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Letzte Umfrage Wird der Euro zusammenbrechen wenn ja wann?

Hier können Sie lesenswerte Nachrichten zur Börse, Euro / Dollar, Öl, Finanzkrise, Inflation, Wirtschaft etc. aus Deutschland und dem Rest der Welt einstellen.

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Wird der Euro zusammenbrechen wenn ja wann?

Umfrage endete am 04.10.2013, 20:23

Der Euro wird 2013 zusammen brechen
10
6%
Der Euro wird 2014 zusammen brechen
27
17%
Der Euro wird zwischen 2015 und 2020 zusammen brechen
78
50%
Der Euro wird zwischen 2020 und 2025 zusammen brechen
13
8%
Der Euro wird zwischen 2025 und 2030 zusammen brechen
2
1%
Der Euro wird zwischen 2030 und 2040 zusammen brechen
1
1%
Der Euro wird zwischen 2040 und 2050 zusammen brechen
2
1%
Der Euro wird zwischen 2050 und 2070 zusammen brechen
1
1%
Der Euro wird zwischen 2070 und 2100 zusammen brechen
0
Keine Stimmen
Der Euro wird das nächste Jahrundert noch erleben
21
14%
 
Abstimmungen insgesamt: 155

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Datenreisender
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Beitragvon Datenreisender » 01.07.2013, 07:14

Schuldenkrise
Italiens Staatsbankrott rückt näher

Mit dem weltweiten Zinsanstieg kehrt die Schuldenkrise zurück in der Eurozone. Italien ist durch den Reformstau und eine latente Regierungskrise besonders gefährdet, während EZB-Präsident Mario Draghi von seiner Vergangenheit eingeholt wird.

http://www.wiwo.de/politik/europa/schul ... 25772.html
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Reblis
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Beitragvon Reblis » 03.07.2013, 18:25

Und Quartalsweise grüßt das Murmeltier...
Oh ich meinte natürlich die schon 10 mal für beendet erklärte Euro-Krise.


Die Euro-Krise kehrt zurück

Die Regierung in Portugal zerbricht. Griechenland ruft nach einem Schuldenschnitt. Und die Finanzmärkte schalten wieder in den Krisenmodus. Der Ausverkauf an den Börsen trifft Anleihen und Bankaktien.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/marktberichte/angst-um-portugal-die-euro-krise-kehrt-zurueck/8440820.html
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Datenreisender
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Beitragvon Datenreisender » 03.07.2013, 19:25

Angst um Portugal
Schuldenkrise kehrt an die Finanzmärkte zurück

An den Finanzmärkten tobt ein Ausverkauf portugiesischer Aktien und Anleihen. Die Regierungskrise setzt Finanzwerte europaweit unter Druck. Bei den Anlegern weckt das böse Erinnerungen.

http://www.welt.de/finanzen/article1176 ... rueck.html
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Reblis
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Beitragvon Reblis » 05.07.2013, 10:19

Die Schuldenkrise kehrt mit voller Wucht zurück

Die Schuldenkrise ist wieder da. Diesmal müssen gleich drei Länder auf einen Schlag zugeben, dass sie vor dem Abgrund stehen: Portugal, Zypern und – wieder einmal – Griechenland. Waren die Fortschritte nur ein großer Schwindel?

http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-32202/portugal-zypern-griechenland-krisenlaender-druecken-sich-vor-reformen-die-schuldenkrise-kehrt-mit-voller-wucht-zurueck_aid_1034535.html


Angesichts der derzeitigen Enticklungen in Europa, Fernost und dem nahen Osten ist es für mich wirklich unverständlich warum die EM-Preise ncht am steigen sind smilie_08
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SilberZug
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Beitragvon SilberZug » 05.07.2013, 10:24

Wirtschaft geht runter, Silber geht runter. Haben wir doch 2008 schon erlebt und ist logisch. Keiner an der Börse kauft Silber weil er irgendwas absichern will, sondern einzig um Geld zu verdienen.

Interessanter finde ich warum der Dax weiter steigt. Aber irgendwo hin muss das ganze Geld ja. Wohl auch die einzigste Alternative zu den anderen Anlagen wenn Geld angelegt werden MUSS um Zinsen zu erwirtschaften.

Silverneck
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Beitragvon Silverneck » 05.07.2013, 10:26

In die Reihe der Pleitekandidaten muss Italien unbedingt aufgenommen werden. Die haben nämlich 40 Milliarden an unbezahlten Rechnungen des Staates innerhalb ihres Landes. Politiker geben offen zu, dass sie nicht zahlen können. Ich nenne das Insolvenz!. Das ist also nichts weiter als ein weiterer Kredit, die Verschuldung müsste um 40 Milliarden höher angegeben werden.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... -bezahlen/

Alles falsche Bilanzen und Zahlenangaben, alles Gangster.

Silverneck

Reblis
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Beitragvon Reblis » 05.07.2013, 10:37

In die Reihe der Pleitekandidaten muss Italien unbedingt aufgenommen werden.


Ich fass das mal so zusammen wie ich es sehe

Die Staaten innerhalb des Euro-Raumes die mehr oder weniger Pleite sind:
Griechenland
Zypern
Portugal
Spanien
Italien
Slowenien

Eurostaaten die sich derzeit noch (im falle von Irland wieder!) selbst refinanzieren können aber nicht wirklich stabil sind:
Irland
Frankreich
Niederlande

EU-Staaten die den Euro nicht eingeführt haben aber trotzdem fast Bankrott sind:
Ungarn
Kroatien
Großbritiannien
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AgCluster
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Beitragvon AgCluster » 05.07.2013, 11:02

Reblis hat geschrieben:
In die Reihe der Pleitekandidaten muss Italien unbedingt aufgenommen werden.


Ich fass das mal so zusammen wie ich es sehe


EU-Staaten die den Euro nicht eingeführt haben aber trotzdem fast Bankrott sind:
Ungarn
Kroatien
Großbritiannien


Hm, Staaten mit eigener Währung können eigentlich gar nicht bankrott gehen. Sie haben die Möglichkeit immer genug Geld zu drucken. Es sei denn, sie haben sich in fremder Währung verschuldet, so wie die Euroländer.

So eine Währungsunion ist eine ziemlich doofe Erfindung.
The euro zone has the power to defeat market speculations.

seconds2fall
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Beitragvon seconds2fall » 05.07.2013, 12:14

Den größer werdenende Schwierigkeiten hat Draghi gestern ja entgegen zu wirken versucht, indem er sagte, die EZB stehe bereit. In den Medien wurde dieses als klares Signal gedeutet.... Unterstützung der Pleitekandidaten, Ausblick auf einen langanhaltenden Niedrigzins und in Aussicht stellen, dass dieser noch geringer ausfallen kann, wie bislang. Das ist sicherlich ein Zeichen, aber für wen? Leidtragend sind auf alle Fälle weiterhin die kleinen Sparer mit Geld auf dem Konto und monatlichen Beitrtägen in kapitalbildenden Lebensversicherungen. Die Frage scheint doch zukünftig zu sein, wie man dohender Altersarmut begegnen möchte.

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Datenreisender
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Beitragvon Datenreisender » 08.07.2013, 11:44

Finanzhilfen
Auf die Euro-Retter wartet ein heißer Herbst

Neue Bestandsprobe für die Euro-Zone: Mehr als 200 Milliarden Euro hat sie den schwächsten Ländern schon gezahlt. Nun aber zeigt sich, dass Portugal, Griechenland und Zypern noch viel mehr brauchen.

http://www.welt.de/wall-street-journal/ ... erbst.html
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winterherz
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Beitragvon winterherz » 08.07.2013, 12:14

Wie erwartet!
Aber im Artikel ist nicht von Italien die Rede?!?

14 und 15 MRD. für Portugal in diesem und im kommenden Jahr.... ist auch das zu optimistisch gedacht?
★★★ DOMINUS PROVIDEBIT ★★★

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libelle
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Beitragvon libelle » 10.07.2013, 08:23

Italiens Bonität fällt fast auf Ramsch-Niveau

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/r ... -1.1717860

Kommt ja nicht wirklich überraschend und selbst die Märkte dürfte heute wahrscheinlich nicht ein mal zucken.

Ist doch schon alles ganz normal.
Nach 5 Jahren Krise stumpft eben alles und jeder ab, da dreht sich nicht mal mehr jemand um.

Das Karussell dreht sich munter weiter.

lifesgood

Beitragvon lifesgood » 10.07.2013, 09:13

... ich denke mal, dass dieses Thema bis zur Bundestagswahl hier in D etwas klein gehalten werden soll.

Danach wird es wieder aufgegriffen um uns die Notwendigkeit von höheren Steuern und Abgaben zu erklären - unabhängig davon wer die Wahl gewinnt.

lifesgood

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Maple Leaf
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Beitragvon Maple Leaf » 11.07.2013, 10:16

Exakt das ist der Punkt, man darf nie vergessen, dass wir kurz vor den Wahlen stehen. Ich habe Politikern noch nie ungefiltert vertraut, aber spätestens 6 Monate vor den "Urnengängen" glaube ich prinzipiell gar nichts mehr, da politische Aussagen ausschließlich darauf gerichtet sind.

Warten wir also erst mal die Wahlen ab und passen dann ganz genau auf, denn bekanntlicherweise geht es danach in der Regel sehr schnell und die Nachrichten überschlagen sich (man hat ja wieder 4 Jahre Zeit).
Liebe Grüße vom Ahornblatt

Silbermichel

Beitragvon Silbermichel » 11.07.2013, 11:02

Hier mal eine Analyse von Ronald Gehrt zur globalen Schulden/Finanzkrise.
Interessant dazu auch die fachlichen Kommentare.


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