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Letzte Umfrage Wird der Euro zusammenbrechen wenn ja wann?

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Wird der Euro zusammenbrechen wenn ja wann?

Umfrage endete am 04.10.2013, 20:23

Der Euro wird 2013 zusammen brechen
10
6%
Der Euro wird 2014 zusammen brechen
27
17%
Der Euro wird zwischen 2015 und 2020 zusammen brechen
78
50%
Der Euro wird zwischen 2020 und 2025 zusammen brechen
13
8%
Der Euro wird zwischen 2025 und 2030 zusammen brechen
2
1%
Der Euro wird zwischen 2030 und 2040 zusammen brechen
1
1%
Der Euro wird zwischen 2040 und 2050 zusammen brechen
2
1%
Der Euro wird zwischen 2050 und 2070 zusammen brechen
1
1%
Der Euro wird zwischen 2070 und 2100 zusammen brechen
0
Keine Stimmen
Der Euro wird das nächste Jahrundert noch erleben
21
14%
 
Abstimmungen insgesamt: 155

Reblis
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Letzte Umfrage Wird der Euro zusammenbrechen wenn ja wann?

Beitragvon Reblis » 08.12.2012, 19:23

So da im alten Thread immernoch viel diskutiert wird starte ich hiermit feierlich die 4. und auch letzte (zumindest von mir eröffnete) Umfrag zum Thema Euro zusammenbruch.

Da der € mit ziemlicher sicherheit auch 2012 überlebt eröffne ich die Umfrage diesmal nicht im neuen Jahr sondern bereits am Ende des alten.

Die Umfrag wird bis Oktober 2013 laufen.

Die alten Umfragen:
http://www.silber.de/forum/wird-der-euro-zusammenbrechen-wenn-ja-wann-t4848.html

http://www.silber.de/forum/umfrage-wird-der-euro-zusammenbrechen-wenn-ja-wann--2-t5852.html

http://www.silber.de/forum/3-umfrage-wird-der-euro-zusammenbrechen-wenn-ja-wann-t10728.html
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Reblis
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Beitragvon Reblis » 09.12.2012, 09:15

Griechenland: Die Hilfe kann kommen - der Rückkauf war erfolgreich

Die Rückkaufaktion für griechische Staatsanleihen, Bedingung für die weiter Auszahlung von Hilfsgeldern, war offensichtlich erfolgreich.

Griechenland steht vor einem Erfolg beim Schuldenrückkauf und damit vor der Auszahlung dringend benötigter Milliardenhilfen. Zu den offerierten Preisen von 30 bis 40 Cent je ein Euro Anleihen-Nennwert wurden der Regierung Schuldpapiere im Umfang von rund 30 Milliarden Euro angeboten, sagte am Samstag ein Regierungsvertreter.

http://www.format.at/articles/1249/941/348218/griechenland-die-hilfe-rueckkauf
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Turnbeutelvergesser
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Beitragvon Turnbeutelvergesser » 09.12.2012, 10:39

Wie wird eigentlich 'Zusammenbrechen' des Euros definiert? Wenn bereits ein Land aussteigt? Oder erst wenn alle bzw das letzte Land den Euro aufgibt und wieder eine nationale Währung einführt?

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass der Euro in einigen Kernländern mit ähnlicher Wettbewerbsfähigkeit langfristig überleben wird. Wäre dann natürlich nicht der Euro, wie wir ihn heute kennen.

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Beitragvon Reblis » 09.12.2012, 11:22

Turnbeutelvergesser hat geschrieben:Wie wird eigentlich 'Zusammenbrechen' des Euros definiert? Wenn bereits ein Land aussteigt? Oder erst wenn alle bzw das letzte Land den Euro aufgibt und wieder eine nationale Währung einführt?

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass der Euro in einigen Kernländern mit ähnlicher Wettbewerbsfähigkeit langfristig überleben wird. Wäre dann natürlich nicht der Euro, wie wir ihn heute kennen.


Also ich würde es durch eine Währungsreform, Hyperinflation oder austritts der Nordstaaten definieren.

Wenn die Südschiene austretten würde und es keine auswirkungen auf den Norden hätte würde ich sagen der Euro hat überlebt.
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Chris 81
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Beitragvon Chris 81 » 09.12.2012, 11:27

Meiner Auffassung nach ist der euro gescheitert
sobald ein Land aus dem euro austritt oder die
Wertigkeit zu anderen Währungen unter dem dem Kurs
fällt als der euro eingeführt wurde
dabei meine ich explizit die Abwertung des euro
nicht die Aufwertung einer anderen Währung

Reblis
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Beitragvon Reblis » 09.12.2012, 12:05

Chris 81 hat geschrieben:Meiner Auffassung nach ist der euro gescheitert
sobald ein Land aus dem euro austritt


Naja also ich würde erst sagen das der Euro wirklich gescheitert ist wenn unsere Volkswirtschaften darunter leiden, wenn nun von mir aus die ganzen PIIGS aus dem Euro aussteigen würden ohne das es bei uns zu einer enorm hohen Inflation kommt oder gar einer Währungsreform mit Haircut für die Sparer und Gläubiger würde ich sagen das der Euro nicht zusammengebrochen ist sondern eben einen geordneten un erfolgreichen Rückzug aus dem Süden angetretten ist.

Ich weis natürlich das es sehr unwarscheinlich ist das im Falle eines Austritts von Spanien oder Italien es keine Auswirkungen auf uns hat.

Griechenland, Portugal eventuell Irland könnten wir aber vermutlich verkraften.

oder die
Wertigkeit zu anderen Währungen unter dem dem Kurs
fällt als der euro eingeführt wurde
dabei meine ich explizit die Abwertung des euro
nicht die Aufwertung einer anderen Währung

Naja bei den Kurschwankungne die es bei den Währungen gibt kann so was schnell mal passieren ohne das der Euro langfristig unterbewertet bleibt.

Ich glaube gegenüber dem Yen und dem SChweizer franken sind wir sogar schon länger unter dem Wechselwert der Euroeinführung.

Und gegenüber Gold und unserem guten alten Silber gab es einen regelrechten Währungscrash smilie_11
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Silverneck
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Beitragvon Silverneck » 09.12.2012, 12:40

Gescheitert ist der Euro doch schon längst. Sonst müsste er nicht pausenlos gerettet werden. Europa ist pleite, wenn man die zugehörigen Volkswirtschaften addiert. Völlig überschuldet und in der Hand mächtiger Banken und Schattenbanken.
Der Euro bricht dann zusammen, wenn ihn plötzlich niemand mehr haben will. Der Wechselkurs implodiert und Zahlungsströme reißen ab. Börsen fallen ins Bodenlose. Das passiert nicht schleichend, sondern ad hoc, ohne Vorwarnung aus heiterem Himmel. Vorzugsweise, wenn niemand daran denkt.
Ein langsames Scheitern wäre die Hyperinflation mit Staatsinsolvenzen und anschließenden Währungsreformen zurück in nationales Geld oder andere pekuniäre Staatenbündnisse.

Bemerkenswert finde ich an der neuen Umfrage, dass sich der Threadautor zur "letzten" Umfrage entschlossen hat. Er geht also davon aus, dass die Sache sich dem Ende zuneigt. Vielleicht sehen wir aber nächstes Jahr noch eine "allerletzte" Umfrage...... smilie_07

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Chris 81
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Beitragvon Chris 81 » 09.12.2012, 13:48

hehe
Dan ist er ja schon gescheitert
das ziel die geballte Wirtschafts power Europas
in einer Gemeinschaftswährung zu vereinen
um die Monopol Währung $ einen Ebenbürtigen
Gegner zu schaffen ist ja wohl fehlgeschlagen
Es sind meiner Meinung nach Leute die mit
$ ihre Rechnungen bezahlen diejenigen
die den € jedes mahl in die Schranken weisen
und den wert der € Zettel festlegen

Die Eurokrise - Unangenehme Wahrheiten über Europa und die Welt
http://www.youtube.com/watch?v=klI5eYKmMuU
WissensMagazin
Zuletzt geändert von Chris 81 am 09.12.2012, 16:39, insgesamt 1-mal geändert.

numerobis

Beitragvon numerobis » 09.12.2012, 14:40

Naja,
der Amitaler ist im Grunde noch "toter" als der €.

Persönlich gehe ich nicht von direkten Zusammenbruch und auch nicht von einer Hyperinfla aus.

Wir werden eher etliche Jahre einer mehr oder weniger gesteuerten Infla vor uns sehen und frühestens 2025/2030 wird es zu einer organisatorischen Veränderung der europäischen NWO Währung..äh...des allseits beliebten monetären Integrationsinstruments kommen.

snoerch

Beitragvon snoerch » 09.12.2012, 16:16

numerobis hat geschrieben:Wir werden eher etliche Jahre einer mehr oder weniger gesteuerten Infla vor uns sehen und frühestens 2025/2030 wird es zu einer organisatorischen Veränderung der europäischen NWO Währung..äh...des allseits beliebten monetären Integrationsinstruments kommen.


Vielleicht ist es ja so, dass wir uns die nächsten Jahre oder Jahrzehnte darauf einstellen können, dass immer weitere Spar/Rettungsmassnahmen unser Wohlstandniveau dauerhaft beschränken bzw. reduzieren?
Das von Dir genannte Datum geht übrigens konform mit den (vorläufigen) Ergebnissen der Studie "Die Genzen des Wachstums", die den Peak Oil und den Niedergang des Wohlstands auf diesen Zeitraum berechnen.

(Für die, die es interessiert mal ein Link zu einem Java-Applat zur Studie:
http://www.grenzendeswachstums.de/world3/
und nochmal den Wikilink, der an anderer Stelle wahrscheinlich schon gepostet wurde:
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Grenze ... e_bis_2052 )

Werden wir also praktisch gezwungenermassen darauf hingesteuert, in Zukunft mit weniger zufrieden zu sein?
Die Zukunft und der Erhalt des Euro als Massnahme, um Wachstum, Wohlstand und Luxus in neue Bahnen zu lenken?
Ich gebe zu, eine gewagte These, und vielleicht ist der von mir angeschubste Gedanke nur ein Nebeneffekt.
Wie dem auch sei: Nach all dem, was bislang in den Erhalt des Euro investiert wurde, sehe ich nur die Möglichkeit eines wirklich grossen Crashs, wenn der Euro scheitert.
Und deshalb fürchte ich, man wird ihn mit aller Macht nicht scheitern lassen (wollen) und wir erleben noch ein paar schöne Jährchen mit unserer Lieblingswährung.
:mrgreen:

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Beitragvon Silverneck » 10.12.2012, 09:09

So, ich hab´s ja geahnt. Der Schuldenrückkauf war keineswegs so erfolgreich wie gewünscht.

Athen muss die Frist zum Schuldenrückkauf verlängern.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Athen-geh ... 30346.html

Die voreiligen Erfolgsmeldungen griechischer Politiker passen in das bisherige Bild falscher Versprechungen. Die Gläubiger trennen sich keineswegs zu so schlechten Konditionen von ihren Papieren. Jedenfalls nicht die privaten. Nur Banken können noch mit den von ihnen verwalteten Geldern einspringen. Pensions- und Rentenansprüche werden so in Luft aufgelöst. Armes Griechenland.

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Beitragvon Silbersparer » 10.12.2012, 09:30

So schlecht ist das bisherige Ergebnis bisher nicht. Es wurde fast die gewünschte Summe erreicht.

Eine Woche Ankündigung ist halt auch sehr kurz. Viele Privatanleger haben ja wohl gerade erst vor kurzem die Info Ihrer Bank bekommen.

Die Quote ist im übrigen für viele eine recht hohe Zahlung, da ja einige auch die Anleihen sehr billig gekauft haben...
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Beitragvon haehnchen03 » 10.12.2012, 09:37

26-28Mrd von geplanten 30Mrd

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Beitragvon Silverneck » 10.12.2012, 09:39

@Silbersparer,
und welche Signale gehen von dem Vorgang des Schuldenrückkaufes aus?

Die Gläubiger nehmen diesen Schuldenschnitt hin, weil sie sonst noch höhere Verluste befürchten. Schafft nicht gerade Vertrauen in den Schuldner und seine Zukunft.

Die nun einspringenden Banken vernichten griechisches Vermögen kleiner Leute, die nicht einzeln gefragt werden.

Das gesamte Rückkaufprogramm ist mit neuem Kredit finanziert. Es lösen sich zwar aktuelle Schuldenstände in Luft auf, jedoch treten für die Zukunft neue Lasten auf. Eingetretene Verluste bei Gläubigern werden durch Abschreibungen dem Steuerzahler in Gläubigerländern durch fehlende Steuereinnahmen aufgehalst.

Nach meiner persönlichen Meinung ist das Ganze eine geschickt verkaufte Story. Unter der Bezeichnung "Schuldenschnitt" wäre es aktuell in Europa nicht zu vermitteln gewesen. Es geht immerhin um bis zu 40 Milliarden Euro unter dem Strich.

Merke: Schulden lösen sich nicht in Luft auf. Einer zahlt immer die Zeche! Diesmal erneut die Gemeinschaft der Steuerzahler der Investorenländer und einige private Anleger.

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Beitragvon Silbersparer » 10.12.2012, 09:51

@ Silberneck

Es ist keiner gezwungen bei dem Rückkauf mitzumachen. Er kann auch warten bis zur Endfälligkeit.

Das Signal ist auch das es sich für einige Spekulanten gelohnt hat Anleihen zu 20 % zu kaufen und zu 40 % zu verkaufen.

Ich bin zu der ganzen Aktion im Grunde genommen neutral. Mich stört nur dein vorheriges Post bei dem gleich wieder davon gesprochen wurde. Das im Grunde genommen der Rückkauf gescheitert ist...

Es geht ohne Verzicht von Gläubigern in der ein oder anderen Form nicht! Es gab bereits einen Schuldenschnitt und mit dem Rückkauf eine weitere Variante.

Selbst wenn Sie endlich mal Steuern einziehen oder Privatisierungen durchführen. Es wird nicht reichen.
Silbersparer


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