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US Wahlen 2012

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bestone
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Beitragvon bestone » 07.11.2012, 07:46

YEAH ! smilie_01

Auch noch so deutlich, hätte man gar nicht erwartet. :)

Werde mal meinen nächsten USA Urlaub für 2013 planen. :wink:
Viele Grüße
bestone

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Lunarjäger
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Beitragvon Lunarjäger » 07.11.2012, 07:52

Auch mein Glückwunsch an den alten und neuen Präsi smilie_09
Ich komme noch früh genug zu spät!

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999.9
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Beitragvon 999.9 » 07.11.2012, 08:27

"Four more years!" Jetzt muss sich zeigen, ob Obamas Präsidentschaft wirklich gut werden kann. Sicherlich ist das Gesundheitssystem reformiert worden und auch Osama bin Laden wurde eleminiert, dennoch sind hohe Arbeitslosigkeit und zu wenig Umweltschutz und der hemmungslose Einsatz von Drohnen Kriterien, die eher gegen Obama sprechen, auch wenn er sicherlich sehr symphatisch und eloquent ist.

Gestern in einem Interview sagte ein Republikaner, dass er den ganzen Obama-Hype nicht verstehen würde, wenn George W. Bush Drohneneinsätze in Pakistan erlaubt hätte, wäre er längst medial geschlachtet worden.

Sicherlich ist da etwas dran: Mit einem symphatischen Aushängeschild kann man den War on Terror sicherlich viel besser führen, als mit Jemanden, der weltweit ein schlechtes Image hat.

Trotzdem: Glückwunsch President Obama, es gibt viel zu tun. Handeln sie clever und überlegt.

smilie_24
Nichts hasst der im Denken geschulte mehr als die Negation der Logik.
Eine Unze bleibt eine Unze bleibt eine Unze! "Man kann manche Menschen immer und alle Menschen manchmal täuschen, aber man kann nicht alle Menschen immer täuschen." Abraham Lincoln (1809-1865)

numerobis

Beitragvon numerobis » 07.11.2012, 09:03

999.9 hat geschrieben:und der hemmungslose Einsatz von Drohnen Kriterien, die eher gegen Obama sprechen, auch wenn er sicherlich sehr symphatisch und eloquent ist.

Gestern in einem Interview sagte ein Republikaner, dass er den ganzen Obama-Hype nicht verstehen würde, wenn George W. Bush Drohneneinsätze in Pakistan erlaubt hätte, wäre er längst medial geschlachtet worden.

Sicherlich ist da etwas dran: Mit einem symphatischen Aushängeschild kann man den War on Terror sicherlich viel besser führen, als mit Jemanden, der weltweit ein schlechtes Image hat.



smilie_01
Image!
Leider geht es ganz offensichtlich nur noch darum!
Währen George Doppel U im Gesamten 12 Drohneneinsätze jeweils persönlich abgezeichnet hatte(von Grund auf phöse) hat es sich Erbama einfacher gemacht.
Er hat schlicht den Militärs vor Ort die Freiheit gegeben Drohnen nach Belieben einzusetzten.
Seitdem sind mehrere hundert solcher Angriffe geflogen worden.

Silverneck
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Beitragvon Silverneck » 07.11.2012, 09:13

...und eine große Anzahl der Drohneneinsätze fand auf Territorium Pakistans statt. Ohne UN-Mandat und Kriegserklärung wohlgemerkt.

Silverneck

Silbermichel

Beitragvon Silbermichel » 07.11.2012, 09:20

numerobis hat geschrieben:
999.9 hat geschrieben:und der hemmungslose Einsatz von Drohnen Kriterien, die eher gegen Obama sprechen, auch wenn er sicherlich sehr symphatisch und eloquent ist.

Gestern in einem Interview sagte ein Republikaner, dass er den ganzen Obama-Hype nicht verstehen würde, wenn George W. Bush Drohneneinsätze in Pakistan erlaubt hätte, wäre er längst medial geschlachtet worden.

Sicherlich ist da etwas dran: Mit einem symphatischen Aushängeschild kann man den War on Terror sicherlich viel besser führen, als mit Jemanden, der weltweit ein schlechtes Image hat.



smilie_01
Image!
Leider geht es ganz offensichtlich nur noch darum!
Währen George Doppel U im Gesamten 12 Drohneneinsätze jeweils persönlich abgezeichnet hatte(von Grund auf phöse) hat es sich Erbama einfacher gemacht.
Er hat schlicht den Militärs vor Ort die Freiheit gegeben Drohnen nach Belieben einzusetzten.
Seitdem sind mehrere hundert solcher Angriffe geflogen worden.


Du mußt aber auch die Zeit berücksichtigen,und deren technische Fortentwicklung und deren vorhandenen Bestand.
Somit kann man nicht direkt neue technische Einsatzmittel 1:1 mit verschiedenen Zeitabschnitten vergleichen.
Prinzipiell hast du aber wohl Recht.

Und zu 999.9 obiger Aussage kann ich auch nur diesen smilie_01 machen.
Obwohl der mit Sicherheit genau so wenig ein Freund der Republikaner ist wie ich.

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Silver Star
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Beitragvon Silver Star » 07.11.2012, 09:22

Echt lustig, wie sie wieder alle meinen, dem Schaumschläger Obama gratulieren zu müssen. 'Time for a change', 'Yes we can' sag ich nur. Nothing changed, und he can nothing.

Der einzige Grund, warum er diese Wahl gewonnen hat, war die unendlich dumme Selbstinszenierung seiner Karikatur eines Herausforderers.

Passieren wird in den USA, wie schon in den vergangenen Jahren, nix. Null. Nada. Ach doch, ein paar doofe Bälle und Händeschütteln.

snoerch

Beitragvon snoerch » 07.11.2012, 09:38

Silver Star hat geschrieben:Passieren wird in den USA, wie schon in den vergangenen Jahren, nix. Null. Nada. Ach doch, ein paar doofe Bälle und Händeschütteln.


Kann gut sein.
Trotzdem ist mir dieser Praesident lieber als ein Mitglied der Republikaner, der im Zweifelsfall auch noch die Anhaenger der 'Tea-Party' befriedigen muss. Wenn ich teilweise die Waehler der Republikaner und deren Moral- und Glaubensvorstellungen sehe, stelle ich fest, dass sich diese mit meinen Vorstellungen kaum decken.
Deshalb find ich es besser, dass Obama wiedergewaehlt wurde, obwohl sich dadurch fuer Europa nichts verbessert.

Ein Wort noch zu George W. Bush:
Anscheinend verliert das Grauen durch die Zeit an Schrecken.
Der Mensch verdraengt gern. Schon vergessen, was unter diesem Praesidenten alles abgesegnet wurde, gerade auch im Bereich Erschliessung neuer Rohstoffquellen, Umweltscchutz, Militaer?
Wenn der Typ gekonnt haette, haette er die halbe Welt mit in den Abgrund gerissen!

Geht gar nicht, der Typ......

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bestone
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Beitragvon bestone » 07.11.2012, 09:41

Tja, so unterschiedlich sind die Meinungen. Möchte aber zwei Sachen noch zu bedenken geben:

1. Zum besseren US Präsidenten für die Welt: Überlegt mal warum sehr viele sehr erfolgreiche Künstler, welche ja eher ein offens Weltbild haben, Obama so stark unterstützen. Die Demokraten sind einfach gemäßigter und weltoffener.

2. Zur USA als Land: Mir sind die Amerikaner (Demokraten eher als Republikaner) auf jeden Fall lieber als viele andere Nationalitäten auf der Welt.
Mein Schwiegervater kommt ursprünglich aus Ostdeutschland (nähe Magdeburg) und ist 1955 mit dem Motorrad abgehauen. Meine Eltern dagegen kommen aus Rheinhessen. Als die Russen in Ostdeutschland einfielen, wurde der Vater meines Schwiegervaters beim Abendessen aus der Wohnung gezerrt und seit dem nie mehr gesehen. Als die Amis mit ihren Panzern über einen Hügel bei uns im Ort einfuhren, sagten sie nur 2 Worte: Red Wine, nach erhalt des Weines fuhren sie weiter....

Obwohl ich eher ein kritischer Mensch bin und selbstverständlich nicht alles gut heiße was die USA auf der Welt verzapft, so fühle ich mich doch eher in den Westen gezogen als sonst irgendwo hin. Nach 7 USA Urlauben und vielen Gesprächen mit den Menschen vor Ort, kann ich nicht schlechtes über die Amis sagen. O.K. der gezeigte Patriotismus (ist aber Staatenabhängig, z.B. in Florida deutlich mehr als in New York) geht einem manchmal schon auf den Sack. Uns Deutschen dagegen würde etwas mehr davon sicher gut tun.

my opinion
Viele Grüße

bestone

snoerch

Beitragvon snoerch » 07.11.2012, 09:53

bestone hat geschrieben: Als die Russen in Ostdeutschland einfielen, wurde der Vater meines Schwiegervaters beim Abendessen aus der Wohnung gezerrt und seit dem nie mehr gesehen. Als die Amis mit ihren Panzern über einen Hügel bei uns im Ort einfuhren, sagten sie nur 2 Worte: Red Wine, nach erhalt des Weines fuhren sie weiter....


Moin Bestone, das soll jetzt nichts rechtfertigen, aber:

In der ehemaligen Sowjetunion hinterliessen die deutschen Truppen verbrannte Erde und Millionen tote Zivilisten. Das Volk litt ueber Jahre an den Schrecken des Krieges im eigenen Land.
Wie gesagt, das macht nichts wieder gut, aber die Amerikaner sind auch nicht gerade zimperlich, wenn ihr Land angegriffen wird, was der Abwurf von Atombomben ueber Japan im WWII beweist.
Nur um das Ganze mal etwas gerade zu ruecken.

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bestone
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Beitragvon bestone » 07.11.2012, 09:56

@ snoerch - o.k. gebe ich Dir recht, ändert trotzdem nichts an meiner Meinung.
Viele Grüße

bestone

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Beitragvon Forum-Team » 07.11.2012, 09:57

Einige Offtopic-Beiträge wurden entfernt. Bitte beim Thema bleiben.
Forum-Team

snoerch

Beitragvon snoerch » 07.11.2012, 09:59

bestone hat geschrieben:@ snoerch - o.k. gebe ich Dir recht, ändert trotzdem nichts an meiner Meinung.


Die respektiere ich auch voll und ganz.

Russe ist eben auch ein schwerer Beruf. smilie_16

numerobis

Beitragvon numerobis » 07.11.2012, 10:02

bestone hat geschrieben:der gezeigte Patriotismus (ist aber Staatenabhängig, z.B. in Florida deutlich mehr als in New York) geht einem manchmal schon auf den Sack. Uns Deutschen dagegen würde etwas mehr davon sicher gut tun.

my opinion


Sich in der Landessprache auszudrücken wäre ein Anfang!

Zur Familiengeschichte Ende WKII:
Geht auch exakt andersrum!
Mein Großvater ist Ende April 45 von den Sowjets gefangen genommen worden.Uhr abgenommen,Bedrohungen, Schläge und Unterversorgung in der Gefangenschaft.
So weit so schlecht.
Meine Großmutter hingegen ist auf der Flucht aus einem ebenso Ende April bombardierten Bahnhof zusammen mit ihren 3 Kindern und einer größeren Zivilistengruppe von VS Jagdfliegern mit ihren 12,7mm Maschinengewehrn beschossen worden.
Mehrere Zivilisten wurden durch die MG Garben zerfetzt.


@Michel:Der Fortschritt in der Drohnentechnologie fand demnach offensichtlich genau in den Wochen des Amtswechsels vom Georgi auf die Barakke statt. smilie_10

Sesel
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Beitragvon Sesel » 07.11.2012, 10:57

Mich wundert auch, dass hier so viele den Sieg Obombas bejubeln. Ich dachte das Forum wäre nicht so dem Mainstream unterworfen. Ich fand die Berichterstattung im Fernsehen mehr als peinlich, und das man sich deswegen die Nacht um die Ohren schlägt kann ich nicht verstehen. Es ist so als wenn D ein Staat der USA wäre, denn so viel wird noch nicht mal berichtet wenn bei uns der Bundestag gewählt wird.

Was hat denn der Friedensnobelpreisträger gutes bewirkt?
Er ist nur nur sehr viel gerissener als sein Vorgänger Dabbelju und kann sich gut verkaufen. Er führt die Kriege mehr aus dem Hintergrund, indem duch CIA und Specialforces Aufständische unterstützt werden (Bsp. Syrien), oder er benutzt wenn möglich die UN und Nato zu seinen Zwecken (siehe Libyen). Er hinterläßt nur verbrannte Erde, Hauptsache das Öl fließt.
Er dient letztlich auch nur der Rüstungs- und Finanzlobby, nur macht er es geschickter als die Reps, wobei er aber die Pleite trotzdem nicht abwenden können wird, und seine Sozialverspechen auch kaum in die Tat umgesetzt werden können.

Ich bin natürlich auch nicht für Romney gewesen, nur sehe ich eher wie die Wahl zwischen Pest und Cholera.

@bestone: Das der Ami nach dem 2. WK etwas humaner mit uns umgegangen ist als der Russe lag daran, dass die USA im Gegensatz zur SU auch nichts auszustehen hatten, und es wie immer gut verstanden haben den Krieg von Ihrem Land fern zu halten, und daran sogar noch zu verdienen, denn dadurch hatten sie einen großen Wirtschaftsboom und waren nach dem 2. WK das reichste Land der Erde.
Wenn Du statt 7 USA Reisen auch schon Mal nach Rußland gefahren wärst, würdest Du feststellen, dass die Russen sehr viel gastfreundlicher und herzlicher sind als die Amis.
Gruß Sesel smilie_24


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