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Beginnende Bargeldverbote

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dtx
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon dtx » 03.01.2021, 12:13

Tatsächlich sind es 5 bis 10, je nach Bank. Wenn so eine Bank pleite macht, dann nützt das aber nicht viel. Die guten Kreditverträge werden dann verkauft und schlechten müssen abgeschrieben werden, also vom Vermögen der Bank gezahlt werden - oder vom Steuerzahler - oder von den Einlagen der Kunden.

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Mahoni
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Mahoni » 17.01.2021, 12:31

Mahoni hat geschrieben:FAQ - Fragen und Antworten, Hilfe rund um das Forum --> https://forum.silber.de/viewforum.php?f=29

san agustin
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon san agustin » 17.01.2021, 15:27




Hallo Mahoni

das habe ich schon vor einigen Wochen auch gehört und gelesen.
Würde es aber (noch) nicht so streng sehen

Ich denke eher, das der digitale Euro parallel zum Bargeld laufen wird.
Hinzu müssen alle Euro Staaten diesem Szenario zustimmen

Im Vorfeld so einer Entscheidung würde es eher Sinn machen, das man das Münzgeld abschafft
um sich das Verhalten der Bevölkerung anschaut
Aber hier wurden ja erst Rekormengen an frischen Münzgeld im Umlauf gebracht
smilie_38

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Silberigel1
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Silberigel1 » 26.01.2021, 09:24

Limit von 10.000 Euro? EU erwägt Obergrenze für Bargeldzahlungen

https://www.n-tv.de/der_tag/Dienstag-26 ... 16439.html

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Silbermann 1984
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Silbermann 1984 » 26.01.2021, 12:42

Ob Bargeld verbot oder nicht ist am Ende schon fast egal ,ob Digital oder Analog beides kann wertlos werden.

Da ich mich mit alten Geldscheinen beschäftige hab ich mich da ein wenig belesen .

Ein Arbeiter hat 1910 gut 1000 Mark im Jahr verdient ,diesen Schein bekommt man heute für 3,90€ zu kaufen .
Also eine rießige Summe damals .

1910 konnte man diese Banknote bei einer Bank aber noch in 50Stk. a 20Mark (Goldmark) eintauschen ,insgesammt 385g. Feingold,Wert heute 17.600€ .

Das Papier dagegen hat heute einen Sammlerwert von nicht mal 3 € .

Schwundgeldfluechter
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Schwundgeldfluechter » 26.01.2021, 17:53

Ausahmsweise mal ein informativer Artikel zum E-Euro.

Demnach ist wohl eine Art elektronischer Geldbeutel für eher kleinere Zahlungen geplant, den die Hausbank des Verbrauchers mit begrenzten Beträgen auffüllen kann:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ez ... o-101.html

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Silbermann 1984
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Silbermann 1984 » 26.01.2021, 22:36

Schwundgeldfluechter » 26.01.2021, 17:53 hat geschrieben:Ausahmsweise mal ein informativer Artikel zum E-Euro.

Demnach ist wohl eine Art elektronischer Geldbeutel für eher kleinere Zahlungen geplant, den die Hausbank des Verbrauchers mit begrenzten Beträgen auffüllen kann:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ez ... o-101.html


Ja sehr Informativ

"Sie können für die E-Euros andere Leitzins-Sätze festlegen als für Bar- und Buchgeld. Dann könnten etwa höhere Strafzinsen für E-Euros zu mehr Konsum antreiben und die Wirtschaft ankurbeln. "


Dann lieber noch den ein oder anderen Maple in den Tresor legen :wink:

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Ikarus
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Ikarus » 27.01.2021, 00:45

Das behinderte an dem E-Euro ist, dass die EZB ja immer noch die Geldmenge kontrolliert. Das ist doch einfach nur elektronisches FIAT, wo ist dann der Unterschied? Der Bitcoin soll ja durch den Algorythmus in der Menge begrenzt sein. Und von wegen Daten sollen nicht gespeichert werden. Das ich nicht lache! Niemand hat vor... usw.

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HerrHansen
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon HerrHansen » 27.01.2021, 07:21

Schwundgeldfluechter » 26.01.2021, 17:53 hat geschrieben:Ausahmsweise mal ein informativer Artikel zum E-Euro.

Demnach ist wohl eine Art elektronischer Geldbeutel für eher kleinere Zahlungen geplant, den die Hausbank des Verbrauchers mit begrenzten Beträgen auffüllen kann:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ez ... o-101.html


Danke für diesen Link.

Ich schließe mich da aber auch grundsätzlich den Bedenken an, dass die Geldmenge weiterhin nicht gedeckelt ist. Das bedeutet doch auch, dass dieses Vehikel der EZB und ihren Spielchen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist. Auf der anderen Seite - wer soll unabhängig für das eingesetzte kapital garantieren? Konzernen traut doch auch niemand.

Charmant hingegen ist das Umgehen der Geschäftsbanken. Man erkauft sich mit der Unterwerfung unter die lahmen Schwingen der EZB die Sicherheits ein Einlage bei den Geschäftsbanken nicht zu verlieren und zwangsweise Aktionär einer Pleitebank zu werden. Also unter dem Strich doch vom Regen in die Traufe?

Das bedeutet doch dann nichts Anderes, als dass mit diesen ganzen Überlegungen noch viel mehr Menschen sich Gedanken über die Aufbewahrung von Geldwerten machen werden. Also werden allein diese Überlegungen weiterhin die preise für sämtliche Anlageassets treiben können, weil mit der Zeit die Angst vor dem Verlust des Vermögens steigen wird.
"There ain’t no such thing as a free lunch" Milton Friedman
Irgendjemand wird dafür bezahlen - er wird es noch nicht wissen...

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dtx
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon dtx » 10.02.2021, 22:37

Schwundgeldfluechter » 26.01.2021, 17:53 hat geschrieben:Ausahmsweise mal ein informativer Artikel zum E-Euro.

Demnach ist wohl eine Art elektronischer Geldbeutel für eher kleinere Zahlungen geplant, den die Hausbank des Verbrauchers mit begrenzten Beträgen auffüllen kann:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ez ... o-101.html

Naja, das ist blöd für Touristen, die dann erstmal ein Konto eröffnen müssten.
Und wie soll der E-euro dann im außereuropäischen Ausland zirkulieren können.
Und die Bank pleite geht kann man trotz dem nicht an die E-euros ran weil der Verwalter weg ist.
Fragen über Fragen.

Und wenn ich jetzt meine wertvolle Arbeitskraft nicht für E-euros eintauschen will, weil ich gerade keine Lust aufs Konsumieren habe?

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Andre090904
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Andre090904 » 17.04.2021, 17:36

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitge ... 9_4xPrGQFo

Ich lass das mal hier. Was für ein schwachsinniger Artikel. Und einige werden das auch noch glauben!

Marek
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Marek » 17.04.2021, 17:56

Moin,

zum Autor:

Michael Blume publiziert und bloggt als Religionswissenschaftler zu Religion und Politik. Seit 2003 arbeitet er im Staatsministerium Baden-Württemberg und wurde 2018 zum Beauftragten des Landes gegen Antisemitismus berufen.

Den Mann disqualifiziert in meinen Augen so ca. alles,
wenn es um klare / qualifizierte Aussagen zu EM geht, Beispiel aus dem Artikel:

Eine Oma wurde "Ende der 90er Jahre" davor "gerettet", ihr Geld in Gold umzuschichten.
Bei einem Goldpreis von +/- 300 € / OZ :shock: smilie_08 smilie_11

Noch Fragen?
Der Autor soll mal besser beten oder jüdische Mitbürger beschützen,
anstatt Leuten zu "helfen" "ihr Vermögen zu retten" wie oben beschrieben.
Was für eine nichtsnutzige, inkompetente Pfeife! smilie_12

Liebe Grüße
Marek

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buntebank
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon buntebank » 17.04.2021, 18:22

Marek » 17.04.2021, 17:56 hat geschrieben:...Eine Oma wurde "Ende der 90er Jahre" davor "gerettet", ihr Geld in Gold umzuschichten.
Bei einem Goldpreis von +/- 300 € / OZ :shock: smilie_08 smilie_11 ...


mit Verlaub - wenn auf einem Werbe-Flyer ein Goldbarren aufgedruckt ist/war,
und von "Anlage" gesprochen wurde -
dann ist mit hoher Chance halt mal davon auszugehen,
das die Dinger eben nicht bei der Oma zu Hause gelandet wären - oder?

sondern das es sich vielmer tatsächlich um eine Art Abzocke,
wie wir sie in den letzten Jahren doch schon mehrmals erlebt haben
(Namen vergessen...Em nicht in eigener Verwahrung) gehandelt haben dürfte.

desweiteren ist es doch schwierig abzustreiten,
dass die Extrem-Positionen in der Gesamtheit wohl weniger Leute in EM "treiben"
sondern gerade eher dazu führen, dass sich Menschen davon abgestossen fühlen,
als wenn mit "dem Thema" eher vernünftig umgegangen würde.

Angst als "schlechter Berater" - was Konsorten a la Kettner betreiben -
dient alleinig deren eigener Gewinnmaximierung.
Warum zahlen dem Leute Summe-X mehr für nen woanders günstigeren gleichen Barren?
Weil sich bei x-zig-Tausenden "Followern" scheinbar ausreichend "Dumme" finden.
sry für die harten Worte

Das Problem - wenn die Hälfte "wahr" ist - ist man halt schnell mal geneigt
den restlichen Übertreibungen ebenfalls Glauben zu schenken;
und wenn beim "Kontra" einem die Hälfte nicht schmeckt -
verteufelt man schnell zu Unrecht durchaus nachvollziehbare Ansichten.

Zu guterletzt - "die Zeit" gehört zwei Milliardärs-Brüderchen,
weshalb es absolut angemessen ist, bei allem dort geschriebenen
eine gesunde Skepsis walten zu lassen - selbstverständlich!
zufrieden verschiedenste Sorten getauscht mit einem guten Dutzend Forums-Mitgliedern.

Unendlicher Geld-Nachschub auf: https://www.buntebank.com/

Marek
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Marek » 17.04.2021, 19:16

Moin,

ich war Ende 90er noch nicht "dabei",
ob es da schon Verwahrung irgendwo gab....? smilie_08

Weil es in die Zeit passt:
Wahrscheinlich hat der Bänker der Oma lieber Aktien verkauft zu der Zeit... smilie_11
... sie hätte dann aus einem Großen ein Kleines Vermögen gemacht;
bei Gold wäre das andersrum gewesen,
selbst wen sie 10 % zu viel für Physisches gezahlt hätte!! smilie_12

Ich finde es halt schlichtweg falsch (verlogen, fast verbrecherisch?),
wenn die Medien immer extrem gegen (unterbewertetes) EM trommeln,
und gleichzeitig versuchen, alle in (überbewertete) Aktien treiben?!

Stichwort: "Kontraindikator" ... smilie_08

Und der verhinderte Pfaffe (Autor) glänzt jetzt nicht so mit Sachverstand:
Mit den Zahlen hätte man auch eine ganz andere Story (realistischere, s.o.) basteln können... smilie_11

Liebe Grüße
Marek

leicht_angelaufen
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon leicht_angelaufen » 17.04.2021, 22:27

Obwohl ich mir diesen Mist nicht länger als bis zum Ende der 1. Seite antun konnte, bekomme ich beim Lesen des Artikels dieses Regierungsschmierfinks - danke, Marek, für die Hintergrundinfo zum Autor - nicht übel Lust, am Montag noch mal zum Händler zu laufen und meinem heutigen Investment noch eins draufzusetzen.

Ich frag mich bei solchen Leuten immer, ob die ihren eigenen Quatsch selbst glauben. Schon diese Argumentationskette, die, wie in letzter Zeit immer öfter (siehe auch hier im Ausbruch-oder-Rückfall-Faden verlinkter taz-Artikel) EM entweder in die Nazi- oder Verschwörungsecke rücken (am besten beides), ist an Lächerlichkeit und Unsachlichkeit kaum zu überbieten. Die Nazikeule ist doch mittlerweile so weich wie ein aufblasbarer Schwimmreifen. Wer lässt sich denn von sonem Journalieschrott noch ernsthaft beeindrucken?

Naja, Hauptsache der Blume kriegt jetzt wieder einen Schulterklopfer in seiner Staatskanzlei in BaWü.

Und nicht vergessen: Die Regierung liebt uns alle!!! Beweis: Sie bewahrt uns mithilfe von tendenziösen Medien wie z. B. "Die Zeit" vor EM-Investments und möchte uns am guten, ach so stabilen Fiat binden.
Danke allen Handelspartnern für die mehr als 20 erfolgreichen Deals hier!


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