Rhenanus hat geschrieben: ↑18.02.2026, 11:05
Kolibri hat geschrieben: ↑18.02.2026, 10:43
Hannoveraner mach dir mal keine Sorgen,ob Immobilien,Edelmetalle oder Aktien,rasiert werden wir alle.
Wenn am Ende vom Vermögen noch 40% übrig bleiben gehörst du zu den Gewinnern.
...
Bei EM und Aktien wird schon kräftig kassiert,da ist steuerlich noch Platz nach oben.
Kapitalertragssteuer auf alles wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Und was kann man dagegen tun? NICHTS.
Schwarzseher und Propheten an die Front. Bei EM sollte man differenzieren und die Haltedauer berücksichtigen. Gold hat nach einem Jahr keine Besteuerung, bei Silber und Platin muss die Mehrwertsteuer reingeholt werden, ansonsten weniger Abgaben an den Staat als bei Aktien.
40% vom Vermögen? Worauf könnte sich eine solche Aussage stützen? Wenn man noch 40% vom Gewinn geschrieben hätte, aber nein, man kann ja nicht genug pauschal draufhauen. Vielleicht erst einmal nachdenken und nicht in Trump-Manier (Medikamentenpreis um 100% gesenkt!) Prozentzahlen rausposaunen, die jeglicher Grundlage entbehren. Wenn ich 100.000 Euro in Aktien halte, bleiben mir real nach Staatszugriff also noch 40.000 Euro übrig? Und damit ist man sogar noch Gewinner! Kann es sein, dass Prozentrechnung in der Schule übersprungen oder nicht verstanden wurde?
Auch wenn ich an die Pauschale 40% nicht glaube und auch nicht darstellen könnte.
Klar ist das es in D immer weniger Menschen gibt und geben wird die sich ein Vermögen aufbauen können.
Andere müssen ihr Vermögen abschmelzen weil die Abgabenlast immer größer wird und oder der Arbeitsplatz verloren geht.
VW spricht von einem Arbeitsplatzabbau von 35.000 Mitarbeitern.
2015 sind in Deutschland 120.000 Industrie Arbeitsplätze verloren gegangen. 2026 werden es lt. diverser Schätzungen mind. diese 120.000, eher 150.000 sein.
Das bei ständig steigenden Staatsausgaben.
Das es da einen steigenden Staatszugriff auf das Einkommen und Vermögen geben wird , sollte auch dir klar sein.
CO2 Steuer sorgen hier für höhere Kosten.
MwSt auf 21 % ist im Gespräch.
Das Thema Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer, Veräusserungssteuer Immobilien, Wegfall Steuerfreiheit Gold/ EM nach 1 Jahr, höhere Steuer auf Aktiengewinne etc. sind alles gerade im Gespräch und werden in welcher Art auch kommen.
Ob man dann persönlich 10/20/30 oder wieviel % weniger an Vermögen hat wird sich zeigen .
Da gehörst du am Ende mit deinen kolportierten 40.000€ in Aktien zu den Gewinnern weil du am Ende noch
ein nennenswertes Vermögen hast.
Die einen können sich derzeit gar nichts mehr aufbauen. Die anderen müssen immer mehr vom Vermögen abbauen um über die Runden zu kommen.
Von daher ist es bei heutigen Invests die langfristig aufgebaut und gedacht werden schon lohnenswert auch zu betrachten wo der Staat am schnellsten Zugriff haben könnte und in welcher Art das ausgestaltet werden wird.
Wer langfristig ein Vermögensaufbau plant und den steigenden Finanzbedarf des Staates nicht berücksichtigt macht einen Fehler. Da wird sich so mancher wundern das er in 20 Jahren weniger hat als geplant.
Auch wenn ich die 40% nicht als realistisch ansehe. So ist eine permanente Verharmlosung genauso schlecht wie eine Übertreibung .
Anstatt , wie du es auch gerne machst, immer auf Trump rumzuhacken, wäre es ratsam einmal genau hinzusehen warum er etwas macht.
Die USA werden in diesem Jahr 9 Billionen Staatsschulden umschulden müssen. Staatsschulden die aus der Zeit Obamas kommen und damals mit 0,5-1 % verzinst waren. Nach aktuellen Schätzungen werden für die neuen Kredite 4-4,5% gezahlt werden müssen. Bedeutet am Ende 300-350Mrd zusätzliche Zinslast oder eine Erhöhung der Zinslast von Aktuell ca. 1000 Mrd auf über 1300 Mrd USD.
Ähnliches wird auch auf uns zukommen wenn die Niedrigverzinsten Papiere auslaufen. Die 1000 Mrd „Sondervermögen“ werden auch am Ende eine zusätzlichen Zinslast bringen.
Da wir parallel die Industrie zerstören und Arbeitsplätze verlieren werden diejenigen die noch haben zur Kasse gebeten werden.
Da hätte ich lieber eine Präsidenten/ Kanzler der eine Politik macht um Industriearbeitsplätze zu schaffen und Kosten zu senken