Aktuelle Zeit: 16.10.2019, 17:30

Silber.de Forum

Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Allgemeine Diskussionen zu Silber, Gold und Edelmetallen, sowie die Entwicklung des Gold- und Silberkurs.

Moderatoren: winterherz, Mod-Team, Forum-Team

Benutzeravatar
amabhuku
1 kg Barren Mitglied
Beiträge: 1220
Registriert: 04.03.2012, 19:07
Wohnort: Grauzone

Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon amabhuku » 16.12.2018, 17:35

Andre090904 hat geschrieben:Nebenbei: Silberreserven in Polen? Aber nicht als Bodenschätze nehme ich an.


Natürlich, in Schlesien.
Hat mal "uns" gehört.
:mrgreen:

Anzeigen
Silber.de Forum
Ric III
Silber-Guru
Beiträge: 3443
Registriert: 22.04.2013, 20:14

Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Ric III » 16.12.2018, 18:11

lifesgood hat geschrieben:Interessant wird es, wenn Mexico als weltgrößtes Förderland mal weniger fördert.

Lange können die so nicht mehr weitermachen, denn bei der aktuellen Fördermenge reichen die bekannten Resourcen nur noch 6 Jahre.

Bild

Bild

Die USA haben ja noch Resourcen für 25 Jahre

lifesgood



Umgekehrt aber auch im Blick haben daß es reichlich ruhende Minen gibt welche jenseits eines bestimmten Kurses durchaus auch wieder eine ökonomisch sinnvolle Förderung betreiben könnten.


Sogar in Schland.

Unzen999
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 468
Registriert: 17.03.2014, 17:36

Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Unzen999 » 16.12.2018, 18:50

https://www.deutschlandfunk.de/umstritt ... _id=215911


Auch der Umweltschutzgedanke wird beim Abbau eine immer wichtigere Rolle einnehmen.
Ein rollender Stein kann kein Moos ansetzen!

Benutzeravatar
Chinese
Silber-Guru
Beiträge: 2158
Registriert: 30.07.2011, 14:44

Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon Chinese » 16.12.2018, 19:25

Irgendwann gibt es sicherlich ein Defizit.

Das ist allgemein aber wie beim Öl sehen. Für 10$ pro Fass findet man keine neuen Quellen oder Resourcen mehr. Für 100$ pro Fass schon.

Letztendlich wird der Preis das Angebot bestimmen. Da stört die Spekulation mit Papiersilber nur kurz bis mittelfristig den tatsächlichen Marktpreis.
»Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.« Albert Einstein

phil99
5 Unzen Mitglied
Beiträge: 64
Registriert: 10.01.2019, 11:43

Re: Gibt es wirklich ein "Strukturelles Silberdefizit" ?

Beitragvon phil99 » 16.03.2019, 16:30

Zumindest sehe ich beim Gold viel mehr Raum nach unten.
Der Grund ist die Tatsache, dass Gold noch in riesigen Mengen vom big Money gehalten wird bzw fuer Schmuck verwendet wird.
Betrachtet man die gesamte Goldmenge zum aktuellen Preis kommt man auf ueber 5 Bio USD.
So viel ist ein einziges Metall wert.
Die Gründe liegen in der Vergangenheit, dem Horten nach wie vor.
Das ist eine Blase, die u. U. Aber nie platzt, allerdings wird sie dann langsam abgebaut und der Goldpreis stagniert.
Beim Silber haben wir das gar nicht, Silber würde zb von Staaten veraeussert.
Aber manche Artikel im Inet sind total übertrieben, z. B., dass es nur 1 Mia Unzen Muenzen gibt.
Allein american eagle 1 Unze wurden 500 Mio hergestellt und die letzten Jahre stiegen Produktions Ahlen.
Ich glaube auch nicht dass viel eingeschmolzen wurde, einfach weil der Wert einer Muenze ueber dem Silberwert liegt
Ich glaube trotzdem, dass der Preis massiv steigt, sobald die Foerderung zurückgeht.
Wenn dann noch viele aus Anlagegruenxen kaufen kann es schnell gehen.
Allerdings wird bei stark gestiegen Preisen mehr recycelt, substituiert und wie beim Oel unerwartete Recourcen geschöpft.
Als Inflatiosschutz ist Silber derzeit wohl das Beste.
Das Geld System ist system bedingt auf regelmäßige Neustart angewiesen, da wir ein Schuldgeldsystem haben.


Zurück zu „Silber und Gold allgemein / aktuelles“



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 12 Gäste