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Zurück zur D-Mark: Euro-Gegner gründen Partei zur Bundestags

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Aeon Flux
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Beitragvon Aeon Flux » 23.04.2013, 16:26

Beim Verwandeln von Steilvorlagen sollte man allerdings darauf achten vor welchem Tor man gerade steht.



Nö nö, ich habe erst kürzlich geschrieben, dass ich nur dazu aufrufen will, genauer hinzusehen, ich bin weder pro noch kontra, gerade die Entwicklung muss man aufmerksam beobachten.

Auch wenn die AfD ziemlich hinterrücks Mitglieder abgezogen hat, da kommen manche schon wieder zurück, bei uns in Ba-Wü sind die Freien Wähler ziemlich stark.
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Silver Star
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Beitragvon Silver Star » 23.04.2013, 16:28

Rollmops hat geschrieben: Als Gegenleistung für ihre Zustimmung verlangten die Franzosen damals dass Deutschland auf die DM zugunsten des Euros verzichtete. Wäre man 1989/90 in den 2+4 Verträgen nicht zu einer Einigung gekommen, hätten wir die Russen heute noch im Land. Ich erinnere daran dass Gorbatschof 1991 aus dem Amt geputscht wurde. Der Putsch ging zwar schief, trozdem war die Situtation nach August 1991 so, dass man sich mit Russland sicher nicht mehr auf einen Truppenabzug hätte einigen können.
Die Geburt des Euros war zwar sehr fehlerhaft und in vielerlei Hinsicht für uns "subotimal"
Aber in gewisser Weise haben wir uns mit ihm sogar ein Stück Freiheit erkauft.


Mit anderen Worten: die Franzosen haben damals klipp und klar gesagt, ihr kriegt die Wiedervereinigung, aber nur, wenn Ihr den Drecks-Euro anschafft und somit ordentlich geschwächt werdet.

Die hätten mich mal kreuzweise gekonnt. La Grande Nation, na von Grande war ja nicht mehr viel über, und von sowas sich erpressen lassen? Sorry aber da muss ich grad mal kotzen. smilie_18 Mit dieser ekelhaften Erpressung hätte ich die Mauer stehenlassen, bis zum Sankt Nimmerleinstag. Man lässt sich auf solcher Ebene einfach nicht erpressen und fertig. Machen wir uns mal nix vor: das war Landesverrat. Der Ostblock wäre/ist Russland sowieso um die Ohren geflogen. Von daher hätte man auf die Erpressung auch einfach ignorieren können und in aller Ruhe abwarten. Rest wäre Verhandlung mit Gorbatschow gewesen, und mit dem konnte man verhandeln.

Kohl hat ohnehin nur und ausschließlich aus Eigennutz gehandelt, er wollte auf Teufel komm raus der große Wiedervereinigungskanzler sein. Jo, sowas vernebelt schon mal die Sinne, was?
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Sonnabend
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Beitragvon Sonnabend » 23.04.2013, 16:36

Silberstern:
Die Mauer war bereits gefallen, als Kohl & Cohn sich haben freiwillig erpressen lassen.
Denen hätte ich ihre Deutsch-Französiche Freundschaft aber um die Ohren gehauen, von wegen Bedingungen für die Wiedervereinigung..
Aber hier sieht man die ganze Niedertracht, die sich bis heute hält. Nur wir wollen gerne weiter erpreßt werden.

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Silver Star
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Beitragvon Silver Star » 23.04.2013, 16:38

Sonnabend hat geschrieben:Silberstern:
Die Mauer war bereits gefallen, als Kohl & Cohn sich haben freiwillig erpressen lassen.


Ok, dann hab ich das chronologisch falsch auf dem Schirm. Rest volle Zustimmung.
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Rollmops
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Beitragvon Rollmops » 23.04.2013, 16:40

Silver Star
Nur dass Du bei Deinem ganzen Gekotze ein paar Dinge übersiehst
Es war nicht das DM-Deutschland welches die Mauer fallen gelassen hat sondern das Ostmark Deutschland welches die Mauer nicht mehr finanzieren konnte. Westdeutschland musste die Kosten der Mauer nie direkt tragen.Sprich als die Erpressung gelaufen ist haben wir die DDR Probleme schon am Hals gehabt.
Das zu ignorieren ist fahrlässig
Ausserdem ist Deine Haltung: Die können mir gestohlen bleiben insofern fahrlässig wenn man bedenkt welche Massen an ausländische Militär wir im Land hatten. Man sagt einen Besatzer nicht so einfach: Scher Dich zu Teufel. Frag mal in Georgien nach.

Ich für meine Teil bin sehr froh dass wir keine Russen mehr im Land haben und das die Militätbasen der restlichen Besatzungsmächte sehr dratisch reduziert wurden.
Zuletzt geändert von Rollmops am 23.04.2013, 16:51, insgesamt 2-mal geändert.

Ric III
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Beitragvon Ric III » 23.04.2013, 16:40

Ich bin fest davon überzeugt daß Niemand unfreiwillig "hinterrücks abgezogen" wurde.

Daß der allgemeine Trend eher in die entgegengestzte Richtung verläuft wird auch nicht dadurch geändert daß einzelen FWler welche mal in die AfD heriengeschnuppert haben wieder zurückkehren.

Apropos FW.Die hiesigen sind schlicht extrem uneinheitlich.Von Gruppen welche als Grüne 2.0 beschrieben werden können bis hin zu liberalen und konservativen Gruppen ist alles vertreten.
Wie sie sich präsentieren ist maßgeblich von den Lokalhäuptlingen abhängig.

Metaller
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Beitragvon Metaller » 23.04.2013, 17:35

Rollmops hat geschrieben:...
Wir schreiben das Jahr 1989
Deutschland war geteilt aber das Ziel Wiedervereinigung war sogar im Grundgesetz der BRD verankert.
Die DDR war pleite und die Mauer fiel.
Eine Haltung "Was da drüben passiert geht uns nichts an" wäre in Westdeutschland weder gewollt noch umsetzbar gewesen. Das heist die BRD hätte sich so oder so in Ostdeutschland engarieren müssen.
Wenn das Unternehmen Deines Bruders konkurs geht und Du bist davon direkt betroffen, kannst Du ihm natürlich Geld geben. Wenn Du aber sehr viel Geld reinstecken musst, wirst Du auch versuchen Kontrolle über die Verwendung der Geldes zu haben. Schliesslich willst Du nicht das es einfach nur verpulvert wird.
Vielleicht wirst Du auch die beiden Firmen versuchen zu verschmelzen um sicher zu gehen dass beide Unternehmen besser mit den neuen Herrausforderungen umgehen können.
Genau das geschah 1990 bei der Wiedervereinigung
Nur das es nicht ganz so einfach war. Denn Deutschland war nicht nur ein geteiltes Land sonder vor allem auch ein besetztes Land. Wir hatte 1990 noch 400 000 russische Soldaten auf dem Gebiet der DDR stationier, dem stand in etwa die gleiche Menge an US Amerikanern, Briten und Franzosen gegenüber.
Man mag von Kohl halten was man will (auch ich sehe vieles was er gemacht hat kritisch) aber in meinen Augen ist die grösste Leistung die er vollbracht hat, das er es im Zuge der Einigung geschaft hat, das russische Kontingent komplett und das US, bristische und französische Kontingent grössteils aus dem Land zu schaffen. Als Gegenleistung für ihre Zustimmung verlangten die Franzosen damals dass Deutschland auf die DM zugunsten des Euros verzichtete. Wäre man 1989/90 in den 2+4 Verträgen nicht zu einer Einigung gekommen, hätten wir die Russen heute noch im Land. Ich erinnere daran dass Gorbatschof 1991 aus dem Amt geputscht wurde. Der Putsch ging zwar schief, trozdem war die Situtation nach August 1991 so, dass man sich mit Russland sicher nicht mehr auf einen Truppenabzug hätte einigen können.
Die Geburt des Euros war zwar sehr fehlerhaft und in vielerlei Hinsicht für uns "subotimal"
Aber in gewisser Weise haben wir uns mit ihm sogar ein Stück Freiheit erkauft.


Ein schönes Beispiel

ABER

Die DDR war im Ostblock stark exportorientiert. In die kapitalistischen Wirtschaften klappten die Exporte aufgrund des verhältnismäßig niedrigen "Wechselkurses" recht gut.
Mit der DM wurde dann eine zu starke Währung eingeführt, die (neben anderen Fehlern) zu einem großflächigen Niedergang der ostdeutschen Betriebe führte. Auf die starke Währung waren die Unternehmen nicht vorbereitet und Lohnsenkungen oder Währungsabwertungen waren nicht möglich.
Von diesen Auswirkungen hat sich der Osten bis heute nicht erholt.
Besser wäre es aus rein ökonomischen Gesichtspunkten gewesen, wenn es zwei Währungen gegeben hätte, die den unterschiedlichen Leistungsfähigkeiten entsprochen hätten.
Hier lässt sich das gleiche Problem wie innerhalb des € beobachten.

Natürlich darf man nicht die zeitlichen und militärischen Aspekte ignorieren; hier stimme ich dir zu.
Erst stirbt der freie Markt, dann stirbt die Demokratie.
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Beitragvon tomduli » 23.04.2013, 17:37

"Es war nicht das DM-Deutschland welches die Mauer fallen gelassen hat sondern das Ostmark Deutschland welches die Mauer nicht mehr finanzieren konnte."

LOL...selten so einen Müll gelesen...dafür war IMMER Geld da.

Metaller
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Beitragvon Metaller » 23.04.2013, 17:44

tomduli hat geschrieben:"Es war nicht das DM-Deutschland welches die Mauer fallen gelassen hat sondern das Ostmark Deutschland welches die Mauer nicht mehr finanzieren konnte."

LOL...selten so einen Müll gelesen...dafür war IMMER Geld da.


Verstehst du den Rollmops wirklich nicht? smilie_08
Erst stirbt der freie Markt, dann stirbt die Demokratie.

Das menschliche Individuum wird vom Bestehenden sozialisiert. Normalität bildet den Horizont, den nur wenige überwinden.

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Beitragvon tomduli » 23.04.2013, 17:48

ich meinte das zitat von silberstar ...sorry

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Beitragvon Silver Star » 23.04.2013, 18:03

Nur daß das gar nicht mein Zitat war... :roll: smilie_20
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Rollmops
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Beitragvon Rollmops » 23.04.2013, 18:32

tomduli hat geschrieben:"Es war nicht das DM-Deutschland welches die Mauer fallen gelassen hat sondern das Ostmark Deutschland welches die Mauer nicht mehr finanzieren konnte."

LOL...selten so einen Müll gelesen...dafür war IMMER Geld da.


Ja es war mein Zitat und ich stehe dazu
denn Menschen gehen nicht nur für abstrakte Ideen auf die Strasse sondern weil sie ihr eigenes Wohl im Vordergrund sehen

Die DDR ist gekippt weil sie weder das Geld hatte ihren Bürgern einen Lebensstandart zu bieten der sie zufrieden gestellt hätte, dazu war der Vergleich mit dem Westen zu gross
noch war sie in der Lage ihre Bürger weiterhin genug einzuschüchtern um sie davon abzuhalten in Schaaren in den Westen zu fliehen oder auf die Strasse zu gehen.
Jahrzehntelang hat das Sytem aus Einschüchterung(Stasi) und Einsperrung(Mauer) funktioniert.
Aber irgendwann war die Unzufriedenheit mit der Situation in der DDR und der Wunsch der Menschen auf ein besseres Leben zu gross. Mit anderen Worten der DDR sind die Mittel ausgegangen um die Situtation stabil zu halten. Man kann auch sagen sie haben es nicht mehr finanzieren können

Kleiner Tipp: Studiere mal etwas Wirtschaftsgeschichte bevor Du Dich selber zum Deppen machst

tomduli
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Beitragvon tomduli » 23.04.2013, 18:53

Silver Star hat geschrieben:Nur daß das gar nicht mein Zitat war... :roll: smilie_20


Dann lerne Satzzeichen und lösche nicht wahllos;)

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Sonnabend
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Beitragvon Sonnabend » 23.04.2013, 18:54

Rollmops,
darf ich Dich mal drücken? :wink:

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haehnchen03
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Beitragvon haehnchen03 » 23.04.2013, 19:08

Im großen und ganzen stimme ich hier Rollmops zu.
Aber ich möchte noch anfügen.
Ein Wegbereiter des Mauerfalles war der Strauß.
Der hat die damalige DDR mit Westdevisen versorgt und evtl nach dem Ableben gab es nix mehr.
Nicht nur aber bestimmt auch mit.


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