gewählt werden, der Wahl-O-Mat also in der Wahlkabine stehen und nach Auswahl der Antworten die Partei mit der größten Übereinstimmung wählen, dann hätte die Linkspartei die absolute Mehrheit. Aber für die meisten ist Linkspartei = PDS = SED = Kommunismus. Das hat die Bildzeitung den Leuten erfolgreich eingebimst. Mir nicht. Ich wähle die Linkspartei, auch wenn deren Politik den EM-Preis nicht unbedingt beflügeln wird.

Goldini
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Re: Wahl

Beitragvon Goldini » 20.09.2013, 13:36

Snear hat geschrieben:. Die Euro-Probleme kann man übrigens ganz einfach lösen: jedes Land passt die Löhne seiner Wirtschaftsleistung an. Das heißt eigentlich nur, dass in Deutschland die Löhne um 20-30% steigen müssten. Damit wären die schwachen Euroländer wieder wettbewerbsfähig.

Und die Sparer um 20-30% enteignet, die Schuldner entschuldet. smilie_24

Goldini
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Beitragvon Goldini » 20.09.2013, 13:41

lifesgood hat geschrieben:Das sehe ich nicht so. Nur wenn AfD und FDP in den Bundestag kommen, wird es wohl zur großen Koalition kommen.

Die Zweitstimmenkampagne wird sicher wieder fruchten.
Bei uns hat 2009 der CDU-Direktkandidat 7%-Punkte mehr Erststimmen bekommen als die CDU Zweitstimmen.
Und so hockt die FDP nur weiterhin drin, weil Leute so die Rotgrünen verhindern wollen...
Zuletzt geändert von Goldini am 20.09.2013, 13:42, insgesamt 1-mal geändert.

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herodot78
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Beitragvon herodot78 » 20.09.2013, 13:41

Auch wenn die AfD den Kurs Richtung Vereinigte Staaten von Europa nicht verhindern kann, so wird wenigstens das Thema mit all seinen Konsequenzen publik und dem Einen oder Anderen die Augen öffnen ... hoffentlich ... es sei denn es gibt kostenlos iPhones für alle ...
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