Beginnende Bargeldverbote

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Rhenanus
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Rhenanus »

Aurargint hat geschrieben: 25.11.2025, 12:10 Habe noch NIE mit Karte bezahlt und wüßte auch gar nicht, wie das funktioniert. Nur Bares ist Wahres! smilie_01
Wenn man von einem seit Jahrzehnten gängigen Zahlungsmittel gar keinen Schimmer hat, so weiß ich nicht, ob dies ein Anlass ist, eben darauf stolz zu sein.
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SILBER.DE Forum
san agustin
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von san agustin »

Kolibri hat geschrieben: 24.11.2025, 23:23 Jede Kartenzahlung ist ein Schritt zur Bargeldabschaffung.
ich sehe das weniger dramatisch

Ich denke seit zwei Jahrzehnten ist Kartenzahlung in der Gesellschaft angekommen
und was soll ich sagen: BARGELD hat weiterhin überlebt smilie_01
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Silbermann 1984
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Silbermann 1984 »

Ich glaube vor dem Bargeldverbot kommt noch das Goldverbot !

Ich glaube der Anfang vom Ende hat grade angefangen .

https://www.focus.de/finanzen/boerse/st ... 20842.html

Italien will schon mal eine Abgabe erheben und nebenbei noch Sammeln wer was und wieviel besitzt .
Eastwood
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Eastwood »

Bargeld
Edelmetalle
Immobilien
Rechte

stehen alle im Fadenkreuz.

Teile und herrsche, Inflation (Fiatwährung), Korruption, Sedierung der Massen durch Unterhaltung, Drogen und penetrante Propaganda die den Leuten erklärt warum Sie den Gürtel etwas enger schnallen müssen.

https://www.youtube.com/watch?v=og0iMCYrc2k

Alles unter dem Motto "Sie werden nichts besitzen und Sie werden glücklich sein"

frei nach Klaus Schwab WEF
KOCOS
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von KOCOS »

Corona: Am Anfang waren die Übertragungswege unklar - daher die Empfehlung, auf den bekannten Keimträger Bargeld erstmal zu verzichten, durchaus sinnvoll. Der Einzelhandel hat sich das gerne zunutze gemacht, denn der mag grundsätzlich kein Bargeld. Es gibt Untersuchungen, dass die durchschnittliche Barzahlung 12 Sekunden länger dauert als Kartenzahlung. Bei großen Supermärkten kommen da relevante Zeiten zusammen, die im Endeffekt eine halbe Arbeitskraft einsparen können. Nebenbei kostet mittlerweile die Ver- und Entsorgung des Bargeldes die Einzelhändler richtig Geld. Die machen die Barauszahlungen an Kunden nicht aus Menschenfreundlichkeit. Auch bedingen hohe Bargeldbestände auch höhere Versicherungssummen, gesteigerte Anforderungen an die Verwahrung, ggf. häufigere Geldtransporte...alles Kosten, die der Einzelhändler weg haben möchte.
Dass Sparkassen und Volksbanken (die noch regional in der Fläche vertreten sind) die kleineren Standorte schließen, hängt letztendlich auch mit dem Kostendruck zusammen, kaum einer dieser Standorte ist kostendeckend betreibbar, selbst wenn da nur ein Automat steht. Dazu kommt, dass in kleineren Orten oft auch gar keine Chance mehr besteht, sein Geld auszugeben, zuerst gingen die Metzger, dann die Bäcker und mit Corona auch noch die letzten Mohikaner, die Gasthäuser. Also macht es auch für die Kunden keinen Sinn mehr, sich vor Ort Bargeld zu verschaffen, wenn er zum Einkaufen sowieso "sonstwohin" muss.
Und dass bei der Gen Z und Alpha es sowieso "hipp" ist, mit Uhr oder Ring (ganz neuer Scheiß) zu zahlen, darüber kann man sicherlich auch lang diskutieren, was da bei der Erziehung falsch gelaufen ist.
Aber aus all dem und der Einschränkung, keine Beträge über 10.000 Euro ohne Nachweis mehr einzahlen zu können (wobei der "Nachweis" auch ein unleserlich unterschriebener Kaufvertrag über einen Gebrauchtwagen o.ä. sein kann) jetzt ein Bargeldverbot herauf zu beschwören, ist gelinde gesagt gewagt.
Ich bin hybride unterwegs, dort Kartenzahlung wo sinnvoll und bequem, ansonsten (Kleinbeträge, und dort wo ich Trinkgeld gebe) mit Bargeld. Ich denke, es macht die Mischung. Da bin ich völlig undogmatisch.
Kolibri
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Kolibri »

Barzahlung dauert 12 Sekunden länger als Kartenzahlung?
An der Supermarktkasse kommt es darauf an wie der Kunde seine Einkäufe auf dem Laufband vorsortiert ablegt und wie schnell er die Waren nach dem Scannen wieder einpackt.
Da wird es zeitlich keinen Unterschied geben ob ich bar zahle oder mit Karte.
Das Bargeldhandling verursacht Kosten,die sind in den Preisen enthalten.
Ich sehe es im Bekanntenkreis,junge Leute können mit Geld nicht mehr umgehen,Kartenzahlung ist schick,Ratenkäufe,heute kaufen in 30 Tagen zahlen uä. sind der Weg in die Schuldenfalle.
Ein naher Angehöriger der alles mit Karte zahlt hat mich als Hinterwäldler ausgelacht,er war aber für einen Test bereit.
1 Monat lang alles bar zu bezahlen,Karte blieb Zuhause.Nach 14 Tagen war der Geldbeutel schwer und prall gefüllt mit kleinen Scheinen und Hartgeld.
Das Hartgeld wurde dann in eine kleine Dose gekippt,am Monatsende waren im Geldbeutel jede Menge kleiner Scheine,die Dose mit dem rund 60€ Münzgeld wurde im Supermarkt in den Münzautomat gekippt,das kostet 10% Gebühr.
Er hat immer mit großen Scheinen bezahlt da er den Umgang mit Bargeld verlernt hat.
Dynastie
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Dynastie »

Auch Kartenzahlung kosten Geld. Und wenn es kein Bargeld mehr gibt, kann man davon ausgehen, dass diese Gebühren tendenziell steigen werden.
Das Hauptargument für den Handel ist übrigens nicht das umständliche/teure Handling von Bargeld, sondern das Kaufverhalten. Das Zahlen mit der Karte (bewusst einfach gemacht durch "kontaktlos bezahlen", deswegen ist diese Sicherheitslücke ja mittlerweile auf jeder Karte vorhanden und bei Auslieferung aktiviert) merkt der Kunde so gut wie nicht. Daher kauft er tendenziell mehr, als wenn er den Kauf mit richtigem Geld bezahlen muss. Da merkt er nämlich, dass er "ärmer" wird (nennt sich "Trennungsschmerz", auch wenn es sich komisch anhört).
Ich hatte mal eine Kollegin, die hat auch alles per Karte bezahlt - und komplett den Überblick verloren. Ist ja alles so "bequem" und "einfach". Hier mal ein Kauf, dort mal Essen gehen, oder einen Elektroroller mieten. Obwohl sie gut verdient hat, hat sie es durch fehlende Ausgabendisziplin am Monatsende immer deutlich ins Minus geschafft. Nun hat sie sich ein zweites Konto eingerichtet, auf das sie das Geld für die monatlichen Lebenshaltungskosten überweist und das sie genauer im Blick behält. Ich hoffe für sie, dass ihr das hilft.
Und neulich bei DM: ein Mädel (vermutlich Schülerin) holt dort Fotos (ja, gedruckte!) ab und zahlt per Gutschein. An der Kasse stellt sich raus, dass sie trotzdem noch 50 Cent (!) zahlen muss. Ihre Karte ging nicht. Sie hatte dann wirklich keinen einzigen Cent in bar dabei ("braucht man doch nie") und hat dann an der Kasse rumgequängelt, bis ihr jemand aus der Schlange einen Euro geschenkt hat... :roll:
Aurargint
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Aurargint »

Kolibri hat geschrieben: 27.11.2025, 19:13 Barzahlung dauert 12 Sekunden länger als Kartenzahlung?
An der Supermarktkasse kommt es darauf an wie der Kunde seine Einkäufe auf dem Laufband vorsortiert ablegt und wie schnell er die Waren nach dem Scannen wieder einpackt.
Da wird es zeitlich keinen Unterschied geben ob ich bar zahle oder mit Karte.
Das Bargeldhandling verursacht Kosten,die sind in den Preisen enthalten.
Ich sehe es im Bekanntenkreis,junge Leute können mit Geld nicht mehr umgehen,Kartenzahlung ist schick,Ratenkäufe,heute kaufen in 30 Tagen zahlen uä. sind der Weg in die Schuldenfalle.
Ein naher Angehöriger der alles mit Karte zahlt hat mich als Hinterwäldler ausgelacht,er war aber für einen Test bereit.
1 Monat lang alles bar zu bezahlen,Karte blieb Zuhause.Nach 14 Tagen war der Geldbeutel schwer und prall gefüllt mit kleinen Scheinen und Hartgeld.
Das Hartgeld wurde dann in eine kleine Dose gekippt,am Monatsende waren im Geldbeutel jede Menge kleiner Scheine,die Dose mit dem rund 60€ Münzgeld wurde im Supermarkt in den Münzautomat gekippt,das kostet 10% Gebühr.
Er hat immer mit großen Scheinen bezahlt da er den Umgang mit Bargeld verlernt hat.
Ich habe noch nie in meinem Leben mit Karte bezahlt, wüßte auch nicht, wie das funktioniert. Wechselgeld (Münzen) sammle ich täglich und bringe es dann einmal in der Woche entweder zum Bäcker oder Metzger; beide freuen sich jedes Mal!
Brakteat
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Brakteat »

Ich beobachte eher, dass Barzahlen oft schneller geht als mit Karte. Selbst mit RFID-Funktion haut das oft nicht hin, wenn jemand vor mir an der Kasse steht. Irgendwas hakt da oft mit der Technik. In der Summe gesehen ist bar nicht langsamer. Oft hängt es auch vom jeweiligen Käufer ab.

Weiter oben hat jemand geschrieben, Geldscheine seien Keimträger. Neeee. Das versucht man uns emotional unter die Haut zu bringen, damit wir uns unbehaglich fühlen, wenn wir Scheine oder Münzen in die Hand nehmen. Ich weiß noch genau, dass die Bundesbank das während Corona untersucht hat. Ergebnis: Keine erhöhte oder besondere Infektionsgefahr.

Ich zahle so oft bar, wie es nur geht. Und das mit Freude!

Wenn wir jetzt nicht konsequent dagegenhalten, war's das eines Tages mit dem letzten Fetzen Freiheit...
Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.
Rhenanus
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Rhenanus »

Zur Diskussion in Schweden, wo der bargeldlose Zahlungsverkehr sehr weit fortgeschritten ist, ein Artikel von Mai 2024. Dort finden sich viele Argumente, die hier vorgebracht werden, wieder. Ob es tatsächlich zu einer Abkehr vom Kurs der Bargeldabschaffung kommt, wird man bis 2030 wohl sehen.

https://www.perfect-money.de/schweden-b ... rzichtbar/
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Silbermann 1984
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Silbermann 1984 »

Aurargint hat geschrieben: 28.11.2025, 06:36
Kolibri hat geschrieben: 27.11.2025, 19:13 Barzahlung dauert 12 Sekunden länger als Kartenzahlung?
An der Supermarktkasse kommt es darauf an wie der Kunde seine Einkäufe auf dem Laufband vorsortiert ablegt und wie schnell er die Waren nach dem Scannen wieder einpackt.
Da wird es zeitlich keinen Unterschied geben ob ich bar zahle oder mit Karte.
Das Bargeldhandling verursacht Kosten,die sind in den Preisen enthalten.
Ich sehe es im Bekanntenkreis,junge Leute können mit Geld nicht mehr umgehen,Kartenzahlung ist schick,Ratenkäufe,heute kaufen in 30 Tagen zahlen uä. sind der Weg in die Schuldenfalle.
Ein naher Angehöriger der alles mit Karte zahlt hat mich als Hinterwäldler ausgelacht,er war aber für einen Test bereit.
1 Monat lang alles bar zu bezahlen,Karte blieb Zuhause.Nach 14 Tagen war der Geldbeutel schwer und prall gefüllt mit kleinen Scheinen und Hartgeld.
Das Hartgeld wurde dann in eine kleine Dose gekippt,am Monatsende waren im Geldbeutel jede Menge kleiner Scheine,die Dose mit dem rund 60€ Münzgeld wurde im Supermarkt in den Münzautomat gekippt,das kostet 10% Gebühr.
Er hat immer mit großen Scheinen bezahlt da er den Umgang mit Bargeld verlernt hat.
Ich habe noch nie in meinem Leben mit Karte bezahlt, wüßte auch nicht, wie das funktioniert. Wechselgeld (Münzen) sammle ich täglich und bringe es dann einmal in der Woche entweder zum Bäcker oder Metzger; beide freuen sich jedes Mal!
Kompliziert ist das nicht einfach die Karte aufs Lesegerät halten oder von unten einstecken bei größeren Beträgen die Pin eingeben und mit der grünen Taste bestätigen ,danach wird das Geld vom Giro abgebucht .
Hab ich bisher vielleicht 5 mal gemacht als Not am Mann war für mich nur das letzte Mittel in Situationen wo man nicht mit gerechnet hat .
Seeadler
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Seeadler »

Gerade jüngere Kunden (aber auch zunehmend ältere) bezahlen immer öfter mit dem Handy, das kann schnell gehen, öfter hakelt es aber auch und das Gesuche nach den Ursachen geht los, zumal gerade auch obige Klientel auch immer mehr diverse Liedel-Apps o.ä. nutzt, die oft nicht hinhauen, gerne auch beide Probleme in Kombination. Der Hauptgewinn für Barzahler in der Kassenschlange: Ganze Schulklassen bezahlen in der Mittagspause ihre Billigbrötchen per Handy - Gut konditioniert, sage ich mal...
salito
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von salito »

Das Beispiel mit der Klasse und den Billig Brötchen, wird nun aber nicht wirklich oft vorkommen...

Natürlich bin ich gegen die Bargeldabschaffung, nutze dennoch auch Kartenzahlung. Hab eigentlich immer ausreichend Bargeld zuhause und bringe auch meinen Kindern einen vernünftigen Umgang mit diesem mit.
Aber mal schnell die Karte ins Gerät gesteckt, warum nicht.
Ich denke, in der Summe ist die Kartenzahlung (so alles einwandfrei läuft) schneller. Da reicht eine ältere Herrschaft mit schönem Leder Portemonnaie mit nem zwei Kugelverschluss ("suchen sie sich die 10,87€ bitte raus, ich hab da mal gesammelt") und alle Geschwindigkeitsvorteile der Barzahlung sind dahin...

Auch liebe ich mittlerweile diese SB Kassen, idR nur mit Kartenzahlung, schnell vorbei an der langen Schlange.

Passt für mich und ich sehe es einfach nicht so dogmatisch wie manch anderer in unserer Blase hier.

Cool finde ich ja die Story von @kolibri weiter oben, mit dem Typen der am Monatsende sein Kleingeld in den Wechselautomaten steckt. smilie_24
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joee78
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von joee78 »

Dass Kartenzahlung schneller geht als Münzen rauskramen, die dann vom Kassierer einzeln abgezählt, in die Kasse einsortiert werden müssen und ggf. noch Rückgeld - wiederum in Münzen - gegeben werden muss, dürfte unstreitig sein …
Seeadler
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitrag von Seeadler »

salito hat geschrieben: 29.11.2025, 13:17 Das Beispiel mit der Klasse und den Billig Brötchen, wird nun aber nicht wirklich oft vorkommen...
Leider doch: Selbst regelmäßig erlebt und etliche weitere Fälle aus Erster Hand! Es hängt auch damit zusammen, dass die Schüler ihr Mittagessen oft nicht mehr in den Schulen einnehmen. In mehreren mir bekannten Fällen ist die Anmeldequote nur noch zwischen 30 und 50%. Das hat sicher Ursachen. An unserer und mir bekannten Uni-Mensen sieht es (noch) anders aus. "Billigbrötchen" ist nicht ganz korrekt, meist kaufen die Schüler Pizzastangen o.ä. + Energie-Getränke. Wenn ein dutzend Jugendliche per Handy bezahlen, dauert es wirklich länger, weil immer eins oder mehrere Bezahlvorgänge nicht funktionieren. Diese "Überfälle" sind bei den Mitarbeitern sehr beliebt. Praktisch verlernen die Jugendlichen auch den sinnvollen Umgang mit Geld, das halte ich für das größte Problem. Proteste gegen die Abschaffung des Bargeldes wird es aus dieser Generation kaum noch geben. In weiterbildenden Schulen anderer Länder, mir sind konkret Schulen in Tschechien und Russland bekannt, funktioniert das Prinzip Schulspeisung noch perfekt. So wie früher in Deutschland.

Nachtrag:

Die Schulspeisung selbst läuft meist auch Bargeldlos, also über Bezahlkarte, mit unterschiedlichen Bezeichnungen.
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