Betrug bei Kleinanzeigen

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.tob.
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Re: Betrug bei Kleinanzeigen

Beitrag von .tob. »

Der Account bei Kleinanzeigen besteht schon recht lange. Wenn der Account gekapert wäre, hätte es der Betrüger eilig und wollte umgehende Überweisung, bevor der Account gesperrt wird
Kein Betrüger vertröstet auf den Abend mit dem Bezahlen.
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juergen1228
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Re: Betrug bei Kleinanzeigen

Beitrag von juergen1228 »

Franky74 hat geschrieben: 26.05.2026, 17:33 Versand von Edelmetallen von Privat ist bei DHL nur bis 500€ versichert. Sieht man leider sehr oft das über 500€ nur normaler Versand angeboten wird.
Scheinen sehr viele wohl nicht zu wissen. smilie_08
Hinzu kommt, dass die Versandhaftung bei Privatverkäufen beim Käufer liegt und manche Verkäufer nicht gerade "so sicher und gut verpacken", bis hin zu "mini Paketen".
Weit verbreitet auch die Annahme der DHL Zusatzversicherung, die ja nicht für Valoren der Klasse 2 gilt.
juergen1228
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Re: Betrug bei Kleinanzeigen

Beitrag von juergen1228 »

.tob. hat geschrieben: 27.05.2026, 07:51 Der Account bei Kleinanzeigen besteht schon recht lange. Wenn der Account gekapert wäre, hätte es der Betrüger eilig und wollte umgehende Überweisung, bevor der Account gesperrt wird
Kein Betrüger vertröstet auf den Abend mit dem Bezahlen.
Ja das Argument mit dem bestreben einer eiligen Zahlung und nicht warten bis zum Abend ist sicherlich "nicht von der Hand zu weisen".
Aber in der Regel dauert es schon mindestens ein paar Tage bis Meldungen über bezahlte und nicht erfolgte Lieferungen bei KA eingehen und dann ggf. der Account gesperrt wird.
25rubel
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Re: Betrug bei Kleinanzeigen

Beitrag von 25rubel »

.tob. hat geschrieben: 27.05.2026, 07:51 Der Account bei Kleinanzeigen besteht schon recht lange. Wenn der Account gekapert wäre, hätte es der Betrüger eilig und wollte umgehende Überweisung, bevor der Account gesperrt wird
Kein Betrüger vertröstet auf den Abend mit dem Bezahlen.
das ist die frage. vielleicht wird seriosität auch nur vorgegaukelt, um vertrauen zu gewinnen. eben gut durchdacht. es dauert ja auch einige zeit bis die prüfung bei kleinanzeigen begonnen oder abgeschlossen ist.
für mich ist kleinanzeigen inzwischen ein no-go. wenn überhaupt mache ich nur abholung, sofern es sich lohnt. oftmals ist auch "sicher bezahlen" eingerichtet, wird jedoch aus fadenscheinigen gründen nicht gemacht. eine zeit lang habe ich aus meiner sicht verdächtige anzeigen gemeldet. das waren schon durchaus 20 anzeigen in der woche. bei über 90% sind die konten eingeschränkt worden, da sich dritte das konto für ihre kriminellen machenschaften zu eigen machen wollten. selbst relativ normale preise müssen nicht bedeuten, dass alles mit rechten dingen zugeht, wie ich früher schon einmal feststellen musste. ein foto mit heutigem tagesdatum ist dank der ki recht schnell erstellt. ein gespräch via festnetz ist häufig nicht möglich, da angeblich nicht mehr vorhanden oder nicht erwünscht. wenn ich im grunde genommen schon weiß, dass das ganze ein fake ist und ich die anzeige bereits gemeldet habe, versuche ich dem betrüger so viel arbeit wie möglich zu machen, um ihm am schluss den stinkefinger zu zeigen.
die quintessenz des ganzen: immer kritisch und misstrauisch bleiben! verbrecher gibt es inzwischen wie sand am meer. ich bin froh, hier im forum das eine oder andere kleine geschäft machen zu können.
juergen1228
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Re: Betrug bei Kleinanzeigen

Beitrag von juergen1228 »

25rubel hat geschrieben: 27.05.2026, 11:10
.tob. hat geschrieben: 27.05.2026, 07:51 Der Account bei Kleinanzeigen besteht schon recht lange. Wenn der Account gekapert wäre, hätte es der Betrüger eilig und wollte umgehende Überweisung, bevor der Account gesperrt wird
Kein Betrüger vertröstet auf den Abend mit dem Bezahlen.
für mich ist kleinanzeigen inzwischen ein no-go. wenn überhaupt mache ich nur abholung, sofern es sich lohnt. oftmals ist auch "sicher bezahlen" eingerichtet, wird jedoch aus fadenscheinigen gründen nicht gemacht.
Ich hatte z.B. mal eine neuwertige Silbermünze verkauft und der Verkäufer schickte eine Foto von einer total demolierten Münze und behauptete ich hätte diese so versendet.
(Ergo, hat jemand eine Münze die er loswerden möchte? bei KA die gleiche kaufen :(

Für mich ist dieses treuhändlerische KA 'sicher bezahlen" ein no go als Verkäufer. Es lauern viele Risiken, bis hin zur Umkehr der Versandhaftung zum privaten Verkäufer.

Hinzu kommt, ähnlich wie bei Ebay und anderen Verkaufsplattformen, dass man seine persönlichen Daten angeben tut und damn alle Verkäufe gespeichert werden und ggf. den Finanzbehörden gemeldet werden.
2.000€ in Summe für alle Verkäufe, auf allen Plattformen kummuliert!! respektive 35 Verkäufen im Jahr, wo einem dann möglicherweise gewerbemäßiger Handel mit entsprechenden Konsequenzen unterstellt werden könnte.
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joee78
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Re: Betrug bei Kleinanzeigen

Beitrag von joee78 »

Die Warterei nervt halt! Jetzt weiß man nicht, warum er noch nicht geantwortet hat, Geld müsste ja drauf sein.
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salito
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Re: Betrug bei Kleinanzeigen

Beitrag von salito »

Man könnt ja meinen, aus Fehlern lernt man... smilie_13
foxl60
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Re: Betrug bei Kleinanzeigen

Beitrag von foxl60 »

joee78 hat geschrieben: 27.05.2026, 21:33 Die Warterei nervt halt! Jetzt weiß man nicht, warum er noch nicht geantwortet hat, Geld müsste ja drauf sein.

Ich kann dich ja verstehen @joee78 , aber es gibt auch Leute, die nicht den ganzen Tag online sind und gleich auf eine Email/PN antworten.

Gerade Leute, die nicht viel verkaufen, brauchen auch schon mal länger mit der Kaufabwicklung.

Hab etwas Geduld und Vertrauen, ändern kannst du jetzt sowieso nichts mehr. Keine Sorge, wird schon "schief gehen" smilie_01 .
.tob.
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Re: Betrug bei Kleinanzeigen

Beitrag von .tob. »

Er hat doch angekündigt, dass er nachschaut und dann morgen verschickt. Von ständigen Statusmails ist nicht die Rede.
Insofern wird es am Besten sein, Du entspannst Dich und rechnest mal damit, dass der Barren nächste Woche eintrudelt.
Wenn nächste Woche nichts kommt, kannst Du übernächste Woche mal nach der Sendungsnummer fragen. :wink:
25rubel
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Re: Betrug bei Kleinanzeigen

Beitrag von 25rubel »

"Übernächste Woche nach der Nummer fragen" Ist das dein Ernst? Ich halte es aus Sicht des Verkäufers für eine Selbstverständlichkeit, die Nummer ohne Aufforderung direkt mitzuteilen!
Rhenanus
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Re: Betrug bei Kleinanzeigen

Beitrag von Rhenanus »

juergen1228 hat geschrieben: 27.05.2026, 12:42
2.000€ in Summe für alle Verkäufe, auf allen Plattformen kummuliert!! respektive 35 Verkäufen im Jahr, wo einem dann möglicherweise gewerbemäßiger Handel mit entsprechenden Konsequenzen unterstellt werden könnte.
Ab 30 Verkäufen bzw. 2000 Euro Umsatz wird die Meldepflicht eines Portals ausgelöst. Von Kumulierung auf verschiedenen Plattformen finde ich den Veröffentlichungen auch seriöser Quellen nichts!

Kumulierung würde ja bedeuten, dass alle Plattformen jeden Verkauf / jedes Mitglied, das etwas verkauft hat, melden müssten.
silbernase
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Re: Betrug bei Kleinanzeigen

Beitrag von silbernase »

Guten Morgen smilie_07
Ich kann mir aber vorstellen dass eine gewisse Menge an Geldeingängen auf dem Konto oder eine
daraus resultierende Geldmenge von der Innenrevision , b.z.w der Ki, automatisch gemeldet werden.
Rhenanus
1 kg Barren Mitglied
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Re: Betrug bei Kleinanzeigen

Beitrag von Rhenanus »

Dann muss die Innenrevision bzw. KI aber wissen, dass der Verkauf auf einer Plattform stattgefunden hat. Wer vom Käufer die Zahlung direkt erhält, ist dann wohl nicht auffällig oder soll auch noch geprüft werden, ob der Kontoinhaber regelmäßig Zahlungen von einzelnen Überweisern erhält oder nur einmalig. Und bei Verwendungszweck wird alles Mögliche angegeben.
Ich frage mich immer: Wer soll das beim FA alles prüfen? Und dann sind unter dem Strich noch 600 Euro steuerfrei an privaten Gewinnen.
Angenommen, jemand verkauft 3 x 1 oz Krügerrand in der Bucht. Es muss eine Meldung erfolgen. Das FA interessiert sich dafür und verlangt Belege / Nachweispflicht über den Kauf wegen der Haltefrist. Der Verkäufer weist nach, dass die Münzen sich seit einigen Jahren in seinem Besitz befinden. Die Prüfung der Angelegenheit (Meldung erfassen - Nachweis verlangen - Nachweis Prüfen und Verkäufer benachrichtigen( nimmt bei FA wohl locker eine halbe Stunde in Anspruch (Beamte sind schnell). Ergebnis für die Steuer: 0 Euro. Ich gehe mal davon aus, die die Mehrheit der EM-Investoren die Haltefrist von einem Jahr kennt.
.tob.
10 Unzen Mitglied
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Re: Betrug bei Kleinanzeigen

Beitrag von .tob. »

25rubel hat geschrieben: 28.05.2026, 00:21 "Übernächste Woche nach der Nummer fragen" Ist das dein Ernst? Ich halte es aus Sicht des Verkäufers für eine Selbstverständlichkeit, die Nummer ohne Aufforderung direkt mitzuteilen!
Der Verkäufer hat ja schon mitgeteilt, dass er kein OnlineBanking hat. Vermutlich ist er noch sehr analog unterwegs, da geht es nicht so schnell wie bei mir und Dir.
"Übernächste Woche" ist vielleicht etwas übertrieben, aber etwas mehr Gelassenheit ist bei privaten Geschäften hilfreich.
.tob.
10 Unzen Mitglied
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Re: Betrug bei Kleinanzeigen

Beitrag von .tob. »

Zur Überwachung der Umsätze:
Jede Bank muss ein Tool im Einsatz haben, mit dem ständig der gesamte Zahlungsverkehr jedes Kunden gescannt wird und dann Auffälligkeiten hinsichtlich Geldwäsche usw ausspuckt. Diese sind dann durch die entsprechenden Stellen manuell zu bearbeiten.
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