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Wie viel Prozent eures Geldes habt ihr in EM und Münzen investiert?

Physisches Silber, Silberaktien, ETF-Fonds oder Derivate? Austausch von Strategien und Erfahrungen zum Thema.

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Montgomery
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Re: Wie viel Prozent eures Geldes habt ihr in EM und Münzen investiert?

Beitragvon Montgomery » 29.06.2017, 02:23

Denn Gold und Silber sind eben kein Geld mehr sondern Rohstoffe die gehandelt werden und die man jederzeit in Geld umtauschen kann,bloß zu welchem Kurs ist die Frage.
...
Obwohl ich erst seit 3 Jahren damit zu tun habe hab ich es schon jetzt begriffen und werde nicht einfach immer mehr kaufen in der Hoffnung das ich grade dann wenn ich es mal wieder brauche 20 oder 30% mehr zu bekommen.


Ich frage mich, was Du schon begriffen hast. smilie_08 Mir geht hier viel zu viel durcheinander. Einerseits ist alles richtig, einerseits ist alles falsch.

Gold und Silber werden WIE Rohstoffe gehandelt, wenn man die Preisbildung via Börse anschaut, korrekt. Aber SIND Gold und Silber nur bzw. im Kern Rohstoffe? Die Antwort ist entscheidend! Man muss sich mit der Antwort auch nicht sicher sein, man sollte sie sich aber auch nicht zu einfach machen und glauben, dass man nach drei langen Jahren endlich ausgelernt hat, wenn man mit EM nicht mehr auf 20 oder 30% Preissteigerung in wenigen Jahren spekuliert.

Könnte hier der Frust vorliegen, mit Silber nicht das schnelle Geld gemacht zu haben? smilie_13 , dafür ist physisches EM nicht da. Man kann spekulieren, investieren, sparen, sammeln, ja auch Zettelsilber traden - man muss nur seine Ziele realistisch klären und davon seine Erwartungen abhängig machen.

Wenn Du vor drei Jahren mit Silber begonnen hast, war das Timing mies, nicht aber die Sache selbst.

Ganz genau das habe ich gemeint damit das man das Forum nicht als Maßstab nehmen kann weil es hier auch viel "verrückte" gibt.
endlich mal einer der auch nicht Blind ist


Du kannst natürlich frei heraus Deine Meinung hier kundtun, dennnoch: ein bisschen mehr Demut, bitte smilie_13 Gibts außer Dir und dem Mod. nur "Blinde"? Wenn einige bzw. viele in diesem Forum "ver-rückt" sind, dann im Wortsinne, als sie gelernt haben, ihre Perspektive zu verrücken.

Entscheidend für mich war bspw. die Entdeckung, zw. Wert und Preis zu unterscheiden. Das ist nicht banal! Währungen haben einen Nennwert, Edelmetalle haben einen Sachwert. Da wir in einem Papiergeldzeitalter (treffender Titel eines empfehlenswerten Buches mit Texten von Roland Baader) leben, ist die Frage der Gewichtung von EM im persönlichen Portfolio eine ernsthafte Sache.

Auch ist die Faszination ein wenig Flöten gegangen denn sooooo toll wie immer gesagt wird ist es auch nicht,als Absicherrung für schlechte Zeiten mal 12,16 Unzen im Jahr tun mir nicht weh auch wenn ich in 30 Jahren vielleicht weniger bekommen sollte .


silberschatzimsee:
Reden wir von Gold oder Silber? Bei 12 Unzen Silber im Jahr ists ja mehr Spielerei als irgendwas anderes


Das habe ich mich auch gefragt! Vermögenssicherung ist das eine. Vermögensaufbau ist das andere. Grundregel Nr. 1 dafür ist, unterbewertete Assets zu erwerben. Lifesgood hat gezeigt, dass Silber von seinen Höchstkursen weiter entfernt ist als Gold bzw. aus antizyklischer Sicht interessant - weil derzeit im Vergleich unbedeutend - ist.

Ist also wirklich jemand bekloppt, wenn er massiv in Silber investiert? Warum soll das "Casino" sein bzw. Sehnsucht nach dem ultimativen Zusammenbruch?

Wer sich den Kram Zenterweiße in den Keller legt wettet quasi darauf das alles zusammenbricht und das ist Casino.

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lifesgood

Re: Wie viel Prozent eures Geldes habt ihr in EM und Münzen investiert?

Beitragvon lifesgood » 29.06.2017, 06:33

Tja es ist schon tragisch, da investiert man schon 3 Jahre in Edelmetalle und ist immer noch nicht reich.

Da drängt sich doch förmlich die Vermutung auf, dass diejenigen, die das schon länger machen bekloppt sein müssen.

Gerade wenn man noch 30 Jahre hat, bis man an die metallenen Reserven will, sind Edelmetalle sehr interessant.

Denn innerhalb dieses Zeitraums wird z.B. der Silberpreis mindestens einmal die alten Hochs von über 30 € erreichen oder überschreiten.

Das heißt nicht dass das gerade dann der Fall ist wenn man das Geld braucht. Aber man kann ja nach einem Verdoppler oder Verdreifacher, das ursprünglich eingesetzte Kapital rausholen und hat dann sozusagen das verbleibende Edelmetall für umme. Wenn man Glück hat sind dann sogar andere Anlageklassen günstig und man kann das ursprüngliche Kapital wieder günstig in andere Anlagen umschichten.

Und nein, Verdoppler oder Verdreifacher sind nicht unmöglich. Von 2008 bis 2011 gab es sogar einen fast Verfünffacher (6,97 € / 32,70 €) Zuvor war Silber um rund 50% auf diese 6,97 € gefallen.

Aber der Rücksetzer von 2008 ging wegen Lehmann, Subprime-Krise usw. relativ schnell, genauso schnell kam dann der Rebound und die Übertreibung nach oben.

Der Rückgang nach 2011 nahm deutlich mehr Zeit in Anspruch und genauso wied die Erholung mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Ich persönlich sehe Silber aktuell auf einem sehr kaufenswerten Niveau (generell unter einem Kaufpres von 20 €/Oz). Ich dachte eigentlich schon im März, dass wir den Boden überwunden hätten und habe zu einem Durchschnittspreis von 19.03 € recht viel gekauft (ich stehe auch zu meinen Fehleinschätzungen).

Argert mich das jetzt? Gut vielleicht ein kleines bisschen, weil ich jetzt fürs selbse Geld nochmal mehr Silber bekommen würde. Aber auch nicht so sehr, denn unter 30 € pro Unze werde ich kein Gramm abgeben.

Und solange die Ratio deutlich über 60 liegt, würde ich, wenn ich Geld brauche sowieso eher Gold verkaufen.

lifesgood

krothold
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Re: Wie viel Prozent eures Geldes habt ihr in EM und Münzen investiert?

Beitragvon krothold » 29.06.2017, 07:56

Zu den Aktien möchte ich noch auf den "Survivorship Bias" hinweisen: Man sieht im Nachhinein nur die, die überlebt haben. Das ist leider ein häufiger Fehler, der auch regelmäßig gemacht wird, wenn es um Langzeitvergleiche von Assetklassen geht. Wenn von 100 ursprünglich ins Depot gelegten Aktien 30 Firmen inzwischen pleite und aufgelöst sind, haut das ganz ordentlich in die Rendite. Bei den Langzeitvergleichen wird das oft nicht beachtet und man bekommt den Eindruck, dass man vor 80 Jahren sich einfach Aktien ins Depot legen musste und die Rendite wäre traumhaft. Die ganzen Firmen, die seitdem über die Wupper gingen, werden schlichtweg ausgelassen/übersehen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Survivorship_Bias

Das nur am Rande smilie_01
Dank an WalterSobchak, Meier73, Silbermax, Silverfreak, John_Silver, arsulah, maeuschen2012, Libertad1999, Unzen999, Gairsoppa, winterherz | silber.de/forum/krothold-t16592.html

Cantus Firmus
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Re: Wie viel Prozent eures Geldes habt ihr in EM und Münzen investiert?

Beitragvon Cantus Firmus » 29.06.2017, 08:09

Ich stelle mir vor, im Orient jemanden zu fragen " Wieviel Prozent... ?" :wink:
Da denkt man nicht in Prozent, da hat man es - hoffentlich. Und nicht nur in dieser Region.
Es ist unfaßlich, daß wir uns im Westen noch immer auf Papier oder imaginäre Computerzahlen verlassen. Überhaupt, daß wir unser Geld aus der Hand geben.
Das ist natürlich zunächst einmal Beweis, daß wir überhaupt etwas 'abzugeben ' haben, an Banken z.B
Dennoch möchte ich auf folgendes hinaus:
Viele deutsche Bürger denken es ginge mit unseren derzeitigen Strukturen so weiter wie seit Jahrzehnten. Den meisten hier ist bewußt, daß dies nichtd er Fall sein wird.
In Anbetracht dessen, daß Frau Merkel offensichtlich darauf aus ist, unsere Land in einen kleinen Orient zu verwandeln, werden wir in nicht allzulanger Zeit in der Minderheit sein. Das sind ganz logische Rechnungen. Die Bevölkerungsstruktur wird sich dermaßen wandeln -noch mehr-, daß auch Wertigkeiten sich verschieben; auch was " Geld " betrifft. Und das ist bei Orientalen sicherlich nicht Papier, sondern EM ! So wie sie es seit Jahrtausenden gewohnt sind, es gehandelt haben. So wie es auch hier lange der Fall war, ehe jemand auf Papierschnipsel kam. Auch politische Strukturen werden sich wandeln: d.h es käme sicherlich keiner auf die Idee, Gold zu verbieten, sobald es -milde gesagt- ne Form von muslimischen Parteien geben wird.

Wer zudem christlich veranlagt ist, wird zudem 'wissen', daß es eine Zeit geben wird, in der gewisse Bevölkerungsschichten dereinst " weder kaufen noch verkaufen " können - sprich, es wird ihnen nicht möglich sein, via Kreditkarte oder ähnlichem irgendein Geschäft zu tätigen.
Und nein, das ist sicherlich keine Verschwörungstheorie. Dies mag schneller eintreffen als uns lieb ist. Wir leben in der Ruhe vor dem Sturm.
Also, bitte nicht auf " Prozenten " herum reiten; das mag auch den letzten noch davon abhalten, ÜBERHAUPT in EM zu investieren. Meine Güte, was hier oft mit Zahlen jongliert wird. Da mag sich der ein oder andere ganz schwindelig fühlen. Mit wenig anfangen - aber jedenfalls anfangen.

Für mich persönlich bedeutet dies aber zeitgleich nicht, mich einer 'gestörten 'Politik zu beugen oder zu resignieren. Noch ist Zeit, was zu drehen - z.B am 24. September.

Chancelino76
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Re: Wie viel Prozent eures Geldes habt ihr in EM und Münzen investiert?

Beitragvon Chancelino76 » 29.06.2017, 08:50

Outback 1403 hat geschrieben:
Chancelino76 hat geschrieben:
lifesgood hat geschrieben:Na wenn die miese Stimmung hier ein Indikator ist, müßte es bald heftig nach oben gehen smilie_20



zumindest Kaufkurse...


Wie willst du denn noch was kaufen? Hast doch nach eigenen Angaben nur noch 3 Mille auf dem Konto für Reparaturen?

Aber im Ernst: 10 - 15 % halte ich für eine gute Hausnummer. Wenn Gold mal unter 1000 $ bzw. Silber unter 10 $ fällt, würde ich auch mal stufenweise auf 20 - 25 % aufstocken, aber nur dann.


Habe 3 Mille auf dem Konto und knapp 6000 Dispo,Frau hat auch 4000 Dispo,Submariner am Arm könnte jedezeit mit 5 Mille beliehen werden...von den vielen Goldunzen im Schließfach gar nicht zu reden...dazu bekommen Wir jeden Monat Gehalt mit frischen Fiat Money.Also ich denke im Falle von Reperaturen sind Wir gut gerüstet.

Soll Leute geben die haben nicht mal 2000,1000 oder 500 auf der hohen Kante....und gar nicht mal so wenige.

PS: ein gewisser Rotschild soll mal gesagt haben "Nur Gold ist Geld alles andere ist Kredit"
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Chancelino76
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Re: Wie viel Prozent eures Geldes habt ihr in EM und Münzen investiert?

Beitragvon Chancelino76 » 29.06.2017, 09:03

Cantus Firmus hat geschrieben:Ich stelle mir vor, im Orient jemanden zu fragen " Wieviel Prozent... ?" :wink:
Da denkt man nicht in Prozent, da hat man es - hoffentlich. Und nicht nur in dieser Region.
Es ist unfaßlich, daß wir uns im Westen noch immer auf Papier oder imaginäre Computerzahlen verlassen. Überhaupt, daß wir unser Geld aus der Hand geben.
Das ist natürlich zunächst einmal Beweis, daß wir überhaupt etwas 'abzugeben ' haben, an Banken z.B
Dennoch möchte ich auf folgendes hinaus:
Viele deutsche Bürger denken es ginge mit unseren derzeitigen Strukturen so weiter wie seit Jahrzehnten. Den meisten hier ist bewußt, daß dies nichtd er Fall sein wird.
In Anbetracht dessen, daß Frau Merkel offensichtlich darauf aus ist, unsere Land in einen kleinen Orient zu verwandeln, werden wir in nicht allzulanger Zeit in der Minderheit sein. Das sind ganz logische Rechnungen. Die Bevölkerungsstruktur wird sich dermaßen wandeln -noch mehr-, daß auch Wertigkeiten sich verschieben; auch was " Geld " betrifft. Und das ist bei Orientalen sicherlich nicht Papier, sondern EM ! So wie sie es seit Jahrtausenden gewohnt sind, es gehandelt haben. So wie es auch hier lange der Fall war, ehe jemand auf Papierschnipsel kam. Auch politische Strukturen werden sich wandeln: d.h es käme sicherlich keiner auf die Idee, Gold zu verbieten, sobald es -milde gesagt- ne Form von muslimischen Parteien geben wird.

Wer zudem christlich veranlagt ist, wird zudem 'wissen', daß es eine Zeit geben wird, in der gewisse Bevölkerungsschichten dereinst " weder kaufen noch verkaufen " können - sprich, es wird ihnen nicht möglich sein, via Kreditkarte oder ähnlichem irgendein Geschäft zu tätigen.
Und nein, das ist sicherlich keine Verschwörungstheorie. Dies mag schneller eintreffen als uns lieb ist. Wir leben in der Ruhe vor dem Sturm.
Also, bitte nicht auf " Prozenten " herum reiten; das mag auch den letzten noch davon abhalten, ÜBERHAUPT in EM zu investieren. Meine Güte, was hier oft mit Zahlen jongliert wird. Da mag sich der ein oder andere ganz schwindelig fühlen. Mit wenig anfangen - aber jedenfalls anfangen.

Für mich persönlich bedeutet dies aber zeitgleich nicht, mich einer 'gestörten 'Politik zu beugen oder zu resignieren. Noch ist Zeit, was zu drehen - z.B am 24. September.


Was ich absolut bestätigen kann...Bei Philoro hat vor mir ein Syrer oder Afghane angestanden,welcher sein Baargeld in Gold umgetauscht hat.Und wenn der Islam hier immer stärker wird,wird Gold bzw.Silber eine viel bedeuterende Rolle spielen als momentan,Zinsen sind ja im Islam auch verpönt - und das sage ich jetzt völlig Frei von politischen Diskussionen.

Gold und Silber haben also ua.wegen der gerade bedeutenden gesellschaflichen Veränderungen noch ihre beste Zeit vor sich !

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Sapnovela
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Re: Wie viel Prozent eures Geldes habt ihr in EM und Münzen investiert?

Beitragvon Sapnovela » 29.06.2017, 09:45

Chancelino76 hat geschrieben:Was ich absolut bestätigen kann...Bei Philoro hat vor mir ein Syrer oder Afghane angestanden,welcher sein Baargeld in Gold umgetauscht hat.


Sample size = 1
smilie_08

Frank the tank
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Re: Wie viel Prozent eures Geldes habt ihr in EM und Münzen investiert?

Beitragvon Frank the tank » 29.06.2017, 09:46

Was ich mittlerweile entscheidend finde: Preis und Wert!
Warum waren die Silberadler mit 7gr Ag "befüllt"?
Warum danach 5DM ohne Silber, von den 2€ ganz zu schweigen.
Wenn das tatsächliche vorhandene, physische EM mal bepreist wird, was passiert dann mit dem Wert des ganzen PapierEMs? Evtl. tendiert dieser dann auch gegen 0.

EM dient dem Vermögenserhalt, es geht nie gegen 0, evtl. sind Gewinne möglich.

Mr.Citroen
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Re: Wie viel Prozent eures Geldes habt ihr in EM und Münzen investiert?

Beitragvon Mr.Citroen » 29.06.2017, 10:59

Genau Frank sehe ich genauso, smilie_09
deswegen kann ich bei 80/20 gut schlafen

Cantus Firmus
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Re: Wie viel Prozent eures Geldes habt ihr in EM und Münzen investiert?

Beitragvon Cantus Firmus » 29.06.2017, 11:08

"Gold und Silber haben also ua.wegen der gerade bedeutenden gesellschaflichen Veränderungen noch ihre beste Zeit vor sich "
Auf diese "beste Zeit" könnte ich allerdings gut und gerne verzichten, wäre die gesellschaftliche Veränderung noch aufzuhalten.
Würde unsere Kanzlerin sich nur eine Minute an ihr gegebenes Versprechen " ZUM WOHLE DES DEUTSCHEN VOLKES " halten, müßten wir keine Minute an EM denken. Dann könnten wir umfassend von dem leben, was unsere Hände erarbeitet haben. Die Milliarden sind da; haben wir ja eben erst wieder fast 8 davon an Griechenland'verschenkt'.
Deswegen 'bewegen ' mich nicht Prozentzahlen bzgl EM, sondern der unerklärlich hohe Prozentsatz der Bevölkerung, die ihre Politik noch immer umjubeln. Und da wird mir ELEND.

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Re: Wie viel Prozent eures Geldes habt ihr in EM und Münzen investiert?

Beitragvon Mar1988cel » 29.06.2017, 11:19

Cantus Firmus hat geschrieben:Deswegen 'bewegen ' mich nicht Prozentzahlen bzgl EM, sondern der unerklärlich hohe Prozentsatz der Bevölkerung, die ihre Politik noch immer umjubeln. Und da wird mir ELEND.


So geht es mir auch!

Ich bin leider auch der Meinung, dass wir in der Zukunft deutlich schwerer an EM´s kommen werden. Bargeldobergrenzen werden die Anonymität aufheben usw. usw.
Daher bin ich "froh", dass ich heute noch flexibel handeln kann. Mal schauen, wie lange noch :?
Egon von Greyerz: "Wer kein Gold und Silber besitzt, wird alles verlieren!"

Chancelino76
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Re: Wie viel Prozent eures Geldes habt ihr in EM und Münzen investiert?

Beitragvon Chancelino76 » 29.06.2017, 11:28

Sapnovela hat geschrieben:
Chancelino76 hat geschrieben:Was ich absolut bestätigen kann...Bei Philoro hat vor mir ein Syrer oder Afghane angestanden,welcher sein Baargeld in Gold umgetauscht hat.


Sample size = 1
smilie_08

Das war jetzt nicht "fremdenfeindlich" gemeint...

Finerus
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Re: Wie viel Prozent eures Geldes habt ihr in EM und Münzen investiert?

Beitragvon Finerus » 29.06.2017, 11:30

Sapnovela hat geschrieben:Sample size = 1
smilie_08


Der war gut!

Ein weiterer statistischer Gesichtspunkt ergibt sich aus dem breiten Spektrum der hier genannten Prozentzahlen. Bei einer Anlageentscheidung, die keinem besonderen Zwang unterliegt, war nicht zu erwarten, daß sich im Forum eine einhellige Meinung zu dem einen "richtigen" Prozentsatz finden würde. Vielmehr zeigt sich eine Bandbreite von Gewichtungen, für die zudem sehr unterschiedliche Argumente ins Feld geführt werden. Das gestattet dem einzelnen EM-Anleger aber, seine eigene Position in einem größeren Rahmen zu verorten und die eigenen Beweggründe zu hinterfragen. So dürfte es auch vom Fragesteller beabsichtigt sein.

Der typische Edelmetallverweigerer aus Prinzip hat sich hier naturgemäß nicht zu Wort gemeldet. Was, außer kostbarer Zeit, hätte er in einem EM-Forum schon verloren? Emotionsloser geht es beim klassischen Diversifizierer zu, der Edelmetalle hauptsächlich zur Beimischung in ein breit aufgestelltes Portfolio nutzt, meist im einstelligen Prozentbereich. Dem folgt ein bunter Haufen mit ebenso bunter Begründung für den Kauf von Gold und Silber, zumeist Sammler von Münzserien aber auch Krisenverunsicherte. Bis dahin ist in unterschiedlichem Ausmaß so gut wie jedes Forummitglied angesprochen und die vorgetragenen Beweggründe werden zumeist für nachvollziehbar gehalten. Was die Anteile der EM-Anlage dieser heterogenen Gruppe angeht, sie dürften sich grob gemessen im einstelligen bis mittleren zweistelligen Prozentsatz bewegen. Am anderen Ende des Spektrums steht - als für mich zugegeben unbegreifliches Faszinosum - der unerschütterliche Edelmetallfanatiker, der allen Anlageklassen außer Edelmetallen und vielleicht noch Immobilien mehr oder weniger die Existenzgrundlage abspricht. 100% oder knapp darunter, mit weniger gibt er sich nicht zufrieden, alles darunter raubt ihm (angeblich) den Schlaf.

Jeder nach seiner Façon.

LG
Fin.

Chancelino76
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Re: Wie viel Prozent eures Geldes habt ihr in EM und Münzen investiert?

Beitragvon Chancelino76 » 29.06.2017, 11:39

Cantus Firmus hat geschrieben:"Gold und Silber haben also ua.wegen der gerade bedeutenden gesellschaflichen Veränderungen noch ihre beste Zeit vor sich "
Auf diese "beste Zeit" könnte ich allerdings gut und gerne verzichten, wäre die gesellschaftliche Veränderung noch aufzuhalten.
Würde unsere Kanzlerin sich nur eine Minute an ihr gegebenes Versprechen " ZUM WOHLE DES DEUTSCHEN VOLKES " halten, müßten wir keine Minute an EM denken. Dann könnten wir umfassend von dem leben, was unsere Hände erarbeitet haben. Die Milliarden sind da; haben wir ja eben erst wieder fast 8 davon an Griechenland'verschenkt'.
Deswegen 'bewegen ' mich nicht Prozentzahlen bzgl EM, sondern der unerklärlich hohe Prozentsatz der Bevölkerung, die ihre Politik noch immer umjubeln. Und da wird mir ELEND.


Es gibt da diesen tollen Spruch...gib mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann und die Kraft Dinge zu ändern die ich ändern kann.

Du wirst das Thema Merkel,Transferunion, Inflation, Islamisierung und alles was dranhängt nicht ändern können, aber du kannst am 24 September die Partei wählen die du für richtig hälst und natürlich Gold und Silber kaufen.

Cantus Firmus
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Re: Wie viel Prozent eures Geldes habt ihr in EM und Münzen investiert?

Beitragvon Cantus Firmus » 29.06.2017, 12:07

Genau das hatte ich erwähnt .-)


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