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Lieferzeiten bei Anlagemünzen

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Wie steht Ihr zu Angeboten von Anlagemünzen mit mehreren Wochen Lieferzeit?

Lieferzeiten sind mir egal auch wenn ich sofort komplett in Vorleistung treten muß
10
31%
Ich bevorzuge Angebote mit sofortiger Verfügbarkeit und zahle dafür gern auch etwas mehr
10
31%
Lieferzeiten würden für mich kein Problem mehr darstellen, wenn ich nur einen geringen Teil sofort zahlen müßte
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Abstimmungen insgesamt: 32

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muenzfuchs
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Lieferzeiten bei Anlagemünzen

Beitragvon muenzfuchs » 23.07.2013, 07:43

Viele hier haben sicher schon öfter Käufe in Anlagemünzen getätigt, die eine Lieferzeit von mehreren Wochen hatten. Dafür gibt es viele verschiedene Gründe, jetzt in den Sommermonaten reduzierte oder gar unterbochenene Prduktionen bei einigen Münzprägestätten, Betriebsferien bei den Münzhändlern oder allgemein extrem hohe Nachfragen und dadurch Produktionsrückstände (wie im April gesehen), verlängerte Speditionszeiten u.v.a.

Natürlich ist dies für die Kunden ärgerlich, erst recht wenn komplette Vorkasse geleistet werden muß.
Da entlädt sich der Frust manchmal auch auf die Händler, der dafür wahrscheinlich oftmals am wenigsten kann...

Deshalb würde mich als Händler interessieren wie die Kunden zu diesem Thema stehen.
Fallen Angebote mit langen Lieferzeiten für Euch komplett raus oder muß das Angebot nur stimmen?
Wäre zum Beispiel eine geringe Teilanzahlung (10 oder 20 %) und Restzahlung erst bei Lieferbereitschaft bei längeren Wartezeiten eine Alternative?

Vielleicht gibt es ja auch andere innovative Ideen.

Ich freue mich auf rege Beteiligung.

smilie_24
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haehnchen03
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Beitragvon haehnchen03 » 23.07.2013, 08:02

Na ob das ein Sommerlochthema ist möchte ich stark bezweifeln.
Nur mal Phila Berlin beobachten, dann weißt du evtl um was es hier geht.
"Lerne fleißig das Einmaleins, so wird dir alle Rechnung gemein" Adam Ries

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AgCluster
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Beitragvon AgCluster » 23.07.2013, 08:17

Lange Lieferzeiten sind dann kein Problem, wenn man es vorher weiß. Was nicht OK ist, wenn 2-3 Tage Lieferzeit im Angebot steht und tatsächlich 2-3 Monate herauskommen.
Was mich eher nervt, sind schlechte Verpackungen. Wenn man eine Ware im Wert von mehreren tausend Euro bestellt, dann kann es nicht angehen, dass der Händler ein paar Cent sparen will und anstatt eines kleinen Pappkartons (mit Flakes) eine Versandtasche verwendet. Bei solchen Händlern bestelle ich nur einmal und dann nie wieder! :evil:

@ Michel

??? smilie_08
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Denar
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Beitragvon Denar » 23.07.2013, 08:36

Ich bevorzuge Angebote mit vertretbaren Lieferzeiten und bin nicht bereit, einen Aufpreis dafür zu zahlen.
Eine Lieferzeit von mehr als einen Monat, ohne das ich direkt beim Kauf auf die Lieferverzögerung hingewiesen werde , bevor die Bestellung rechtsverbindlich wird ist für mich ein Grund, keine weiteren Bestellungen mehr über diesen Händler abzuwickeln.

libelle
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Beitragvon libelle » 23.07.2013, 08:39

Ich kaufe grundsätzlich nur mit Vorkasse, wenn auch kurzfristig geliefert werden kann.
Ich wäre auch nicht bereit für eine sofortige Lieferung mehr zu bezahlen.
Sollte es dennoch mal zu Lieferschwierigkeiten kommen, was eine mehrwöchige Verzögerung mit sich bringen würde, fände ich es nett, wenn mir das Geld zunächst zurück überwiesen würde ( 3/4 würden mir eventuell auch reichen ).

Mir geht es hier weniger darum, die Münzen so schnell wie möglich zu bekommen ( behalte sie eh min 1 Jahr) sondern einzig und allein darum nicht die ganze Kohle zu verlieren, wenn der Händler in der Zwischenzeit pleite gehen sollte. Ist ja alles schon vorgekommen, ich meine sogar letztes Jahr auch einmal hier smilie_08

Möglich wäre auch ein günstiges Treuhandanderkonto bei größeren Summen anzubieten.
Generell bin ich aber schon der Meinung, dass der Händler zunächst in Vorleistung zu gehen hat, in dem er dafür sorgt, dass die Münzen nach Zahlungseingang auch zeitnah (2-3 Tage) verschickt werden können.

Gegen eine Anzahlung von bis zu 25 % für eine Wartezeit von z.B 4 Wochen hätte ich aber nichts einzuwenden, spielen sicherlich auch mehrer Faktoren wie allgemeine Verfügbarkeit , Preis und Qualität der Münzen mit eine Rolle.
Wichtig bei der Auswahl meiner Händler ist ein gutes Bauchgefühl, welches im wesentlichen auf Verlässlichkeit reagiert.
Da bin ich auch gerne mal bereit ein wenig mehr für die Münze zu zahlen, was oft aber gar nicht sein muss, weil günstiger Preis und Verlässlichkeit sich ja nicht zwangsläufig ausschließen müssen.

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arsulah
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Beitragvon arsulah » 23.07.2013, 09:01

Auch bei dem Thema Lieferzeiten ist die Kommunikation zwischen Käufer und Verkäufer das A und O!
Ein freundlicher Hinweis seitens des/der Gewerbetreibenden, daß es mgl. noch xxx-Tage dauern könnte bis die bestellten Silberlinge aus bestimmten Gründen xyz erst noch eingehen und dann umgehend an den Käufer versendet werden, zeugt von Kundenorientiertheit - ebenso eine zeitnahe Reaktion auf Anfragen.

Gegen eine Anzahlung von 10 - 25% hätte ich keineswegs etwas einzuwenden.

OT
@ haehnchen03 + Silbermichel: im Freetalk-Bereich existieren zwei Fäden für Euch -> Kontroverses abseits des Themas & Liga der Akzeptanz!

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Beitragvon haehnchen03 » 23.07.2013, 09:10

arsulah,
ich sehe das mit den Lieferzeiten so ähnlich wie du.
#
OT
Ich bin mir hier absolut keiner Schuld bewußt.
Für mich und evtl einigen anderen ist das ja ein wichtiges Thema.
Und kein Sommerloch!!
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Lunarjäger
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Beitragvon Lunarjäger » 23.07.2013, 09:14

@ muenzfuchs!

Für den Händler ist es vom vorteil, einen kostenlosen Kredit zu bekommen.
Für mich als Kunde geht so etwas gar nicht. Nennen wir es einfach Leerverkäufe.
Ein Händler sollte nur anbieten was er auch vor sich zu liegen hat.
Ich komme noch früh genug zu spät!

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Beitragvon AgCluster » 23.07.2013, 09:15

arsulah hat geschrieben:Gegen eine Anzahlung von 10 - 25% hätte ich keineswegs etwas einzuwenden.


Ich auch nicht. Ich bestelle einen Krüger für 1000€, bezahle 250 €. Nach der Anlieferung laufe ich zur Bank und kassiere 1000 €. Das macht dann einen zinslosen Kredit über 750 €. Ich befürchte, dass die Händler nicht mitspielen werden. smilie_04
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Beitragvon haehnchen03 » 23.07.2013, 09:20

Ag Cluster,
ich meinte das so:
Ich zahle 20% an und wenn der Händler dann die Ware versenden kann und will, dann ein kurzes Mail und der Rest wird überwiesen und dann gehen die Münzen auf die Reise.
Klar bleibt da ein Restrisiko für den Käufer. Aber um das Restrisiko geht es mir dabei nicht, sondern nur darum, das ich bestelle und bei LIEFERVERZÖGERUNGEN auch eine kleine Sicherheit habe.

Lunarjäger, das wäre natürlich das beste. Aber so ist es nun nicht immer.
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Beitragvon muenzfuchs » 23.07.2013, 09:34

Lunarjäger hat geschrieben:@ muenzfuchs!

Für den Händler ist es vom vorteil, einen kostenlosen Kredit zu bekommen.
Für mich als Kunde geht so etwas gar nicht. Nennen wir es einfach Leerverkäufe.
Ein Händler sollte nur anbieten was er auch vor sich zu liegen hat.


Da hast Du natürlich recht und die Kunden sind sauer.
Ich möchte ungern mit dem Geld von Kunden arbeiten und die müssen dann wochelang warten. Das würde mir auch nicht gefallen.

Leider läßt es sich derzeit mit einigen Münzprägestätten nicht anders machen, als einige Wochen Lieferzeit in Kauf zu nehmen. Die sollen dem Kunden dann aber nicht zum Nachteil werden indem ich das Geschäft mit deren Geld finanziere. Deshalb die Frage ob 10 - 20 % okay wären bei Bestellung und der Rest wenn de Ware lieferbar ist.
Zuletzt geändert von muenzfuchs am 23.07.2013, 15:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Denar
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Beitragvon Denar » 23.07.2013, 09:43

@ Silbermichel

Klar wenn es für dich kein Problem ist, ohne deine Einwilligung ein längeres zinsloses Darlehen zu vergeben und das mögliche Konkursrisiko des Händlers durch deine Vorauszahlung abzusichern, ist die Sache mit den überlangen Lieferzeiten natürlich kein Problem.
Da ich nur einen begrenzten Vorrat an Geld und Nerven habe, sehe ich das naturgemäß als Problem an.

@ Lunarjäger

Volle Zustimmung.

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Hook
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Beitragvon Hook » 23.07.2013, 10:14

Ich gehe persönlich vorbei und hole mir meine Beute ab.

Internetbestellungen sind in Sachen EM nicht mein Ding. Falls ich mal ein interessantes Angebot von Bullionware sehen sollte würde ich keine 2-3 Wo warten und auch keine 20% anzahlen.

PS: habe das Glück, eine gute EM-QUelle in der Nähe zu haben, da spare ich mir auch noch die Versandkosten und der Keks zum Kaffee ist toll.

WEnn das nicht der Fall wäre (keine EM-Quelle oder schlechter Kaffee) würde ich nur bei vorhandener Ware bestellen (Versandart: Nachnahme)
....and a bottle of rum

Silbersparer
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Beitragvon Silbersparer » 23.07.2013, 10:37

Im Grunde trifft keine der 3 Antworten meine Präferenz.

Ich zahle den vereinbarten Preis und erwarte eine umgehende Lieferung. Ich sehe nicht ein, warum ich mehr zahlen soll, damit die Ware sofort geliefert wird . Ebenso ist mir das mit Teilzahlung zu umständlich.

Grundsätzlich habe ich eher ein Problem damit, je länger ich warte, desto wahrscheinlicher ist es , dass der Lieferant im Falle eines Konkurses nicht liefern kann.

Ich trage aufgrund der Vorauskasse jetzt schon ein Risiko.

Die finanzielle Situation meiner EM Händler kenne ich nicht. Von daher habe ich teilweise auch schon davon abgesehen eine 2. Bestellung aufzugeben (bei fallenden Kursen) und hab gewartet bis die 1. Lieferung unterwegs ist.

Wenn ich eine einzelne Sondermünze bestelle für 60 Euro kann man da einen Ausfall noch verkraften.

Zu den Hochpreisen der EM waren die Pakete recht teuer... da schmerzt es schon wenn eine Lieferung ausfallen sollte. Ist mir zwar noch nie passiert, auszuschließen ist es nicht.

Ich weiß halt nicht, wie hart die Schwächephase bei EM bei dem ein oder anderen in seine Gewinn und Verlustrechnung reingehauen hat. Insofern finde ich es unschön zu lange auf Pakete zu warten...da wird man doch irgendwann nervös!

Im Grunde gehört es für mich aber auch zu dem Business dazu, dass die Ware vorrätig ist. Bei Standard Münzen würde ich vermuten, das die Einzelhändler hier regelmäßig die Ware bestellen und das ganze eigentlich ein stetiger Fluß ist von Waren Ein- und Ausgang und es einen gewißen Bestand gibt um mehrere Tage liefern zu können.

Bei Sondermünzen , Rußland , China Panda polierte Platte usw. sollte ein deutlicher Hinweis da sein, wann die Lieferung erfolgt...
Silbersparer

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Milchfleck
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Beitragvon Milchfleck » 23.07.2013, 10:40

wenn ich mit der Zahlung in Vorleistung gehe, dann erwarte ich, dass die Ware am Folgetag des Geldeingangs versendet wird.

alles andere ist unakzeptabel.

Und ich erwarte, dass der EM-Händler kein Leerverkäufer ist, selbst wenn er meine Zahlung erst bei Versandbereitschaft haben will. Wenn ich mich entschieden habe zu bestellen, dann willl ich die Ware sofort haben.

Im übrigen zahle ich immer sofort (noch am gleichen Tag) nach Erhalt der Auftragsbestätigung mit Aufforderung zur Zahlung.

Auch alle meinen anderen (nicht EM-)Rechnungen zahle ich sofort, selbst wenn 30 Tage Zahlungsziel sind, einfach, weil ich sonst befürchte den Überblick zu verlieren und mal eien Rechnung zu spät zu zahlen. Und einen Kredit hatte ich mein ganzes Leben noch nicht am Hals, noch nichtmal für ein Auto.

Ich finde es sehr schade, dass EM-Händler immer auf Vorauskasse bestehen!



es grüßt der Milchfleck smilie_24
"Bis spätestens Ende Juni ist das Goldkartell Geschichte und der Goldpreis kann frei steigen. Möglicherweise schon kommende Woche. Bitte nicht vor der aktuellen Drückung unter $1400 zittern.WE." 15. Mai 2013


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