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Bitcoins

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amabhuku

Re: Bitcoins

Beitragvon amabhuku » 23.05.2021, 10:44

karmasilver » 21.05.2021, 23:46 hat geschrieben: Die Begründungen und Prognosen erschienen mir jedenfalls völlig krank. So wie es momentan aussieht, muss ich nun (noch?) nicht ins Irrenhaus und hab nochmal Glück gehabt.

Good luck to all!


Leider nicht, denn du bist schon längst im Irrenhaus.
Sogenannte Freilandhaltung.
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Re: Bitcoins

Beitragvon 08-15 » 11.06.2021, 12:31

Interessanter Artikel zu Bitcoins nicht nur zum Thema Energieverbrauch sondern eine "Kurzerklärung" zum Thema Crypowährungen: https://www.nzz.ch/technologie/bitcoin- ... ld.1609815
https://forum.silber.de/viewtopic.php?f=28&t=20818

Hannoveraner
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Re: Bitcoins

Beitragvon Hannoveraner » 24.06.2021, 18:52

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Re: Bitcoins

Beitragvon Mahoni » 24.06.2021, 19:08

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Re: Bitcoins

Beitragvon PB350 » 24.06.2021, 19:44



Zur Schlagzeile 1: Betrüger gibt es es leider in jedem Markt. Einfach eine seriöse Börse nutzen und anschließend die Einheiten auf eine eigene Hardwarewallet übertragen.

Zur Schlagzeile 2: Den digitale Euro in einem Atemzug mit Bitcoin zu nennen ist ein Witz, weil er bis auf die Digitalität null Gemeinsamkeiten aufweist: Er wird zentral herausgegeben, verwaltet und kontrolliert, ist beliebig aus dem Nichts vermehrbar und die Halteobergrenze soll bei wenigen 1.000 € liegen. smilie_20

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Re: Bitcoins

Beitragvon Hannoveraner » 24.06.2021, 20:04

PB350 » 24.06.2021, 19:44 hat geschrieben:


Zur Schlagzeile 1: Betrüger gibt es es leider in jedem Markt. Einfach eine seriöse Börse nutzen und anschließend die Einheiten auf eine eigene Hardwarewallet übertragen.

Zur Schlagzeile 2: Den digitale Euro in einem Atemzug mit Bitcoin zu nennen ist ein Witz, weil er bis auf die Digitalität null Gemeinsamkeiten aufweist: Er wird zentral herausgegeben, verwaltet und kontrolliert, ist beliebig aus dem Nichts vermehrbar und die Halteobergrenze soll bei wenigen 1.000 € liegen. smilie_20


2 Mrd. Zum Zeitpunkt des Geschehens weit über 3 Mrd sind aber schon eine extreme Nummer.


Das die Regierungen gegen den Bitcoin Vorgehen ist eine Frage der Zeit.
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Re: Bitcoins

Beitragvon Mahoni » 24.06.2021, 20:14

PB350 » 24.06.2021, 19:44 hat geschrieben:


Zur Schlagzeile 1: Betrüger gibt es es leider in jedem Markt. Einfach eine seriöse Börse nutzen und anschließend die Einheiten auf eine eigene Hardwarewallet übertragen.

Zur Schlagzeile 2: Den digitale Euro in einem Atemzug mit Bitcoin zu nennen ist ein Witz, weil er bis auf die Digitalität null Gemeinsamkeiten aufweist: Er wird zentral herausgegeben, verwaltet und kontrolliert, ist beliebig aus dem Nichts vermehrbar und die Halteobergrenze soll bei wenigen 1.000 € liegen. smilie_20


Zu Punkt 1) Nicht jeder ist so bewandert wie du und nutzt ne hardwarewallet, Leider. Und wer nur im kleinen Stil investiert ist möchte eventuell bisl traden. Ständig vom ledger hin und her schieben ist auch blöd. Die ersten Ledger konnten gar nur eine handvoll verschiedener coins verwalten. Hatte selbst oftmals dutzende ETH auf binance oder bitcoin.de liegen um damit zu spielen. Wieso empfiehlst nicht gleich ne paperwallet ?? Sollen sich die Anfänger ihren seed doch gleich mal selbst auswürfeln, oder? smilie_11

Zu Punkt 2) Nenne es einen Witz. Fakt ist- Die Schlagzeile der geklauten btc spielt den Plänen der EU abermals in die Karten um den digitalen Euro voran zu treiben. Denn solche Schlagzeilen schaden dem btc. Dafür bedarf es keiner Gemeinsamkeiten. Es ist völlig klar das die beiden völlig andere Ziele verfolgen.
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Re: Bitcoins

Beitragvon PB350 » 24.06.2021, 21:15

Jeder, wie er mag. Ich sehe keinen Sinn darin an einem dezentralen Zahlungs- und Wertaufbewahrungssystem teilzunehmen, um anschließend die Aufbewahrung einer zentralen Stelle anzuvertrauen.

Selbst die EZB stellt gern mal Bitcoin-Vergleiche an, um es den Leuten schmackhaft zu machen. Wer auf diese Möchtegernalternative hereinfällt, tut mir leid. Der digitale Euro hat nullkommanichts mit der Blockchain-Technologie zu tun.

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Re: Bitcoins

Beitragvon Mahoni » 25.06.2021, 09:16

PB350 » 24.06.2021, 21:15 hat geschrieben:Jeder, wie er mag. Ich sehe keinen Sinn darin an einem dezentralen Zahlungs- und Wertaufbewahrungssystem teilzunehmen, um anschließend die Aufbewahrung einer zentralen Stelle anzuvertrauen.

Selbst die EZB stellt gern mal Bitcoin-Vergleiche an, um es den Leuten schmackhaft zu machen. Wer auf diese Möchtegernalternative hereinfällt, tut mir leid. Der digitale Euro hat nullkommanichts mit der Blockchain-Technologie zu tun.


Nichts gegenteiliges hatte ich geschrieben. Ich wollte nur darauf hinweisen das ein Coin-Raub wie der letzte immer wieder Verunsicherung schafft und Anleger abschreckt in Krypto anzulegen. Dies wird dann gerne von der Gegenseite ausgenutzt um Stimmung gegen BTC zu machen.

Die staatlich kontrollierte Digitalwährung kommt so oder so. BTC und Co in Zeiten des Klimawandels in der Form wie sie aktuell noch generiert werden kann ja irgendwie auch nicht angehen. Seit in China das Mining bergab geht und möglicherweise reguliert werden wird hatte das sofort Auswirkungen auf den Preis.

https://www.focus.de/finanzen/boerse/kr ... 19857.html

Kurzum....BTC ist ein dreckiges Geschäft....aber machen wir uns nichts vor. Wir...die wir in Edelmetalle investieren dürften eigentlich nicht mit dem Finger auf andere zeigen.

Um den Bogen wieder zu bekommen....ja du hast Recht...BTC hat nichts mit dem digitalen Euro gemeinsam.
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Re: Bitcoins

Beitragvon Lillebor » 25.06.2021, 09:52


Kurzum....BTC ist ein dreckiges Geschäft....aber machen wir uns nichts vor. Wir...die wir in Edelmetalle investieren dürften eigentlich nicht mit dem Finger auf andere zeigen.

Um den Bogen wieder zu bekommen....ja du hast Recht...BTC hat nichts mit dem digitalen Euro gemeinsam.



smilie_01 genau so ist es. Hab schon vor langen immer gesagt das der BTC ein reines Zockerpapier ist. Die Eliten werden es niemals zulassen das ihnen das Monopol des Geldes weg genommen wird. China ist erst der 1 schritt zum Verbot! Und m.M nach werden andere folgen.
Bei einem Absturz sollte man vorne sitzen, denn da kommt der Getränkewagen nochmal vorbei.

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Re: Bitcoins

Beitragvon Sapnovela » 25.06.2021, 13:54

Lillebor » 25.06.2021, 09:52 hat geschrieben:

Kurzum....BTC ist ein dreckiges Geschäft....aber machen wir uns nichts vor. Wir...die wir in Edelmetalle investieren dürften eigentlich nicht mit dem Finger auf andere zeigen.

Um den Bogen wieder zu bekommen....ja du hast Recht...BTC hat nichts mit dem digitalen Euro gemeinsam.



smilie_01 genau so ist es. Hab schon vor langen immer gesagt das der BTC ein reines Zockerpapier ist. Die Eliten werden es niemals zulassen das ihnen das Monopol des Geldes weg genommen wird. China ist erst der 1 schritt zum Verbot! Und m.M nach werden andere folgen.


BTC (neben anderen Dingen) wird dann sinnvoll sein, wenn Dein Social Credit Score zu niedrig wird. Wir sind auf Kurs, v.a. die Bayern mit dem neuen Polizeiaufgabengesetz. Lt. Juraprofessor Mark Zöller, Geschäftsführer des Instituts für Digitalisierung und das Recht der Inneren Sicherheit an der Ludwig-Maximilians-Universität München ein "Schritt in Richtung Überwachungsstaat", "eine ganz neue Dimension der Überwachung und Kontrolle", ein "Wunschtraum chinesischer Verhältnisse".

https://www.sueddeutsche.de/bayern/baye ... -1.5333131
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Re: Bitcoins

Beitragvon PB350 » 25.06.2021, 15:25

Mahoni » 25.06.2021, 09:16 hat geschrieben:
PB350 » 24.06.2021, 21:15 hat geschrieben:Jeder, wie er mag. Ich sehe keinen Sinn darin an einem dezentralen Zahlungs- und Wertaufbewahrungssystem teilzunehmen, um anschließend die Aufbewahrung einer zentralen Stelle anzuvertrauen.

Selbst die EZB stellt gern mal Bitcoin-Vergleiche an, um es den Leuten schmackhaft zu machen. Wer auf diese Möchtegernalternative hereinfällt, tut mir leid. Der digitale Euro hat nullkommanichts mit der Blockchain-Technologie zu tun.


Nichts gegenteiliges hatte ich geschrieben. Ich wollte nur darauf hinweisen das ein Coin-Raub wie der letzte immer wieder Verunsicherung schafft und Anleger abschreckt in Krypto anzulegen. Dies wird dann gerne von der Gegenseite ausgenutzt um Stimmung gegen BTC zu machen.

Die staatlich kontrollierte Digitalwährung kommt so oder so. BTC und Co in Zeiten des Klimawandels in der Form wie sie aktuell noch generiert werden kann ja irgendwie auch nicht angehen. Seit in China das Mining bergab geht und möglicherweise reguliert werden wird hatte das sofort Auswirkungen auf den Preis.

https://www.focus.de/finanzen/boerse/kr ... 19857.html

Kurzum....BTC ist ein dreckiges Geschäft....aber machen wir uns nichts vor. Wir...die wir in Edelmetalle investieren dürften eigentlich nicht mit dem Finger auf andere zeigen.

Um den Bogen wieder zu bekommen....ja du hast Recht...BTC hat nichts mit dem digitalen Euro gemeinsam.


Zum Betrugsvorfall: Solche Fälle sind immer schlecht, aber als Netzwerkteilnehmer muss man verstehen, dass Bitcoins Schwäche (Eigenverantwortung) zugleich seine größte Stärke (Selbstbestimmung/Unabhängigkeit) ist: Nur man selbst ist für eine sichere Verwahrung seiner privaten Schlüssel verantwortlich. Im Gegenzug gibt es keine zentrale Stelle, die einen zensieren oder ausschließen kann. Edelmetalle funktionieren ähnlich: Man sollte sich an renommierte Händler halten und die Aufbewahrung in eigene Hände nehmen.

Zum Energieverbrauch: Als Liberaler stellt sich mir erst einmal die Grundsatzfrage, wer darüber entscheidet, was Energieverschwendung ist? Doch bitte keine grüne Sozialisten: ,,Du darfst nicht mehr Fleisch essen, in den Urlaub fliegen, an einem Individualverkehr teilnehmen und vieles weitere mehr!"

Ja, Bitcoin hat einen hohen Stromverbrauch, der aber zur Sicherung des gesamten Netzwerkes benötigt wird. Ich gehe davon aus, dass der Anteil an erneuerbaren Energien weiter zunehmen und Hardware im Allgemeinen bekanntermaßen immer effizienter wird. Alternative Methoden wie Proof of Stake gehen (Anteilsnachweis) gehen leider zulasten der Dezentralität und Sicherheit des Netzwerkes.

Zur Nachhaltigkeit: Ich denke, dass ein Geldsystem wie Bitcoin gegenüber unserem jetzigen verzinsten und ungedeckten Kreditgeldsystem viel nachhaltiger wäre, welches zum Funktionieren ein exponentiell steigendes Wirtschaftswachstum voraussetzt. Beispielsweise wird so viel kurzlebiger und billiger Schrott
produziert und vorausschauendes Handeln wie Sparen bestraft. Die unterschwellige Botschaft an die Bürger lautet: ,,Konsumiert, und wenn es auf Pump ist!"

Zu China: Ja, das Verbot hat sicherlich Auswirkungen auf den Kurs, aber am Netzwerk selbst hat sich nicht viel geändert. Es funktioniert nach wie vor einwandfrei, indem im Schnitt alle 10 Minuten ein neuer Block gefunden wird. Soweit ich das mitbekommen habe, denken einige chinesische Miner bereits über einen Wegzug nach.

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Re: Bitcoins

Beitragvon Mahoni » 25.06.2021, 16:01

PB350 » 25.06.2021, 15:25 hat geschrieben:
Mahoni » 25.06.2021, 09:16 hat geschrieben:
PB350 » 24.06.2021, 21:15 hat geschrieben:Jeder, wie er mag. Ich sehe keinen Sinn darin an einem dezentralen Zahlungs- und Wertaufbewahrungssystem teilzunehmen, um anschließend die Aufbewahrung einer zentralen Stelle anzuvertrauen.

Selbst die EZB stellt gern mal Bitcoin-Vergleiche an, um es den Leuten schmackhaft zu machen. Wer auf diese Möchtegernalternative hereinfällt, tut mir leid. Der digitale Euro hat nullkommanichts mit der Blockchain-Technologie zu tun.


Nichts gegenteiliges hatte ich geschrieben. Ich wollte nur darauf hinweisen das ein Coin-Raub wie der letzte immer wieder Verunsicherung schafft und Anleger abschreckt in Krypto anzulegen. Dies wird dann gerne von der Gegenseite ausgenutzt um Stimmung gegen BTC zu machen.

Die staatlich kontrollierte Digitalwährung kommt so oder so. BTC und Co in Zeiten des Klimawandels in der Form wie sie aktuell noch generiert werden kann ja irgendwie auch nicht angehen. Seit in China das Mining bergab geht und möglicherweise reguliert werden wird hatte das sofort Auswirkungen auf den Preis.

https://www.focus.de/finanzen/boerse/kr ... 19857.html

Kurzum....BTC ist ein dreckiges Geschäft....aber machen wir uns nichts vor. Wir...die wir in Edelmetalle investieren dürften eigentlich nicht mit dem Finger auf andere zeigen.

Um den Bogen wieder zu bekommen....ja du hast Recht...BTC hat nichts mit dem digitalen Euro gemeinsam.


Zum Betrugsvorfall: Solche Fälle sind immer schlecht, aber als Netzwerkteilnehmer muss man verstehen, dass Bitcoins Schwäche (Eigenverantwortung) zugleich seine größte Stärke (Selbstbestimmung/Unabhängigkeit) ist: Nur man selbst ist für eine sichere Verwahrung seiner privaten Schlüssel verantwortlich. Im Gegenzug gibt es keine zentrale Stelle, die einen zensieren oder ausschließen kann. Edelmetalle funktionieren ähnlich: Man sollte sich an renommierte Händler halten und die Aufbewahrung in eigene Hände nehmen.

Zum Energieverbrauch: Als Liberaler stellt sich mir erst einmal die Grundsatzfrage, wer darüber entscheidet, was Energieverschwendung ist? Doch bitte keine grüne Sozialisten: ,,Du darfst nicht mehr Fleisch essen, in den Urlaub fliegen, an einem Individualverkehr teilnehmen und vieles weitere mehr!"

Ja, Bitcoin hat einen hohen Stromverbrauch, der aber zur Sicherung des gesamten Netzwerkes benötigt wird. Ich gehe davon aus, dass der Anteil an erneuerbaren Energien weiter zunehmen und Hardware im Allgemeinen bekanntermaßen immer effizienter wird. Alternative Methoden wie Proof of Stake gehen (Anteilsnachweis) gehen leider zulasten der Dezentralität und Sicherheit des Netzwerkes.

Zur Nachhaltigkeit: Ich denke, dass ein Geldsystem wie Bitcoin gegenüber unserem jetzigen verzinsten und ungedeckten Kreditgeldsystem viel nachhaltiger wäre, welches zum Funktionieren ein exponentiell steigendes Wirtschaftswachstum voraussetzt. Beispielsweise wird so viel kurzlebiger und billiger Schrott
produziert und vorausschauendes Handeln wie Sparen bestraft. Die unterschwellige Botschaft an die Bürger lautet: ,,Konsumiert, und wenn es auf Pump ist!"

Zu China: Ja, das Verbot hat sicherlich Auswirkungen auf den Kurs, aber am Netzwerk selbst hat sich nicht viel geändert. Es funktioniert nach wie vor einwandfrei, indem im Schnitt alle 10 Minuten ein neuer Block gefunden wird. Soweit ich das mitbekommen habe, denken einige chinesische Miner bereits über einen Wegzug nach.


Im Durchschnitt findet das Bitcoin-Netzwerk alle zehn Minuten einen neuen Block. Diese zehn Minuten sind eine Konstante und wurden von Satoshi Nakamoto festgelegt. Da ändert auch Chinas Vorgehen erstmal nicht viel dran. Ausser das der Kurs einbricht und die Difficulty dadurch gefallen ist. Um das zu verstehen muss man wissen wie die Difficulty entsteht....

Die Mining Difficulty passt sich an die gesamte Hash Rate des Netzwerks an, sodass im Schnitt alle zehn Minuten ein Block gefunden wird. Das heißt, wenn sich alle Miner bei der Lösung der kryptografischen Rätsel zusammen tun, dauert es im Schnitt zehn Minuten, bis einer der Miner die Lösung herausfindet.

Wenn neue Miner in das Netzwerk kommen, oder ein existierender Miner seine Mining Hardware ausbaut, erhöht sich die Hash Rate und damit auch die Mining Difficulty. Im Gensatz dazu sinkt die Mining Difficulty, wenn die Hashrate von Bitcoin sinkt. Beispielsweise kann die Difficulty aus folgenden Gründen sinken:

Der Bitcoin-Kurs ist gesunken, weshalb viele Miner nicht mehr profitabel minen können und deshalb aufhören. Die Mining Difficulty ist zu hoch und nur noch wenige Miner können profitabel minen.

Damit nun die Block-Zeit nicht immer weiter schrumpft, passt sich die Schwierigkeit alle 2016 Blöcke automatisch an, damit es konstant zu einer durchschnittlichen Block-Zeit von zehn Minuten kommt. 2016 Blöcke entsprechen ungefähr zwei Wochen.

Der Vorteil bei einem mathematischen Proof-of-Work-Mechanismus wie in Bitcoin ist, dass man sehr genau bestimmen kann, wie schnell das Netzwerk auf einen gültigen Hash stößt.

So produziert das Netzwerk im Schnitt alle zehn Minuten einen neuen Block. Wenn Mining Power, also Hash Rate, dazu kommt oder abfällt, passt sich Bitcoin automatisch an die neuen Gegebenheiten an. Dadurch ist das Bitcoin-Netzwerk für alle Teilnehmer und auch Außenstehende äußerst transparent und berechenbar konstruiert.
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Re: Bitcoins

Beitragvon PB350 » 25.06.2021, 16:16

Mahoni » 25.06.2021, 16:01 hat geschrieben:
PB350 » 25.06.2021, 15:25 hat geschrieben:
Mahoni » 25.06.2021, 09:16 hat geschrieben:
Nichts gegenteiliges hatte ich geschrieben. Ich wollte nur darauf hinweisen das ein Coin-Raub wie der letzte immer wieder Verunsicherung schafft und Anleger abschreckt in Krypto anzulegen. Dies wird dann gerne von der Gegenseite ausgenutzt um Stimmung gegen BTC zu machen.

Die staatlich kontrollierte Digitalwährung kommt so oder so. BTC und Co in Zeiten des Klimawandels in der Form wie sie aktuell noch generiert werden kann ja irgendwie auch nicht angehen. Seit in China das Mining bergab geht und möglicherweise reguliert werden wird hatte das sofort Auswirkungen auf den Preis.

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Kurzum....BTC ist ein dreckiges Geschäft....aber machen wir uns nichts vor. Wir...die wir in Edelmetalle investieren dürften eigentlich nicht mit dem Finger auf andere zeigen.

Um den Bogen wieder zu bekommen....ja du hast Recht...BTC hat nichts mit dem digitalen Euro gemeinsam.


Zum Betrugsvorfall: Solche Fälle sind immer schlecht, aber als Netzwerkteilnehmer muss man verstehen, dass Bitcoins Schwäche (Eigenverantwortung) zugleich seine größte Stärke (Selbstbestimmung/Unabhängigkeit) ist: Nur man selbst ist für eine sichere Verwahrung seiner privaten Schlüssel verantwortlich. Im Gegenzug gibt es keine zentrale Stelle, die einen zensieren oder ausschließen kann. Edelmetalle funktionieren ähnlich: Man sollte sich an renommierte Händler halten und die Aufbewahrung in eigene Hände nehmen.

Zum Energieverbrauch: Als Liberaler stellt sich mir erst einmal die Grundsatzfrage, wer darüber entscheidet, was Energieverschwendung ist? Doch bitte keine grüne Sozialisten: ,,Du darfst nicht mehr Fleisch essen, in den Urlaub fliegen, an einem Individualverkehr teilnehmen und vieles weitere mehr!"

Ja, Bitcoin hat einen hohen Stromverbrauch, der aber zur Sicherung des gesamten Netzwerkes benötigt wird. Ich gehe davon aus, dass der Anteil an erneuerbaren Energien weiter zunehmen und Hardware im Allgemeinen bekanntermaßen immer effizienter wird. Alternative Methoden wie Proof of Stake gehen (Anteilsnachweis) gehen leider zulasten der Dezentralität und Sicherheit des Netzwerkes.

Zur Nachhaltigkeit: Ich denke, dass ein Geldsystem wie Bitcoin gegenüber unserem jetzigen verzinsten und ungedeckten Kreditgeldsystem viel nachhaltiger wäre, welches zum Funktionieren ein exponentiell steigendes Wirtschaftswachstum voraussetzt. Beispielsweise wird so viel kurzlebiger und billiger Schrott
produziert und vorausschauendes Handeln wie Sparen bestraft. Die unterschwellige Botschaft an die Bürger lautet: ,,Konsumiert, und wenn es auf Pump ist!"

Zu China: Ja, das Verbot hat sicherlich Auswirkungen auf den Kurs, aber am Netzwerk selbst hat sich nicht viel geändert. Es funktioniert nach wie vor einwandfrei, indem im Schnitt alle 10 Minuten ein neuer Block gefunden wird. Soweit ich das mitbekommen habe, denken einige chinesische Miner bereits über einen Wegzug nach.


Im Durchschnitt findet das Bitcoin-Netzwerk alle zehn Minuten einen neuen Block. Diese zehn Minuten sind eine Konstante und wurden von Satoshi Nakamoto festgelegt. Da ändert auch Chinas Vorgehen erstmal nicht viel dran. Ausser das der Kurs einbricht und die Difficulty dadurch gefallen ist. Um das zu verstehen muss man wissen wie die Difficulty entsteht....

Die Mining Difficulty passt sich an die gesamte Hash Rate des Netzwerks an, sodass im Schnitt alle zehn Minuten ein Block gefunden wird. Das heißt, wenn sich alle Miner bei der Lösung der kryptografischen Rätsel zusammen tun, dauert es im Schnitt zehn Minuten, bis einer der Miner die Lösung herausfindet.

Wenn neue Miner in das Netzwerk kommen, oder ein existierender Miner seine Mining Hardware ausbaut, erhöht sich die Hash Rate und damit auch die Mining Difficulty. Im Gensatz dazu sinkt die Mining Difficulty, wenn die Hashrate von Bitcoin sinkt. Beispielsweise kann die Difficulty aus folgenden Gründen sinken:

Der Bitcoin-Kurs ist gesunken, weshalb viele Miner nicht mehr profitabel minen können und deshalb aufhören. Die Mining Difficulty ist zu hoch und nur noch wenige Miner können profitabel minen.

Damit nun die Block-Zeit nicht immer weiter schrumpft, passt sich die Schwierigkeit alle 2016 Blöcke automatisch an, damit es konstant zu einer durchschnittlichen Block-Zeit von zehn Minuten kommt. 2016 Blöcke entsprechen ungefähr zwei Wochen.

Der Vorteil bei einem mathematischen Proof-of-Work-Mechanismus wie in Bitcoin ist, dass man sehr genau bestimmen kann, wie schnell das Netzwerk auf einen gültigen Hash stößt.

So produziert das Netzwerk im Schnitt alle zehn Minuten einen neuen Block. Wenn Mining Power, also Hash Rate, dazu kommt oder abfällt, passt sich Bitcoin automatisch an die neuen Gegebenheiten an. Dadurch ist das Bitcoin-Netzwerk für alle Teilnehmer und auch Außenstehende äußerst transparent und berechenbar konstruiert.


Alles richtig. Ein selbstregulierendes System, weshalb mich der aktuelle Hashrateneinbruch relativ kalt lässt. Das Netzwerk wurde bereits gefühlte 1000-mal medial totgesagt, nur möchte es einfach nicht sterben. Hier findet man einen Auszug: https://99bitcoins.com/bitcoin-obituaries/

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Re: Bitcoins

Beitragvon PB350 » 30.07.2021, 18:11

https://youtu.be/AoYXU6RRHPk

Ein Vergleichsvideo zwischen Bitcoin und Gold. Mir fallen noch einige weitere Vergleichspunkte ein, aber für einen 1. Überblick wurde es echt gut gemacht. smilie_01


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