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Zurück zur D-Mark: Euro-Gegner gründen Partei zur Bundestags

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Kox
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Beitragvon Kox » 22.05.2013, 07:44

..... ein schöner thread..... smilie_02 smilie_01


wie "früher" .... !


und natürlich passend zum Titel des threads. smilie_20

D-Mark.

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lifesgood

Beitragvon lifesgood » 22.05.2013, 07:58

Nachdem ja mittlerweile alle Beleidigungen ausgetauscht sein sollten, können wir ja wieder sachlich werden smilie_02

Ich für meinen Teil habe noch keine Entscheidung für die Bundestagswahl getroffen.

Natürlich sind wir alle nicht glücklich mit der derzeitigen Regierung.

Bleibt die Frage, ob eine andere, neue Partei das wirklich besser machen kann und will. Es ist ja einfach Forderungen aufzustellen, von denen man selbst weiss, dass sie selbst bei einem Wahlerfolg (Überschreiten der 5%-Hürde) nicht einzulösen sind.

Vergleichen wir es mal mit den Grünen. Deren Grundforderung war unter Anderem Abschaffung der Atomkrafwerke usw. Bis die letzten Atomkraftwerke abgeschaltet werden, sitzen die Grünen wohl 40 - 50 Jahre im Bundestag.

Vor diesem Hintergrund bräuchten wir die AfD nicht, denn bis dahin hat sich der Euro von selbst erledigt smilie_10

Ernsthaft: Selbst wenn die AfD die 5%-Hürde schafft und koalieren sollte. Als Junior-Partner in einer Koalition ist dies Forderung nicht durchzusetzen. Die bräuchten dann noch 2 - 3 Legislaturperioden (vorausgesetzt die Protestwähler lassen sich solange bei der Stange halten) um ihre Forderungen durchgesetzt zu haben. Bis dahin ist das System auch so an die Wand gefahren. Und zu retten ist da so oder so nichts mehr.

Vor allem muss man sich die Forderungen auch mal in ihrer Konsequenz ansehen. Schuldenschnitt mit Belastung der Gläubiger. Hört sich gut an, bedeutet aber in der Folge, dass die Gläubigerbanken oder Lebensversicherungen sich ihr Geld wieder bei ihren Einlegern holen. Das hat die bestehende Regierungslobby doch auch vor, deshalb werden hier doch entsprechende Weichen gestellt.

Wenn ich mir dann die Personen so ansehe, die dort im Hintergrund stehen, dann habe ich so meine Zweifel ob die für die Gesamtbevölkerung wirklich eine Verbesserung wollen, oder ob die nur selbst an den Trog wollen und dafür ein Thema gewählt haben, mit dem sich viele Unzufriedene einfangen lassen.

Wie gesagt, meine Entscheidung ist noch nicht gefallen, ich betrachte nur die AfD genauso kritisch wie die bestehende Parteienlandschaft und habe eben ein worst-case-Szenario für die Bundestagswahl im Hinterkopf.

lifesgood

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Kox
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Beitragvon Kox » 22.05.2013, 08:16

Die AfD wird weit mehr als nur 5% erhalten lieber lifesgood. von daher sind deine Gedanken falsch. du bist genau einer derjenigen, die alles versuchen , um eine neue Partei mieß zu machen und in den sog der Blockparteinen zu führen....

du zeigtst keinerlei optimismus. du verharrst in deinen worst-cas szenarien und gut. optimismus ist bei dir fehlanzeige.

es gibt nunmal keine edelmetall-partei und auch keinen silber-bundeskanzler ( mit außnahme von dr. springfield).

stell dich den herausvorderungen! mach mit! nicht hier den Forums-aktivist raushängen... :-p

lifesgood

Beitragvon lifesgood » 22.05.2013, 08:26

Lieber Kox,

ich bin eben mehr Realist als Träumer.

Außerdem sehe ich die AfD genauso kritisch, wie die bestehende Parteienlandschaft. Das fehlt mir bei vielen hier, die nach dem Motto agieren "Die bestehende Regierung ist sch... , alles was anders ist, muss zwangsläufig besser sein". Dem ist nicht so. Bei all dem Mist, den die Leute so bauen, läßt sich da immer noch eins draufsetzen.

Ich wäre Dir dankbar, wenn man die Diskussion auf einer sachlichen, nicht persönlichen Ebene führen könnte. wobei ich das nach gestern schon befürchtet habe. Oder hast Du in der Sache nichts entgegenzusetzen?

Optimismus: Im Grunde meines Herzens bin ich Optimist und versuche das gute zu sehen. Allerdings geht es bei mir nicht so weit, dass es mir den gesunden Menschenverstand vernebelt.

Vor allem bin ich mir eben noch nicht sicher, ob die AfD wirklich Anlass zu Optimismus bietet
smilie_08

Würde die AfD vom Mittelstand getragen, würde es mir deutlich leichter fallen, mich damit zu identifizieren, als mit Großkapital und Akademikern, also Leuten die nicht wissen, wie es ist mit der eigenen Hände Arbeit Geld zu verdienen.

Ich will hier gar nichts mies machen, sondern habe nur meine persönlichen Gedanken formuliert. Das sollte doch in einer demokratischen Gesellschaft, in einem öffentlichen Forum möglich sein.

Was das worst-case-Szenario angeht: Ich hab mir das Walhlprogramm der Grünen angesehen und mal überschlagen, was mich das jährlich kostet, wenn Rot/Grün oder Rot/Rot/Grün die BTW gewinnt. Das wären schon etliche Andorras pro Jahr ;) - wenn man was zu verlieren hat, ist einem das Hemd einfach näher als die Jacke.

lifesgood

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AgCluster
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Beitragvon AgCluster » 22.05.2013, 08:31

Kox hat geschrieben:Die AfD wird weit mehr als nur 5% erhalten lieber lifesgood. von daher sind deine Gedanken falsch. du bist genau einer derjenigen, die alles versuchen , um eine neue Partei mieß zu machen und in den sog der Blockparteinen zu führen....

du zeigtst keinerlei optimismus. du verharrst in deinen worst-cas szenarien und gut. optimismus ist bei dir fehlanzeige.

es gibt nunmal keine edelmetall-partei und auch keinen silber-bundeskanzler ( mit außnahme von dr. springfield).

stell dich den herausvorderungen! mach mit! nicht hier den Forums-aktivist raushängen... :-p


Das sind keine Worst-Case-Szenarien, sondern Realität. Im Falle eines Euroaustritts von Griechenland müssen Korrekturen beim deutschen Auslandsvermögen durchgeführt werden, da die Länder abwerten müssen. Das war ja schließlich das Ziel der Aktion. In der Praxis sähe das vielleicht so aus:

Griechenland raus: 5% der Forderung aus privater Altervorsorge weg
Portugal raus: 5% der Forderung aus privater Altervorsorge weg
Spanien raus: 15 % der Forderung aus privater Altervorsorge weg

Und ob die AfD den Mut hat, ihre Positionen mit solchen Konsequenzen durchzusetzen, darf bezweifelt werden.
The euro zone has the power to defeat market speculations.

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haehnchen03
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Beitragvon haehnchen03 » 22.05.2013, 08:52

Wir hatten vor längerer Zeit schon mal eine Diskussion über Griechenland.
Bankrott, Austritt, Schuldenschnitt usw.
Da wurde von einigen erwähnt, das Zeit gekauft wird um einen geordneten Bankrott/ Austritt/ Schuldenschnitt vorzubereiten.
Sollte der Euro wirklich sterben(was ich die nächsten 10 Jahre nicht glaube) so wird es mit Sicherheit bis dahin Pläne über einen geordneten Austritt/ Auflösung/ Rückzug geben.
Deshalb wäre ein viel zu schneller und ungeordneter Schritt eher kontra Produktiv.
Mit enormen Kosten und Vertrauensverlußt.
Siehe auch das Post von AG Cluster.

graurock
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Beitragvon graurock » 22.05.2013, 08:57

Leide nehmen hier die pro afd Kommentare schon fanatische Züge an.
Gegenmeinungen werden von diesen "Fanatikern" nicht akzeptiert.

Über den Tellerrand wird nicht geschaut bzw. wird die wesentlich größere Gefahr von R/R/G als scheinbar nicht vorhanden abgetan.

Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln!


afd, afd afd, koste es was es wolle.


Übrigens habe ich letztens einen Bericht gelesen, in dem es darum ging, dass die AfD den Euro gar nicht abschaffen will.

Ich wollte ihn eigentlich speichern, hab es dann aber leider vergessen. Mist


Wie jetzt? Eine Anti-Euro Partei mit nur einem Thema und das bricht jetzt schon weg?!

Oh weh, oh weh.

Wir brauchen eine neue Partei

:mrgreen:


Nachtrag: da ist er ja http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Polit ... alten.html

lifesgood

Beitragvon lifesgood » 22.05.2013, 09:02

... wobei AgCluster nur die Altersvorsorge betrachtet.

Aber es ist ja noch schlimmer. Die Institute haben ja nicht nur ihre Einlagen oder Eigenkapital in Anleihen investiert, sondern auch teilweise billig von der EZB beschafftes Fremdkapital. Anders läßt sich die seinerzeit von Dr. Ackermann ausgerufene Eigenkapitalrendite von 25% auch nicht erwirtschaften, wenn man nicht auch mit fremden Geld zockt.

Bei einem Schuldenschnitt eines Landes wären die entsprechenden Anleihen nur noch 10, 20 oder 30% des Nennwertes wert, die Verbindlichkeit gegenüber der EZB läge aber weiterhin bei 100%, somit stünden dies Institute vor dem Ruin. Was man dann macht, hat man erstmals in Zypern versucht, es geht auch an die Spareinlagen usw. und die Weichen in diese Richtung werden gerade gestellt.

Also würden nicht nur Altersvorsorge sondern auch Sparguthaben vernichtet. Wenn man dann noch einen Schritt weiterdenkt, kann man sich die Folgen für den deutschen Binnenmarkt ausrechnen. Ach wo bleibt nun wieder mein Optimismus ... ;)

lifesgood

EDIT: Und in dem von graurock verlinkten Artikel werden von Lucke genau diese Schuldenschnitte, für die Länder, die aus dem Euro ausscheiden sollen gefordert. Bleibt die Frage, ob er es auf dem Rücken der Sparer und Altersvorsorger finanzieren will, oder über eine erneute Bankenrettung über Neuverschuldung auf Staatskosten. Die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Zuletzt geändert von lifesgood am 22.05.2013, 09:06, insgesamt 1-mal geändert.

Metaller
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Beitragvon Metaller » 22.05.2013, 09:04

AgCluster hat geschrieben:
Kox hat geschrieben:Die AfD wird weit mehr als nur 5% erhalten lieber lifesgood. von daher sind deine Gedanken falsch. du bist genau einer derjenigen, die alles versuchen , um eine neue Partei mieß zu machen und in den sog der Blockparteinen zu führen....

du zeigtst keinerlei optimismus. du verharrst in deinen worst-cas szenarien und gut. optimismus ist bei dir fehlanzeige.

es gibt nunmal keine edelmetall-partei und auch keinen silber-bundeskanzler ( mit außnahme von dr. springfield).

stell dich den herausvorderungen! mach mit! nicht hier den Forums-aktivist raushängen... :-p


Das sind keine Worst-Case-Szenarien, sondern Realität. Im Falle eines Euroaustritts von Griechenland müssen Korrekturen beim deutschen Auslandsvermögen durchgeführt werden, da die Länder abwerten müssen. Das war ja schließlich das Ziel der Aktion. In der Praxis sähe das vielleicht so aus:

Griechenland raus: 5% der Forderung aus privater Altervorsorge weg
Portugal raus: 5% der Forderung aus privater Altervorsorge weg
Spanien raus: 15 % der Forderung aus privater Altervorsorge weg

Und ob die AfD den Mut hat, ihre Positionen mit solchen Konsequenzen durchzusetzen, darf bezweifelt werden.


Der Schaden wurde bereits angerichtet!
Bei einem Austritt werden die bisher eingefahrenen Verluste nur offengelegt, Verluste sind es in jedem Fall.
Also MUSS in jedem Fall mit einem Verlust in dieser Höhe gerechnet werden.
Ob er durch Abschreibung und einmaligen Schuldenschnitt realisiert werden wird oder durch Kaufkraftverlust ist im Grunde unerheblich.
Ein "Weiter so" lullt die Leute ein und hält sie ruhig, wird aber noch teurer als der zweifellos schmerzhafte Schuldenschnitt.
Erst stirbt der freie Markt, dann stirbt die Demokratie.
Das menschliche Individuum wird vom Bestehenden sozialisiert. Normalität bildet den Horizont, den nur wenige überwinden.

Metaller
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Beitragvon Metaller » 22.05.2013, 09:07

lifesgood hat geschrieben:... wobei AgCluster nur die Altersvorsorge betrachtet.

Aber es ist ja noch schlimmer. Die Institute haben ja nicht nur ihre Einlagen oder Eigenkapital in Anleihen investiert, sondern auch teilweise billig von der EZB beschafftes Fremdkapital. Anders läßt sich die seinerzeit von Dr. Ackermann ausgerufene Eigenkapitalrendite von 25% auch nicht erwirtschaften, wenn man nicht auch mit fremden Geld zockt.

Bei einem Schuldenschnitt eines Landes wären die entsprechenden Anleihen nur noch 10, 20 oder 30% des Nennwertes wert, die Verbindlichkeit gegenüber der EZB läge aber weiterhin bei 100%, somit stünden dies Institute vor dem Ruin. Was man dann macht, hat man erstmals in Zypern versucht, es geht auch an die Spareinlagen usw. und die Weichen in diese Richtung werden gerade gestellt.

Also würden nicht nur Altersvorsorge sondern auch Sparguthaben vernichtet. Wenn man dann noch einen Schritt weiterdenkt, kann man sich die Folgen für den deutschen Binnenmarkt ausrechnen. Ach wo bleibt nun wieder mein Optimismus ... ;)

lifesgood


Genau aus diesem Grund befürworte ich ja die schnellstmögliche Einführung von Parallelwährungen. Damit der Binnenmarkt eben nicht zusammenbricht.
Sollte der Oiro tatsächlich so stark und alternativlos sein wie behauptet, wird ihm das ja nichts ausmachen.
Erst stirbt der freie Markt, dann stirbt die Demokratie.

Das menschliche Individuum wird vom Bestehenden sozialisiert. Normalität bildet den Horizont, den nur wenige überwinden.

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Janus
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Beitragvon Janus » 22.05.2013, 09:09

graurock hat geschrieben:Übrigens habe ich letztens einen Bericht gelesen, in dem es darum ging, dass die AfD den Euro gar nicht abschaffen will.

Ich wollte ihn eigentlich speichern, hab es dann aber leider vergessen. Mist


Wie jetzt? Eine Anti-Euro Partei mit nur einem Thema und das bricht jetzt schon weg?!

Oh weh, oh weh.

Wir brauchen eine neue Partei

:mrgreen:


Nachtrag: da ist er ja http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Polit ... alten.html


smilie_18 -->

Vom ersten Tag an steht es im frei zugänglichen Grundsatzprogramm der AfD, vom ersten Tag an hat Bernd Lucke das so in den Medien kommuniziert: "Die Rückkehr zur DM darf kein Tabu sein", d.h., es ist EINE der möglichen Optionen! Davor stand IMMER die Forderung, das die südlichen Krisenländer austreten sollen und man dann schaut, wie tragfähig das Euro- Restgebiet dann ist! Für den der liest und zuhört, ist das keineswegs so "rätselhaft" wie für N24!

lifesgood

Beitragvon lifesgood » 22.05.2013, 09:13

Metaller hat geschrieben:
lifesgood hat geschrieben:... wobei AgCluster nur die Altersvorsorge betrachtet.

Aber es ist ja noch schlimmer. Die Institute haben ja nicht nur ihre Einlagen oder Eigenkapital in Anleihen investiert, sondern auch teilweise billig von der EZB beschafftes Fremdkapital. Anders läßt sich die seinerzeit von Dr. Ackermann ausgerufene Eigenkapitalrendite von 25% auch nicht erwirtschaften, wenn man nicht auch mit fremden Geld zockt.

Bei einem Schuldenschnitt eines Landes wären die entsprechenden Anleihen nur noch 10, 20 oder 30% des Nennwertes wert, die Verbindlichkeit gegenüber der EZB läge aber weiterhin bei 100%, somit stünden dies Institute vor dem Ruin. Was man dann macht, hat man erstmals in Zypern versucht, es geht auch an die Spareinlagen usw. und die Weichen in diese Richtung werden gerade gestellt.

Also würden nicht nur Altersvorsorge sondern auch Sparguthaben vernichtet. Wenn man dann noch einen Schritt weiterdenkt, kann man sich die Folgen für den deutschen Binnenmarkt ausrechnen. Ach wo bleibt nun wieder mein Optimismus ... ;)

lifesgood


Genau aus diesem Grund befürworte ich ja die schnellstmögliche Einführung von Parallelwährungen. Damit der Binnenmarkt eben nicht zusammenbricht.
Sollte der Oiro tatsächlich so stark und alternativlos sein wie behauptet, wird ihm das ja nichts ausmachen.


... das hast Du jetzt falsch interpretiert Metaller. Mein Gedanke war der, dass durch Vernichtung von Sparguthaben und Altersvorsorge ein Nachfrageeinbruch im deutschen Binnenmarkt entsteht, weil die Leute wieder neu ansparen müssen und daher weniger konsumieren. Das meinte ich mit den Folgen für den deutschen Binnenmarkt (Rezession), ob dabei mit Euro oder Parallelwährung bezahlt wird, ist dafür erstmal egal.

Wobei ich Dir im Grunde schon zustimme mit den Parallelwährungen, zumindest als Interimslösung.

lifesgood

P.S.: @Janus: Sagt er auch was, wie er das finanzieren will? smilie_08 Den Löwenanteil wird ja wohl Deutschland tragen müssen, weil die anderen Partner kaum in der Lage dazu sind.
Laut fordern ist das Eine, wenn man tatsächlich Verantwortung tragen will, muss man auch für die Finanzierung der Forderung entsprechende Lösungen anbieten, damit der Wähler auch weiss, was das für ihn konkret bedeutet. Macht man das nicht, ist man genauso machtgeil und verlogen wie die bestehend Politikerkaste. Und genau das ist für mich der Punkt: Ich behaupte nicht, dass die AfD schlechter ist als die bestehende Parteienlandschaft, aber sie konnte mich auch noch nicht überzeugen, dass sie besser ist. Solange sie das nicht kann, werde ich wohl "taktisch" wählen.

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Beitragvon Janus » 22.05.2013, 09:39

lifesgood hat geschrieben:P.S.: @Janus: Sagt er auch was, wie er das finanzieren will?


Er sagt, dass weitere Schuldenschnitte unumgänglich sind.
Wenn man diese nämlich zu vermeiden sucht, bläst sich das Schuldenkonstrukt weiter exponentiell auf und die dann später erzwungenen Schnitte werden umso schlimmer.

Wer Angst vor (zugegebenermaßen wahrscheinlichen) Enteignungen in den Schnittszenarien hat, ist doch hier bereits im richtigen Forum. smilie_01

lifesgood

Beitragvon lifesgood » 22.05.2013, 09:42

Er sagt, also dass er mit Schuldenschnitten Geld vernichten möchte. Soweit waren wir ja schon.

Meine Frage war, wie er das refinanzieren will. Darauf gibt es keine Antwort.

Nein ich habe keine Angst, allerdings gebe ich mich auch nicht der Illusion hin, dass ich durch Edelmetallbesitz ungeschoren davon komme ;)

lifesgood

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Beitragvon Janus » 22.05.2013, 10:07

lifesgood hat geschrieben:Meine Frage war, wie er das refinanzieren will. Darauf gibt es keine Antwort.


Gute Frage, ich dachte mir bisher, dass bei einem Schuldenschnitt die Gläubiger bzw. Investoren geschoren werden. Wer soll auch sonst dafür gerade stehen, alle Anderen haben noch weniger mit den Schulden zu tun, oder? Ich weiß allerdings nicht, was die AfD dazu sagt.

lifesgood hat geschrieben:Nein ich habe keine Angst, allerdings gebe ich mich auch nicht der Illusion hin, dass ich durch Edelmetallbesitz ungeschoren davon komme ;)
lifesgood


In Zypern wäre Edelmetallbesitz ausreichend gewesen.


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