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Deutsche Goldmünzen zur Anlage

Physisches Silber, Silberaktien, ETF-Fonds oder Derivate? Austausch von Strategien und Erfahrungen zum Thema.

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Janus
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Beitragvon Janus » 01.11.2012, 23:42

@IrresDing so eine Münze von 1906 in stempelglanz ist der Hammer, ich würde nicht mal daran denken, die anfassen zu wollen. Generell irritiert mich, wenn Leute heiß aufs "begrabbeln" sind, ich brauche das nicht. Die Goldwillis habe ich zwar mal aus den Münztaschen geholt, aber nur für ein Foto - und die waren natürlich "nur" Standardware.

numerobis hat geschrieben:15 solche Schuber lassen sich da völlig problemlos stapeln.(wohl auch mehr,aber da setze ich dann lieber nen 2.Stapel daneben)

Und wer nun rechnet:

3 Stapel zu je 15 Schubern und dann je 80 Felder annimmt in welchen jeweils Goldwillis lagern
(3x15x80=3600)
liegt so ziemlich mit jeder einzelnen Vermutung richtigdaneben.


Nur um das klarzustellen, wieviele Felder auch immer Du vollgestapelt hast, ich gönne Dir das. smilie_16
Neidisch sein macht keinen Spaß, davon kann ich nur abraten. Jeder kann sich an dem freuen, was er schon hat smilie_01

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numerobis

Beitragvon numerobis » 02.11.2012, 00:16

Passt schon Janus!

Neid ist nie ein guter Berater und in meinem Fall wohl ohnehin kaum angebracht.

Ich arme Sau hab nämlich nicht mal einen Willischuber voll.... smilie_04

Die Adresse für Willischuberfüllspenden ist problemlos per PN zu erfahren. smilie_06

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Fünfliber
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Beitragvon Fünfliber » 02.11.2012, 08:42

Janus hat geschrieben: Generell irritiert mich, wenn Leute heiß aufs "begrabbeln" sind, ich brauche das nicht.


Da verpasst Du aber was! Gut, es muss kein Stempelglanz sein, aber es hat schon was, solche Teile mal richtig in der Hand zu halten, und sich zu überlegen "damit hat schon mein Uropa bezahlen können".
Zum bloßen Anschauen oder Wegstapeln eigentlich viel zu schade.... :-)

Ich betatsche übrigens auch gerne Silbermünzen, habe je einen Opfer-Maple, -Eagle, -Wiener und Libertad zum gelegentlichen Begrabbeln - übrigens hat sich beim Maple Leaf der Milchfleckenansatz auf diese Weise recht einfach wegfummeln lassen :-)

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Beitragvon harley » 02.11.2012, 09:14

Fünfliber hat geschrieben:
Janus hat geschrieben: Generell irritiert mich, wenn Leute heiß aufs "begrabbeln" sind, ich brauche das nicht.


Da verpasst Du aber was! Gut, es muss kein Stempelglanz sein, aber es hat schon was, solche Teile mal richtig in der Hand zu halten, und sich zu überlegen "damit hat schon mein Uropa bezahlen können".
Zum bloßen Anschauen oder Wegstapeln eigentlich viel zu schade.... :-)

Ich betatsche übrigens auch gerne Silbermünzen, habe je einen Opfer-Maple, -Eagle, -Wiener und Libertad zum gelegentlichen Begrabbeln - übrigens hat sich beim Maple Leaf der Milchfleckenansatz auf diese Weise recht einfach wegfummeln lassen :-)



ist immer gut...und tut auch gut

habe zum begrabbeln immer einige Münzen parat :mrgreen:

Bild
mittlerweile weit über 50 positive Forumsbewertungen
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Beitragvon lucielentas » 02.11.2012, 09:31

Was die Aufbewahrung von Willis und Co angeht bevorzuge ich Münzrähmchen. Du hast im Gesamten eine einheitliche Größe, Katalognummern, Jahrgang und Bewertung des Zustandes lassen sich gut darauf notieren.

Du kannst die Münzen begrabbeln und hast sogar noch einen haptischen Eindruck der Prägung. Darüber hinaus passen oldschool Münzrähmchen auch eher zu oldschool Münzen smilie_01


@harley So ne Libertad ist natürlich ein haptischer Orgasmus!!
Komisch, dass man auf älteren Fotos immer jünger aussieht.

Kaiko

Beitragvon Kaiko » 04.11.2012, 19:46

Noch mal auf die 20 Goldmärker mit dem Willi zurückzukommen, habe gerade eine interessante Seite zu den Schmidt-Hausmann Fälschungen gefunden. (keine Ahnung ob die hier schon mal irgendwann gepostet wurde, also nicht gleich smilie_27 smilie_47 )

Vielleicht interessiert es den einen oder anderen.
http://www.germanycash.de/falschgeld/sc ... ungen.html

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Janus
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Beitragvon Janus » 04.11.2012, 22:14

Man kann zusammenfassend sagen, dass sich Herr Schmidt nicht als Fälscher verstand und die Münzen als "Nachprägungen" sah, als Fälschungen wurden sie ja erst später definiert. Immerhin wurde 900er-Gold verwendet und nicht irgendeine Schrott-Legierung.

Trotzdem lege ich Wert darauf, Originale zu erhalten.
@Kaiko hast Du inzwischen einen 20-Goldmärker? smilie_16

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Janus
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Beitragvon Janus » 17.12.2012, 17:50

Ich habe seit heute auch eine 2001er-Goldmark.

Sie hat einen roten Fleck, welcher aber winzig ist, er hat vielleicht 1 Millimeter Durchmesser. Auf den ersten Blick sieht man das garnicht, nur bei genauem Betrachten oder mit einer Lupe. Meiner Begeisterung tut der Punkt jedenfalls keinen Abbruch.

Eine Erinnerung an die DM aus Gold smilie_01 smilie_01

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Janus
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Beitragvon Janus » 29.04.2013, 22:45

Weiß jemand, inwieweit noch ältere (als die bisher im Thread betrachteten Münzen aus dem Kaiserreich) Goldmünzen zur Anlage geeignet sind? Es gibt bei Ebay schon interessante Stücke, zum Beispiel:

V. Taler 1815 Braunschweig und Lüneburg

oder

SALZBURG WOLF DIETRICH VON RAITENAU 2 DUKATEN 1598 GOLD

Die Eignung zur Anlage hängt natürlich auch davon ab, wie hoch der Anteil des Materialwerts am Preis ist.. je höher, desto "sicherer" ist wohl der Werterhalt.

Dazu würde mich auch interessieren, gibt es zu historischen Goldmünzen online eine Übersicht oder irgendwelche Kataloge zum Thema?

Ric III
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Beitragvon Ric III » 30.04.2013, 19:12

Bei "richtiger"Numismatik hängt die Anlagefähigkeit eben gerade nicht vom MW ab.
Allerdings ist das ein hochkomplexes Themengebiet.Da kannst Du als Laie mehr falsch machen als Du ahnst.

Wenn Du Freude daran hast mußt Du Dir die entsprechende Einzelliteratur besorgen(eine Zusammenfassung aller Prägungen von den Anfängen bis etwa 1800 gibt es nicht-zumindest nicht mit ernsthaftem numismatischem Anspruch-und kann es notwendigerweise auch nicht geben)

Für den Einstieg gibt es allerdings Übersichtswerke welche zumindest einen brauchbaren Überblick gewähren:

Gold Coins of the World (Friedberg+Friedberg)
Übersichtswerk-beginnend bei den Anfängen.

oder

World Gold Coins (Thomas Michael)
Übersichtswerk moderner Prägungen ab dem 17.Jh.

Für den Sammler sind diese Übersichten ausreichend sofern er kein tieferers numismatisches Wissen wünscht.

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Janus
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Beitragvon Janus » 02.05.2013, 18:16

Hallo Ric III, danke für die Infos.

Ric III hat geschrieben:Bei "richtiger"Numismatik hängt die Anlagefähigkeit eben gerade nicht vom MW ab.


Das habe ich auch festgestellt. Jahrhunderte alte Goldmünzen werden gerne zum zehnfachen Metallwert angeboten, während Gold aus dem dt. Kaiserreich zum puren Metallwert erhältlich ist.

Mich hätte interessiert, ob es noch etwas dazwischen gibt, also ältere Goldmünzen mit geschichtlichem Hintergrund, die aber häufig genug sind um zum Beispiel maximal den doppelten MW zu haben.

Ich werde es hier posten, wenn ich so etwas finde.

Ric III
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Beitragvon Ric III » 02.05.2013, 18:36

Ein Sesterz kann 6-8-10....k € kosten und entählt 0,00 Gold oder Silber.

:wink:

Bezüglich der "richtigen" Numismatik mußt Du Dich von der Vorstellung lösen daß der MW irgendeine Rolle spielt.

Gleichwohl gibt es durchaus Numismatik welche die "Bedingung" erfüllt max. den doppelten MW als Handelswert darzustellen.
Kushanstater sind in den letzten Jahren zwar preislich angezogen sollten aber teils noch in diesem Rahmen liegen.
Hinsichtlich europäischer "richtiger"Numismatik könnten gewellte/gelochte Exemplare der venezianischen Zecchinos(Dukaten) gerade eben so darunter fallen.

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Janus
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Beitragvon Janus » 12.05.2013, 10:56

Ich hätte nochmal eine Frage; sie ist zwar leicht Off-Topic, aber ein kurzer Exkurs ist erlaubt. :wink:

Man erhält viele Goldmünzen aus dem Kaiserreich (insb. 20 Goldmark aus Preußen) heute fast zum Metallpreis, warum ist das eigentlich bei Silbermünzen aus dem Kaiserreich nicht der Fall? Insbesondere die 5 Mark, welche 25g Silber enthalten, gibt es nicht unter 30€. Wie kommt das? Schließlich müssten die doch mindestens genauso oft geprägt worden sein wie die Goldmark?

Ric III
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Beitragvon Ric III » 12.05.2013, 23:12

Der Sammlerpreis ist bei den Standartzwanzigern schlicht vom POG "geschluckt"worden.
Bei den 5ern hat das der Spot noch nicht geschafft.

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Fünfliber
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Beitragvon Fünfliber » 12.05.2013, 23:36

M. W. galt für die deutschen Staaten früher eine Prägemenge entsprechend ihrer Bevölkerungszahl. Darum gabs die Preussen am häufigsten, kleinere Staaten erzielen teils beträchtliche Aufschläge.


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