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Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Allgemeine Diskussionen zu Silber, Gold und Edelmetallen, sowie die Entwicklung des Gold- und Silberkurs.

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amabhuku
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon amabhuku » 11.08.2017, 19:23

Outback 1403 hat geschrieben:1979? smilie_02

Da gab es nicht mal einen Eagle, Maple, geschweige denn Phili, Arche, Kangoo und die ganze neu dazu gekommene Schwemme von Anlagemünzen aus diesem Jahr. Ein " paar " Händler mehr sinds wohl auch geworden?


Eben. Vor dem "Grossen Anstieg" war Silber nicht im Blickfeld der normalen Anleger.
Danach gab es Silberbarren selbst bei der Sparkasse zu ordern.
Das erstmalige Interesse Ende der 1970er, seit Silber seinen Geldstatus verloren hat, ist dem steigenden industriellen Bedarf und dem fallenden Angebot geschuldet. Die Hunt brothers waren nur der Ausloeser, wenn die nicht waeren es andere gewesen.....
Fuer die Silber-und Goldfoerderung muss immer mehr Energie eingesetzt und Aufwand betrieben werden fuer die gleiche Menge. Man sollte sich also nicht nur von den nackten Zahlen (in die Irre) fuehren lassen.
Bei Silber ist in tieferen Schichten der Erdkruste die Konzentration geringer, bei Gold hoeher. Aber bei 5000 m kommt man selbst bei Gold an technologische Grenzen.....
Mir ist ganz recht das es noch wenig Interesse des "Mobs" gibt.
:)

Die grossen Fragen sind nur; wird die Menschheit so lange ueberleben das sie noch riesige technologische Kaenguruhspruenge machen kann?
Oder wird die kuenstliche Intelligenz unser Erbe uebernehmen?
Solche abnormen humanitaeren und technischen Fehlentwicklungen wie das Merkel, den Atompilz oder das Konsum-Kastenbrot wird es dann nicht nochmals geben.
Und auch keine Diskussionen in Foren ueber Silber, wo doch klar sein sollte wo der Hase hinlaeuft.
Wie troestlich.
:mrgreen:

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Outback 1403
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Outback 1403 » 11.08.2017, 19:38

Ich sehe das so: langfristig werden die Schwellenländer auch einen größeren Anteil vom Kuchen abhaben wollen. Edelmetalle mit niedrigsten Lohnkosten zu fördern, wird auf Dauer nicht funktionieren. Die ersten Anzeichen hat man vor ein paar Jahren beim Platin-Streik in SA gesehen. Umweltschutzauflagen, Energiekosten werden die Preise auch antreiben. Aber eben sehr langfristig, von heute auf morgen geht da nichts.

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amabhuku
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon amabhuku » 11.08.2017, 19:42

Stimmt, aber was wissen wir schon genau.
Langfristig ist relativ, siehe das "Tausendjaehrige Reich"...

Outback 1403
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Outback 1403 » 11.08.2017, 19:49

amabhuku hat geschrieben:Stimmt, aber was wissen wir schon genau.
Langfristig ist relativ, siehe das "Tausendjaehrige Reich"...


Ja, das ist genau der Punkt. Wenn's erst in 40 Jahren steigt, war's für mich ein Griff ins.... du weißt schon.

Grandmaster
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Grandmaster » 11.08.2017, 21:24

Pfennigfuchser Maxi hat geschrieben:Also lasst uns ein Gebet zum Himmel richten, als dass auch noch im Jahre 2050 jeder Erdenbürger seine Unze Gold und Silber zu einem fairen Preis erhalten möge.


Mein Gebet Richtung Himmel richtet sich eher danach aus, dass die Kaufkraft einer Unze Gold und Silber sich in 2050 wenigstens verdoppelt oder vielleicht sogar verdreifacht hat... smilie_06

Ric III
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Ric III » 11.08.2017, 23:11

Pfennigfuchser Maxi hat geschrieben:Zweifelsohne und die Römer haben im Zeitraum 50 v. Chr. bis 500 nach Chr. „nur“ 12.800 Tonnen Silber, also nicht einmal die Hälfte der Fördermenge des Jahres 2016 zu Tage gefördert.
Quelle: http://edelmetallbuch.blogspot.de/2013/ ... anden.html


Die Denarprägung in Ag begann etwa 212 v.Chr.

Ein Stempel EINER Emission müßte etwa die Größenordnung einer halben meterischen Tonne Ag gefordert haben.
Nun sind in der Regel eine ganze Reihe Stempel per Emission nachweisbar und pro Münzmeister meist mehrere Emissionen.
Allein VOR dem genannten Jahr 50 vor Chr.komme ich auf weit über 100 nachweisbare Münzmeister.

Nun ist es andererseits natürlich so daß auch der römische Ag-Umlauf sich nicht ausschließlich aus den Minen des Reichs speiste,sondern zum nicht geringen Teil auch aus "Recycling"(griechische oder keltische Münzen oder Schmuck/Tafelgeschirr)

Dennoch ,
die Zahl von 12800 Tonnen Minenförderung dürfte für die Phase von 50 vor bis 500 nach Chr. deutlich zu niedrig angesetzt sein.

http://www.bergbaumuseum.de/de/forschun ... -im-kosovo

https://www.mineralienatlas.de/lexikon/ ... er?lang=de

Auch bereits vor obigem Erfassungszeitraum haben wir mit Marcus Licinius Crassus einen krassen "Stacker".
213 metrische Tonnen im Privatbesitz.

Größenordnung der Ag Zahlungen an Heer,Grenztruppen,Marine,Prätorianer etc. per Anno: 500+ metrische Tonnen (wobei das + eher 150-200 Tonnen darstellt als nur eine minimale Überschreitung des 500-Tonnen-Minimalansatzes)

Einzeldaten:
Nach der Niederlage der Daker führte Trajan allein im Jahr 107 gut 330 metrische Tonnen Ag aus dem heutigen Rumänien nach Rom.

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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Bumerang » 12.08.2017, 08:13

Pfennigfuchser Maxi hat geschrieben:
Wie sollte Z an A verkaufen, wenn dieser auf der Verkäuferseite steht? Im 18. Jahrhundert bezeichnete man solche Konstrukte als "Wechselreiterei". Soll im ein oder anderen Fall auch am Galgen geendet haben.


Bingo! Heute betreibt der Staat mit seinem Instrument Namens Finanzindustrie genau das!

Der Preis des Silbers wird durch die Investitionsnachfrage bestimmt! Sie ist hundertfach größer als die Industrienachfrage. Die Kunst ist, die Investitionsnachfrage mit Ersatzsilber (Papiersilber) zu befriedigen.

Wären die Papier-Anteile, wie bei Kupfer oder Weizen, unterhalb von 100%, könnte wir von Termingeschäfte sprechen. Bei Faktor 100 wird die physikalische Nachfrage fast bedeutungslos. Die Finanzindustrie zahlt regelmäßig drauf ( Fiat gibt es zu genüge), damit die Investoren mit Papiersilber eine bessere Rendite erzielen als mit dem Metall, das sie dann gerne der Branche überlassen.
Auch muss der Preis immer wieder steigen, damit sich die Massen von ihrem Metall trennen und so der Eindruck entstehen, es gibt genug Silber.

Solange Fiat einigermaßen Vertrauen genießt, ist der Preis ein Ergebnis dieser Manipulation. Er steigt aber in Schüben mit der Inflation auf andere Ebenen, wo er dann wieder schwankt.

Deshalb ist Silber, wie Gold auch, eine langfristige Angelegenheit. Mann kann auch kurzfristig gewinnen, sollte das aber als Glück abhaken.

Mann muss nicht 40 Jahre warten, wie hier suggeriert wird, aber 5 werden u. U. nicht reichen.

Als junger Mensch mit dem Hörten beginnen und mit 50 / 60 die Ernte einfahren. Das bedeutet Information und Disziplin. Leider fehlte die Information den Generationen davor. Heute ist Dank des Internets jeder in der Lage sich zu informieren. Ist man auch diszipliniert, wird das klappen.

Fiat hat nur eine Richtung! Wer das ignoriert, wird bluten!

Die Finanzindustrie versucht alles, um die Menschen vom Horten von (allen) Rohstoffen abzuhalten!

Dass sie knapp sind, und damit meine ich zu angemessenen Förderkosten, sollte jedem klar sein.

Wenn die Bergarbeiter für Fiat nicht mehr arbeiten, ist der Preis ganz woanders.


Bis dahin, wird man die zwei Lager, die Realisten und die Manipulierer, streiten hören.

Ist so ähnlich wie mit den Gläubigern und Atheisten. Wer einem was vormacht, sollte auch klar sein.
Gruß

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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Silbermann 1984 » 12.08.2017, 09:49

Mal eine blöde Frage ,warum gibt es so viele Menschen die Silber kaufen und sich den "Kassenzettel" geben lassen aber dann ihre Ware nie abholen?
Sie es nur auf dem Papier besitzen?

Und was würde passieren wenn diese Menschen auf einmal alles das in den Händen halten wollen was sie gekauft haben?

Silbermann 1984
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Silbermann 1984 » 12.08.2017, 12:24

Hab noch was interesanntes gefunden http://www.goldseiten.de/artikel/339475 ... osten.html

Silbermann 1984
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Silbermann 1984 » 12.08.2017, 18:52

Was wär eigentlich ein angemessener preis heutzutage für eine Unze Silber?

Es heißt ja immer überbewertet oder unterbewertet

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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Ric III » 12.08.2017, 19:35

Silbermann 1984 hat geschrieben:Was wär eigentlich ein angemessener preis heutzutage für eine Unze Silber?

Es heißt ja immer überbewertet oder unterbewertet



Wenn ich von Dir kaufe fände ich etwa 2,45 €/Oz superfair..... :D

Aber im Ernst, im Spannungsdreieck A= Fiat-B=Edelmetalle-C=sonstige Realwerte interessiert mich der Bezugspunkt der Punkte.B+C zu A ohnehin immer weniger.

Gewiß, gewiß...

sobald ich mein B aufstocken will komme ich nur äußestst selten am Umweg A vorbei und insofern kann man diese Relation nicht völlig außer 8 lassen.

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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Silbermann 1984 » 12.08.2017, 22:38

Ric III hat geschrieben:
Silbermann 1984 hat geschrieben:Was wär eigentlich ein angemessener preis heutzutage für eine Unze Silber?

Es heißt ja immer überbewertet oder unterbewertet



Wenn ich von Dir kaufe fände ich etwa 2,45 €/Oz superfair..... :D


Jaja das ist mir klar smilie_11 ,so wie manche hier kaufen haben sie Geld wie Heu ,sie könnten auch 50€ für eine Unze bezahlen ohne das es ihnen weh tut smilie_02 .

Nein mir kam der Gedanke,das Zeug muss ausgebuddelt und verarbeitet werden ,das alles kostet ,das prägen,der Vertrieb und jeder möchte ja auch ein wenig etwas dran verdienen.

Also wenn man diesen ganzen Spekulationskram jetzt mal weglassen würde,vom ausbuddeln bis zur fertigen Münze und jeder deckt seine Kosten und macht noch einen Gewinn das sein Unternehmen Wirtschaftlich gut arbeitet.

Diese Zahl würde mal sehr interessant sein :wink:

Denn mir kam die Frage was ist Silber wirklich wert?
Sind es 10€ ,100 oder gar 1000€ und ist Gold wirklich soviel wert wie dafür bezahlt wird.....warum kostet Gold mehr als Silber und nicht anders rum? Immerhin braucht man mehr Silber als Gold für alle möglichen Anwendungen in der Wirtschaft.....

Ric III
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Ric III » 12.08.2017, 23:12

Förderkosten?

Komplexes Thema.

Einerseits gibbet Minen wo AG quasi als Beifang aus Mutter Erde kommt ,während es am anderen Ende der Skala Minen/potentielle Minen gibt welche aktuell ruhen weil sie im momentanen Markt nicht kostendeckend produzieren können.

Silbermann 1984
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Silbermann 1984 » 12.08.2017, 23:19

Ric III hat geschrieben:Förderkosten?

Komplexes Thema.

Einerseits gibbet Minen wo AG quasi als Beifang aus Mutter Erde kommt ,während es am anderen Ende der Skala Minen/potentielle Minen gibt welche aktuell ruhen weil sie im momentanen Markt nicht kostendeckend produzieren können.


Ich kenn mich ja nicht wirklich aus ,denk mir aber wenn AG jetzt für den Preis verkauft wird wie eben dann muss es auf jeden Fall weniger wert sein smilie_11 ,denn wer buddelt den Kram aus ,macht sich die Mühe das auf mindestens .999 zu Raffinieren ,das ganze in Barren zu gießen oder Bleche zu walzen ,Münzen auszustanzen und zu prägen wenn er nur drauflegen würde :wink: .

Wobei der Endpreis einer Münze ja um ein weites höher ist als das der Mienenbesitzer für eine Unze bekommt,von daher muss eine Unze einen wert von wenigen € haben :wink: und alles andere müsste überbewertet sein.

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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Bumerang » 13.08.2017, 08:11

Was bei der Förderung von Rohstoffen generell, insbesondere für Edelmetalle, vergessen wird, ist dass der Fiat Preis innerhalb einer (Hyper)Inflation sehr irreführend ist!

Viele gehen davon aus, dass der Fiat Preis einfach nur steigen müsse, dann wird man schon fördern können, auch in den Minen die momentan stillgelegt sind, weil nicht rentabel.

Der Denkfehler ist folgender:

Fiat ist DERZEIT ein Irrsiniger Wertspeicherversprechen!

Menschen gehen HEUTE dafür arbeiten und stecken ihre Überschüsse rein.

Gehen wir nun von einer Hyperinflation aus und schauen uns an was passiert.

Sagen wir der Stundenlohn eines Bergbauers ist heute eine OZ AG in der westlichen Welt. Er bekommt freilich Fiat, mit dem er einkaufen kann.

Was ist aber in der Hyperinflation? Wird er für Fiat aufstehen?? Wohl kaum. Man wird ihn mit Gold, Silber oder andere Rohstoffe bzw Waren bezahlen müssen!

Diese Waren wiederum wollen auch mit einem echten Wert bezahlt werden.

Woher sollen aber plötzlich diese Werte herkommen, um das Ganze Fiatgel zu ersetzen, das heute als Wert gilt?

Es wird zu einer so starken Knappheit von Gütern und Rohstoffen kommen, so dass man die Bergarbeiter nicht bezahlen kann. Sie werden eher für "Brot und Wasser" lieber arbeiten, nicht aber für mg von Silber.

Ja, der Silberpreis wird zwar sehr stark steigen im Wert. Die Förderung wird aber in Warengeld teurer sein, als der Silber den mann rausholt. Die Minen benötigen auch noch Öl und Strom! Also weitere Rohstoffe, die aber die Geldfunktion teilweise übernehmen und somit noch knapper werden. Ein Teufelskreis! Der Silberpreis kann aber im Wert maximal nur bis zu einem Gleichgewicht in Relation zu den anderen Waren steigen. Sagen wir für eine Oz nicht 6 Brote oder 7 Liter Benzin wie heute, sonder sagen wir 12 Brote und 15 Liter Benzin, vielleicht. Mehr Waren wird man aber nicht dafür geben können, weil man Sie dringender benötigt als den Silber.

Und jetzt kommts. Heute verdient ein Bergarbeiter sagen wir ein OZ die Stunde. Silber in der Förderung, sagen manche, kostet zwischen 1/4 und 3/4 Oz, also sagen wir 2 bis 6 Liter Benzin.

Wie sehen aber die Förderkosten aus, wenn ich dem Bergarbeiter kein Fiat geben kann, sonder nur den Silber den er noch gar nicht rausgebuddelt hat, oder Benzin der aber für die Maschinen benötigt wird? Oder Brot, Fleisch etc?

Die Förderkosten wären schlicht unbezahlbar!

Man versteht jetzt warum die Politik, UNABHÄNGIG ab Links oder Rechts, aus dem Dilemma, das selbst die Römer mit ihren Sklaven nicht lösen könnten, nicht herauskommt.

Mann kann den Wohlstand den man erreicht hat, nicht mehr bezahlen, wenn die Arbeiter echte Werte fordern!

Das Problem wird erst gelöst sein, wenn Energie nichts mehr kostet. Aber auch nur teilweise. Die endgültige Lösung ist, die STARKE Reduktion der Weltbevölkerung.
Gruß

Bumerang
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