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Beginnende Bargeldverbote
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Re: Beginnende Bargeldverbote
Wenn ich meine Bankgeschäfte überwiegend online tätige darf ich mich nicht wundern wenn die Bank und Postfilialen mit Geldautomaten ersetzt werden.
Die Stückelungen in den Automaten sind bedarfsgerecht,100er und 200er werden darin nicht gebraucht.
An den Supermarktkassen gibt es immer mehr Kartenzahler,nicht nur junge Leute auch Oma und Opa zahlen häufig bargeldlos.
Ein Bargeldverbot wird es nicht geben,wenn die Kartenzahlung mal 80% erreicht wird der Handel kein Bargeld mehr annehmen oder eine Gebühr dafür verlangen,das ist dann das Ende ohne Verbot.
Die Stückelungen in den Automaten sind bedarfsgerecht,100er und 200er werden darin nicht gebraucht.
An den Supermarktkassen gibt es immer mehr Kartenzahler,nicht nur junge Leute auch Oma und Opa zahlen häufig bargeldlos.
Ein Bargeldverbot wird es nicht geben,wenn die Kartenzahlung mal 80% erreicht wird der Handel kein Bargeld mehr annehmen oder eine Gebühr dafür verlangen,das ist dann das Ende ohne Verbot.
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MarcoLunar
- 500 g Barren Mitglied
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Re: Beginnende Bargeldverbote
Ich erinnere mich an eine Situation vor ca. 8 oder gar 10 Jahren, zu dieser Zeit hat auf jeden Fall ein Cheeseburger beim Mc Donalds noch 1 Euro gekostet. Ich stand an der Mc Kasse und links neben mir war ein Kunde der nur einen einzigsten Cheeseburger bestellte und als er den gelben 200 er Schein zog sagte ihm der Kassierer dass das nicht normal sei und er den Cheeseburger bitte mit Kleingeld bezahlt wie sich das gehört. Der Herr schien aber kein anderes Geld bei sich zu führen und ihm wurde von dem Kassierer unterstellt dass dies Angeberei sei und er diesen Schein nicht akzeptiert und somit wollte man ihm diesen Cheeseburger nicht verkaufen. Der Herr legte dem Kassierer Nahe diesen Schein zu akzeptieren da er sonst die Polizei rufe, es sei ein gültiges Zahlungsmittel in Deutschland welches sie akzeptieren müssen, und das taten sie dann auch. Zwar mit Murren und Knirschen, aber sie nahmen den 200er dann an.
Ich weiss nicht ob die das Bargeld einfach so ablehnen dürfen, außer da wurde evtl was am Gesetz geändert.
Ich weiss nicht ob die das Bargeld einfach so ablehnen dürfen, außer da wurde evtl was am Gesetz geändert.
Re: Beginnende Bargeldverbote
Bei mir in NRW gibt es zahlreiche Automaten, bei denen ich ich die Stückelung der Scheine am Bankautomaten bestimmen kann. Da finde ich sehr oft die 100er-, seltener 200er-Wahltaste. Ich nutze auch im Supermarkt die Möglichkeit, 200 Euro mitzunehmen und sage dann: gerne groß! Meist bekomme ich 100er oder ab und an auch 200er. Fewos im Urlaub zahle ich gerne bar und da will ich nicht mit 50er hantieren, sondern vorzugsweise mit den grünen Scheinchen. Ich habe auch gerne eine Reserve von ca. 1000 Euro in bar zu Hause, auch dafür lege ich die größeren Scheine weg.
Für Opa und Oma ist der Auszahlungsservice an der Supermarktkasse doch prima. Auf den Dörfern verschwinden die Filialen, bei mir im NL-Grenzgebiet Aachen-Mönchengladbach wurden viele nach Automatensprengung* nicht wieder aufgemacht. Inzwischen baut man gut einsehbare freistehende Glaskästen mit Geldautomaten als Ersatz auf.
* Ich mag unsere NL-Nachbarn und fahre regelmäßig über die 3 km entfernte Grenze, aber die Automatensprenger im Grenzgebiet kommen fast ausschließlich von dort und verschwinden auch gleich wieder dorthin.
Re: Beginnende Bargeldverbote
Interessant, dass ihr alle so auf die großen Scheine aus seid.
Ich bin auch ein großer Bargeldfreund und will auch, so lange es nur geht, Sand ins Getriebe der Bargeldfeinde streuen. Ich zahle überall, wo es im Alltag praktikabel ist, in bar - und inzwischen möglichst passend in kleinen Scheinen, vor allem in bankfrischen Scheinen.
Mich hat irgendwann gestört, dass ich im Handel immer nur die abgegrabbelten Fünf- und Zehn-Euro-Scheine als Wechselgeld bekomme. Das wurde in letzter Zeit immer auffälliger. Mir scheint, dass sich der Handel und die Geschäftsbanken gar nicht mehr die Mühe geben, halbwegs frisches Bargeld zirkulieren zu lassen. Auch am Automaten bekomme ich, wenn ich mir die Stückelung aussuchen kann, nur noch zigfach zirkulierte Scheine.
Seit mehreren Monaten mach ich's anders. Ich hole mir am Automaten Hunderter und Fünfziger und wechsele die meisten bei mir in der Bundesbankfiliale (die glücklicherweise in meiner Stadt ist) in frische Kleinscheine. Die bringe ich dann in Umlauf, indem ich überall weitgehend passend bezahle. Meine Lieblinge sind inzwischen die frischen Fünfer. Meistens hole ich mir 60 oder 80 Fünfer, dann noch ein paar Zehner und wenige Zwanziger. Wenn ich denn den Stapel Fünfer so in der Hand habe, komme ich mir vor wie bei Monopoly oder bei Onkel Dagobert.
Die Scheine hab ich dann zuhause in der Box und nehm mir immer genügend Kleinscheine für den Einkauf mit. Klar, größere Beträge zahle ich auch mit Fünzigern und Hundertern. Aber bei Beträgen wie 17,95 gibt's von mir fast immer drei frische Fünfer. Und die Kassierer freuen sich meistens.
Immer freudig dagegenhalten!
Ich bin auch ein großer Bargeldfreund und will auch, so lange es nur geht, Sand ins Getriebe der Bargeldfeinde streuen. Ich zahle überall, wo es im Alltag praktikabel ist, in bar - und inzwischen möglichst passend in kleinen Scheinen, vor allem in bankfrischen Scheinen.
Mich hat irgendwann gestört, dass ich im Handel immer nur die abgegrabbelten Fünf- und Zehn-Euro-Scheine als Wechselgeld bekomme. Das wurde in letzter Zeit immer auffälliger. Mir scheint, dass sich der Handel und die Geschäftsbanken gar nicht mehr die Mühe geben, halbwegs frisches Bargeld zirkulieren zu lassen. Auch am Automaten bekomme ich, wenn ich mir die Stückelung aussuchen kann, nur noch zigfach zirkulierte Scheine.
Seit mehreren Monaten mach ich's anders. Ich hole mir am Automaten Hunderter und Fünfziger und wechsele die meisten bei mir in der Bundesbankfiliale (die glücklicherweise in meiner Stadt ist) in frische Kleinscheine. Die bringe ich dann in Umlauf, indem ich überall weitgehend passend bezahle. Meine Lieblinge sind inzwischen die frischen Fünfer. Meistens hole ich mir 60 oder 80 Fünfer, dann noch ein paar Zehner und wenige Zwanziger. Wenn ich denn den Stapel Fünfer so in der Hand habe, komme ich mir vor wie bei Monopoly oder bei Onkel Dagobert.
Die Scheine hab ich dann zuhause in der Box und nehm mir immer genügend Kleinscheine für den Einkauf mit. Klar, größere Beträge zahle ich auch mit Fünzigern und Hundertern. Aber bei Beträgen wie 17,95 gibt's von mir fast immer drei frische Fünfer. Und die Kassierer freuen sich meistens.
Immer freudig dagegenhalten!
Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.
Re: Beginnende Bargeldverbote
Interessant! Die Erfahrungen scheinen unterschiedlich zu sein. Ich selbst versuche, so weit es geht, Kartenzahlung an der Kasse zu vermeiden. In der Warteschlange mache ich mir immer einen Spaß, indem ich abschätze, ob die Kunden vor mir in Bar oder per Karte bezahlen. Meine Trefferquote ist annähernd 100%! Die Kartenzahler haben meist auch diese Liedel-Apps o.ä., je nach Laden. Damit "kriegen" sie natürlich immer mehr Leute, da die Preisunterschiede teilweise enorm sind. Mich wundert indes, dass das erlaubt ist!? Hinsichtlich Bargeldvorrat schließe ich mich meinem Vorredner an: Möglichst kleine Scheine, weil die in einer eventuellen Währungsreform am ehesten - zumindest zeitweilig - "überleben" werden.
Re: Beginnende Bargeldverbote
Kann auch ein Erlebnis beisteuern:
War letztens im Copyshop und hatte nur paar Cents an Kleingeld und nen Hunderter. Mit dem wollte ich bezahlen. Reaktion an der Kasse: „Wir nehmen keine Hunderter“. Ich: „Wenn Sie keine Hunderter nehmen, müssen Sie ein Schild draußen dranhängen, so wie Tankstellen mit den 500ern“. „Nein müssen wir nicht, das ist doch logisch dass Sie in einem Copyshop nicht mit einem Hunderteuroschein bezahlen können!“
Seitdem bezahl ich überall nur noch mit Karte …
War letztens im Copyshop und hatte nur paar Cents an Kleingeld und nen Hunderter. Mit dem wollte ich bezahlen. Reaktion an der Kasse: „Wir nehmen keine Hunderter“. Ich: „Wenn Sie keine Hunderter nehmen, müssen Sie ein Schild draußen dranhängen, so wie Tankstellen mit den 500ern“. „Nein müssen wir nicht, das ist doch logisch dass Sie in einem Copyshop nicht mit einem Hunderteuroschein bezahlen können!“
Seitdem bezahl ich überall nur noch mit Karte …
Re: Beginnende Bargeldverbote
Schade. Das sollte ja gerade nicht die Antwort sein, wenn man das Bargeld erhalten will. Deshalb mein Tipp: Frische Kleinscheine von der Bundesbank und immer fleißig bar.
Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.
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Frank the tank
- Silber-Guru
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Re: Beginnende Bargeldverbote
Jetzt kommt es auf Summe an, die Du bezahlen musstest. Drei Brötchen mit einem Hunderter zu bezahlen käme mir nicht in den Sinn.....joee78 hat geschrieben: ↑25.10.2025, 11:47 Kann auch ein Erlebnis beisteuern:
War letztens im Copyshop und hatte nur paar Cents an Kleingeld und nen Hunderter. Mit dem wollte ich bezahlen. Reaktion an der Kasse: „Wir nehmen keine Hunderter“. Ich: „Wenn Sie keine Hunderter nehmen, müssen Sie ein Schild draußen dranhängen, so wie Tankstellen mit den 500ern“. „Nein müssen wir nicht, das ist doch logisch dass Sie in einem Copyshop nicht mit einem Hunderteuroschein bezahlen können!“
Seitdem bezahl ich überall nur noch mit Karte …
Re: Beginnende Bargeldverbote
Ja stimmt, waren natürlich nur paar Euro, aber das Kleingeld reichte eben nicht …
Re: Beginnende Bargeldverbote
@Joee Wer wird denn gleich den Kopf in den Sand stecken,wegen einem Erlebnis dass mit Bargeld schief gelaufen ist.Jetzt erstrecht müsste dann deine Sicht der Dinge sein,und immer weiter mit Bargeld bezahlen,und immer auch kleine Scheine dabei haben,wenn man kleinere Beträge bezahlen will.
Wenn alle so denken und handeln wie du, gibt es wirklich bald kein Bares mehr,und wie willst du dann jemanden bezahlen,der dir mal einen Gefallen macht,über Karte damit Vater Staat ja alles mitbekommt.
Gruß Selipeti
Re: Beginnende Bargeldverbote
Das ist aber allenfalls ein Tipp für Leute, die in unmittelbarer Nähe der Bundesbank leben. Für alle anderen ist der Aufwand viel zu groß, zeitraubend und zu teuer, extra zur nächsten Bundesbank zu fahren, dort womöglich noch Parkgebühren zu zahlen, um sich ein paar 5-Euro-Scheine zu besorgen.
Ich kann von der gegenteiligen Situation berichten, die sich mal vor Jahren ereignete. Da ging es in der Mc Donalds-Drive In-Schlange überhaupt nicht voran. Als schließlich die asiatische Kassiererin erreicht und nach dem Grund gefragt wurde, antwortete diese: "Ist nitsch noormaal. Hat er nur eine Big Mac gekauft und alles in 1-Cent-Stücken bezahlt."MarcoLunar hat geschrieben: ↑25.10.2025, 02:24 Ich erinnere mich an eine Situation vor ca. 8 oder gar 10 Jahren, zu dieser Zeit hat auf jeden Fall ein Cheeseburger beim Mc Donalds noch 1 Euro gekostet. Ich stand an der Mc Kasse und links neben mir war ein Kunde der nur einen einzigsten Cheeseburger bestellte und als er den gelben 200 er Schein zog sagte ihm der Kassierer dass das nicht normal sei und er den Cheeseburger bitte mit Kleingeld bezahlt wie sich das gehört.
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MarcoLunar
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Re: Beginnende Bargeldverbote
So kann man auch sein GEZ Gebühren bezahlen 1,2,3 Cent Weise Überweisungen machen. So kann man die zur Weißglut bringen. Und dann iwann mal dort anfragen ob man eine Auflistung der Geldeingänge haben kann damit man auch weiss wieviel man noch bezahlen muss
wer's durchzieht!
Sorry fürs Offtopic
Sorry fürs Offtopic
Re: Beginnende Bargeldverbote
Diese Machenschaften mit den Einkaufsapps halte ich ebenfalls für diskriminierend.Seeadler hat geschrieben: ↑25.10.2025, 11:35 Interessant! Die Erfahrungen scheinen unterschiedlich zu sein. Ich selbst versuche, so weit es geht, Kartenzahlung an der Kasse zu vermeiden. In der Warteschlange mache ich mir immer einen Spaß, indem ich abschätze, ob die Kunden vor mir in Bar oder per Karte bezahlen. Meine Trefferquote ist annähernd 100%! Die Kartenzahler haben meist auch diese Liedel-Apps o.ä., je nach Laden. Damit "kriegen" sie natürlich immer mehr Leute, da die Preisunterschiede teilweise enorm sind. Mich wundert indes, dass das erlaubt ist!? Hinsichtlich Bargeldvorrat schließe ich mich meinem Vorredner an: Möglichst kleine Scheine, weil die in einer eventuellen Währungsreform am ehesten - zumindest zeitweilig - "überleben" werden.
Viele alte Menschen, welche oft nicht gut betucht sind,
haben gar kein Handy und können entsprechend die Angebote garnicht wahrnehmen.
Und sowas gibt es in einem Land was für jeden Firlefanz auf Gleichberechtigung pocht.
Ein NoGo.
Ansonsten zahle ich nur bar.
Geht keinem was an was ich wo kaufe.
Und wenn mal die Frage kommt " Bar oder Karte" sage ich immer Bar habe gerade kein Kartenspiel zur Hand.
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Frank the tank
- Silber-Guru
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Re: Beginnende Bargeldverbote
Moin,joee78 hat geschrieben: ↑25.10.2025, 11:47 Kann auch ein Erlebnis beisteuern:
War letztens im Copyshop und hatte nur paar Cents an Kleingeld und nen Hunderter. Mit dem wollte ich bezahlen. Reaktion an der Kasse: „Wir nehmen keine Hunderter“. Ich: „Wenn Sie keine Hunderter nehmen, müssen Sie ein Schild draußen dranhängen, so wie Tankstellen mit den 500ern“. „Nein müssen wir nicht, das ist doch logisch dass Sie in einem Copyshop nicht mit einem Hunderteuroschein bezahlen können!“
Seitdem bezahl ich überall nur noch mit Karte …
schade das Du nur noch mit Karte bezahlst. Ein bissi breiter mit dem vorgehaltenen Bargeld aufstellen und auch kleine Beträge können bar bezahlt werden.
Gerade als EM Bug solltest Du auch öfter bar zahlen, ist gelebte Freiheit.
Nur mein Senf dazu....
Re: Beginnende Bargeldverbote
Ja, klar, keine Frage. In erster Linie richtet sich der Tipp natürlich an die Leute, die eine Bundesbankfiliale erreichbar in ihrem Umfeld haben. Aber es geht auch darum, dass man diese Möglichkeit mindestens in Erwägung zieht, wenn man für eine andere Sache ohnehin mal in eine Stadt mit Buba-Filiale muss. Einfach dran denken und den Schlenker zur Buba einplanen: paar hundert Euro abheben und dann auf Vorrat in Fünfer und Zehner eintauschen. Die Mitarbeiter der Buba (jedenfalls bei mir) machen das anstandslos. Da scheint das Neutralitätsgebot des Staates noch fest in den Köpfen zu sein und man sieht sich noch ganz klar als Dienstleister. Genauso, wie da jedesmal irgendwelche Flohmarkthändler oder Kleingeschäfteinhaber ihr schweren Säcke mit Kleingeld anstandslos und selbstverständlich in Scheine eintauschen können. Macht immer richtig Spaß dahinzugehen. Nur dass man jetzt erstmal keine Silbermünzen mehr bekommt, ist ein wenig schade.gullaldr hat geschrieben: ↑25.10.2025, 19:46Das ist aber allenfalls ein Tipp für Leute, die in unmittelbarer Nähe der Bundesbank leben. Für alle anderen ist der Aufwand viel zu groß, zeitraubend und zu teuer, extra zur nächsten Bundesbank zu fahren, dort womöglich noch Parkgebühren zu zahlen, um sich ein paar 5-Euro-Scheine zu besorgen.
Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.
