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Beginnende Bargeldverbote

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Xiaolong
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Xiaolong » 18.11.2019, 08:38

Klingt böse, aber ein weiterer Fakt der gegen das Bargeld spricht..
Wir Alten sterben aus.
Generation ich lauf mit dem Telefon in der Hand gegen den Laternenpfahl wird es toll finden.

Schwierig wird es dannn für die Rapszene, für die Videos kann man dann nimmer auf Dollarnotenbündel zurückgreifen und wedelt dann wohl mit seinem Bitcoinaccountsaldoausdruckgeschiss..

:mrgreen:
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Tykon
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Tykon » 18.11.2019, 09:32

Xiaolong hat geschrieben:Klingt böse, aber ein weiterer Fakt der gegen das Bargeld spricht..
Wir Alten sterben aus.
Generation ich lauf mit dem Telefon in der Hand gegen den Laternenpfahl wird es toll finden.

Schwierig wird es dannn für die Rapszene, für die Videos kann man dann nimmer auf Dollarnotenbündel zurückgreifen und wedelt dann wohl mit seinem Bitcoinaccountsaldoausdruckgeschiss..

:mrgreen:

Das ist doch der Punkt.

Auch in Deutschland wird sich das Problem der Bargeldverfechter ganz einfach "biologisch" von selbst lösen.
Das immer wieder gerne genommene Argument von den alten Menschen die keinen Zugang zu digitalen Zahlungsmöglichkeiten haben, wird es früher oder später einfach nicht mehr geben. Das kann man gut finden oder auch nicht, ist aber ein Tatsache.

Die heutige Generation Z wird garantiert nicht mit zunehmendem Alter auf Bargeld umsteigen.

Eine Bargeldabschaffung wird es nicht geben und ist auch nicht notwendig. Es wird irgendwann einfach von selbst keine Bargeldnutzer mehr geben.

Und bezogen auf das zuvor genannte Subway Erlebnis, nun, das ist letztlich kein Vorteil für den verbliebenen Barzahler, sondern ein Nachteil für den Unternehmer, dem dadurch Umsatz verloren ging. Die Kundschaft, die den Laden verlassen haben, sind einfach ne Tür weiter gegangen.

Auf der anderen Seite hatte ich erst Freitag das Erlebnis mit nem Kollegen bei der Currywurst-Bude. Er hatte nur nen Fuffi dabei und wollte damit ne Manta-Platte zahlen. Sagt ihm die Verkäuferin, darauf könne sie nicht wechseln. Kartenzahlung ging nicht. So, da steht man da mit seinem Bargeld und kann dann trotzdem nicht zahlen .... ganz toll. smilie_08
Ich kann die Floskel "bleibt Gesund" nicht mehr hören oder lesen. Es kotzt mich mittlerweile an. smilie_44

san agustin
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon san agustin » 18.11.2019, 10:04

Tykon hat geschrieben:
Xiaolong hat geschrieben:Klingt böse, aber ein weiterer Fakt der gegen das Bargeld spricht..
Wir Alten sterben aus.
Generation ich lauf mit dem Telefon in der Hand gegen den Laternenpfahl wird es toll finden.

Schwierig wird es dannn für die Rapszene, für die Videos kann man dann nimmer auf Dollarnotenbündel zurückgreifen und wedelt dann wohl mit seinem Bitcoinaccountsaldoausdruckgeschiss..

:mrgreen:



Und bezogen auf das zuvor genannte Subway Erlebnis, nun, das ist letztlich kein Vorteil für den verbliebenen Barzahler, sondern ein Nachteil für den Unternehmer, dem dadurch Umsatz verloren ging. Die Kundschaft, die den Laden verlassen haben, sind einfach ne Tür weiter gegangen.

.......


Du siehst das aus einer falschen Perspektive smilie_02

Der Unternehmer ist ja nicht Schuld am Sytemausfall
Also müsste jemand für seinen Verdienstausfall aufkommen
Oder sehe ich das falsch ?

Aus der Tür heraus ist auf der rechten Seite ein Chinese und auf der linken Seite McKotz

Aber ganz im Ernst: wenn jemand aber eben ein Sandwich bei Subway essen will, warum darf er es dann nicht ?
Ich will meiner Linie und meiner Ansicht eines menschlichen und respektvollen miteinander in diesem Land treu bleiben und jeglicher Art von Diskriminierung entgegenwirken, daher: der EM Handel mit folgenden Personen ist nicht erwünscht: die User, welche es betrifft, wissen es und damit ist es ausreichend....

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Tykon
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Tykon » 18.11.2019, 10:19

san agustin hat geschrieben:Du siehst das aus einer falschen Perspektive smilie_02

Der Unternehmer ist ja nicht Schuld am Sytemausfall
Also müsste jemand für seinen Verdienstausfall aufkommen
Oder sehe ich das falsch ?

Da kann ich dir jetzt nichtmal wiedersprechen. Praktisch würde das vermutlich am Nachweis des Verdienstausfalls scheitern. Und je nach Grund für den Ausfall des bargeldlosen Bezahlsystems könnte ich mir auch gut vorstellen, dass die entsprechenden Anbieter in den Vertragsbedingungen sowas ausgeschlossen haben.

Aber das ist alles nur Rätselraten meinerseits .... keine Ahnung ob ein Unternehmer durch so einen Ausfall tatsächlich einen Schaden geltend machen könnte.
Ist mir als Kunde aber am ende auch egal.

san agustin hat geschrieben:Aus der Tür heraus ist auf der rechten Seite ein Chinese und auf der linken Seite McKotz

Aber ganz im Ernst: wenn jemand aber eben ein Sandwich bei Subway essen will, warum darf er es dann nicht ?

Er darf es doch. Er kann nur nicht, wenn er in dem Fall kein Bargeld dabei hat.

Ich kann da jetzt nur für mich sprechen, aber ich wäre da flexibel genug, um auf das Angebot des Nachbarn umzuschwenken. Wenn man aber Partout ein Subway Sandwich möchte, siehts blöd aus. Die gibt's nicht so häufig (zumindest bei uns), wie andere Fast-Food Läden.
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Herebordus
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Herebordus » 18.11.2019, 11:28

AfD liefert: Grundgesetz-Antrag „Schutz des Bargelds!“


https://www.youtube.com/watch?v=Mk8-hFeWyjo

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Tykon
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Tykon » 18.11.2019, 12:25

Herebordus hat geschrieben:AfD liefert: Grundgesetz-Antrag „Schutz des Bargelds!“


https://www.youtube.com/watch?v=Mk8-hFeWyjo

Ein Antrag ist also schon eine Lieferung? smilie_08
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leuchtboje
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon leuchtboje » 18.11.2019, 15:17

Ich verstehe es so, dass der Antrag geliefert wurde... das scheint der Fall zu seien

Globe.heidi
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Globe.heidi » 28.11.2019, 22:13

Artikel im Focus :

Trügerische Sicherheit: Anzeichen für neue Gold-Verbotswelle häufen sich


https://www.focus.de/finanzen/boerse/go ... 81232.html

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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Querulant » 04.12.2019, 21:26

@ Globe.heidi
Aus deinem Link:
Sicherheitskräfte und Polizei durchsuchen Privatwohnungen.

@all,
war das damals tatsächlich so? Womöglich noch Durchsuchungen ohne Verdacht?

Wenn das wirklich wieder mal kommt (ich denke jedoch, eher kommt die Bargeldabschaffung), dann hat man ja wenigstens noch Silber ;)
Lieber arm dran als Bein ab :)

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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Tykon » 04.12.2019, 22:28

Der Artikel ist absoluter Quatsch. Vor allem bietet er absolut Null Anzeichen für eine „Gold-Verbotswelle“.

Allein wenn ich den Begriff „Fluchtwährung“ höre .... die breite Masse hat überhaupt kein Gold und wird auch niemals in Gold flüchten. Es gibt auch kein breites Mißtrauen in die Papierwährung. Für die meisten existiert einfach nichts anderes.

Alles nur dumme Panikmache. Wer heutzutage Gold in nennenswerter Anlagemenge besitzt, gehört weder zum Mittelstand noch zur breiten Masse.
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Siebenundvierzig900 » 04.12.2019, 23:09

Tykon hat geschrieben:
Alles nur dumme Panikmache. Wer heutzutage Gold in nennenswerter Anlagemenge besitzt, gehört weder zum Mittelstand noch zur breiten Masse.


Daß es gar nicht so wenige Leute gibt welche seit 25 oder 30 Jahren Schritt für Schritt Gold zusammentragen wird bei derartigen Generalaussagen mal wieder (bewußt?) ausgeblendet.

Aber man kann es sich auch einfach machen und Jedermann der mehr als 3 LMU Zwanziger besitzt zu einem außerhalb des Mittelstandes und außerhalb der breiten Masse stehenden Subjekt erklären.

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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Silbermann 1984 » 04.12.2019, 23:27

Ich denke auch das es wenn überhaupt 1% sind .

Schaut euch doch mal an wieviele Münzen geprägt werden in was für einer Auflage ,wenn es die nicht grade nur 50.000 mal gibt bekommt man die noch lange.

500.000 Kokaburras im Jahr auf der ganzen Welt ,wenn in einer etwas größeren Stadt jeder eine Kaufen würde wären die Ausverkauft .

Man bekommt sie aber Weltweit.
Wenn man jetzt noch bedenkt das sich manche auch immer gleich ne ganze Rolle kaufen werden die 500.000 auf viel weniger Menschen aufgeteilt .

Das gleiche ist es mit den Maples .

Selbst wenn da zu Hochzeiten 40. Mio geprägt werden und wie wir wissen kaufen sich da einige ganze Masterboxen ,40 Mio .das wär für jeden 2. in D eine Münze im Jahr ,rechtet mal zusammen wieviel Menschen es in der EU,den USA,Australien und allen Industrienationen gibt die sich sowas leisten könnten.

Wenn da jeder in D im Jahr 10 Unzen kaufen würde wär die Jahresproduktion der Welt was die Mints so auf dem Markt werfen weg.
Und 10 Unzen sind nicht viel ,keine 200€ .

Das was da jedes Jahr auf den Markt kommt kaufen einige wenige "Verrückte" auf ,der großteil hat an dem Zeug gar kein Interesse in dieser Form ,da ist die Kette oder der Ring das höchste aber nicht weil es was wert ist sondern weil es eben schön glänzt und einen schmückt .

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Siebenundvierzig900
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Siebenundvierzig900 » 05.12.2019, 00:19

Es sind wesentlich mehr als 1% der Leute welche sich mit EM befassen.Gehen wir aber für die weitere Überlegung davon aus es wären tatsächlich nur 1%.

Diese 1% sind eben nicht deckungsgleich mit einer Gruppe welcher man die Bezeichnung "Mittelstand" oder "breite Masse" verwehren kann.

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Der Telefonmann
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Der Telefonmann » 05.12.2019, 00:54

Wenn die breite Masse auf den EM-Zug aufspringen will, dann ist dieser wahrscheinlich schon kurz vor dem Abgrund und ich würde meine Finger davon lassen. Aktuell ist dies aber noch nicht der Fall.

Ich bin der Überzeugung, daß sich die Sparer bei spürbar werdenden Negativzinsen nach Alternativen umschauen werden.
Edelmetalle/Kryptos sind da eine Möglichkeit, die Meisten werden ihr Geld von den Konten in die Schießfächer oder unter das Kopfkissen verlagern.

Verstärkt wird diese Entwicklung durch die aktuelle Politik. Am Beispiel der neuen Grundrente (zuerst müssen die eigenen Ersparnisse verbraucht werden) zeigt sich bereits eine klare Richtung.
Der Staat wird seinen aufgeblähten Ausgabenapparat zukünftig nur mit zusätzlichen Steuern auf bereits besteuerte Ersparnisse/Vermögen finanzieren können.

Aus diesem Grund hat der Staat natürlich etwas gegen diese Anonymisierung des Bargeldes durch die breite Masse. Es wurde ja bereits begonnen, gegen dieses Verhalten Stimmung zu machen. Goldbesitzer und Schließfachbesitzer werden durch die Medien immer weiter in die kriminelle Ecke geschoben.
Die Grenzen zwischen ehrlich verdientem und besteuertem Bargeld und illegalem Schwarzgeld werden bewußt verwischt (Beispiel Panama Papers), um eine komplette Bevölkerungsschicht in die kriminelle Ecke zu stellen.

An ein komplettes Bargeldverbot glaube ich nicht, da es noch zu viele Wiederstände innerhalb der Bevölkerung gibt.
Clever wäre die Einführung von zusätzlichen Bearbeitungsgebühren durch die Banken bei der Bargeldabwicklung (z.B. 5% Gebühren bei Bareinzahlungen auf Konten). So würden sich auch neue Geschäftsfelder für die angeschlagenen Banken ergeben.

Es grüßt der Telefonmann smilie_24

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Grandmaster
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Re: Beginnende Bargeldverbote

Beitragvon Grandmaster » 05.12.2019, 01:17

Silbermann 1984 hat geschrieben:Ich denke auch das es wenn überhaupt 1% sind .

Bin mir da mittlerweile gar nicht mehr so sicher.

"Privatleute in Deutschland besitzen einer Studie zufolge aktuell die Rekordmenge von 8918 Tonnen des Edelmetalls [Gold] - davon gut die Hälfte (4925 Tonnen) in Form von Barren und Münzen, knapp 4000 Tonnen sind Schmuck."

und

"Knapp drei Viertel der Bundesbürger besitzen der Steinbeis-Studie zufolge aktuell Gold in Form von Schmuck, physisch in Form von Barren oder Münzen oder mittelbar über ein spezielles Wertpapier. Im Schnitt verfügt jeder Deutsche über 18 Jahre den Berechnungen zufolge über 58 Gramm Goldschmuck und 71 Gramm des Edelmetalls in Form von Barren oder Münzen."

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unter ... 62877.html

Nebenbei: Der Verkauf per Tafelgeschäft bei einem in der Nähe befindlichen Edelmetallhändler ist wohl diese Woche wegen der hohen Nachfrage komplett zusammengebrochen. Bestand restlos verkauft (als ein Bekannter dort war, war nicht ein Gramm Gold mehr im Lager!) und lange Wartezeiten bei Lieferungen (2-3 Wochen). Es ist nicht mehr möglich noch dieses Jahr dort zu den alten Konditionen per Tafelgeschäft zu kaufen, da wohl so kurzfristig kein Gold besorgt werden kann, bzw. rechtzeitig zur Verfügung steht.
Die Berühmtheit manches Zeitgenossen ist unmittelbar mit der Dummheit seiner Bewunderer verbunden.


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