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Bitcoins

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joecoin
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Beitragvon joecoin » 10.08.2013, 16:34

Snear hat geschrieben:Anfangs wurden die Bitcoins ja hauptsächlich vom Gaming-Nerds erstellt, bei denen Mami und Papi noch den Strom bezahlen... da hat man dann halt mal ein paar Tausend Bitcoins erstellt, indem man den Computer ein paar Wochen hat laufen lassen. Einige haben das Geld allerdings zu früh wieder ausgegeben. Beim Kurs von 0,03$ hat sich jemand für 10000 Bitcoins eine Pizza bestellt und gilt heute als "der Idiot, der 2 Millionen Dollar für eine Pizza bezahlte..." Na hoffentlich hat sie geschmeckt. :-)

http://www.thehollywoodgossip.com/2013/ ... n-bitcoin/


Das siehst Du beides falsch. Die ersten Coins wurden von Cypherpunks, Cryptonerds, Mathematikern und Informatikern geschürft.

Und der Typ mit der heute bereits legendären million-dollar-pizza gilt niemandem als Idiot, sondern die Transaktion wird zweifellos als der erste mit Cryptowährung bezahlte Kauf in die Geschichtsbücher eingehen.

Deine Misinterpretationen sind aber verständlich, da Du Deine Informationen über ein Finanzinstrument von einer Seite beziehst, die sich auf die Verbreitung von Gerüchten aus Hollywood spezialisiert hat.

Joe

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Datenreisender
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Beitragvon Datenreisender » 12.08.2013, 10:58

Virtuelle Währung:
US-Finanzaufsicht nimmt sich Bitcoin-Firmen vor

US-Finanzbehörden nehmen die virtuelle Währung Bitcoin zunehmend ernst: In New York bekamen zwei Dutzend Firmen nun richterliche Anordnungen zur Einsicht von Firmenunterlagen. Sie sollen unter anderem nachweisen, dass sie Geldwäsche verhindern.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/us-f ... 16016.html
Erfolgreich gehandelt mit: detonic96 (2x), goldjunge53, -bobi- (3x), v5, John Ruskin (3x), san agustin (2x), Sumpek, Silbermax, Kaiserwetter, holly07, trophy, michasi, MapleHF, Willi, Schatzi, Telefon, silberfux, Werderaner, d.pust, mambo, HanzDieter1, silbersauger, HerrHansen, LeipzigGold, ticles, harley, mikawo, peso46, Muddi, $Unzennerd$, Silent, Silberhamsterchen, Goldsilberfan

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Maple Leaf
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Beitragvon Maple Leaf » 12.08.2013, 14:28

joecoin hat geschrieben:Und der Typ mit der heute bereits legendären million-dollar-pizza gilt niemandem als Idiot, sondern die Transaktion wird zweifellos als der erste mit Cryptowährung bezahlte Kauf in die Geschichtsbücher eingehen.
Ja, ja, träum nur weiter, die Hauptsache, es passt in dein Konzept ... smilie_20
Du wirst sehen, da geht überhaupt nichts in die Geschichtsbücher ein.

btw.
Deine Sig ist übrigens eine Frechheit.
Liebe Grüße vom Ahornblatt

Finerus
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Beitragvon Finerus » 12.08.2013, 15:22

Maple Leaf hat geschrieben:
joecoin hat geschrieben:BLABLABLA [Red. Anm.: Inhalt übersetzt und komprimiert]
Ja, ja, träum nur weiter, die Hauptsache, es passt in dein Konzept ... smilie_20
Du wirst sehen, da geht überhaupt nichts in die Geschichtsbücher ein.

btw.
Deine Sig ist übrigens eine Frechheit.


Ja, die Signatur: Jeder braucht halt so sein Feindbild, vor allem wenn es um die Verteidigung dubioser Geschäftsmodelle geht. :lol:

Im übrigen sind fast alle Einwände, die das Forum frühzeitig gegen Bitcoins angeführt hatte, inzwischen Realität geworden, beispielsweise die Inflationierung im Bereich der Kryptowährungen durch Schaffung beliebig vieler konkurrierender Kryptowährungen, aber auch Verbot bzw. Einschränkung des Handels mit Bitcoins durch staatliche Regulierungen. Und der Wind wird den Bitcoinlern bald sicher noch rauer um die Ohren wehen, wenn ähnlich wie bei Liberty Dollar oder eGold staatliche Organe den Laden ganz dichtmachen.

Ich weiß, das alte Argument, man könne ja gar keinen Laden dichtmachen, da die Währung keinen physischen Bestand habe und nur reine Information sei. Das ist meiner Meinung nach ein Trugschluss, denn die Informationen werden über physisch vorhandene Netze ausgetauscht, unterliegen somit normativen Kontrollen. Wie weit die im Prinzip reichen können, erleben wir gerade im Zuge der ganzen amerikanisch-britischen Abhörskandale.

Zudem unterliegen die Verrechnungsstellen für Bitcoins und andere Kryptowährungen der staatlichen Regulierung. International vereinheitlichte Gesetze zur Bekämpfung der Geldwäsche werden nun ebenfalls auf Kryptowährungen angewandt, und zwar kompromisslos. Wer sich dem verweigert, riskiert als gewerblicher Anbieter seine Zulassung, gleichgültig in welchem Staat. Dann bliebe freilich noch der Tausch Privat zu Privat, im Extremfall aber wohl eher von Drogendealer zu Zuhälter, oder von Hehler zu Terrorfinanzierer. Denn außerhalb des kriminellen Milieus wird der Appetit an Bitcoins rasch vergehen. Und der Marktwert dürfte bei weiter zunehmenden Einschränkungen der Konvertierung oder des Handels, d.h. fehlender Fungibilität, schnell gegen Null tendieren. Denn einer Währung, die nicht fungibel ist, fehlt ein zentrales monetäres Kennzeichen. Sie reduziert sich zur theoretischen Währung, zum Spielgeld...

Silverneck
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Beitragvon Silverneck » 12.08.2013, 15:36

Finerus hat geschrieben:
joecoin hat geschrieben:BLABLABLA [Red. Anm.: Inhalt übersetzt und komprimiert]


Das ist wohl die gelungenste Zusammenfassung die ich bisher zum Thema gelesen habe. Klasse.
smilie_20

Silverneck

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Beitragvon Maple Leaf » 12.08.2013, 22:45

@Finerus
smilie_01 Sehr klar und deutlich formuliert!
Ich sag mal so: Es wird sich bewahrheiten, dass Philharmoniker doch die besseren bitcoins sind ...

Die "Übersetzung" ist wirklich genial ... smilie_20

Hat der Bullenreiter vor einiger Zeit nicht auch erwähnt: Er macht jetzt in Bitcoins? smilie_08
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Friedrich 3
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Beitragvon Friedrich 3 » 13.08.2013, 07:00

Maple Leaf hat geschrieben:Hat der Bullenreiter vor einiger Zeit nicht auch erwähnt: Er macht jetzt in Bitcoins? smilie_08


smilie_08

Ja mit Silber verdient man ja momentan nichts.Mit Bitcoins verdient man wenigstens die Aufmerksamkeit staatlicher Stellen...
So und nicht anders...
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Beitragvon Maple Leaf » 14.08.2013, 14:50

@Friedrich 3
smilie_20 Besser kann es man es nicht ausdrücken ... smilie_20
Liebe Grüße vom Ahornblatt

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Datenreisender
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Beitragvon Datenreisender » 16.08.2013, 13:34

Währungen
Deutschland erkennt Bitcoin als "privates Geld" an

Erfolg für die digitale Währung: Das Bundesfinanzministerium erkennt Bitcoin erstmals als "privates Geld" an. Noch ungeklärt ist, ob auf gewerbliche Transaktionen möglicherweise Umsatzsteuer anfällt.

http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/ ... ld-an.html
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Beitragvon Querulant » 16.08.2013, 15:07

Das Bundesfinanzministerium erkennt Bitcoin erstmals als "privates Geld" an.

Wer wiß was die "graue Eminenz" damit bezweckt oder langfristig gesehen im Schilde führt smilie_22

Hier mal ein Ausschnitt aus dem Link:
Der mögliche Missbrauch ist einer der Gründe, warum der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) vor der Verwendung von Bitcoins warnt. Bereits im Jahre 2011 hat der Verband seinen Mitgliedsunternehmen abgeraten, Bitcoins als Zahlungsmittel zu akzeptieren.

"Die damals vorgebrachten Bedenken sind mehrfach durch die zahlreichen Berichte über Hackerangriffe, illegale Transaktionen oder Bewertungsblasen bestätigt worden", sagt Michael Neuber, Justiziar beim BVDW. Weder die Zuordnungs- noch die Wertsicherheit für Bitcoins seien "in überschaubarer Weise" gewährleistet.

Aus Sicht von Neuber und anderen Skeptiker handelt es sich bei Bitcoins um reine Spekulationsobjekte, die mit Anlageprodukten auf dem grauen Kapitalmarkt zu vergleichen seien. Für bedenklich hält der Jurist vor allem die Möglichkeit der anonymen Übertragung: "Das eröffnet illegalen Geschäften Tür und Tor."

Thailand hat Bitcoin verboten

Zuletzt waren Transaktionen mit Bitcoin in Thailand verboten worden. Die New Yorker Finanzaufsicht hat bereits Vorladungen an zwei Dutzend Bitcoin-Unternehmen geschickt, die erklären sollen, inwiefern mit der digitalen Währung Geldwäsche und andere Formen von Missbrauch möglich sind.
Lieber arm dran als Bein ab :)

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Friedrich 3
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Beitragvon Friedrich 3 » 16.08.2013, 15:10

"privates Geld" ist wohl eher eine nette Umschreibung für Schwarzgeld,illegal und Geldwäsche.

Die Tage der digitalen Währungen sind wohl gezählt...
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Beitragvon haehnchen03 » 16.08.2013, 16:36

Und Steuern kann man auch abgreifen.
"Lerne fleißig das Einmaleins, so wird dir alle Rechnung gemein" Adam Ries

Finerus
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Beitragvon Finerus » 16.08.2013, 20:34

Steuererhebung, genau das ist ja der eigentliche Selbstzweck des Staates geworden. Egal woher das Steuergeld stammt, Hauptsache es fließt.

Interessant in diesem Zusammenhang erscheint mir, daß nur Umsätze mit gesetzlichen Zahlungsmitteln (also ohne weitere Waren oder Dienstleistungen) von der Umsatzsteuererhebung ausgenommen sind. Alle anderen Zahlungsmittel, also auch privat geschöpftes Geld, könnten dann ja eigentlich bei jedem Besitzerwechsel mit der Umsatzsteuer beaufschlagt werden. Es sei denn der Gesetzgeber drückt ein Auge zu und läßt den Verkehr von Privatgeld im privatem Rahmen unbesteuert. Auf jeden Fall gibt es schon einen Rechtsrahmen, der im Zweifel wohl noch ergänzt bzw. ausgedehnt wird. Vor allem dann, wenn die Politik Bitcoins und andere Kryptowährungen als störende Konkurrenz zum gesetzlichen Zahlungsmittel oder einfach nur als "Stachel" im Fleisch der staatlichen Geldhoheit betrachtet.

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mazell
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Beitragvon mazell » 16.08.2013, 21:28

hab jetzt lange nicht mehr drauf geschaut, aber um mal den ganzen moralischen Mist wegzulassen. Ich glaube die letzten paar Jahre wäre es besser gewesen bitcoins zu halten anstatt Silber...

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Beitragvon haehnchen03 » 16.08.2013, 21:38

finaziell gesehen ja.
Aber ich habe Nachts ruhig schlafen können, ob das mit Bitcoins der Fall gewesen wäre????
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