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Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Allgemeine Diskussionen zu Silber, Gold und Edelmetallen, sowie die Entwicklung des Gold- und Silberkurs.

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Pfennigfuchser Maxi
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Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Pfennigfuchser Maxi » 11.08.2017, 09:15

Hallo liebe Silbersammlergemeinde,

ich hoffe, dass ich hier richtig bin und der ein oder andere Themenexperte mir weiter helfen kann.

Hintergrund meines Anliegens ist die Tatsache, dass ich mich für Investitionen bzw. Anlagestrategien rund um das Thema „Silber“ interessiere. Bei der Lektüre einschlägiger Internet Seiten bin ich immer wieder auf das folgende „Rätsel“ gestoßen:

„Im Vergleich zum Edelmetall Gold ist Silber mehr Rohstoff als Währung, da über die Hälfte der Nachfrage auf die Industrieproduktion, die kontinuierlich zunimmt, entfällt. Der Silbermarkt ist analog zum Goldmarkt seit 1991 durch ein strukturelles Defizit geprägt. Dieses resultiert aus der Tatsache, dass die Silbernachfrage größer ist, als das Angebot aus der Minenproduktion und dem Silber-Recycling.“
Quelle: https://www.solit-kapital.de/silbernachfrage

Auf besagter Webseite kann man auch eine Grafik finden, auf der für den Zeitraum 2005 bis 2016 die globale Silbernachfrage (graue Balken) der Silberfördermenge (blaue Balken) und den Notenbankverkäufen (weinrote Balken) gegenüber gestellt wird.

Meine Frage ist also: Wie wird das angebliche „Defizit“ ausgeglichen?

Silber-Recycling und Notenbankverkäufe scheiden als Begründung aus, wenn man den Äußerungen der Solid GmbH Glauben schenken mag.

Ich danke den Forumsexperten für eine alsbaldige „Aufklärung“ und verbleibe mit einem herzlichen Vergelts Gott für Eure Bemühungen!
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CasaGrande
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon CasaGrande » 11.08.2017, 10:04

Pfennigfuchser Maxi hat geschrieben:...
Meine Frage ist also: Wie wird das angebliche „Defizit“ ausgeglichen?...

Mit "nicht erfassten überirdischen Reserven", also vermutlich Terminbörsen, Händler, Banken, Regierungen. Diese Silberbestände werden nicht offiziell erfasst und können nur geschätzt werden.

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lifesgood
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon lifesgood » 11.08.2017, 11:20

Diese Grafik erfaßt zwar die Silberförderung mit rund 890 Mio Unzen (was 27.590 to entspricht und sich damit mit anderweitigen Zahlen für 2016 in Höhe von 27.000 to deckt), berücksichtigt jedoch nicht das Recycling, das ja auch nochmal einige Tausend to pro Jahr generiert. Somit dürfte die Angebots- und Nachfrageseite relativ ausgeglichen sein.

Man liest zwar vielerort von einem Angebotsdefizit, aber das dürfte deutlich kleiner sein, als es die Grafik suggeriert.

lifesgood

Pfennigfuchser Maxi
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Pfennigfuchser Maxi » 11.08.2017, 11:25

Danke Lifesgood, aber die Solid GmbH hat die aus dem Recycling gewonnene Silbermenge in ihrer Sachverhaltsdarstellung ausdrücklich ausgenommen:

Pfennigfuchser Maxi hat geschrieben:Hallo liebe Silbersammlergemeinde,
...
„Im Vergleich zum Edelmetall Gold ist Silber mehr Rohstoff als Währung, da über die Hälfte der Nachfrage auf die Industrieproduktion, die kontinuierlich zunimmt, entfällt. Der Silbermarkt ist analog zum Goldmarkt seit 1991 durch ein strukturelles Defizit geprägt. Dieses resultiert aus der Tatsache, dass die Silbernachfrage größer ist, als das Angebot aus der Minenproduktion und dem Silber-Recycling.“
Quelle: https://www.solit-kapital.de/silbernachfrage
...Ich danke den Forumsexperten für eine alsbaldige „Aufklärung“ und verbleibe mit einem herzlichen Vergelts Gott für Eure Bemühungen!



CasaGrande hat geschrieben:
Pfennigfuchser Maxi hat geschrieben:...
Meine Frage ist also: Wie wird das angebliche „Defizit“ ausgeglichen?...

Mit "nicht erfassten überirdischen Reserven", also vermutlich Terminbörsen, Händler, Banken, Regierungen. Diese Silberbestände werden nicht offiziell erfasst und können nur geschätzt werden.


Zunächst vielen Dank für die freundliche und sehr rasche Antwort, CasaGrande!

Allerdings werden die physischen Silberbestände der Großbanken sehr wohl bilanziert. Zum Beispiel wird von der CME Group zwischen „total registered“ “ und „ total eligible“ Silberbeständen differenziert:

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... UtvHUqlgjQ


Die nicht registrierten „total eligible“ Silver Reserves sind allerdings nicht dazu bestimmt, ein globales „strukturelles Silberdefizit“ auszugleichen. Bemerkenswert finde ich dabei z. B. die Tatsache, dass JP Morgan Chase entsprechend oben verlinkter Bilanz in nur einem Jahr seine physischen Silberbestände scheinbar nahezu verdoppelt hat:

http://www.goldseiten.de/artikel/288793 ... ahren.html

Ich denke nicht, dass man dort irgendein - wie auch immer geartetes weltweites Defizit ausgleichen möchte, sondern - wie jedes nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen geführte Unternehmen - eher Gewinnmaximierung betreiben (wird).

Natürlich führt man auch in China Bilanz zu den (Börsen) - Beständen:

http://www.en.sge.com.cn/upload/file/20 ... 8dy9b8.pdf

Wenn also "Terminbörsen" und "Banken" auf Grund marktwirtschaftlicher Strukturen als Quelle für den Ausgleich eines "strukturellen Silberdefizites" ausscheiden müssen aus genannten Gründen auch die "Händler" als Ausgleichs -Quelle eines Defizites außer Betracht bleiben. Schließlich könnten sämtliche Händler der Welt gemeinsam kaum 200 Millionen Unzen Silber liefern. In dieser Größenordnung beläuft sich nämlich das eingangs in der Grafik abgebildete jährliche "strukturelle Silberdefizit." Was meint Ihr dazu? Ich würde mich über weiterführende Meinungen und Fakten freuen, da ich an Hintergrundinformationen Rund um das Thema Silber äußerst interessiert bin.

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lifesgood
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon lifesgood » 11.08.2017, 11:54

Pfennigfuchser Maxi hat geschrieben:Danke Lifesgood, aber die Solid GmbH hat die aus dem Recycling gewonnene Silbermenge in ihrer Sachverhaltsdarstellung ausdrücklich ausgenommen:


Dann haben die eben einen Fehler drin, oder arbeiten bewußt mit falschen Zahlen.

Wenn Du Dich über die reine Silberförderung (ohne Recycling) in 2016 informierst, wirst Du immer wieder auf roundabout 27.000 to stossen.

In der Grafik besteht zwischen Recycling und Förderung eine Lücke von rund 130 Mio Unzen, was wiederum rund 4.000 to entspricht. Ich finde keine akutellen Recyclingzahlen aber früher war das deutlich mehr als die 4.000 to. Wobei das Recycling aus der Fotoindustrie mittlerweile bedeutungslos geworden sein dürfte.

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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Kolumboss » 11.08.2017, 11:57

Pfennigfuchser Maxi hat geschrieben:Silber-Recycling und Notenbankverkäufe scheiden als Begründung aus, wenn man den Äußerungen der Solid GmbH Glauben schenken mag.

Das ist nicht richtig. Nach deiner Grafik ist die „Gesamtförderung Global“ in 2015/2016 geringer als 900 Mio. oz.
Das sind aber nur die reinen Minenförderungen:
2015: 890,8 Mio. Unzen
2016: 885,8 Mio. Unzen

Förderung, Recycling, Regierungsverkäufe und De-Hedging zusammen waren es aber
2015: 1.039,7 Mio. Unzen
2016: 1.007,1 Mio. Unzen

Dann passt es wieder mit der Nachfrage.

Ist übrigens auch bei solit selber nachzulesen:
https://www.solit-kapital.de/silberangebot

CasaGrande
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon CasaGrande » 11.08.2017, 12:44

Pfennigfuchser Maxi hat geschrieben:...Schließlich könnten sämtliche Händler der Welt gemeinsam kaum 200 Millionen Unzen Silber liefern. In dieser Größenordnung beläuft sich nämlich das eingangs in der Grafik abgebildete jährliche "strukturelle Silberdefizit."...


Gemäß "World Silver Survey 2017“ wird zwar das vierte Jahr in Folge ein physisches Angebotsdefizit aufgewiesen, welches jedoch mit 20,7 Millionen Unzen relativ klein ausgefallen ist.
Irgendwo und irgendwann erinnere ich mich gelesen zu haben, das nach dem WW II. etwa 10 Milliarden Unzen Silber als Lagerbestände verfügbar waren. Diese werden mittlerweile sicherlich stark geschrumpft sein, aber die o.g. knapp 21 Millionen sollten noch "rausschauen".

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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon lifesgood » 11.08.2017, 13:19

Pfennigfuchser Maxi hat geschrieben:Nochmals Danke für Eure Hilfe. Vielleicht ist es doch besser, wenn ich die Finger von einem Investment in dieses gewiss edle, aber scheinbar doch nicht ganz so seltene Metall lasse?


Ein wesentliches, wenn nicht sogar das wesentlichste Kriterium bei einer Anlageentscheidung sollte sein, dass man von der Anlage überzeugt ist, nur so fühlt man sich wohl damit.

Wenn das bei Dir auf Silber nicht zutrifft, lass lieber die Finger davon. Denn gerade als Silberanleger braucht man mitunter auch starke Nerven und die hat man nur, wenn man überzeugt davon ist.

lifesgood

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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Pfennigfuchser Maxi » 11.08.2017, 13:25

Nochmals vielen Dank für Eure wirklich konstruktive Hilfe!

Meinen von Dir zitierten Beitrag habe ich gelöscht weil ich hier Niemanden verunsichern wollte, Lifesgood!
Trotzdem Danke für Deine gewiss gut gemeinte Hilfestellung.

Die 20 Millionen Unzen kommen wohl der Sache deutlich näher als „200 Millionen,“ zumal ich eingestehen muss, die Grafik nicht genau betrachtet zu haben.

Was ich allerdings noch immer nicht verstehe ist, wie man mit „ Förderung, Recycling, Regierungsverkäufen und De-Hedging“ zusammengerechnet auf 1.007,1 Mio. Unzen kommt. Schließlich heißt doch auf der Solid Webseite:

„ Im Berichtszeitraum gab es das dritte aufeinanderfolgende Jahr keinerlei Verkäufe durch Regierungen (Restbestände).“

Und was ist überhaupt „De-Hedging“ ?

redtshirt
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon redtshirt » 11.08.2017, 13:31

es gibt kein Defizit. Der Preis regelt die Nachfrage. Aktuell wird kein Produkt weniger produziert wegen Silber. Wenn Silber zu teuer wird, dann werden die Produkte teurer oder es wird substituiert. Die "leicht" verfügbare Silbermenge steigt sogar jedes Jahr, da es recycelt wird und die Produktzyklen immer schneller werden. Ein Defizit gibt es bei Bildern von Leonardo Da Vinci. Die werden nicht mehr sondern eher weniger. Aber dieses Defizit am Markt hat auch der Preis abschließend für die meisten Erdenbewohner geregelt. Seit Jahren wird von einem Defizit gesprochen. Mittlerweile müsste das so groß sein, dass es jemand merken müsste. Aber seit 20 Jahren gehe ich zu meinem Händler und Kaufe das Zeug ohne Vorbestellung, irgendwelche Standard Unzen sind immer da. Es war immer verfügbar.

Pfennigfuchser Maxi
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Pfennigfuchser Maxi » 11.08.2017, 13:45

Ich denke schon, dass der MARKTBERICHT seriös ist und es so etwas wie ein strukturelles "Defizit" gibt.
Schließlich werden dort als Quellen GFMS, Thomson Reuters und das Silver Institut genannt.

Pfennigfuchser Maxi hat geschrieben:Und was ist überhaupt „De-Hedging“ ?


Ich hab mir das mit dem "De-Hedging" jetzt gegoogelt und das gefunden:

"Net Producer Hedging - The early sale by mining companies of future production. Silver miners will "play" in the futures market in order to protect profit when they are concerned that the price of silver may go down. This selling of silver in the futures market acts as a hedge and is actually part of the silver supply. Selling less future production is actually de-hedging and is part of silver demand." Quelle: http://www.choosingsilver.com/silver-market.html

18,4 Million Unzen wurden von den Silberminen scheinbar in 2016 via Termingeschäfte "gehandelt" (im Report als negativer "Net Hedging Supply" ausgewiesen). Das entspricht wie es der Zufall so will ungefähr der Größenordnung des "strukturellen Defizites." Eigentlich nicht viel, wenn man diese Menge einmal der Gesamtmenge an Silbertermingeschäften - und sonstigen Derivaten gegenüberstellt.

Besonders witztig an dem Marktbericht finde ich den Umstand, dass die Gesamtbilanz mit 147 Millionen Unzen deutlich negativer ist als das "Defizit". Das ist augenscheinlich dem Umstand geschuldet, dass die Fonds auch ein klein wenig von dem edlen Metall bunkern.
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$ilver $urfer
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon $ilver $urfer » 11.08.2017, 14:29

Was ist eigentlich wenn A an B eine Millionen Unzen verkauft, B diese an C weitergibt, C an D...Y an Z und Z wieder an A? Haben wir dann ein Defizit von 26 Millionen Unzen?
I smell pussy. Is that you Ja?

redtshirt
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon redtshirt » 11.08.2017, 14:36

Laut der Tabelle hat sich in den letzten 9 Jahren ein Defizit von ca. 1,2 Mrd Unzen (ca. 36.000 Tonnen) angehäuft. Es fehlt der Wirtschaft und den Anlegern eine ganze Jahresproduktion. Das würden wir wohl merken oder muss hier jemand 1 Jahr auf sein Silber warten? Wenn mehr Silber benötigt würde als Verfügbar ist, dann wäre der Preis ganz wo anders. Wenn es dieses Defizit gibt, an welcher Stelle merken wir das konkret? Kann das mal jemand sagen?

Pfennigfuchser Maxi
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Pfennigfuchser Maxi » 11.08.2017, 14:42

$ilver $urfer hat geschrieben:Was ist eigentlich wenn A an B eine Millionen Unzen verkauft, B diese an C weitergibt, C an D...Y an Z und Z wieder an A? Haben wir dann ein Defizit von 26 Millionen Unzen?


Wie sollte Z an A verkaufen, wenn dieser auf der Verkäuferseite steht? Im 18. Jahrhundert bezeichnete man solche Konstrukte als "Wechselreiterei". Soll im ein oder anderen Fall auch am Galgen geendet haben.

redtshirt hat geschrieben:Laut der Tabelle hat sich in den letzten 9 Jahren ein Defizit von ca. 1,2 Mrd Unzen (ca. 36.000 Tonnen) angehäuft. Es fehlt der Wirtschaft und den Anlegern eine ganze Jahresproduktion. Das würden wir wohl merken oder muss hier jemand 1 Jahr auf sein Silber warten? Wenn mehr Silber benötigt würde als Verfügbar ist, dann wäre der Preis ganz wo anders. Wenn es dieses Defizit gibt, an welcher Stelle merken wir das konkret? Kann das mal jemand sagen?


Aus dem Bericht geht aber auch hervor, dass die Nachfrage nach Silbermünzen und Barren irgendwo um die 200 Millionen Unzen liegt. Also mit ca 1/5 der jährlichen Gesamtnachfrage eher ein kleiner Teil des Kuchens.

redtshirt
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon redtshirt » 11.08.2017, 15:02

Das beantwortet die Frage nach dem Defizit nicht. Wo existiert das? Wer bekommt auf Grund des Defizit kein Silber. Wenn dem Markt (Industrie und Anleger) 36.000 Tonnen fehlen, dann muss doch jemand wissen wo es fehlt oder irgendjemanden muss es fehlen. Irgendjemand muss doch seine Produktion deswegen drosseln. Für 17$ bekommt doch jeder so viel Silber wie er möchte. Würde mehr benötigt wäre der Preis doch höher.


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