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Libertad Gold

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Sahnehäubchen
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Libertad Gold

Beitragvon Sahnehäubchen » 21.04.2015, 07:48

Was ist eigentlich von der Sammelwürdigkeit kleiner Libertads in Au (1/20 bis 1/4 oz), vor allem in den Proof Versionen, zu halten?

Ich meine, die haben ja i.d.R. enorm kleine Auflagenzahlen und sind verglichen zu den z.B. gerne gesammelten Au Pandas in kleinen Stückelungen viel rarer. Nur hört oder liest man sehr wenig darüber, dass die kleinen Gold Libertads gesammelt würden... .
Klar, die haben kein wechselndes Motiv wie die Pandas oder die Lunare, aber ist das schon der Grund?

Außerdem würde mich interessieren, wie es mit der Verfügbarkeit derselben aussieht. In BU findet man ja hin und wieder mal was, aber in Proof fast nie.
Habe ich ferner richtig erkannt, dass die Fractionals in Au Proof nur noch in Sets verausgabt werden, wie das wohl im letzten Jahr der Fall war? Dann fände man natürlich keine einzelnen Münzen mehr, klar.

Eure Meinungen bzw. Einschätzungen würden mich interessieren.

smilie_24

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Datenreisender
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Beitragvon Datenreisender » 21.04.2015, 08:02

Ich habe ein paar Libertad Gold 1 oz BU als Neuware gekauft, weil diese Münzen vom Motiv her natürlich sehr schön anzusehen sind.

Die Fertigungstoleranzen der Mexikaner sind - mal vorsichtig formuliert - allerdings unter aller Sau, nicht nur hinsichtlich der Prägequalität, da gibt es sogar regelmässig Untergewicht zu beklagen. Absolut kein Vergleich, wenn man sich an der hohen Qualität von zum Beispiel Maple Leafs oder Australischen Kängurus orientiert.

Dazu kommen die im Vergleich mit anderen Anlagemünzen hohen Preisaufschläge für diese Münzen, die sie für reine Goldanleger natürlich relativ unattraktiv machen - sie sind meiner Meinung nach also eher für eine (minimale) Beimischung geeignet.

Wenn Du jetzt auf Proof-Ausgaben von 1/4 oz und (noch) kleiner gehst, wird es wirtschaftlich vollends uninteressant.
Erfolgreich gehandelt mit: detonic96 (2x), goldjunge53, -bobi- (3x), v5, John Ruskin (3x), san agustin (2x), Sumpek, Silbermax, Kaiserwetter, holly07, trophy, michasi, MapleHF, Willi, Schatzi, Telefon, silberfux, Werderaner, d.pust, mambo, HanzDieter1, silbersauger, HerrHansen, LeipzigGold, ticles, harley, mikawo, peso46, Muddi, $Unzennerd$, Silent, Silberhamsterchen, Goldsilberfan

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Sahnehäubchen
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Beitragvon Sahnehäubchen » 21.04.2015, 08:18

Datenreisender hat geschrieben:Wenn Du jetzt auf Proof-Ausgaben von 1/4 oz und (noch) kleiner gehst, wird es wirtschaftlich vollends uninteressant.


Beziehst du diese Aussage auf mangelndes Wertsteigerungspotential oder auf die Preise der jeweils aktuellen Ausgaben?

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Datenreisender
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Beitragvon Datenreisender » 21.04.2015, 08:29

Sahnehäubchen hat geschrieben:
Datenreisender hat geschrieben:Wenn Du jetzt auf Proof-Ausgaben von 1/4 oz und (noch) kleiner gehst, wird es wirtschaftlich vollends uninteressant.


Beziehst du diese Aussage auf mangelndes Wertsteigerungspotential oder auf die Preise der jeweils aktuellen Ausgaben?

Auf den Preisaufschlag für Neuware im Verhältnis zum Gold-Spotpreis.
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Beitragvon Sahnehäubchen » 21.04.2015, 08:39

Das ist mir klar.
Aber z.B. Pandas kosten ja auch mehr als ein Goldphili, erzielen aber schon nach wenigen Jahren meist Sammleraufschläge, die das wieder relativieren.

Ich denke, du siehst das aus der Perspektive des Anlegers, aber darum geht es mir ja nicht. Mir geht es einzig allein darum, ob die o.g. Münzen sammelwürdig sind.

Aurifer
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Beitragvon Aurifer » 21.04.2015, 08:58

Was sammelwürdig ist, entscheidest du allein. Wenn jemand Bierdeckel, Kronenkorken, Streichholzschachteln, Briefmarken oder Münzen sammelt, trifft er diese Entscheidung allein.

Manche sammeln auch einen Jahrgangsbeleg von Eagle, Maple, Krügerrand etc. - manche silberne Libertad-Unze ist in ungeahnte Höhen von 80 bis 100 Euro aufgestiegen, weil Leute sammeln, dennoch genau genommen ist es nur Bullionzeugs!

Vergleiche mit Panda-Babys hinken da doch wohl, denn die haben den jährlichen Motivwechsel, nicht nur eine andere Jahreszahl!
Wenn jemand ein Problem mit dir hat, lass es ihm. Es ist seines!

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durchdenwind
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Beitragvon durchdenwind » 21.04.2015, 12:04

Ich war auch am überlegen: 1/10 Au Libertad oder Panda sammeln?

Aber hier gewinnt der Panda schon wegen seiner Größe (Durchmesser). Man glaubt fast nicht, was 2mm mehr, optisch ausmachen können.
Da wirkt der Libertad wie eine Klasse tiefer. smilie_16

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Beitragvon eisendieter » 21.04.2015, 13:10

bei mir punkten kleinere, dafür dickere 1oz Münzen eher, bin daher Maple, Nugget, Krüger, Panda-Fan.

Wobei ich vom Motiv her ein absoluter Philharmoniker-Fan bin.
Erfolgreich gehandelt, siehe unter https://forum.silber.de/viewtopic.php?f=28&t=16101

E PLURIBUS UNUM

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durchdenwind
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Beitragvon durchdenwind » 21.04.2015, 13:20

eisendieter hat geschrieben:...1oz Münzen...


smilie_04

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Beitragvon Sahnehäubchen » 21.04.2015, 14:19

durchdenwind hat geschrieben:Ich war auch am überlegen: 1/10 Au Libertad oder Panda sammeln?

Aber hier gewinnt der Panda schon wegen seiner Größe (Durchmesser). Man glaubt fast nicht, was 2mm mehr, optisch ausmachen können.
Da wirkt der Libertad wie eine Klasse tiefer. smilie_16


Da gebe ich dir recht. smilie_01
Pandas sind ja sowiso meine Priorität. Wenn es alleine um die Größe und die nicht wechselnden Motive ginge, würde ich nicht mal darüber nachdenken. Sammle ja auch keine Gold Philis, Eagles oder Krüger. Hier geht es mir allein um die Sammelwürdigkeit uafgrund der minimalistischen Auflagenzahlen. Aber ich glaube mittlerweile, dass das auch kein Vorteil ist und die Münzen selbst bei Auflagen von ein paar Hundert wenig Potential haben werden. Schade. :cry:

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bunk9
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Beitragvon bunk9 » 21.04.2015, 15:53

Kleine Auflagen sind halt immer nur bei großer Nachfrage interessant.
Assumption is the mother of all FUCK UPS!

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GuterJunge
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Beitragvon GuterJunge » 21.04.2015, 16:39

eisendieter hat geschrieben:Wobei ich vom Motiv her ein absoluter Philharmoniker-Fan bin.

smilie_01
Philies in Au sind ne schicke Sache !
In vino veritas !

Rudiratlos
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Beitragvon Rudiratlos » 21.04.2015, 17:14

Was heute "günstig" ist, kann morgen schon gefragt sein, und natürlich umgekehrt.

Schönes Beispiel wären die Tscherwonetz. Vor nicht allzu langer Zeit waren die mit die günstigste Wahl in der 7-bis-8-Gramm-Klasse. Jetzt muss man deutliche Aufschläge zahlen.
Oder silberne Libertads in den Größen 1oz und 5oz. Waren eine Zeit lang mit die günstigsten Bullion...
Oder Silber aus dem Kaiserreich und 3. Reich...

Gegenbeispiel wäre der Lunar-II-Einunzer Drache: Im Anfangshype zahlte man erst 50, dann bis zu 70 Euro, jetzt für die Hälfte zu haben.
Oder Lunar-II-Tiger in 2 und 5 Unzen. Die haben die hohen Aufschläge zum Silberpreis nicht halten können, scheinen sich aber jetzt wieder etwas zu erholen...


Was morgen gefragt ist, ist heute nicht immer leicht zu erkennen.
Ich stelle mir die Frage gerade eben bei den Australischen Stock Horse und RAM-Salzwasserkrokodilen in Silber.
Beide scheinen nicht so besonders zu "performen".


PS: Alles nur meine subjektiven Eindrücke

krothold
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Beitragvon krothold » 21.04.2015, 17:25

Daher kaufe ich alles mögliche, was nicht abgedreht teuer ist. Aktuell z.B. würde ich pro Unze nicht mehr als 25 Euro ausgeben, wenn es unter 20 ist es auch gut. Ein paar Ausnahmen sind auch ok, aber wenn man auf den "Value-Effekt" setzen will, sollte man das kaufen, was (möglichst) nah am Spot ist und Potenzial hat teurer zu werden. Was jetzt schon teuer ist, ist dabei nicht die richtige Wahl.
Dank an WalterSobchak, Meier73, Silbermax, Silverfreak, John_Silver, arsulah, maeuschen2012, Libertad1999, Unzen999, Gairsoppa, winterherz | silber.de/forum/krothold-t16592.html

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Sahnehäubchen
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Beitragvon Sahnehäubchen » 21.04.2015, 19:40

Ihr habt mich überzeugt. smilie_09

Ich werde diesen Kelch an mir vorüberziehen lassen und konzentriere mich in Sachen Libertad doch lieber auf die Proof Ausgaben in Silber. smilie_24


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