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Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Allgemeine Diskussionen zu Silber, Gold und Edelmetallen, sowie die Entwicklung des Gold- und Silberkurs.

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amabhuku
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon amabhuku » 16.12.2018, 17:35

Andre090904 hat geschrieben:Nebenbei: Silberreserven in Polen? Aber nicht als Bodenschätze nehme ich an.


Natürlich, in Schlesien.
Hat mal "uns" gehört.
:mrgreen:

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Ric III
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Ric III » 16.12.2018, 18:11

lifesgood hat geschrieben:Interessant wird es, wenn Mexico als weltgrößtes Förderland mal weniger fördert.

Lange können die so nicht mehr weitermachen, denn bei der aktuellen Fördermenge reichen die bekannten Resourcen nur noch 6 Jahre.

Bild

Bild

Die USA haben ja noch Resourcen für 25 Jahre

lifesgood



Umgekehrt aber auch im Blick haben daß es reichlich ruhende Minen gibt welche jenseits eines bestimmten Kurses durchaus auch wieder eine ökonomisch sinnvolle Förderung betreiben könnten.


Sogar in Schland.

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Unzen999
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Unzen999 » 16.12.2018, 18:50

https://www.deutschlandfunk.de/umstritt ... _id=215911


Auch der Umweltschutzgedanke wird beim Abbau eine immer wichtigere Rolle einnehmen.
Ein rollender Stein kann kein Moos ansetzen!

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Chinese
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Chinese » 16.12.2018, 19:25

Irgendwann gibt es sicherlich ein Defizit.

Das ist allgemein aber wie beim Öl sehen. Für 10$ pro Fass findet man keine neuen Quellen oder Resourcen mehr. Für 100$ pro Fass schon.

Letztendlich wird der Preis das Angebot bestimmen. Da stört die Spekulation mit Papiersilber nur kurz bis mittelfristig den tatsächlichen Marktpreis.
»Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.« Albert Einstein

phil99
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon phil99 » 16.03.2019, 16:30

Zumindest sehe ich beim Gold viel mehr Raum nach unten.
Der Grund ist die Tatsache, dass Gold noch in riesigen Mengen vom big Money gehalten wird bzw fuer Schmuck verwendet wird.
Betrachtet man die gesamte Goldmenge zum aktuellen Preis kommt man auf ueber 5 Bio USD.
So viel ist ein einziges Metall wert.
Die Gründe liegen in der Vergangenheit, dem Horten nach wie vor.
Das ist eine Blase, die u. U. Aber nie platzt, allerdings wird sie dann langsam abgebaut und der Goldpreis stagniert.
Beim Silber haben wir das gar nicht, Silber würde zb von Staaten veraeussert.
Aber manche Artikel im Inet sind total übertrieben, z. B., dass es nur 1 Mia Unzen Muenzen gibt.
Allein american eagle 1 Unze wurden 500 Mio hergestellt und die letzten Jahre stiegen Produktions Ahlen.
Ich glaube auch nicht dass viel eingeschmolzen wurde, einfach weil der Wert einer Muenze ueber dem Silberwert liegt
Ich glaube trotzdem, dass der Preis massiv steigt, sobald die Foerderung zurückgeht.
Wenn dann noch viele aus Anlagegruenxen kaufen kann es schnell gehen.
Allerdings wird bei stark gestiegen Preisen mehr recycelt, substituiert und wie beim Oel unerwartete Recourcen geschöpft.
Als Inflatiosschutz ist Silber derzeit wohl das Beste.
Das Geld System ist system bedingt auf regelmäßige Neustart angewiesen, da wir ein Schuldgeldsystem haben.

CasaGrande
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon CasaGrande » 08.10.2020, 15:39

Ist zwar kein Beleg für ein "strukturelles Silberdefizit", passt aber dennoch ganz gut hier rein.
BARRICK GOLD SIEHT RISIKO EINER RESERVEN-VERKNAPPUNG BEI GOLD IN AFRIKA

Laut dem CEO von Barrick Gold steht die Goldindustrie mittelfristig vor einem Reserven-Loch.
Die Minenförderung von Silber sinkt ebenfalls seit Jahren ... gut für physischen Besitz von Edelmetallen.

Starker Rückgang der Lebensdauer von Goldminen

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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Bumerang » 08.10.2020, 16:55

Ich liebe es, wenn jemand alte Fäden aus der Tiefe holt. smilie_07
phil99 sah am 16.03.19 Raum für Gold nach unten. Damals lag die Unze bei 1.150€, heute bei 1.600€.

Um über ein Strukturelles Defizit zu sprechen, ob bei Gold oder Silber, müssten wir definieren was strukturell ist. Strukturell kann zum einen die Förderung aber auch die industrielle Nachfrage sein.
Zur Förderung etwas zu sagen, dürfte nicht einfach sein. Doch der Trend geht von knapp auf knapper und auf fertig. Zumindest bei Gold.

Entscheidend für den preis wird aber die Investitionsnachfrage sein. Und obwohl Silber um Faktor 15 häufiger in der Erde vorkommt, gibt es überirdisch kaum Reserven. Also wird es so kommen wie immer. Zunächst steigt Gold, dann folgt Silber und schießt über das Gold hinaus.

Ob man das nun mit 20% Zinsen stoppen kann wie 1980, wage ich zu bezweifeln. Also wird es zu einer globalen Währungsreform kommen mit höchstwahrscheinlich Golddeckung.
Gruß

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foxele
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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon foxele » 08.10.2020, 17:44

Habe gerade mal bei mir nachgeschaut.
Ist schon ein gewisses Silberdefizit vorhanden. smilie_08
smilie_10

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Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Bumerang » 08.10.2020, 18:07

foxele hat geschrieben:Habe gerade mal bei mir nachgeschaut.
Ist schon ein gewisses Silberdefizit vorhanden. smilie_08
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Gruß

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