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Spiegel: "Was Gold als Geldanlage taugt"

Allgemeine Diskussionen zu Silber, Gold und Edelmetallen, sowie die Entwicklung des Gold- und Silberkurs.

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Lillebor
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Re: Spiegel: "Was Gold als Geldanlage taugt"

Beitragvon Lillebor » 08.01.2019, 13:02

salito hat geschrieben:
Beim ersten Teil deines Postings ehe ich ja voll und ganz mit. Aber Lebensmittel in Deutschland teuer??? Ich glaube wir Deutschen geben im europäischen Durschnitt so wenig wie keine andere westliche Nation aus...


Das kommt immer darauf an mit welchen Ländern du dich vergleichen willst. Dazu müsste man aber viele Facktoren gegen rechnen. Verdienst,Lebensunterhalt,Mieten,Steuern usw.

Zu sagen wir zahlen zu wenig, das ist schlichtweg falsch! smilie_13
Bei einem Absturz sollte man vorne sitzen, denn da kommt der Getränkewagen nochmal vorbei.

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Re: Spiegel: "Was Gold als Geldanlage taugt"

Beitragvon Bumerang » 08.01.2019, 13:21

salito hat geschrieben:
Aber Lebensmittel in Deutschland teuer??? Ich glaube wir Deutschen geben im europäischen Durschnitt so wenig wie keine andere westliche Nation aus...



Das ist kein Widerspruch zu meinem Post. Mann kann schon billig essen, machen tatsächlich auch Viele. Manche weil sie lieber das Geld für ein iPhone ausgeben andere weil es für Besser schlicht nicht reicht.
Gut ist diese Art Essen aber nicht. Später zahlt man die Differenz doch, sogar doppelt, weil man Krank ist und hohe Gesundheitskosten hat. Schaue über den großen Teich. Die Curvy Models haben auch hier Einzug erhalten. Schaut man sich im Büro so um, ist die Idealfigur ein seltener Vogel.

Nicht falsch verstehen. Die "laufenden Skelette" der Haute Couture sind nicht die Benchmark, Curvy aber auch nicht. Die Industrie passt sich freilich an. Abermals wurden die Konfektionsgrößen "zurückgestuft". So hat die Frau trotz 10Kg mehr immer noch Größe 38. Nun wird Übergewicht als "Freiheit und Glück" zelebriert. Was soll die Regierung uns sagen via MsM? Kauft gesundes Essen, äh, nun ja, dass könnt Ihr Euch nicht leisten? Ne, ne, die Regalle müssen voll sein, mit billigem Schrott. Les doch mal die Verpackungen der Nahrungsmittel, da wird dir schlecht. Nicht von den Zutaten, die dort nichts verloren haben, das ist schon schlimm genug. Such mal nach Butter in der "Butter" und Obst im "Obstjogurt", natürlichem Saft im "Bio-Obstgetränk" und Tee im Teebeutel. Da ist der Anteil zwischen Null und ein Paar Prozent. Frage dich doch mal, was der Rest ist.

Wir entfernen uns jetzt aber schon stark vom Thema. smilie_13
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IrresDing
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Re: Spiegel: "Was Gold als Geldanlage taugt"

Beitragvon IrresDing » 08.01.2019, 13:30

Schaut man sich den DAX Kursindex an, haben wir nach 1 Jahr, minus 25%, nach 3, 5 Jahren stillstand, nach 10 Jahren und 15 Jahren ca ca 100% Gewinn, nach 20 Jahren nur ca 60%.

Gold in Dollar hat langfristig die Nase vorn, das ist nicht wegzudiskutieren.

20 Jahre 500%
15 Jahre 300%
10 Jahre 80%
5 Jahre +- 0%
3 Jahre 20%


Soviel zur Manipulation, was? smilie_11

Du vergleichst einen dt. Kursindex mit der Goldentwicklung in USD-Dollar. Und dann nur 20 Jahre gewählt, weil dann die Hausse der 80er bis zur Jahrtausendwende nicht drin ist.

Respekt! So viel Dreistigkeit ist schon bezeichnend.

Dazu noch deine völlig an den Haaren herbeigezogenen Äußerungen zu Aktien. Wer verdient an Aktien? Die Finanzindustrie? Und die "Emittenten"? Sorry, aber das ist so etwas von falsch, das löst körperliche Schmerzen aus.

Es gibt, außer beim IPO und bei Kapitalerhöhungen, keinen "Emittenten von Aktien". Und das im Bezug auf den Dax ist wirklich komisch. Schließlich sind Dax-Unternehmen schon lange Börsenunternehmen. Wie du da bei einem Dax-Unternehmen an einen IPO kommen willst, ist an logischer Gräusslichkeit kaum zu überbieten. Vielleicht bei einer Kapitalerhöhung, ja. Aber das wars dann auch.

Die Finanzindustrie verdient mit Aktien? Mit dem reinen Buy&Hold? Na das ist interessant, denn seit ich in den 90ern ein Depot habe, habe ich kaum Gebühren bezahlt. In den 90ern wars noch etwas teuerer, ja. Es gab Depotgebühren. Aber im Verhältnis zum Depot war das marginal. Kauforders waren damals auch noch etwas teurer. Da kaufte man noch per Formular am Schalter. Aber Gold war damals um ein Vielfaches an Aufpreis teurer. Seit den 2000ern mit dem Aufwind der Direktbanken sind die Gebühren immer weiter abgeschmolzen mit mittlerweile kostenlosem Depot und teilweise auch kostenlosen Kaufmöglichkeiten.

Sind wir doch mal ehrlich: Du weißt nicht über was du schreibst. Gleiches zu der Dax wäre nicht nachbildbar usw. Der war für ein mittleres Vermögen schon immer nachbildbar. "Thats for sure" smilie_11 Wer es eben versucht mit einem aktiv gemanagten Fonds, der wird langfristig sehr wahrscheinlich underperformen. Das war damals so, das ist heute so.

Dein Beitrag ist mindestens eine genauso billige Aneinenderreihung von Pseudo-Argumenten und Reden über Dinge die man eben sagt aber nicht stimmen.

Und nein, Bumerang, es liegt nicht am günstigen Essen in Discountern. Deutsche zahlen im Schnitt sehr wenig für ihre Lebensmittel. Nebenbei sind Äpfel aus dem Discounter genauso gut wie die vom Rewe. Viele Produkte, das weißt Stiftung Warentest oft nach, sind in Discountern sogar schadstoffärmer und besser.

LG
Zuletzt geändert von IrresDing am 08.01.2019, 13:38, insgesamt 1-mal geändert.
"Ich bin nicht intellektuell, nur ziemlich kultiviert." smilie_28 RIP

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Re: Spiegel: "Was Gold als Geldanlage taugt"

Beitragvon Panik95 » 08.01.2019, 13:33

Die Grundnahrungsmittel sind in Deutschland billig,das wird sich auch nicht so schnell ändern.
Ein voller Bauch ist zufrieden und geht nicht auf die Straße.
Goldpreis:
z.b. 1993 kostete 1oz Gold 581DM,heute nach 26 Jahren bringt sie ca.1100€,das sind 380% mehr.
Auf den ersten Blick ein satter Gewinn.
!993 konnte sich ein Handwerker; Maler,Schlosser,Metzger usw.für seinen Monatslohn ca. 4 oz kaufen.
Heute bekommt er für einen durchschnittlichen Monatslohn ca. 2oz.
im Verhältnis zum Arbeitslohn hat sich Gold nach 26 Jahren gerade mal verdoppelt.
Es macht aber wenig Sinn so weit in die Vergangenheit zu schauen,was zählt ist heute.
Aktuell ist es sinnvoll in Aktien und EM zu investieren,wer zur Miete wohnt sollte auch die Immobilie nicht vergessen.Ein Haus kann eine gute Anlage sein,aber auch ein Klotz am Bein.

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Re: Spiegel: "Was Gold als Geldanlage taugt"

Beitragvon IrresDing » 08.01.2019, 13:37

Panik95 hat geschrieben:Aktuell ist es sinnvoll in Aktien und EM zu investieren,wer zur Miete wohnt sollte auch die Immobilie nicht vergessen.Ein Haus kann eine gute Anlage sein,aber auch ein Klotz am Bein.



DANKE!

Endlich mal jemand der die Diversifikation des Vermögens auf einfache Weise veranschaulicht! smilie_01

Gold ist geil. Aktien sind sexy. Immobilien sind süß und Anleihen und Rentenpapiere sind hübsch.
Man muss es sinnvoll zusammen stellen.
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Re: Spiegel: "Was Gold als Geldanlage taugt"

Beitragvon MaciejP » 08.01.2019, 16:02

Zum Thema langfristige Wertentwicklung möchte ich an dieser Stelle mal unkommentiert eine meiner Lieblingsgrafiken in die Runde werfen:

Bild
(Bildquelle: https://mobile.twitter.com/QVMinvest/st ... 4149030912)

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Re: Spiegel: "Was Gold als Geldanlage taugt"

Beitragvon Bumerang » 08.01.2019, 16:45

IrresDing hat geschrieben: Respekt! So viel Dreistigkeit ist schon bezeichnend.



So, so.
Hier hast Du Gold in Euros (bzw DM umgerechnet), seit 1969, wenn du schon langfristig gehen willst.
50 Jahre 1.500%
40 Jahre 580%
30 Jahre 220%
20 Jahre 220%
15 Jahre 250%
10 Jahre 56 %
5 Jahre 23 %
3 Jahre 15 %

IrresDing hat geschrieben:
Dazu noch deine völlig an den Haaren herbeigezogenen Äußerungen zu Aktien. Wer verdient an Aktien? Die Finanzindustrie? Und die "Emittenten"? Sorry, aber das ist so etwas von falsch, das löst körperliche Schmerzen aus. Sind wir doch mal ehrlich: Du weißt nicht über was du schreibst.

Die Schmerzen kann ich nachvollziehen, gerade als ausgebildeter Banker :-). Angefangen von der Emissionsprovision ( https://www.handelsblatt.com/finanzen/b ... Ll5klR-ap1) über Order Gebühren und den eigenen Fonds, verdienen die Banken prächtig.
Die Emittenten sind die AG‘s selbst. Sie gehen nicht aus purem Altruismus an die Börse, sondern weil sie sich dort Kapital am billigsten beschaffen können! Sie handeln selbst mit eigenen Aktien, nicht selten zum Nachteil der breiten Aktionärsmasse.
Hier die Preise für WP Transaktionen der ING, die ziemlich günstig ist.
https://www.ing-diba.de/pdf/wertpapiere ... ug-plv.pdf
Was ist also an den Haaren herbeigezogen??


IrresDing hat geschrieben:
Gleiches zu der Dax wäre nicht nachbildbar usw. Der war für ein mittleres Vermögen schon immer nachbildbar. "Thats for sure" smilie_11 Wer es eben versucht mit einem aktiv gemanagten Fonds, der wird langfristig sehr wahrscheinlich underperformen. Das war damals so, das ist heute so.
Dein Beitrag ist mindestens eine genauso billige Aneinenderreihung von Pseudo-Argumenten und Reden über Dinge die man eben sagt aber nicht stimmen.

Gehören aktive gemanagte Fonds nicht zum Finanzmarkt? Doch, mehrheitlich sogar. Ich habe nicht gemeint, dass der DAX nicht abbildbar ist, sondern dass 99,9% der Anleger ihn nicht abbilden können, schon gar nicht kostenfrei.
Ja, ja die ETF, der neue Türöffner der Kundenberater. Die müssen sich noch bewähren. Mein Zweifels sind sehr groß.
Billig ist Dein Versuch, mit solchen Sprüchen meine Argumente vom Tisch zu wischen.

IrresDing hat geschrieben:
Und nein, Bumerang, es liegt nicht am günstigen Essen in Discountern. Deutsche zahlen im Schnitt sehr wenig für ihre Lebensmittel. Nebenbei sind Äpfel aus dem Discounter genauso gut wie die vom Rewe. Viele Produkte, das weißt Stiftung Warentest oft nach, sind in Discountern sogar schadstoffärmer und besser.
LG


Nun, die Nachbarskinder (5 und 7) kommen regelmäßig bei uns vorbei und bekommen „unsere“ Äpfel, weil sie „sooo guut sind, nicht wie bei uns zuhause“ Da bleiben die billigen Äpfel liegen und wird Schokolade gegessen. Wir kaufen hin und wieder auch bei Aldi/Lidl Obst, wenn wir schon mal da sind (wegen Öl, Zucker, Klopapier & co) und nicht mehr zum ReWe fahren wollen. Meistens nur für 1 bis 2 Tage. Auch da gibt es Qualitätsunterschiede. Viel billiger ist es deshalb trotzdem nicht!
Trauben, Kirschen, Feigen, Erdbeeren etc, sind für Viele unbezahlbar, auch in der Saison.
Obst ist sehr teuer geworden, daran gibt es nix schön zu reden. Gemüse ebenfalls. Gute Tomaten z.B., die danach auch schmecken, sind unverschämt teuer.

Die Deutschen geben weniger für Essen aus, weil sie sehr hohe Mieten zahlen und auch NK, haben viele schlechte Finanzprodukte insb, Versicherungen die Teuer sind und zahlen die höchsten Stromkosten in Europa. Um nur einige Beispiele zu nennen. Geht das meist notwendige Auto kaputt, reißt die Reparatur ein Riesenloch in die Kasse. Klar bleib da nicht mehr viel übrig fürs Essen.


MaciejP

smilie_20 smilie_20

Gib mir nur ein Beispiel einer Aktie die es seit 1801 gibt!
In den "Indizes" für Shares & Bonds sind auch die Pleitegeier drin? Wohl kaum.

Gold war außerdem damals Geld und konnte somit nicht steigen. Es gab sowohl bei Aktien als auch bei den Bonds welche die performed haben, andere die underperformed haben wiederum andere sind völlig pleite gegangen. Die, die das Glück hatten solche zu besitzen, wären über die Kuafkrfaterhaltung des Gold froh gewesen.


Komm, da lachen die Hühner über diesen Chart.....gemacht von einem
Professor der 15 Jahre bei JP Morgan gearbeitet hat und heute der Direktor des Securities Industry Institute (SII) das vom SIFMA and Wharton geführt wird, die über sich schreiben:

SIFMA is the voice of the nation’s securities industry, bringing together the shared interests of hundreds of broker-dealers, investment banks and asset managers.


Der ist überhaupt nicht befangen.....

Hätten die Zentralbanker kein Fiat eingeführt, hätten sie sich mit der Goldpreissteigerung heute nicht plagen müssen. smilie_24
Gruß

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Nappo
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Re: Spiegel: "Was Gold als Geldanlage taugt"

Beitragvon Nappo » 08.01.2019, 17:28

Danke Bumerang smilie_01

Irres Ding erzählt gerne was, welches anschaulich klingt, aber der kunterbunten Traumwelt (noch) Begünstigter entstammt. Klingt - sorry - ein wenig so, als sei das Ein oder Andere Investmentseminar einer Versicherung besucht worden.

Niemand, rein gar niemand, den ich aus 24 Jahren (aufgegebener) Versicherungswirtschaft kenne, (Zeitraum zwischen 1990 und 2014) hat als Kunde jemals nur annähernd bekommen, was man versprach. Egal ob Fonds, oder sonst was.

Fast niemand ist als Normalbürger in der Lage ein Aktiendepot zu managen. Hier bewegen wir uns im homöopathischen Bereich.

Und ja, Lebensmittel sind größtenteils billiger als in der restlichen EU. Das heißt aber nicht, dass sie nicht teuer sind. Denn wir haben auch den größten Niedriglohnsektor, und die zweitgrößte Besteuerung niedriger Einkommensgruppen.

Wir haben hier mittlerweile unseren Garten, ein Hochbeet, Obstbäume und 1500 m2 Land nebst gebraucht gekauftem Haus für 85 Mille, welches nunmehr bezahlt ist. Ich lache mich immer insgeheim weg, wenn die Städter mir von ihren vielen vielen Vorteilen erzählen und dann die Hälfte des Lohnes für Miete überweisen müssen.

Wovon soll denn der Normalbürger überhaupt noch eine Immobilie kaufen? Lächerlich. Unten wird gemietet. Oben wird vermietet. Die Mitte versucht nicht abzurutschen und wird es aber nicht schaffen.

Es sieht alles viel viel schlimmer aus, als es scheint. Und das wird sich in den nächsten 2-3 Jahren noch deutlich offenbaren.

Mimmi
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Re: Spiegel: "Was Gold als Geldanlage taugt"

Beitragvon Mimmi » 08.01.2019, 21:12

Hallo "Irres Ding",

vielen Dank für deine Wortmeldungen! Ich freue mich immer über Deine kritischen Beiträge.

Bleib so wie Du bist! Immer geradeaus!

LG Mimmi

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IrresDing
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Re: Spiegel: "Was Gold als Geldanlage taugt"

Beitragvon IrresDing » 08.01.2019, 22:24

Bumerang hat geschrieben:Die Emittenten sind die AG‘s selbst. Sie gehen nicht aus purem Altruismus an die Börse, sondern weil sie sich dort Kapital am billigsten beschaffen können! Sie handeln selbst mit eigenen Aktien, nicht selten zum Nachteil der breiten Aktionärsmasse.
Hier die Preise für WP Transaktionen der ING, die ziemlich günstig ist.
https://www.ing-diba.de/pdf/wertpapiere ... ug-plv.pdf
Was ist also an den Haaren herbeigezogen??


Und du willst Bankkaufmann sein? Also entweder hast du während der Ausbildung mächtig gepennt oder du hast die Ausbildung in einem Entwicklungsland abgeschlossen. Oder du arbeitest bei der Deutschen Bank.

Und nein, sie sind nur beim IPO oder bei einer Kapitalerhöhung "Emittenten". Es ist ausgeschlossen, dass ein Unternehmen direkt nach IPO in den Dax30 wechselt, sofern die Muttergesellschaft nicht schon im Dax war. Somit wäre es mir neu, dass dich mit Bluechips durch IPO einer Scheingesellschaft jemand übern Tisch ziehen kann. Lediglich bei Kapitalerhöhungen kann das vorkommen, dass ein Dax-Unternehmen neue Aktien ausgibt. Da aber da alle Aktien und damit ALLE Eigentümer gleich betroffen sind, frage ich mich was da so unfair dran sein soll. Die Kapitalerhöhung wird schließlich immer von den Aktionären selbst bei einer Hauptversammlung beschlossen.

AGs handeln mit ihren eigenen Aktien? Ähm, ja. Das bitte mal nachweisen. Das handeln mit eigenen Aktien ist wegen dem naheliegenden Insiderhandel und entsprechenden Interessenskonflikt strikt verboten. Lediglich in ganz engen Grenzen ist es erlaubt die auch entsprechende Pflichten der Veröffentlichung nach sich ziehen. Genau nachzulesen im dt. Recht nach §71 AktG. Jede Börsenaufsicht dieser Welt die nicht in einem Failed State sitzt würde sich brennend dafür interessieren welche AG mit eigenen Aktien gegen die Interessen der Aktionäre heimlich handelt. Wo soll denn die AG ihr Depot führen in die sie eigene Aktien einbucht? Wohl gemerkt: Dax30-Unternehmen. Keine Firmen mit Sitz in Barbados mit einem Briefkasten.

Es gibt hin und wieder mal Insiderhandel von Privatpersonen. Entsprechende Verfahren gegen Insider und Entscheider sind genau deshalb immer mal wieder in der Presse. Der letzte müsste Kengeter gewesen sein den es getroffen hat. Mir fällt aber kein Fall ein bei der das solche Auswüchse angenommen hätte, dass es bei einem DAX30-Unternehmen zu einem Kursnachteil der eigenen Aktionäre geführt hätte. Das nur mal nebenbei bemerkt.

Blöd für dich, dass ich bei der ING mein Depot habe... smilie_02

Derzeit kannst du z.B. bis zum Ende des Jahres 200 ETFs ab 500 EUR Ordervolumen kostenlos kaufen.
https://www.ing-diba.de/wertpapiere/etf ... ei-kaufen/
Bei Flatex über 330 verschiedene (dauerhaft).
Bei der Onvista rund 80. Glaube auch da dauerhaft.

Bei den ETFs gibts einen bunten Strauß an Umsetzungsvarianten. Von voll synthetisch bis voll replizierend alles dabei.

Nebenbei, die ING beim Depot günstig? Das war in den 2000ern so. Mittlerweile wurde sie von einigen anderen Brokern eingeholt und teils weit überholt. Die Kauf-/Verkaufsorder sind mit ihren 4,90€+0,25% relativ "teuer". Und auch nicht mehr so übersichtlich wie früher mit ihren 9,90€ bis zu einer gewissen Höhe. Ich bleibe bei ihnen, da sie einen sehr guten telefonischen Kundenservice anbieten. Aber günstig? Never. Flatex macht das für 5,90 € /Order als Flat. Mit dem heute üblichen Direkthandel fallen auch bei kaum einem Broker mehr Handelsplatzgebühren an. Für was braucht man Xetra bei einem mittleren Ordervolumen bei Bluechips? Nie.

Bei Buy&Hold, ETF-Kauf oder einer Nachbildung eines Index handelst du vielleicht 10-15 Mal im Jahr. BILLIGST. Da zahlst du beim Goldhändler mehr für den Versand oder fürs Benzin.
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Re: Spiegel: "Was Gold als Geldanlage taugt"

Beitragvon buntebank » 09.01.2019, 07:19

jaja der Kampf um die Krümel von den Krümeln.
ich steig mal frech mit den Lebensmitteln ein:

wie soll das funktionieren das der mit am billigste Disounter
die mit am reichsten Besitzer selbigens hervorbringt?

nur durch niedrigst-möglichen Preis des Gross-Einkäufers -
ohne Rücksicht auf die Produktions-Bedingungen für Mensch und Tier,
oder Pflanze - ohne Afrikaner die für nix buckeln keine Tomaten etc...
ohne billige osteuropäische Arbeitskräfte und Luft/Boden/Wasser-Verseuchung
kein geschlachteter Schweinkram und auch kein Paket...

weiter zu den Aktien - selten so gelacht... ab 500 Euro keine Gebühr super.
da sind wir bei den Krümeln von den Krümeln von den Krümeln...
durfte mal auf ein Paar Hundert Aktien eine Kauf-Option ausüben -
die Option vom CEO (im selben Zeitraum) lag umbei 950.000 Anteile... (danke danke)

das ganze Aktien-System ist genauso pervertiert wie z.B. die Lebensmittel-Produktion.

was mal eine gute Idee zur Finanzierung guter Ideen gewesen sein mag -
ist heutzutage schlicht Verarschung -
bzw. sorgt halt dafür, das durch "vermeintliche Beteiligung" an einem System festgehalten wird,
welches letztendlich alle "fickt" Entschuldigung für die Ausdrucksweise.

Obs das Haus jetzt für einige vor dreissig Jahren geschenkt gab,
oder in ebenso vielen Jahren abbezahlt wird/wurde -
das dolle System wird auf Biegen und Brechen verteidigt,
obwohl auch der/die Letzte weiss das es so nicht gut funktionieren kann.

Dann das Geheule mit dem Gold oder/und die bösen Linken -- jaja
die lieben Rechten ziehen euch das Geld schon seit Jahrhunderten
(kann man schon Jahrtausende schreiben) aus der Tasche -
man nennt das Unterdrückung;
jeder Klein-Rechte sucht sich halt selbst schnell jemand zum Unterdrücken...

Wenn die Finanz-Heinis mindestens 10x so viel Knete drehen
wie diejenigen welche irgendwas Produzieren (die "ehemaligen" Grossen...)
dann kann mir doch keiner erzählen das wäre notwendig um
"die Produktion zu finanzieren" - so blöd kann man doch nich' sein um das zu glauben?

selbst "der Reichste" hier im Forum ist ein vergleichsweise armes Würstchen -
aber noch viel Ärmere verteidigen bis aufs Blut die Strategie ihrer eigenen Ausbeuter?

es wird sich etwas ändern müssen
und das kann schlicht nicht noch mehr Menschen-Verachtung sein!

ich kann natürlich verstehen - jeder möchte sein eigenes Schäfchen ins Trockene bringen,
auf dem aktuell eingeschlagenen Weg kann das jedoch leider nicht funktionieren.

Obs steigt oder wieviel Gold kostet - ist inzwischen sowas von banaler Nebenschauplatz,
das ich mir erlaube mich zu wiederholen:
da sind wir bei den Krümeln von den Krümeln von den Krümeln...

ich hätte gerne was vom Kuchen . . .
dazu muss ich nicht auf dem Rücken anderer der reichste Mensch der Welt werden -
aber ich kann dafür auch nicht an einem (Schweine)-System festhalten,
oder gar versuchen das Rad der Geschichte zurückdrehen zu wollen.

Es macht mich traurig wieviele hier sich krampfhaft weigern das verstehen zu wollen X (
zufrieden verschiedenste Sorten getauscht mit einem guten Dutzend Forums-Mitgliedern.

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Re: Spiegel: "Was Gold als Geldanlage taugt"

Beitragvon Nappo » 09.01.2019, 07:37

https://www.faz.net/aktuell/finanzen/fi ... 51895.html

Zitat: Die SdK macht am Beispiel Home 24 deutlich, dass sich eben nicht jedes Geschäftsmodell für die Börse eignet, und verweist darauf, dass es für private Anleger kaum möglich sei, die Risiken eines Unternehmens zu überblicken und damit die „potentielle Auswirkung eines Risikos richtig einzuordnen.“

Es reicht all das dargebrachte Wissen Einiger nicht, um klar zu verdeutlichen, dass Aktien in Deutschland (noch) nichts für den normalen Michel sind.

Die Erläuterungen von "irres Ding" sind in Teilen sehr interessant. Aber nicht ernsthaft mag man behaupten, dass es "dieses nicht gibt" oder "jenes nur in Bananenrepubliken". :D Ich habe genügend Pferde vor Apotheken kotzen sehen, als dass ich mich bei solchen Sätzen nur noch weg drehe.

@buntebank: Ich mag Dir ja gerne folgen und ich sehe in Deinem Artikel auch die gute Absicht.... Aber wenn Du schon von "links" und "rechts" sprichst, so könnten wir das Thema erst ausweiten, wenn "die Linken" sich zugestehen, dass sie selbst ebenfalls krachend gescheitert sind.

Erst wenn die Ideologie abgestreift wird, kann man sich über machbare Verbesserungen und Ungerechtigkeiten unterhalten, ohne neue zu schaffen.

Aurargint
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Re: Spiegel: "Was Gold als Geldanlage taugt"

Beitragvon Aurargint » 09.01.2019, 09:50

Panik95 hat geschrieben:Die Grundnahrungsmittel sind in Deutschland billig,das wird sich auch nicht so schnell ändern.
Ein voller Bauch ist zufrieden und geht nicht auf die Straße.
Goldpreis:
z.b. 1993 kostete 1oz Gold 581DM,heute nach 26 Jahren bringt sie ca.1100€,das sind 380% mehr.
Auf den ersten Blick ein satter Gewinn.
!993 konnte sich ein Handwerker; Maler,Schlosser,Metzger usw.für seinen Monatslohn ca. 4 oz kaufen.
Heute bekommt er für einen durchschnittlichen Monatslohn ca. 2oz.
im Verhältnis zum Arbeitslohn hat sich Gold nach 26 Jahren gerade mal verdoppelt.
Es macht aber wenig Sinn so weit in die Vergangenheit zu schauen,was zählt ist heute.
Aktuell ist es sinnvoll in Aktien und EM zu investieren,wer zur Miete wohnt sollte auch die Immobilie nicht vergessen.Ein Haus kann eine gute Anlage sein,aber auch ein Klotz am Bein.


Die 380% sind eine Milchmädchenrechnung da 1993 DM 581,- nicht viel weniger waren als 2019 € 1100,-...

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Re: Spiegel: "Was Gold als Geldanlage taugt"

Beitragvon IrresDing » 09.01.2019, 10:02

Nappo hat geschrieben:https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/schwarzbuch-boerse-mit-containern-pasta-und-moebeln-geld-vernichten-15951895.html

Zitat: Die SdK macht am Beispiel Home 24 deutlich, dass sich eben nicht jedes Geschäftsmodell für die Börse eignet, und verweist darauf, dass es für private Anleger kaum möglich sei, die Risiken eines Unternehmens zu überblicken und damit die „potentielle Auswirkung eines Risikos richtig einzuordnen.“

Es reicht all das dargebrachte Wissen Einiger nicht, um klar zu verdeutlichen, dass Aktien in Deutschland (noch) nichts für den normalen Michel sind.

Die Erläuterungen von "irres Ding" sind in Teilen sehr interessant. Aber nicht ernsthaft mag man behaupten, dass es "dieses nicht gibt" oder "jenes nur in Bananenrepubliken". :D Ich habe genügend Pferde vor Apotheken kotzen sehen, als dass ich mich bei solchen Sätzen nur noch weg drehe.

@buntebank: Ich mag Dir ja gerne folgen und ich sehe in Deinem Artikel auch die gute Absicht.... Aber wenn Du schon von "links" und "rechts" sprichst, so könnten wir das Thema erst ausweiten, wenn "die Linken" sich zugestehen, dass sie selbst ebenfalls krachend gescheitert sind.

Erst wenn die Ideologie abgestreift wird, kann man sich über machbare Verbesserungen und Ungerechtigkeiten unterhalten, ohne neue zu schaffen.



Bitte Beitrag nochmal lesen.

1.) Klumpen Aktienanlage vs. diversifiziertes Portfolio
2.) IPO von Startups vs. DAX Bluechip
3.) Und bei Gold? Betrug mit Fakeshops, Betrug mit Fakegold, Betrug mit Goldleihe, Entwendung auf dem Postweg, usw. Wer sich an die einfachsten Regeln hält (Physisch, keine Verleihe, großer bekannter Händler, keine "zu billigen" Käufe) der wird diese Erfahrung eines Betrugs nie machen. Vielleicht ist das auch so an der Börse? ;-) Vielleicht ist Home24 ja die BWF Stiftung des Aktienmarkt.

Nebenbei, es gibt einen neuen "Sachdarlehen"-Anbieter mit sehr sportlichen (4,5%!) Zinsen auf verliehenes Gold. Sie heißen Valvero Sachwerte GmbH und machen auf Youtube viel Werbung. http://kanzlei-tt.de/warnung-vor-goldge ... erte-gmbh/

LG
"Ich bin nicht intellektuell, nur ziemlich kultiviert." smilie_28 RIP

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Re: Spiegel: "Was Gold als Geldanlage taugt"

Beitragvon buntebank » 09.01.2019, 10:42

@nappo
wenn alle hier im Forum so bedacht wie du unterwegs wären
hätte ich mich etwas zurückhaltender ausdrücken können ; )

aktuell - bleibt wohl die demokratische Wahlbeteiligung
und da sind wir halt bei den Begrifflichkeiten,
diese abgelegt bleibt auch nur ein Kreuzchen =
wer alles nix ändern will oder noch schlimmer wird - ist bekannt...

abgesehen davon - aussuchen wo man den Euro hinträgt,
und hinterfragen an welcher Spekulation man sich beteiligen möchte X )
zufrieden verschiedenste Sorten getauscht mit einem guten Dutzend Forums-Mitgliedern.

Unendlicher Geld-Nachschub auf: https://www.buntebank.com/


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