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Goldwaschen

Allgemeine Diskussionen zu Silber, Gold und Edelmetallen, sowie die Entwicklung des Gold- und Silberkurs.

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RCM
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Beitragvon RCM » 01.06.2011, 09:51

Vieles richtig Reblis...

Im Fraser beispielsweise habe ich ebenfalls an einer Flußbiegung gewaschen, dort wo das Wasser anbrandet und die Strömung den leichtesten Weg sucht, die Steine umdrehen, ein paar tiefe Spatenstiche. Im dortigen Gebiet (und auch anderen goldführenden Flüssen Nordamerikas) muß man nach schwarzem Sand suchen. Bei diesem handelt es sich um schwarze eisenhaltige Minerale. Leicht prüfbar, denn dieser Sand ist magnetisch... Siehe auch erstes Bild in meinem ersten Beitrag.
In diesen schweren "Black Sands" findet man dann auch die Goldflakes...

Auf dieser Seite findest du rechts noch ein paar Bildchen, wo sich Goldsuchen in solchen Flüssen v.a. immer in Abhängigkeit der Strömung lohnt.
http://www.deepers-detector.com/English ... kSand.html

Viel Glück und Spaß
wünscht
RCM
Eine wahre Demokratie setzt die Vernunft des Volkes voraus die diese hervorbringen soll.
Karl Jaspers

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Croco
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Beitragvon Croco » 01.06.2011, 13:26

Hallo,

ich betreibe das "Hobby".
Wie du schon selbst richtig geschrieben hast, reich wirst du nicht! Lohnen kann es sich, aber ….

Es gibt in Europa durchaus Stellen die sich richtig lohnen, ich selbst suche diese natürlich auch immer :wink:

War erst über Ostern in der Schweiz Goldwaschen, den Fluss kannste ich nicht, die stellen auch nicht und es war schwer die Stellen zu finden weil der Flussverlauf sehr "wild" war.
Die ausbeute war relativ, es war eher Urlaub mit gemütlichen Waschen weniger ausbeuten.

Ein Eimer mit Konzentrat von 2 Tagen „Sluicing“ steht allerdings noch im Keller, mal sehen was da noch drin ist…

Allerdings gehört ein rieseln haufen Geduld zu dieser Arbeit.
Erfahrung und Wissen das meine ich ernst, ist das WICHTIGSTE beim Goldsuchen!
Die richtige Stelle zu suchen dauert oft Tage wenn man es ernsthaft betreibt, erstrecht im Ausland wo sich die Suche dann auch lohnt. Die Arbeit ist anstrengend! In Deutschen Flüssen und im Europ. Ausland arbeite ich mit Waschpfannen und einer Sluice Box, alles mit Körperkraft.

Aber: ein wunderschönes Hobby, man findet ruhe und es ist ein Genuss an einem schönen Wildbach zu sitzen und das edle Metall zu suchen. Hat man gute Stellen gefunden, so gibt’s manchmal sogar das ein oder andere Gramm zum mitnehmen.

Wo kommst du den her?

Grüße
EU "Sparschwein" :-)

Reblis
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Beitragvon Reblis » 02.06.2011, 16:08

@ Croco: Ich bin Österreicher.

Schön zu wissen das wir auch erfahrene Goldwäscher da haben da kann man sich ja mal Tipps holen :wink:

Croco
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Beitragvon Croco » 03.06.2011, 00:02

Na als Österreicher wirst du genügend goldführende Bäche zur Verfügung haben, jedenfalls in Alpennähe.

Also Waschpfanne besorgen und los gehts smilie_01
bzw. einen Kurs besuchen (wenn du Kontakte nach Österreich brauchst, bitte per PN,)

Grüße
EU "Sparschwein" :-)

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dr.exe
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Beitragvon dr.exe » 21.01.2012, 18:14

Würde sich Goldwaschen am Rhein auch noch im Bereich Mainz-Bingen lohnen oder ist das schon zu weit flussabwärts?

Croco
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Beitragvon Croco » 24.01.2012, 11:06

Du wirst bei Bingen sicher Gold nachweisen können, allerdings benötigst du dazu wohl schon fast ein Objektiv mit einer 30 Fachen vergrößerung.

Das Gold im Rhein ist schon bei Karlsruhe selten größer als 0,3 mm bis 1 mm

Abbauwürdig ist das also nicht :wink:
EU "Sparschwein" :-)

Silber_Bimbes
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Beitragvon Silber_Bimbes » 24.01.2012, 11:58

Hallo zusammen,

interessantes Thema!

In Kiesgruben, bzw Baggerseen in Deutschland wird auch Gold gewonnen. Zwischenzeitlich sollen manche Bertreiber damit als Nebenprodukt sogar Geld verdienen (also der Ertrag ist größer als die Kosten für das Herausfiltern). Anfangs war das nur als wissenschaflicher Versuch gedacht (von einem Geologen aus Neugier).

Gruß
Silber_Bimbes

Reblis
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Beitragvon Reblis » 24.01.2012, 12:16

In Kiesgruben, bzw Baggerseen in Deutschland wird auch Gold gewonnen. Zwischenzeitlich sollen manche Bertreiber damit als Nebenprodukt sogar Geld verdienen (also der Ertrag ist größer als die Kosten für das Herausfiltern). Anfangs war das nur als wissenschaflicher Versuch gedacht (von einem Geologen aus Neugier).


Hast du dazu einen Link oder andere genauere Infos?

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HerrOberst
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Beitragvon HerrOberst » 21.05.2013, 09:39

Wollte den Thread mal wieder nach oben "pushen".

Ich war am Wochenende auch zum ersten mal beim Goldwaschen (an der Eder) und konnte
von dort auch ein paar Goldflakes mit nach Hause nehmen.

Was die Menge angeht, die ich in zwei Stunden herausgewaschen habe, so kann ich wenig
dazu sagen (habe keine Waage, die solch kleine Mengen wiegen kann :D ) ... aber egal ...

Es war eine sehr schöne Erfahrung und ich kann es nur jedem empfehlen.

smilie_01

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Beitragvon pandapaule » 21.05.2013, 12:27

@HerrOberst
Glückwunsch, daß du was gefunden hast. Warst du bei nem Waschkurs oder nur so ?
Ich werd dieses Jahr auch wieder gehen. Auf eigene Faust. Es sollte aber allen klar sein, daß es hierbei nur um den Spaß geht und man damit nix verdienen kann.


gruss
pp smilie_24
Jedes Problem hat eine einfache Lösung.
Das Geheimnis liegt auf der Strecke zwischen den beiden.

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HerrOberst
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Beitragvon HerrOberst » 21.05.2013, 22:11

Ich habe an einem Goldwaschkurs teilgenommen.

Ich dachte, ich lasse mir wenigstens 1x zeigen, wie es funktioniert .... und in ein paar Tagen bin ich dann reich !! :lol:

Werde aber (wenn meine 10€ Waschpfanne endlich da ist) trotzdem mal auf eigene
Faust losziehen und in den umliegenden Bächen mal nach Gold ausschau halten ...

krothold
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Beitragvon krothold » 22.05.2013, 12:51

Vielleicht kannst Du ja mal berichten, was es beim Goldwaschen zu wissen und zu beachten gibt.
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Silbermichel

Beitragvon Silbermichel » 22.05.2013, 14:20

Also nach ca. 10 Sek. bekomme ich dieses Ergebnis
Wenn man dann noch ein wenig filtert und sichted, nein in dem Fall nicht das Gold, kommt man zu diesem kleinen anschaulichen Filmchen.
Alles schon recht ambitioniert.
Also einfach mal bei Youtube suchen. :wink:

krothold
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Beitragvon krothold » 22.05.2013, 23:39

Danke für die Videos. Ging mir aber um die persönliche Schilderung ;)
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HerrOberst
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Beitragvon HerrOberst » 23.05.2013, 14:32

Ich würde jetzt lügen, wenn ich sagen würde, dass dies eines der aufregensten und schönsten Dinge war, die ich in meinem Leben gemacht habe. Grundsätzlich war ja schließlich klar, dass man dort Gold finden kann - deshalb wird dieser Kurs ja auch dort abgehalten.

Die Freude kam eigentlich eher deshalb, weil man es (schon bei der ersten Pfanne) geschafft hat, das Gold von dem restlichen "Gelumpe" zu trennen.

Ich habe mir dann zwar immer noch einen der "Ausbilder" geholt, um im letzten Moment nicht doch noch das ganze Zeug wieder im Wasser der Eder zu verlieren - aber das tut dem Erfolg sicherlich keinen Abbruch.

Es war einfach ein schöner Spaß, mit anderen gut gelaunten Leuten am Ufer zu stehen, im Dreck zu graben, sich mit Wasser zu besauen und die Freude über die Erfolgserlebnisse mit den anderen zu teilen.

Wie gesagt ... ich kann es nur empfehlen!

Was die "Technik" angeht, so ist dies wohl recht schwer zu beschreiben ... da helfen die Youtube-Videos evtl. etwas weiter - oder halt jemand, der es einem vor Ort zeigt.

Grundsätzlich sei aber gesagt, dass man nicht zu viel in die Pfanne machen sollte - durch die große Menge wird man dann zum einen eher müde - und man wird auch ungeduldig und unvorsichtig, weil man doch irgendwie ein Ergebnis erwartet. Die Verlustrate scheint dann doch recht groß zu sein (wenigstens bei einem Anfänger)

Ich habe die Pfanne also maximal zu einem guten Drittel mit dem vorhandenen Kies/Sandgemisch gefüllt - und dann (unter Zugabe von viel Wasser) versucht, durch kräftige Links/Rechts-Bewegungen der Pfanne, die ganzen Schwebe- und Schmutzpartikel auszuspülen.

Wenn das Wasser dann immer klarer wird, kann man mit dem Ausschwemmen der Pfanne beginnen, bei dem man immer mehr von den groben Bestandteilen los wird - und so nach und nach nur noch feiner Stand in den Rillen der Waschpfanne verbleibt (alles immer mit viel geschüttel, viel Wasser und viel Geduld).

Und irgendwann hat man dann nur noch so wenig in der Pfanne (ich schätze mal 1-2 Esslöffel Sand) und dann trennt man das Gold (mit Schwenken, reichlich Wasser, und schon wieder viel Geduld) noch von dem verbliebenen Sand und saugt dieses dann schlussendlich mit der Pipette ab und gibt es in ein kleines Aufbewahrungsröhrchen.

Punkt.
Eigentlich ganz einfach.

smilie_07


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