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Nicht Bankhandelsfähiger Zustand Bullions...

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Bobby
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Re: Nicht Bankhandelsfähiger Zustand Bullions...

Beitragvon Bobby » 22.07.2019, 22:39

Ich war die Tage mal wieder bei MP und habe etwas dazu gelernt:

- Milchflecken sind bei Bullion kein Problem (ich nehme an, die Mints kaufen ihren Schrott großzügig zurück)
- Kratzer, Randfehler: Sofort nur noch Schmelzpreis, Ankauf ungern!

Da muss ich meine früheren Aussagen revidieren, die haben mir ein paar Münzen glatt zurück gewiesen.

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Outback 1403
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Re: Nicht Bankhandelsfähiger Zustand Bullions...

Beitragvon Outback 1403 » 23.07.2019, 14:08

Bobby hat geschrieben:Ich war die Tage mal wieder bei MP und habe etwas dazu gelernt:

- Milchflecken sind bei Bullion kein Problem (ich nehme an, die Mints kaufen ihren Schrott großzügig zurück)
- Kratzer, Randfehler: Sofort nur noch Schmelzpreis, Ankauf ungern!

Da muss ich meine früheren Aussagen revidieren, die haben mir ein paar Münzen glatt zurück gewiesen.


Welche Kratzer und Randfehler meint den MP? Die Maples fallen ja aus der Maschine raus und werden nicht von Hand aufgelesen. Bei der glatten Rückseite, insbesondere der glänzenden Elisabeth sind doch Kratzer vorprogrammiert wie auch minimale Randfehler. Kannst du das etwas genauer beschreiben?

Aber es gibt große Unterschiede beim Ankauf der Händler, bei einem wurdem mir der Ankauf von Milchmaples zum Silberspottpreis angeboten, beim Anderen haben Milchflecken und Kratzer überhaupt keine Rolle gespielt. Der hat nur auf Echtheit geprüft.

Bobby
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Re: Nicht Bankhandelsfähiger Zustand Bullions...

Beitragvon Bobby » 23.07.2019, 14:47

Meine Münzen hatte "nur" Kratzer, keine Randfehler.

Wie Du vermutest, es war die Queen mit schon recht deutlichen Kratzern,hier mal ein Foto, die Fehler sind per Bildbearbeitung jetzt deutlicher zu sehen als in der Realität.
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20190716_201607.jpg

Outback 1403
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Re: Nicht Bankhandelsfähiger Zustand Bullions...

Beitragvon Outback 1403 » 23.07.2019, 15:13

Bobby hat geschrieben:Meine Münzen hatte "nur" Kratzer, keine Randfehler.

Wie Du vermutest, es war die Queen mit schon recht deutlichen Kratzern,hier mal ein Foto, die Fehler sind per Bildbearbeitung jetzt deutlicher zu sehen als in der Realität.



Sehr interessant, danke fürs Zeigen. Beim 2011er kann ich MP verstehen, das ist wirklich 2. Wahl. Beim 2015er allerdings nicht, die Münze wurde offensichtlich nicht berieben, der Kratzer kann sehr wohl beim Konfektionieren passieren, hatte sowas auch schon in einer funkelnagelneuen Dose. Beim 2019 sehen die zwei großen Stellen eher wie weiße Flecken aus? smilie_08

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buntebank
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Re: Nicht Bankhandelsfähiger Zustand Bullions...

Beitragvon buntebank » 23.07.2019, 15:36

also schoen sind die wirklich nicht und lassen sich auch nur als 2te Wahl verkaufen.

meiner Ansicht sehen Produktionsfehler etwas anders aus -
kleinere Kratzer oder Spots (unfachmaennisch vielleicht am besten als Spuckeflecken beschrieben) -
welche sich dann durch die gesamte Tube oder Rolle "durchziehen".
zufrieden verschiedenste Sorten getauscht mit einem guten Dutzend Forums-Mitgliedern.

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Bobby
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Re: Nicht Bankhandelsfähiger Zustand Bullions...

Beitragvon Bobby » 23.07.2019, 20:16

Nicht dass es hier falsch rüber kommt: Ich gehe mit der Beurteilung von MP 100% konform. Schließlich muss man auch die andere Seite betrachten und die Handelsfähigkeit prüfen, wer würde selber beim Händler so zerkratze Ware zum Normalpreis kaufen?

Es sollte nur ein Beispiel sein, wo die Händler die Grenzen zur normalen Bullionware ziehen.

Der 2015er ist total verhunzt, der hat MF und Kratzer, der 2019er geht eigentlich noch, die Kratzer sind nicht tief aber flächig.

Das ist alles nicht tragisch, da man den Materialwert noch hat.

Gimli
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Re: Nicht Bankhandelsfähiger Zustand Bullions...

Beitragvon Gimli » 23.07.2019, 20:38

Ich kenne jemanden, der hat 40 Maples mit Sagrotan bearbeitet... das reinste Massaker.
Moo kari makka?

MarcoLunar
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Re: Nicht Bankhandelsfähiger Zustand Bullions...

Beitragvon MarcoLunar » 23.07.2019, 23:22

Ich habe zusätzlich zu einem Tauschgeschäft mal eine Lunar II 1/2 oz Hase dazugeschenkt bekommen. Diese hatte eine winzig kleine Macke auf der Backe der Queen, sieht aus als ob da mit nem Körner reingeschlagen wurde um die Echtheit zu prüfen oder so. Auf jeden Fall hat sich um das winzige Löchlein ein winzig kleiner Milchfleck (Milchring) gebildet, welcher jetzt immer größer wurde. Explizit um den Macken herum. Können Kratzer, Macken etc. eventuell zu Milchflecken beitragen? Diese Frage hat mich ehrlich gesagt schon eine ganze Weile beschäftigt.
Vielleicht hat ja Jemand etwas ähnliches beobachtet und kann es hier teilen.
smilie_24

Outback 1403
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Re: Nicht Bankhandelsfähiger Zustand Bullions...

Beitragvon Outback 1403 » 24.07.2019, 09:18

Bobby hat geschrieben:Nicht dass es hier falsch rüber kommt: Ich gehe mit der Beurteilung von MP 100% konform. Schließlich muss man auch die andere Seite betrachten und die Handelsfähigkeit prüfen, wer würde selber beim Händler so zerkratze Ware zum Normalpreis kaufen?

Es sollte nur ein Beispiel sein, wo die Händler die Grenzen zur normalen Bullionware ziehen.

Der 2015er ist total verhunzt, der hat MF und Kratzer, der 2019er geht eigentlich noch, die Kratzer sind nicht tief aber flächig.

Das ist alles nicht tragisch, da man den Materialwert noch hat.


Ich finde die Qualität beim 2019er auf deinem Bild sehr enttäuschend. Bei den Buchstaben A + B, sowie an den Münzrändern ist die Münzen schon wieder weiß. Das soll dann der neue Fleckenschutz sein? smilie_11

Beim Anlagesilber gehts in meinen Augen nur um den Einstandspreis. Die Silbereagles machen eine Ausnahme mit der Prägequalität, robuster verarbeitet und damit nicht so kratzeranfällig , in der Tube haben die Münzen kein Spiel, damit die Münzen nicht aufeinander reiben und weiß werden sie auch nicht so leicht wie andere Anlagemünzen. Letztendlich ist aber nur der eigene Einkaufspreis entscheidend, da die Händler beim Ankauf die Münzen meist unterschiedlich bewerten.

Bobby
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Re: Nicht Bankhandelsfähiger Zustand Bullions...

Beitragvon Bobby » 24.07.2019, 15:45

Ich hatte jetzt zum ersten mal Silber Krügerränder in der Hand, also die normalen, nicht die Erstausgabe mit Kapsel usw. Desgleichen den Silver Eagle.

Beide Münzen kamen mir qualitativ, haptisch (nennt es wie ihr wollt) viel besser vor, als Maples, oder Kangaroos oder Philis. Beides schöne Münzen.

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Bob17
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Re: Nicht Bankhandelsfähiger Zustand Bullions...

Beitragvon Bob17 » 24.07.2019, 20:09

Fertigungstechnisch ist der Krugerrand Plörre... smilie_13

VG
Wenn du tot bist, weisst du nicht, dass du tot bist. Es ist nur schlimm für die Anderen.
Genau so ist es, wenn du blöd bist.

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Re: Nicht Bankhandelsfähiger Zustand Bullions...

Beitragvon lubucoin » 24.07.2019, 20:40

Bob17 hat geschrieben:Fertigungstechnisch ist der Krugerrand Plörre... smilie_13

VG


Die meisten der 2018er mit Sicherheit. Die 2019er finde ich schon wieder deutlich besser.
Im Vergleich zu den Kangaroos, Maples oder Philis z.B. finde ich die 2019er Krügis besser und die 2018er schlechter.
Die 2019er Sind fast sogar schon besser als die Royal Mint Produkte: Britannia, Royal Arms usw.

Eagles, Libertads, und Pandas finde ich dann aber noch mal ein deutlichen Tick besser.
Kosten halt auch dementsprechend ein klein wenig mehr.
Die Pandas z.B. sehen fast aus wie Proof Münzen, sind also eigentlich Prooflike, werden aber fast zum Bullion-Preis verkauft. Das ist echt genial.

Was mir als Bullion super gefällt, ist die Guinea Spade (St.Helena 1Pfund).
Sehr gute Prägequalität für einen sehr geringen Preis.
Die East India Company gibt sich da schon sehr viel Mühe beim Prägen.
Auch die Sammlerprägungen von denen gefallen mir persönlich sehr sehr gut.
https://www.theeastindiacompany.com/gold-silver-coins/

Der Cash Tiger, der gerade rauskommt wurde vermutlich nicht von denen designed, sondern bestimmt von einem Apmex designer. Deswegen sieht der meiner Meinung nach auch nicht ganz so toll aus wie der Rest. Ist aber bestimmt genauso hochwertig geprägt.

Silbermann 1984
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Re: Nicht Bankhandelsfähiger Zustand Bullions...

Beitragvon Silbermann 1984 » 31.07.2019, 16:15

Ich brauche mal ne Einschätzung von Profis ,ich hab heute ne 1/10 Unze Maple Leaf Gold ausgepackt ,unter der Folie sah die schon nicht ganz so toll aus ,dachte erst das wär die Folie.

Also hab ich beschlossen die zu Kapseln .

In der Kapsel bot sich dann das Bild

Bei normalem Tageslicht

VideoSnapshot_20190731_160100.jpg


Mit der Taschenlampe

VideoSnapshot_20190731_160051.jpg
VideoSnapshot_20190731_160027.jpg


Ist das noch Bankhandelsfähig ,kam Niegelnagelneu von Silbercorner

Bobby
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Re: Nicht Bankhandelsfähiger Zustand Bullions...

Beitragvon Bobby » 31.07.2019, 16:53

Scheint mir ein Grenzfall zu sein, toll ist es nicht. Geh doch mal zu MP oder Degussa oder wer bei Dir in der Nähe ist und versuche die zu verkaufen. Kannst ja immer noch zurückziehen.

Silbermann 1984
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Re: Nicht Bankhandelsfähiger Zustand Bullions...

Beitragvon Silbermann 1984 » 31.07.2019, 17:21

Ich hab Silbercorner mal ne Mail geschrieben und Bilder angehängt ,bin mal gespannt!

Geärgert habe ich mich schon ,vor allem weil 1/10 Unzen Gold für mich nicht grade Alltäglich sind ,ist schon etwas besonders wenn ich mir mal eine gönne.

Da es für mich nicht nur eine reine Anlage ist sondern bei mir mehr Sammelcharakter hat ,deshalb habe ich gefragt ob ein Austausch in einer Fehlerfrei Münze möglich ist.


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