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Wann verkaufen? Wann aus Silber und Gold aussteigen?

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silberschatzimsee
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Beitragvon silberschatzimsee » 10.03.2015, 08:37

lifesgood hat geschrieben:... da bist Du hier falsch Häuser für 1 Unze gibt´s bei hartgeld.com smilie_20



smilie_20
Milchflecken sind das neueste Sicherheitsfeature bei der RCM

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barny68
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Beitragvon barny68 » 10.03.2015, 10:08

@ Bumerang
Es ist ja ein Luxusproblem
Für einen regelmäßigen vk im Alter kein Problem

wohin aber mit dem Geld wenn man Mikte 40 ist?
Welche Anlageformen dann?
Das gerade mit Blick auf langfristigkeit
Hier meine Bewertung
http://www.silber.de/forum/barny68-t14903.html

Die meisten Post sind per Smartphone geschrieben
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Gimli
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Beitragvon Gimli » 10.03.2015, 10:12

Jaja, der Thorsten. Hätt' er doch das eine oder andere Mal besser geschwiegen statt allen einzuheizen!

Gimli
Moo kari makka?

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Bumerang
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Beitragvon Bumerang » 10.03.2015, 13:40

barny68 hat geschrieben:@ Bumerang
Es ist ja ein Luxusproblem
Für einen regelmäßigen vk im Alter kein Problem

wohin aber mit dem Geld wenn man Mikte 40 ist?
Welche Anlageformen dann?
Das gerade mit Blick auf langfristigkeit


Ich habe nicht ganz verstanden, was Du meinst.
Gruß

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gullaldr
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Beitragvon gullaldr » 10.03.2015, 17:39

Ich denke, er meint, dass die Option, im Rentenalter Unzen gegen Fiat auszutauschen, um davon zu konsumieren, die leichteste ist. barny68 überlegt aber, was in dem Fall zu machen ist, wenn er mit Mitte 40 verkauft (aus welchem Grund auch immer), in welche Anlageklasse er dann wechseln soll. Die Frage wird man wohl aber nicht so leicht beantworten können, da sie von den unterschiedlichen Szenarien abhängt (Crash oder nicht).

Ansonsten vielen Dank für die vielen interessanten Antworten, auch wenn sie keine detaillierte Handlungsanweisung geben können. 240 OZ Gold (Bumerang) oder 3000-5000 OZ Silber (FAKTOR 0) bräuchte man also, um im Alter die Rente merklich aufzubessern. Davon bin ich weit entfernt und werde es wohl auch nicht erreichen können. Somit fällt zumindest dieses Szenario für mich also aus. Also muss ich wohl sehr genau schauen, was man nach einem möglichen Crash tun kann. Oder auf den DaxK-Faktor (Thorsten Schulte) schielen und dann in Aktien umschichten.

Ein weiteres Argument, das übrigens immer mal wieder auftaucht, ist, dass man Gold in der Krise und Silber nach dieser (wenn die Wirtschaft wieder läuft) gebrauchen könne. Doch dem widersprechen ja auch einige, die die Vorstellung lächerlich finden, in einer Währungs-Apokalypse mit Andorra 1g Au-Münzen beim Bäcker Brot kaufen zu wollen. Also wären dann wohl sowohl Gold als auch Silber nur für die Zeit nach einer Krise verwendbar. Wenn dann kein Goldverbot in Kraft tritt. In diesem Fall könnte ein Verkauf und möglicher Tausch in neue Währung sich dann wohl noch viele Jahre hinziehen.

Tunnelblick
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Beitragvon Tunnelblick » 10.03.2015, 19:08

Mein Tip lautet sich nicht zu sehr in seine Schnuckelchen zu verlieben smilie_16 .

lifesgood

Beitragvon lifesgood » 10.03.2015, 20:42

... wobei es ja ein positiver Nebeneffekt ist, dass die Hemmschwelle Edelmetalle zu verkaufen, deutlich größer ist, als mal schnell Geld vom Konto abzuheben ;)

lifesgood

lckert
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Beitragvon lckert » 10.03.2015, 21:53

wenn du dich in das zeug verliebt hast fällt es dir schwer dich davon zu trennen

komme aus dem minensektor und weiß es jetzt erst zu schätzen wenn man es in der Hand hält

(MACHT SÜCHTIG) smilie_01 smilie_01

eurosilber
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Beitragvon eurosilber » 10.03.2015, 22:55

Also aus meiner Sicht als Anfänger in Sachen Silber kann ich sagen, dass ich mich jederzeit von Allem trennen kann, wenn der Preis stimmt.
Bin ultrakonservativ unterwegs - über 80% meines Silbers ist durch Nennwert abgesichert und die Zentralbank nur 25km entfernt. Diese Sicherheit und Flexibilität sind mir sehr wichtig. Investiere nur Kapital, welches ich unter normalen Umständen auch langfristig nicht benötige, aber man kann ja nie wissen...
Im Bedarfsfall kann ich den größten Teil meines Silbers in kürzester Zeit €uronisieren, ohne dabei große Verluste realisieren zu müssen und das unabhängig vom aktuellen Kurs. Die restlichen knapp 20% meiner Anlage sind natürlich abhängig vom Kurs nicht so ohne weiteres auf die Schnelle zu veräussern, ohne dabei herbe Verluste hinnehmen zu müssen.
Münzen mit Sammlerwert besitze ich eigentlich keine, es geht mir nur ums Edelmetall an sich. Sehe mich als Anleger mit einer sehr konservativen Strategie, der durch einige Anfängerfehler viel gelernt hat...

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Bumerang
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Beitragvon Bumerang » 11.03.2015, 11:01

gullaldr hat geschrieben:Ich denke, er meint, dass die Option, im Rentenalter Unzen gegen Fiat auszutauschen, um davon zu konsumieren, die leichteste ist. barny68 überlegt aber, was in dem Fall zu machen ist, wenn er mit Mitte 40 verkauft (aus welchem Grund auch immer), in welche Anlageklasse er dann wechseln soll. Die Frage wird man wohl aber nicht so leicht beantworten können, da sie von den unterschiedlichen Szenarien abhängt (Crash oder nicht).


Dann belieben wir bei Deiner Interpretation seiner Aussage, da er sich nicht gemeldet hat. Die Frage kann man gar nicht beantworten, weil man sehr viele Faktoren nicht kennt. "Warum auch immer Verkaufen" ist in der Anlagestrategie ein No Go. Es ist nämlich entscheidend warum man Kapital umschichten will/muss. Die Lebensumstände sind entscheiden. Wenn er sich vom EM trennen muss, dann gibt es sicher triftige gründe. Falls er "spekuliert" und umschichten möchte, weil er davon ausgeht dass EM fallen, gibt es eigentlich nur eine Antwort.
Alles ist Spekulation und entsprechend riskant. Die Gründe sind hier mehrfach genannt worden. Eine einzige Alternative sehe ich noch als sinnvoll. Die eigene Immobilie.

gullaldr hat geschrieben:Ansonsten vielen Dank für die vielen interessanten Antworten, auch wenn sie keine detaillierte Handlungsanweisung geben können. 240 OZ Gold (Bumerang) oder 3000-5000 OZ Silber (FAKTOR 0) bräuchte man also, um im Alter die Rente merklich aufzubessern. Davon bin ich weit entfernt und werde es wohl auch nicht erreichen können. Somit fällt zumindest dieses Szenario für mich also aus. Also muss ich wohl sehr genau schauen, was man nach einem möglichen Crash tun kann. Oder auf den DaxK-Faktor (Thorsten Schulte) schielen und dann in Aktien umschichten.


Falsch! Die Tatsache dass man zu spät angefangen hat, oder finanziell nicht ganz an das Ziel herankommt - wobei die OZ/Monat als Zusatzrente natürlich ziemlich hoch gesetzt ist, aber auch eine halbe OZ wäre noch prima und letztendlich auch ein Viertel wenn mehr nicht geht - kann man doch nicht umgehen in dem man sich für Spekulation entscheidet um verlorene Zeit oder Einkommen auszugleichen! Genau das ist doch das große Problem! Und schon hat man Anlageformen gewählt, die am Ende viel weniger wert sind als das "bisschen" EM das einem nicht zu reichen scheint. Genau mit diesem Gefühl spielt die Finanzbranche, mit Erfolg wie man sieht.
Ich rate von solchen Gedanken ab.

gullaldr hat geschrieben:Ein weiteres Argument, das übrigens immer mal wieder auftaucht, ist, dass man Gold in der Krise und Silber nach dieser (wenn die Wirtschaft wieder läuft) gebrauchen könne. Doch dem widersprechen ja auch einige, die die Vorstellung lächerlich finden, in einer Währungs-Apokalypse mit Andorra 1g Au-Münzen beim Bäcker Brot kaufen zu wollen. Also wären dann wohl sowohl Gold als auch Silber nur für die Zeit nach einer Krise verwendbar. Wenn dann kein Goldverbot in Kraft tritt. In diesem Fall könnte ein Verkauf und möglicher Tausch in neue Währung sich dann wohl noch viele Jahre hinziehen.


Für solch ein Szenario gibt es leider keine Alternativen Wertanlagen! Da hilft nur der Speicher mit Vorräten. Deshalb aber das angesparte EM jetzt schon in etwas stecken, das in solch einem Szenario komplette wertlos werden wird?
Wenn man beim Becker kein Brot für EM bekommt, wofür dann? Aktien? Währung? Fonds? Soll man heute für 100k Diesel kaufen?

Sollten sich solche Szenarien abzeichnen und das tun sie immer, muss man Vorräte anlegen. Sinnvoll und begrenzt auf das absolut notwendigste.
Gruß

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Gebirgjäger
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Beitragvon Gebirgjäger » 11.03.2015, 11:42

Nur ein kleiner Zwischeneinwurf - habe derzeit eine gute Stückzahl Münzen in der Bucht, die gehen zu sehr guten Preisen über den Tisch. Auch die Gebotswut überrascht mich, da bieten nicht nur ein paar Leute, sondern das aktive Interesse ist erschreckend hoch.

Super, wieder ein Beitrag mehr smilie_01
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lifesgood

Beitragvon lifesgood » 11.03.2015, 12:16

Bumerang hat geschrieben:Dann belieben wir bei Deiner Interpretation seiner Aussage, da er sich nicht gemeldet hat. Die Frage kann man gar nicht beantworten, weil man sehr viele Faktoren nicht kennt. "Warum auch immer Verkaufen" ist in der Anlagestrategie ein No Go. Es ist nämlich entscheidend warum man Kapital umschichten will/muss. Die Lebensumstände sind entscheiden. Wenn er sich vom EM trennen muss, dann gibt es sicher triftige gründe. Falls er "spekuliert" und umschichten möchte, weil er davon ausgeht dass EM fallen, gibt es eigentlich nur eine Antwort.
Alles ist Spekulation und entsprechend riskant. Die Gründe sind hier mehrfach genannt worden. Eine einzige Alternative sehe ich noch als sinnvoll. Die eigene Immobilie.


Im Grunde hast Du Recht, aber es gibt immer wieder mal Chancen, die man nutzen kann.

Beim letzten Edelmetallhoch in 2011 gab es z.B. hier in unserer Region Wald noch relativ günstig zu kaufen. Seitdem haben sich die Waldpreise mehr als verdoppelt.

Aber es ist eben unmöglich, hier Aussagen für die Zukunft zu treffen. Letztendlich ist es so, dass man zu dem Zeitpunkt, an dem man glaubt, die Edelmetalle seien zu stark gestiegen, eben sehen muss, welche Sachwerte dann günstig sind.

Ich sehe das so; es gibt bei mir einen Absicherungsanteil (mindestens 2/3) und einen spekulativen Anteil (höchstens 1/3) bei meinen Edelmetallen. Der Absicherungsanteil bleibt erhalten um mir irgendwann den Ruhestand zu versüßen. Der spekulative Anteil kann auch mal verkauft werden, wenn man glaubt Übertreibungen zu erkennen. So wie ich das 2011 mit Teilen meiner Silberbestände gemacht hatte. Ich hatte seinerzeit 20% verkauft. Wäre es noch weiter gestiegen, hätte ich noch weiter verkauft bis das spekulative 1/3 erreicht gewesen wäre. Aber ich würde jetzt nicht in Aktionismus verfallen und ständig wegen ein paar Prozenten zum Händler laufen. Damit ich mit meinem spekulativen Anteil aktiv werde, müßten wir beim Silber ausgehend vom aktuellen Kurs mindestens eine Verdoppelung oder Verdreifachung haben.

In Zeiten günstiger Edelmetallpreise wird dieser spekulative Anteil dann wieder aufgestockt. Ich besitze heute z.B. mehr Silber als ich 2011 vor dem Teilverkauf besessen hatte.

lifesgood
Zuletzt geändert von lifesgood am 11.03.2015, 12:19, insgesamt 1-mal geändert.

FAKTOR 0
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Beitragvon FAKTOR 0 » 11.03.2015, 12:18

Standart Zeugs ohne grossen Sammleraufschlag bekommt man immer los, selbst viele Händler zahlen deutlich über Spot, ich kann diese ganze Verkaufssorge eh nicht verstehen, Silber und auch Gold sind ja eine Beimischung, wobei die Beimischung zumindest bei mir sehr deutlich über den 20% liegen die im allgemeinen empfohlen werden. Zum spekulieren ist physische Ware nicht geeignet.
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barny68
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Beitragvon barny68 » 11.03.2015, 12:28

Bumerang hat geschrieben:
barny68 hat geschrieben:@ Bumerang
Es ist ja ein Luxusproblem
Für einen regelmäßigen vk im Alter kein Problem

wohin aber mit dem Geld wenn man Mikte 40 ist?
Welche Anlageformen dann?
Das gerade mit Blick auf langfristigkeit


Ich habe nicht ganz verstanden, was Du meinst.


Sorry für das unklare
Ich hatte ja geschrieben das eine wichtige Frage lautet was man mit dem Geld macht wenn man verkauft.
Du brachtest ja den Rentner ins Spiel

Für den Rentner ist der Zeitpunkt des Verkaufs oft egal wenn es der regelmäßige Verkauf zur Rentenaufbesserung sieht.
Was aber macht jemand wie ich mit Mitte 40?
Ich spinne mal rum und erträume mir ein Sibervermögen von 50-100'€
Wenn ich Ende des Jahres Verkaufe weil der Kurs auf 25€ ist. Was mache ich mit dem Geld.
Daher ist nicht nur der aktuelle Verkaufskurs Interessant, sondern auch die weitere Verwendung
Hier meine Bewertung

http://www.silber.de/forum/barny68-t14903.html



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Verzeiht die dadurch entstandenen Fehler

lifesgood

Beitragvon lifesgood » 11.03.2015, 12:34

... das wird Dir aber niemand sagen können, welcher alternative Sachwert dann preislich interessant ist.

Daher: Erst den Preisanstieg beim Silber abwarten - dann schauen, was sich zu diesem Zeitpunkt als Alternative anbietet. Gibt es keine sinnvollen Alternativen, dann besser drin bleiben.

Wenn sich nichts abseits von Edelmetallen aufdrängt, kann man immer noch überlegen von Silber in Gold umzuschichten je nachdem wie hoch die Ratio ist. Denn meist ist nach heftigen Kursanstiegen die Ratio relativ niedrig (im April 2011 lag sie bei 32 - aktuell bei 74).

lifesgood


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