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Zurück zur D-Mark: Euro-Gegner gründen Partei zur Bundestags

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Jacob
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Zurück zur D-Mark: Euro-Gegner gründen Partei zur Bundestags

Beitragvon Jacob » 01.03.2013, 01:47

Zurück zur D-Mark: Euro-Gegner gründen Partei zur Bundestags-Wahl

Mitte April wird in Berlin der Gründungsparteitag der eurokritischen Partei „Alternative für Deutschland“ stattfinden. Ihre Ziele sind die Auflösung des Euro, ein Ende der Rettungsschirme und ein Zurück zu nationalen Kompetenzen.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... tags-wahl/


Ich wünsche vorab schon mal Viel Erfolg!!!

-hier kann man sich weiter informieren.

http://www.wa2013.de/index.php?id=198

smilie_24

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waschbaer
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Beitragvon waschbaer » 01.03.2013, 08:20

Diese "Wahlalternative 2013" hatte ja bisher die Freien Wähler empfohlen, rückt jetzt aber wohl von denen ab, weil sich dort einfach nichts (brauchbares und nach aussen erkennbares) tut. Abgesehen von internem Pöstchen- und "wer-ist-der-Chef"-Querelen, was mich als potentieller Wähler nur vergrault. Daher jetzt anscheinend eine neue Parteigründung. Ist nur konsequent. Werde es beobachten, das Potential ist da, man muss es nur "richtig" anpacken.

*

Dazu passend (weiss nicht ob das schon mal hier verlinkt wurde, glaube nicht, falls doch sorry):

Volksinitiative für den ESM-Austritt: http://www.volksinitiative-esm-austritt.de

Klingt sehr interessant, nur ist mir das "Über uns" zu dünn geraten, ich will schon wissen wer dahinter steckt bevor ich die unterstütze. Weiss jemand mehr? Immerhin findet sich der Name der Kontaktperson recht schnell mit passenden Veröffentlichungen, das klingt schon mal gut. Z.B. hier:

http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1081
http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=780


Offtopic: Jakob, is das´n Waschbär? Na dann smilie_57

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Jacob
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Beitragvon Jacob » 01.03.2013, 19:05

@waschbaer smilie_57

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Friedrich 3
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Beitragvon Friedrich 3 » 01.03.2013, 19:09

Eine Rückkehr zu den nationalen Währungen halte ich mittlerweile als fast unmöglich.Ein alleiniger Austieg würde bei uns alles extrem verteuern,dazu die Wechselkursschwankungen.

Eine neue eigenständige Währung ist nur denkbar nach einem kompletten Zusammenbruch des Systems.
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Jacob
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Beitragvon Jacob » 01.03.2013, 19:25

Ich zitiere mal von der verlinkten Seite der Wahlalternative:

1. Entschuldung der bankrotten Staaten durch Schuldenrestrukturierungen mit Barwertverzichten der Gläubiger oder durch expliziten Zahlungsausfall mit einem bestimmten Haircut.

2. Betroffene Privatgläubiger (Banken, Versicherungen, Hedgefonds etc.) tragen ihre Verluste selbst. Ausnahmen gibt es nur bei Finanzinstituten, die systemisch wichtig sind.

3. Systemisch wichtige Finanzinstitute werden rekapitalisiert. Die Rekapitalisierung speist sich (in dieser Reihenfolge)

a) aus dem Eigenkapital der Eigentümer bis zu dessen vollständigem Verzehr
b) aus den Forderungen der Bankgläubiger. (Auszunehmen sind der Geldmenge M3 zuzurechnende Guthaben von Nichtbanken (bis 100.000 €) und zahlungsverkehrsbezogene Kreditlinien im systemisch wichtigen Interbankenmarkt.) Als Instrument werden vor allem sog. debt-equity swaps eingesetzt, d. h. die Großgläubiger verzichten auf Forderungen und erhalten im Gegenzug Aktien der bei ihnen verschuldeten Banken.

4. Nur wenn die Rekapitalisierung aus 3. nicht ausreicht:

Teilverstaatlichung der Bank durch den Staat, dessen Aufsicht die Bank unterliegt. (Der Staat gewährt frisches Kapital für die Bank nur, wenn er im Gegenzug Miteigentümer im Werte seiner Kapitaleinlage wird).

5. Nur wenn der eigentlich für die Rekapitalisierung unter 4. zuständige Staat diese nicht finanzieren kann, ohne selbst insolvent zu werden:

Teilverstaatlichung der Bank durch die Staaten der Eurozone unter der Bedingung, dass sich der eigentlich zuständige Staat einem makroökonomischen Anpassungsprogramm unterwirft.

Grundsätzlich ist das Krisenpotential systemrelevanter Banken durch rechtzeitige Rekapitalisierung zu entschärfen, damit diese allein aus Ressourcen der Eigentümer und Privatgläubiger durchgeführt werden kann. Dafür bedarf es einer mit starken Durchgriffsrechten ausgestatteten Bankenaufsicht.

http://www.wa2013.de/index.php?id=210

_________________________________________________________________________________________

Auch wenn mit diesen Schritten das Gründübel (Monopol der Geldschöpfung durch private Banken + Zinseszins) nicht gelöst wird, halte ich die vorgeschlagene Vorgehensweise insgesamt gesehen, als ersten Schritt in die richtige Richtung.

GV Jäger
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Beitragvon GV Jäger » 01.03.2013, 21:51

xxx
Zuletzt geändert von GV Jäger am 22.05.2013, 16:14, insgesamt 1-mal geändert.

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Friedrich 3
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Beitragvon Friedrich 3 » 02.03.2013, 05:15

GV Jäger hat geschrieben: .... Sobald sich die politische Landschaft ändert, sind auch wieder andere Denkweisen möglich, auch bei dir.


Da stimme ich dir uneingeschränkt zu!Andere politische Zustände,erweitern den eigenen Horizont für neue Dinge,Ansichten und Entscheidungen.Leider braucht es dazu meist drastische Ereignisse.
Du weisst ja,das der Mensch ein bequemes "Tier" ist...
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Kursprophet
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Beitragvon Kursprophet » 02.03.2013, 07:26

ist das ein Versuch genügend Stimmen für eine neue Partei abzugreifen unter dem Schlagargument ''zurück zur D-Mark''? Der Durchschnittwähler wird außer dem Schlagwort nur Bahnhof verstehen und nichtmal bis Punkt 3 lesen ganz unabhängig von der Sinnhaftigkeit und Funktionalität dieser Ansätze zur Problembewältigung !

smilie_13

Sicherlich wäre an vielen Fronten ''anders'' auch erstmal gut aber die Hauptursachen liegt ja nicht an der fehlenden Nur - Eigen -Nationalwährung . Das kritische am Euro ist ja nicht der Euro , is nie ne Währungskrise gewesen !

Oder anders , man wird einen Kolbenfresser nicht dadurch beheben das man nen Ölwechsel macht und auf syntetisches Motoröl umsteigt ! :lol:

Insofern gebe ich Friedrich 3 recht , ohne den Motor komplett zu zerlegen wird da nix von und global kann man sich keinen Ausfall erlauben daher weiter bis es kracht und qualmt 8)

So ist Geschichte , von der Nacht der langen Messer zur Nacht der brennenden Bücher zur nacht der langen Gesichter , die Frage die bleibt ist ob im laufenden Kampf zwischen Arm und Reich der Systemkolbenfresser ein willkommender Umstand für Reich sein wird , ob das angestrebt ist um daraus dann den Totalitismus in einer weiteren ganz neuen perversen Qualität hervorzubringen ?

Da muss ich ehrlich gestehen habe ich kein klares Bild zu aber erschreckender Weise deutet viel darauf hin auch wenn es erstmal gar keinen Sinn ergibt .

Die naheliegendste Lösung ist : Lasst das Bankensystem völlig zusammenbrechen , opfert sie und tretet sogar noch nach , macht sie alle Platt und lasst keine übrig ohne Rücksicht auf Verluste ! Problem dabei ist das die die daran ein Interesse hätten nicht an die Hebel gelasssen werden die man dafür umlegen müsste , der Bevölkerung wird man freiwillig diese Chance niemals geben !

Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und ist oftmals ein zartes Pflänzchen das man schnell übersieht , in den Niederlanden keimte da kürzlich so ein zartes Pflänzchen auf , so klein und unscheinbar aber seit euch sicher das genau die Richtigen schlagartig Alpträume bekamen
Zuletzt geändert von Kursprophet am 02.03.2013, 07:59, insgesamt 1-mal geändert.
Si vis pacem para bellum

rudl88
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schwachsinn

Beitragvon rudl88 » 02.03.2013, 07:58

wir müssen aus diesem schuldgeldsystem raus nicht zur DM zurück. das grundproblem wird von denen nicht gelöst.... jetzt zurück zur DM die bricht dann zusammen und alle schreien dann nach nem anderen system das rothschild und co dann zur verfügung stellen smilie_01 . also mir wär der plan b vom popp und albrecht lieber^^.

Silverneck
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Beitragvon Silverneck » 02.03.2013, 09:53

99% Zustimmung! smilie_01
Wie die Währung der Zukunft heißt, ist vollständig egal. Es steht und fällt alles mit der Art des Geldsystems. Unser aktuelles Problem ist der Schuldzins mit dem Zinseszinseffekt. Wenn dieses Übel nicht angefasst wird, können wir es gleich lassen. Dann ändert sich gar nichts, sondern die Ausbeutung und Verameisung durch Banken und Großkonzerne dauert ein paar weitere Generationen.

Silverneck

geheimesMuseum
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Beitragvon geheimesMuseum » 02.03.2013, 10:10

Über nichts hat die Menschheit so viel nachgedacht wie über´s Geld. (Leider!). Man kann also getrost davon ausgehen, daß da nichts Neues erfunden wird. Der alte Kaufmannsgrundsatz lautet: schmeiß das gute Geld nicht dem schlechten nach. Daraus folgt, es ist falsch Banken zu retten, egal ob sie systemrelevant sind oder nicht! Sollte sich eine bankrotte Bank tatsächlich als systemrelevant erweisen, ist der einzig richtige Weg mit dem "Rettungsgeld" eine neue unbelastete Bank zu gründen, die dann mit vernünftigen Geschäftsbedingungen, all jene auffängt, die nicht schon ebenfalls längst bankrott sind. Das Geschwätz von der Systemrelevanz ist nichts weiter als ein blöder Bauernfängertrick, mit dem die Banker, man schaue auf die letzten Bilanzen, den Steuerzahler ohne Gegenleistung über den Tisch ziehen.
Ob wir eine DM oder einen € haben ist egal, es kommt auf ein solides Finanzsystem an. Wenn man einen Teil dieses Systems nämlich die Münzen mit dem Realwert Edelmetall unterfüttert, ist das schon mal eine solide Basis. Die Erfindung des Münzgeldes der Sekel, ist übrigens erst rund 1000 Jahre nach der Hochfinanz dem ältesten Kreditbrief, gemacht worden. Immerhin sind seither genug Jahrtausende vergangen, daß man eine teilweise Edelmetallbasis als bewährt bezeichnen kann. Gleichzeitig lehrt der Blick in die Geschichte, daß Banken und Politiker als Währungsmacher und Hüter völlig ungeeignet sind. Darüber sollten wir nachdendenken, bevor wir das nächste Mal der Politik erneut das Vertrauen aussprechen. Ich fürchte nämlich, daß es so kommt, wie der Frosch über mir meint. Ich denke sogar, dieser Zug ist längst abgefahren. Einen Sinn braucht das Übrigens nicht zu machen, Massaker und Terror lenken wunderbar vom eigenen Scheitern ab.
smilie_39

stoffe67
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Beitragvon stoffe67 » 02.03.2013, 11:33

Das Wort Massaker läßt mich mal eine Frage an Euch stellen. Auch das Wort der nicht vollzogenen Motorzerlegung mit folgendem höchstwahrscheinlichem Motorschaden. Ich hoffe diese Frage wird toleriert, falls nicht bitte unverzüglich löschen werte Moderatoren. Warum verstehen mehr Menschen denn je seit 1950 das es an allen Ecken zwackt. Ich empfinde das jedenfalls so. Warum entstehen in diesem Umfeld keine Bewegungen (ETA, RAF, FLNC, Rote Brigarden (Brigarde Rosso)? Warum? Ich möchte das Geschehene weder gut heißen, noch schön reden, lediglich darauf hinweisen, das der Anfang bei nahezu allen Gruppierungen friedlicher natur war. Jugendarbeitslosigkeit auf Rekordstand und extrem viele Universitätsabsolventen darunter, diese Mischung funkt nicht, das hätte ich bitteschön von Euch mal erklärt bekommen.
Es wird aufwärts gehen, es wird abwärts gehen, es wird nicht untergehen.

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Lunarjäger
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Beitragvon Lunarjäger » 02.03.2013, 11:44

stoffe67 hat geschrieben:Warum entstehen in diesem Umfeld keine Bewegungen (ETA, RAF, FLNC, Rote Brigarden (Brigarde Rosso).


Die sollen blos bleiben wo der Pfeffer wächst.
Bei ihren Anschlägen sind doch ständig die falschen zum Opfer geworden.
Gewalltlösungen sind immer mit unschuldigen Opfern zu verzeichnen.
Ich komme noch früh genug zu spät!

rudl88
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Beitragvon rudl88 » 02.03.2013, 11:45

na weil terrororganisationen von regierungen und geheimdiensten finanziert werden um die bestehende odrnung durch angst aufrecht zu erhalten. bestes beispiel ist der 11 september wer glaubt denn heute noch das das islamistische terroristen waren?? das ist schon lange wiederlegt nur die fakten werden nicht durch die große röhre (heute flat screens ^^) getröötet. im gegenteil leute wie oliver jarnich die die nur wiedersprüche zusammenfassen bekommen keine aufträge mehr (in dem fall vom focus money). normale menschen wie wir es sind neigen nicht zu gewalt, zumindest nicht die freidenker die ich kenne und das sind inzwischen viele. aber wieso es so wenige demonstrationen gibt ist mir auch n rätsel.

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Beitragvon Lunarjäger » 02.03.2013, 11:50

Ausser dem sind doch unsere Medien voll von anderen Gruppen.
Da wären die Kuttenträger, NSU und Salafisten usw..
Ich komme noch früh genug zu spät!


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