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Deutsche Goldmünzen zur Anlage

Physisches Silber, Silberaktien, ETF-Fonds oder Derivate? Austausch von Strategien und Erfahrungen zum Thema.

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Janus
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Deutsche Goldmünzen zur Anlage

Beitragvon Janus » 12.10.2012, 18:47

Hallo zusammen,

ich bin als Anleger unterwegs und möchte zusätzlich zum Silberbestand ein paar Goldmünzen erwerben (Stichwort: Risikominimierung). Mich interessieren die deutschen Goldmünzen, insbesondere die aus dem deutschen Kaiserreich und die 2001er-Goldmark.

Die Frage ist nun, welche Münzen aus dem Kaiserreich eine gute Investition wären? Diese sind ja generell kein Feingold, sondern 900/1000. Außerdem kann die Erhaltung stark schwanken, sind die eventuell später nur mit Abschlag zu verkaufen, also nicht für Anleger sinnvoll?

Und die 2001er-Goldmark.. kann die eventuell schwieriger zu verkaufen sein, als ein Dauerbrenner wie Krügerrand?

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stacki
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Beitragvon stacki » 12.10.2012, 19:21

Soweit ich das beobachtet habe sind die Goldmark welche hier im Forum angeboten wurden bisher immer ziemlich zügig weg gegangen. Hat evtl. was damit zu tun dass das Image der D-Mark besser ist als das des Euros....wenn die D-Mark dann noch aus Gold ist gibts doch nichts besseres!

Allerdings glaube ich dass die mit größerem Aufschlag zum Spot gehandelt werden als ein Krugerrand, somit weniger Gold fürs gleiche Geld was Du dann aber beim späteren Verkauf wieder reinholen könntest.


Viele Grüße

stacki

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AgCluster
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Beitragvon AgCluster » 12.10.2012, 21:40

Die 2001 Goldmark hat sehr häufig rote Punkte, die von der unsauberen Prägung der Münze herrühren. Es soll Leute geben, die so etwas stört. :cry:
Wenn es denn aus D sein muss, dann die alten Goldmarkstücke. smilie_01
The euro zone has the power to defeat market speculations.

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Janus
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Beitragvon Janus » 12.10.2012, 21:55

AgCluster hat geschrieben:Wenn es denn aus D sein muss, dann die alten Goldmarkstücke. smilie_01


Wobei ich mich bei denen frage, wie mitgenommen die nach ca. 100 Jahren mittlerweile aussehen. :wink:
Gerade wenn man sie über Internet bestellt, ist das ja so eine Sache.

Vielleicht gibt es hier jemanden, der welche hat :?:

Mahoney33
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Beitragvon Mahoney33 » 12.10.2012, 22:02

Kaiserreich Gold aus Preußen in sehr schön solltest Du immer nahe Spot bekommen. Und ein Verkauf sollte auch kein Problem sein. Sind bei uns ja sehr bekannt.
Aber ich würde Dir trotzdem empfehlen erstmal beim Händler zu kaufen.
Es gibt zuviele Fälschungen, zwar sind viele auch aus 900er Gold aber eigentlich nicht die optimale Anlage wenn Du Dich wenig auskennst...

Wieso kein Standard-Bullion a la Krügerrand, WP, Nugget, ... ?

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Friedrich 3
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Beitragvon Friedrich 3 » 12.10.2012, 22:05

Bild

Den habe ich auch im Internet gekauft,aber nicht in der Bucht sondern von ordentlichen Händlern.
Der ist etwas teurer als Spot aber die Standard Wilhelm 2 bekommst du knapp über Spot ...siehe im Schwesterforum bei den Preisen nach und rechne den Spotpreis aus.

Willi2,Souvereign und Vrenelis sind meist günstig zu bekommen.
So und nicht anders...
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Sidabras
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Beitragvon Sidabras » 12.10.2012, 22:35

Mahoney33 hat geschrieben:Kaiserreich Gold aus Preußen in sehr schön solltest Du immer nahe Spot bekommen. Und ein Verkauf sollte auch kein Problem sein. Sind bei uns ja sehr bekannt.
Aber ich würde Dir trotzdem empfehlen erstmal beim Händler zu kaufen.
Es gibt zuviele Fälschungen, zwar sind viele auch aus 900er Gold aber eigentlich nicht die optimale Anlage wenn Du Dich wenig auskennst...

Wieso kein Standard-Bullion a la Krügerrand, WP, Nugget, ... ?


Die von Dir angesprochenen Fälschungen sind sog. Schmidt- Hausmann- Fälschungen:
Die Firma Hausmann und Co. KG, gegründet von Ilona Hausmann und Dr. Karl-Heinz Schmidt, fälschten von 1959 bis 1962 über 100.000 5 Goldmark Stücke. Anfangs fertigen sie die Münzen mit einem Elektro-Erosionsverfahren an, später dann mit einer automatischen Münzprägemaschine. Bis heute sind die gefälschten Goldmark Stücke größtenteils nicht ohne technische Hilfsmittel von den Originalen zu unterscheiden. 1963 sind Ilona Hausmann und ihr Bruder Dr. Karl-Heinz Schmidt wegen gemeinschaftlichen Betrugs zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.

Aus meinen Erfahrungen ist es heute, selbst einem Händler der sich um Redlichkeit bemüht, nicht mehr möglich eine Fälschung zu erkennen. Ich rede hier nicht von den billigen Nachahmungen und Galvanos, sondern von absoluten Profifälschern, die mit sehr hohem technischen Wissen und Können - Funkenerosionsverfahren - , ausgestattet mit jeden notwendigen Finanzmitteln, diese wunderbaren Stücke in Stempelglanz herstellen.
Dies gilt für Kleinmünzen von seltenen Prägestätten bis zu 5 RM Stücken und gesuchten Medaillen - Wettin Münzbesuch oder Sterbemedaillen z.B.-
Über eine sehr genaue Waage und Vergleichstücke wird in diesen Kreisen nur geschmunzelt. Wir habe heute eine Technik zur Verfügung, die es ermöglicht auf einem fingernagelgroßen Chip das gesamte Straßennetz Europas mit allen Nebeninformationen für unser Handy zu speichern! Wie grobklotzig ist dagegen eine Münze!

Beste Grüße

Sidabras
"Ich weiß, daß Sie glauben, Sie wüßten, was ich Ihrer Ansicht nach gesagt habe. Aber ich bin nicht sicher, ob Ihnen klar ist, daß das, was Sie gehört haben, nicht das ist, was ich meinte."
Alan Greenspan,Ex-FED-Präsident

betta splendens
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Re: Deutsche Goldmünzen zur Anlage

Beitragvon betta splendens » 12.10.2012, 23:10

Janus hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich bin als Anleger unterwegs und möchte zusätzlich zum Silberbestand ein paar Goldmünzen erwerben (Stichwort: Risikominimierung). Mich interessieren die deutschen Goldmünzen, insbesondere die aus dem deutschen Kaiserreich und die 2001er-Goldmark.

Die Frage ist nun, welche Münzen aus dem Kaiserreich eine gute Investition wären? Diese sind ja generell kein Feingold, sondern 900/1000. Außerdem kann die Erhaltung stark schwanken, sind die eventuell später nur mit Abschlag zu verkaufen, also nicht für Anleger sinnvoll?

Und die 2001er-Goldmark.. kann die eventuell schwieriger zu verkaufen sein, als ein Dauerbrenner wie Krügerrand?


Definier mal zuerst Anleger. Also ich halte die Begriffe für zu allgemein. Anleger bzw. Investoren (was eigentlich ja auch nur ein anderes Wort für Anleger ist) sind wir doch alle. Der Horter wie der Sammler, derjenige welchem es nur um den Werterhalt geht bzw. sein FIAT sicher durch die Krise bringen will oder derjenige der seine FIAT langfristig in EM tauscht ,damit er im späteren Ruhestand etwas mehr an Rente hat, etc..; alle legen sie auf ihre Art ihr FIAT in EM an.

Von den Aufpreisen zum SPOT liegen die bis jetzt vorgeschlagnen Münzen alle ziemlich eng zusammen. Die Goldmark, an der alten DM orientiert, als "krisenfest" zu bezeichenen, halte ich hingegen als nicht gerade zielführend. Bis der Goldpreis auf das Nominal fällt, müsste in der Welt wohl mehr als nur ein Wunder geschehen. Aber los bekommt man die trotzdem recht gut, hier in D. (meine hat übrigens auch die Masern) Bei den Goldmark des Kaiserreichs kann man bei einigen Ausgaben und Erhaltung mit Aufpreisen rechnen. Ob man den beim Wiederverkauf heraus bekommt, hängt u.a. auch davon ab, wie sich das Sammlerverhalten in einem bestimmten Zeitraum entwickelt.
Solange man die Arzt-Vater-Tochter-Fälschungen nahe am Spot gekauft hat, entsteht einem ja nicht wirklich ein finanzieller Schaden, da die ja immerhin noch aus Gold mit gleicher Feinheit und Gewicht waren. Numismatische Fälschungen können da jedoch erheblichen Schaden am Sammlerherz hervorrufen.
Krugerrand sind weltweit bekannt, ebenso der Sovereign. Also ich halte es so, dass ich überwiegend diverse Goldmünzen nahe am Spot halte (KR, Mex und chil. Peso, Sovereign, LMU,Dukaten) jedoch ab und an mir auch mal etwas ausserhalb der Reihe zulege. Erstere Kategorie für den Verstand, zweitere fürs Gemüt.

smilie_24
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Janus
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Beitragvon Janus » 13.10.2012, 00:01

Ich danke für das rege Feedback!

Mahoney33 hat geschrieben:Wieso kein Standard-Bullion a la Krügerrand, WP, Nugget, ... ?


Das schließe ich nicht aus, wollte aber in diesem Thread mal nur nach deutschen Münzen fragen. Ich habe mithilfe der niedrigsten Werte auf gold.de einen Preisvergleich angestellt:

Wilhelm II zu 20 Mark: 323,77€ für 7,17g Gold, das ergibt 1404,36€ pro Unze.
Zum Vergleich, günstigste..
Krügerrand-Münze: 1390,00€
Wiener Philharmoniker: 1386,51€
Känguruh: 1387,70€
Die Unze Libertad wiederum ist sogar drüber (1415,06€)

Bei den Kaiserreich-Münzen hattet Ihr von Fälschungen gesprochen..die aber keinen finanziellen Schaden bedeuten, weil sie ja auch 7,17g Gold enthalten. Auch wenn man natürlich lieber ein Original haben möchte. Kennt jemand Auflagenzahlen der Originalmünzen, so dass man wüsste, wie hoch die Chance für Fälschung bzw. Original ist?

betta splendens hat geschrieben:Definier mal zuerst Anleger. Also ich halte die Begriffe für zu allgemein. Anleger bzw. Investoren (was eigentlich ja auch nur ein anderes Wort für Anleger ist) sind wir doch alle.


Ich sehe das anders. Für mich gibt es Anleger und zwei Kategorien von Sammlern. :wink:
Es gibt Sammler, die schöne Münzen kaufen und sich daran erfreuen, ohne an Wiederverkauf zu denken. Dann gibt es Leute, die Münzen weit über Spot kaufen, mit der Idee, dass diese durch weiteren Sammlerzuschlag noch teurer verkauft werden können.

Mit "Anleger" meine ich Leute, die nur nah am Spot kaufen, um somit von der Edelmetall-Preisentwicklung zu profitieren. Dazu gehöre ich auch.. das Spekulieren auf Wertsteigerung durch Sammlerzuschläge ist mir zu heiß und ich habe auch zu wenig Ahnung davon.

Vielleicht war unsere Begrifflichkeit irgendwie verschieden. Danke jedenfalls für die Infos, insbesondere dass auch Deine 2001-Goldmark Masern hat :wink:

betta splendens
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Beitragvon betta splendens » 13.10.2012, 00:31

Janus hat geschrieben:Bei den Kaiserreich-Münzen hattet Ihr von Fälschungen gesprochen..die aber keinen finanziellen Schaden bedeuten, weil sie ja auch 7,17g Gold enthalten. Auch wenn man natürlich lieber ein Original haben möchte. Kennt jemand Auflagenzahlen der Originalmünzen, so dass man wüsste, wie hoch die Chance für Fälschung bzw. Original ist?

betta splendens hat geschrieben:Definier mal zuerst Anleger. Also ich halte die Begriffe für zu allgemein. Anleger bzw. Investoren (was eigentlich ja auch nur ein anderes Wort für Anleger ist) sind wir doch alle.


Ich sehe das anders. Für mich gibt es Anleger und zwei Kategorien von Sammlern. :wink:
Es gibt Sammler, die schöne Münzen kaufen und sich daran erfreuen, ohne an Wiederverkauf zu denken. Dann gibt es Leute, die Münzen weit über Spot kaufen, mit der Idee, dass diese durch weiteren Sammlerzuschlag noch teurer verkauft werden können.


Auflagen kannst du u.a. hier nachlesen:
http://captain-coin.com/index.html

Interessante Hintergrundinfos zu den Schmidt-Hausmannfälschungen:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45124294.html
Da ich mich nicht gerne mit fremden Federn schmücke, sei hier angemerkt, dass ich diesen Link dem User goldhamster79 bei gold.de verdanke. Wurde glaube ich auch hier gepostet, finde den aber gerade in diesem Forum nicht mehr.
http://www.gold.de/forum/sammelfaden-hi ... html#67984

Und noch etwas. Bei den Begrifflichkeiten sind wir ja gar nicht so weit auseinander. Ich plädiere da nur immer für einen differenziertere Abgrenzung, um eine gemeinsame Diskussionsgrundlage zu haben und nicht aneinander vorbei zu reden.

smilie_24

Edih sagt: Link zu den Auflagen geändert
Zuletzt geändert von betta splendens am 13.10.2012, 11:55, insgesamt 2-mal geändert.
Erfolgreich gehandelt mit: Kursprophet, holzbaum15, Kluberer, sbaenky, gloriosa, silberfinger007, area51berlin, Silberbär, Satori, friendly, reddshund, Maracuja, baileys23, spike1, And_S, chz1987, SilverEM, una onza plata pura, muenzfuchs, winterherz, HerrHansen, arsulah,flo, SnOOpY78, mambo

numerobis

Beitragvon numerobis » 13.10.2012, 01:15

Janus hat geschrieben:Das schließe ich nicht aus, wollte aber in diesem Thread mal nur nach deutschen Münzen fragen. Ich habe mithilfe der niedrigsten Werte auf gold.de einen Preisvergleich angestellt:

Wilhelm II zu 20 Mark: 323,77€ für 7,17g Gold, das ergibt 1404,36€ pro Unze.
Zum Vergleich, günstigste..
Krügerrand-Münze: 1390,00€
Wiener Philharmoniker: 1386,51€
Känguruh: 1387,70€
Die Unze Libertad wiederum ist sogar drüber (1415,06€)



Wenn man einen Preisvergleich anstellt sollte man wohl eher die modernen Viertelunzer heranziehen.
Und dann schneiden die 20 Mark noch besser ab.

Übrigens gibt es sogar einige frühe Hausmänner welche sogar aus 917er Au hergestelt wurden.
Hat man das Glück einen solchen zu erwischen sackt manimmerhin knapp 2% mehr Au ein.(Was in der Praxis aber irrelevant ist da die 917er erstens selten vorkommen und zweitens zudem noch selten erkannt werden.)

eifelwolf
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Fälschungen

Beitragvon eifelwolf » 13.10.2012, 01:18

Bei den 20 Mark Goldmünzen gibt es ausser den sogenannten Hausmann-Fälschungen auch noch
Münzen aus Italien,die in Abmessungen,Gewicht u. Goldgehalt passen,aber nicht mit den Jahreszahlen.
Es sollte daher jeder mal die Jahreszahl seiner 20 Mark Goldmünzen überprüfen.
Nachstehende Jahreszahlen sind Fälschungen:
Kaiser Wilhelm I : 1894
Kaiser Friedrich : 1874,1883,1887
Kaiser Wilhelm II : 1874,1914 ( 1914 in Kürassieruniform dagegen ist echt )
Hamburg : 1896,1898,1903,1905,1910,1911,1912,1914
Der Gewinn bei diesen Fälschungen lag bzw.liegt zwischen dem Gold-u.Sammlerwert.
Auch gibt es noch noch Gefälligkeitsprägungen,meist Ferraritäten genannt.Die Münzen wurden mit echten
Prägestöcken bzw. Stempeln geprägt für den Sammler Ferrari und sind daher keine Fälschungen.
Zuletzt geändert von eifelwolf am 13.10.2012, 17:16, insgesamt 1-mal geändert.

CasaGrande
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Registriert: 02.10.2012, 08:50

Beitragvon CasaGrande » 13.10.2012, 01:21

Janus hat geschrieben:...Mit "Anleger" meine ich Leute, die nur nah am Spot kaufen, um somit von der Edelmetall-Preisentwicklung zu profitieren. Dazu gehöre ich auch.. das Spekulieren auf Wertsteigerung durch Sammlerzuschläge ist mir zu heiß und ich habe auch zu wenig Ahnung davon...

Nah' am Spot kaufen und dann auf einen Spot warten der hoch genug liegt, um mir einen Profit beim Wiederverkauf einzubringen?
Hmm...dann lieber Stücke mit eher höherem Sammlerwert. Oder Goldminenaktien.

Nah' am Spot kaufen bedeutet für mich sinnvolles Umschichten in eine wertbewahrende Anlage.
Jederzeit umtauschbar in die aktuell vorherrschende Papierwährung.
Zwar ohne Zinsen, dafür aber auch mit geringem Wertverfall-Risiko.
Profitorientiertes Denken in Verbindung mit Goldmünzen nah' am Spot erachte ich nicht als sinnvoll.

2001er Goldmark, Kaiserreich, Sovereign, Vreneli, etc. sind die ideale Ergänzung zu Unzenstücken wie Maple, Philharmoniker oder auch Kruger.
Diese Münzen kann man immer irgendwo erstehen. Und deshalb auch wieder problemlos abgeben.

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Janus
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Wohnort: NRW

Re: Fälschungen

Beitragvon Janus » 13.10.2012, 11:42

@betta splendens: Du hast zweimal den Link zum Spiegel-Artikel gepostet, kann es sein, dass für die Auflagen ein anderer Link gemeint war? Es ist interessant zu lesen, dass vor 50 Jahren die gleiche Menge Gold als Münze wesentlich wertvoller war, als in Barrenform. Das ist schon merkwürdig.

eifelwolf hat geschrieben:Es sollte daher jeder mal die Jahreszahl seiner 20 Mark Goldmünzen überprüfen.
Nachstehende Jahreszahlen sind Fälschungen:
Kaiser Wilhelm I : 1894
Kaiser Friedrich : 1874,1883,1887
Kaiser Wilhelm II : 1874,1914
Hamburg : 1896,1898,1903,1905,1910,1911,1912,1914


Darf ich fragen, woher Du die Daten hast? Wenn das stimmt, bieten sogar Edelmetallhändler Fälschungen an, ohne sie als solche zu deklarieren :shock: Ich ging auf den gold.de-Preisvergleich, dann auf 20 Mark und dann auf das Jahr 1914. Und ich sehe dort einen Wilhelm II von 1914. Klicke ich auf den Link zum Anbieter, steht dort nichts von späterer Prägung.

betta splendens
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Re: Fälschungen

Beitragvon betta splendens » 13.10.2012, 11:51

Janus hat geschrieben:@betta splendens: Du hast zweimal den Link zum Spiegel-Artikel gepostet, kann es sein, dass für die Auflagen ein anderer Link gemeint war?


Ja hast recht. Ist wohl der späten Stunde geschuldet gewesen. Habe es jetzt in meinem alten Post korrigiert.

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