Aktuelle Zeit: 27.02.2021, 23:15

Silber.de Forum

Soziale Marktwirtschaft - Fluch oder Segen?

Allgemeine Diskussionen zu Silber, Gold und Edelmetallen, sowie die Entwicklung des Gold- und Silberkurs.

Moderatoren: winterherz, Mahoni, Forum-Team, Mod-Team

Silverneck
Silber-Guru
Beiträge: 2126
Registriert: 29.06.2012, 10:16
Wohnort: Deutschland

Beitragvon Silverneck » 12.05.2013, 11:03

@Metaller,
ein ebenfalls theoretischer Ansatz. Wer soll die Steuerung dieses Geldes im Währungswettbewerb haben? Wieder Banken? Warum sollten die jetzigen Machthaber so ein System zulassen und ihre jetzige Machtstellung reduzieren oder gar aufgeben? Wir sind auf dem Globus ja nicht allein und müssen uns gegen die Interessen der anderen durchsetzen. Es sind mächtige Gegner.

Und wenn man das durchsetzen will, wie kriegt man die Typen dann von ihrer Macht weg? Der aktuell stattfindende Währungskrieg könnte in einer weiteren Zentralisierung in Richtung Weltwährung laufen. Irgendwer bleibt auf der Strecke und wird übernommen. Europas Aussichten sind dabei meines Erachtens nicht gerade rosig.

Die NWO wird von vielen immer noch als VT eingestuft. Die Verschuldung der Staaten und die dortigen Vorgänge gibt den VTlern aber Recht. Die Staaten werden zu Abstimmungsverhalten in ihren Parlamenten gezwungen durch Druck von IWF oder Konstruktionen wie die Troika. Aus eigenem Antrieb kämen diese Dinge niemals auf die Tagesordnung. Das hat mit Demokratie alles gar nichts mehr zu tun. Nur noch mit Machtpolitik über das Geld.

Silverneck

Anzeigen
Silber.de Forum
geheimesMuseum
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 281
Registriert: 12.02.2013, 11:41
Wohnort: Regensburg

Beitragvon geheimesMuseum » 12.05.2013, 11:37

Ok, ich werde rückfällig und probier es doch noch mal, weil mir der demokratische Diskurs hier wichtiger ist, als der gelegentlich unsägliche Ton. Allerdings führe ich für mich die Regel ein, daß ich in Zukunft Meinungen, die mit persönlichen Beleidigungen garniert sind, grundsätzlich keiner Antwort würdige.

@ silber guru genau so wie Du es eben treffend kurz auf den Punkt bringst, sehe ich es auch! Stellt sich die Frage: Was ist zu tun?
Ich denke, wesentlicher als unsere € und EM über die Krise zu retten, ist es die Menschenrechte zurückzugewinnen, denn auf denen beruht nicht nur unsere Freiheit, unser Lebensglück und nicht zuletzt auch unser persönlicher und auch materieller Wohlstand.
Bei den Menschenrechten hat der Crash längst stattgefunden, denn sie wurden von den nationalen Verfassungen auf den EU Gerichtshof für Menschenrechte verlagert und der stellt nur 46 Richter für über 100 ooo hängige Fälle zur Verfügung, was auf glatte Rechtsverweigerung hinausläuft. Schlimmer noch, man versucht diesen Mißstand nun abzuhelfen, indem man ähnlich gelagerte Fälle in Sammelentscheidungen zusammenfaßt und damit seine eigenen Rechtsgrundsätze in den Boden stampft. Konkret das Grundrecht, daß jedes Individuum das Recht hat individuell gehört zu werden. Da wundert es nicht, daß man auch die Todesstrafe wieder eingeführt hat und damit sind dann ohnehin alle übrigen Rechte hinfällig.
Ich denke der absehbare Zusammenbruch des Wirtschaftssystem bietet auch Chancen wieder mehr Menschenrechte durchzusetzen, wenn wir uns darum bemühen und nicht nur einen Bankrun sondern auch einen "Lawrun" veranstallten.

P.S
Schlagt mich, aber ich bin leider immer noch nicht dahintergekommen, wie man hier diese gerahmten Zitate reinbringt. Ich würde das gerne nutzen, wenn mich mal jemand aufklärt.

Metaller
500 g Barren Mitglied
Beiträge: 947
Registriert: 17.05.2010, 13:35
Wohnort: Haus

Beitragvon Metaller » 12.05.2013, 11:57

geheimesMuseum hat geschrieben:...
P.S
Schlagt mich, aber ich bin leider immer noch nicht dahintergekommen, wie man hier diese gerahmten Zitate reinbringt. Ich würde das gerne nutzen, wenn mich mal jemand aufklärt.


Du loggst dich ein und gehst auf den Beitrag den du zitieren möchtest.
In der blauen Zeile über dem Beitrag sind rechts kleine Symbole. Du wählst die Sprechblase mit den ",

dann hast du in deinem Antwortfeld zuerst den Zitatetext stehen.

Funktioniert zumindest mit Google Chrome.
Erst stirbt der freie Markt, dann stirbt die Demokratie.
Das menschliche Individuum wird vom Bestehenden sozialisiert. Normalität bildet den Horizont, den nur wenige überwinden.

Benutzeravatar
AGnostiker
1 kg Barren Mitglied
Beiträge: 1657
Registriert: 26.11.2011, 13:11
Wohnort: Österreich

Beitragvon AGnostiker » 12.05.2013, 11:58

geheimesMuseum hat geschrieben:P.S
Schlagt mich, aber ich bin leider immer noch nicht dahintergekommen, wie man hier diese gerahmten Zitate reinbringt. Ich würde das gerne nutzen, wenn mich mal jemand aufklärt.

Bild smilie_15

@ Metaller smilie_57

Benutzeravatar
Kaiserwetter
500 g Barren Mitglied
Beiträge: 779
Registriert: 23.05.2009, 08:29

Beitragvon Kaiserwetter » 12.05.2013, 11:59

Silverneck hat geschrieben:Und wenn man das durchsetzen will, wie kriegt man die Typen dann von ihrer Macht weg? Der aktuell stattfindende Währungskrieg könnte in einer weiteren Zentralisierung in Richtung Weltwährung laufen. Irgendwer bleibt auf der Strecke und wird übernommen. Europas Aussichten sind dabei meines Erachtens nicht gerade rosig.


Weltwährung ?

Aus Sicht der NWO eindeutig angestrebt -
man hätte zu gerne die Gesamtkontrolle über das Geld der Welt - zumal sich auch die Lapprigkeit des
Dollar gut in der Masse verbergen ließe. :idea:
Und die Wallstreet hätte die Kontrolle über das Ganze ---verlockend !!

Nur wird das nicht klappen.
Falls es nicht aufgefallen ist - die BRICS haben gerade "ihren" eigenen IWF begründet und haben nicht die
geringste Veranlassung , sich der Wallstreet auf Gedeih und Verderben zu unterwerfen.
Kann mir nicht vorstellen, daß die Chinesen klein beigeben sollten - die sind nationalistischer,
als die Nazis je waren und Putin hat auch eine gut ausgebildete Feindsicht - möge er noch lange
die NWO ärgern !

Ich sehe da keine großen Veränderungen auf Sicht von 5 - 10 Jahren.
Es ist nicht leicht , unter diesem Kanzler Kaiser zu sein. Wilhelm I.

Silverneck
Silber-Guru
Beiträge: 2126
Registriert: 29.06.2012, 10:16
Wohnort: Deutschland

Beitragvon Silverneck » 12.05.2013, 12:08

@geheimes Museum,

Du hast eine PN bezüglich des Erstellens vn Zitatantworten von mir.

Bei der Menschenwürde und den Menschenrechten sind wir bereits sehr eingeschränkt, das sehe ich genau so. Prekäre Arbeitsverhältnisse dürfte es eigentlich bei uns überhaupt nicht geben, denn die Würde des Menschen ist unantastbar.

Aber so lange Politiker uns mit Lebensleistungsrenten ungestraft veralbern dürfen oder Scheindebatten um Steuerabkommen, 5€ Hartz4-Erhöhungen, Frauenquaoten oder die Abschaffung der kalten Progression geführt werden, wird man uns unter dem Ziel der Wettbewerbsfähigkeit weiter einschränken. Dazu wird ständig gepredigt, es gehe Deutschland gut. Dabei geht es nur einigen immer besser, während es immer mehr Menschen schlechter geht.

Die Spielkasinos laufen ungebremst weiter und an der Parteienlandschaft ändert sich praktisch nichts, außer dem Austausch einiger Figuren. Eine Demokratie mit Wahlen hat aber nur dann einen Sinn, wenn man überhaupt eine Wahl hat. Die hat man bei unseren etablierten Parteien jedoch nicht mehr. Sie arbeiten letztlich alle, außer den Linken vielleicht, am identischen Ziel.

Der Weg eines Umdenkens ist zwar von vielen beschritten worden, aber es fehlen die 20 bis 30 Jahre Zeit zur Umsetzung. Das aktuelle System ist so lange nicht mehr aufrecht zu erhalten, um auf demokratischem Wege wirkliche Änderungen zu erreichen.

Silverneck

Metaller
500 g Barren Mitglied
Beiträge: 947
Registriert: 17.05.2010, 13:35
Wohnort: Haus

Beitragvon Metaller » 12.05.2013, 12:24

Silverneck hat geschrieben:@Metaller,
ein ebenfalls theoretischer Ansatz. Wer soll die Steuerung dieses Geldes im Währungswettbewerb haben? Wieder Banken? Warum sollten die jetzigen Machthaber so ein System zulassen und ihre jetzige Machtstellung reduzieren oder gar aufgeben? Wir sind auf dem Globus ja nicht allein und müssen uns gegen die Interessen der anderen durchsetzen. Es sind mächtige Gegner.

Und wenn man das durchsetzen will, wie kriegt man die Typen dann von ihrer Macht weg? Der aktuell stattfindende Währungskrieg könnte in einer weiteren Zentralisierung in Richtung Weltwährung laufen. Irgendwer bleibt auf der Strecke und wird übernommen. Europas Aussichten sind dabei meines Erachtens nicht gerade rosig.

Die NWO wird von vielen immer noch als VT eingestuft. Die Verschuldung der Staaten und die dortigen Vorgänge gibt den VTlern aber Recht. Die Staaten werden zu Abstimmungsverhalten in ihren Parlamenten gezwungen durch Druck von IWF oder Konstruktionen wie die Troika. Aus eigenem Antrieb kämen diese Dinge niemals auf die Tagesordnung. Das hat mit Demokratie alles gar nichts mehr zu tun. Nur noch mit Machtpolitik über das Geld.

Silverneck


Wer soll die Steuerung dieses Geldes im Währungswettbewerb haben?

Der "Herausgeber" des Geldes kann seine Währung innerhalb der geltenden Gesetze gestalten wie er mag.
Der Bürger entscheidet, ob ihm dieses Geld zusagt und ob er es nutzt.
Ich persönlich würde die zur Verfügung stehenden Währungen nach ihrem Zweck beurteilen und diejenige verwenden, welche diesem Zweck am nächsten kommt.
Zur Hortung/Altersabsicherung würde ich EM bevorzugen, meinem regionalen Kaufverhalten entspräche eine regionale Währung, für einen Auslandsurlaub würde ich € nutzen.
Der Vorteil liegt darin, dass ich einer Währung mein Vertrauen entziehen kann und trotzdem meine Zwangsgebühren inkl. MWSt. bezahlen kann.

Und so theoretisch ist dieser Ansatz nicht.
Wer zu Zeiten des kalten Krieges mal auf einem "Polenmarkt" war, der hat live erleben dürfen, dass es in Mangelwirtschaften letzlich doch alles zu kaufen gab und das man auch ohne Sloty bezahlen konnte, da der Gegenüber anderes Geld akzeptierte.
Diese "freien Märkte" haben funktioniert und hatten eine wichtige Versorgungsfunktion inne. Und wenn dieser Markt einer Währung mehrheitlich das Vertrauen entzog, dann war diese Währung eben überflüssig geworden und wurde durch andere ersetzt.
Auch die deutsche Nachkriegswirtschaft kannte die Nutzung verschiedenen Geldes.

Mit der Umsetzbarkeit ist das so eine Sache.

Wie ich im vorherigen Beitrag schon darlegte, könnte das Verstehen von grundlegenden Mechanismen in Teilen der Bevölkerung helfen, jedoch glaube ich auch aus der Erfahrung innerhalb dieses Trööts nicht daran.
Also wenn Aufklärung nicht hilft...

Aber die Silberbugs machen ja bereits genau das, was sie bislang tun können, sie tauchen das €-Geld gegen EM-Geld und zurück, je nachdem, was ihrer Situation gerade am Nächsten kommt.
(Ferner jammern sie sich dann die Ohren voll, falls ihr €-Geld mal besser performt als ihr EM-Geld. Ich habe aber noch keinen Jammertrööt gefunden, in welchem der Kaufkraftverlust des € gegen die Franken bejammert wurde)
Erst stirbt der freie Markt, dann stirbt die Demokratie.

Das menschliche Individuum wird vom Bestehenden sozialisiert. Normalität bildet den Horizont, den nur wenige überwinden.

geheimesMuseum
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 281
Registriert: 12.02.2013, 11:41
Wohnort: Regensburg

Beitragvon geheimesMuseum » 12.05.2013, 12:31

Silverneck hat geschrieben:@Metaller,
Wer soll die Steuerung dieses Geldes im Währungswettbewerb haben? Wieder Banken? Warum sollten die jetzigen Machthaber so ein System zulassen und ihre jetzige Machtstellung reduzieren oder gar aufgeben? Wir sind auf dem Globus ja nicht allein und müssen uns gegen die Interessen der anderen durchsetzen. Es sind mächtige Gegner.
Silverneck

Hurra! es funktioniert! Vielen Dank für Eure Hilfe!

Zur Sache:
Die Steuerung des Geldes muß zu einer wirklich unabhängigen Zentralbank und zwar nicht in Anbindung an Kredite sondern an das Bruttosozialprodukt! Wenn mehr erwirtschaftet wird, wird mehr Geld gedruckt, wenn Leistung zurückgeht, wird Geld eingezogen.
Zugleich werden die Steuern abgeschafft und diese Zentralbank gibt jeder Regierung einen angemessenen Anteil für die Staatsausgaben. Sagen wir 25 bis 30 % vom Bruttosozialprodukt. So entsteht über die entsprechende Inflation abgesehen von Realsteuern, eine gerechte Besteuerung für Alle weil für jeden die gleiche Bemessungsgrundlage gilt.

Das Problem sehe ich genau [email protected] silber guru darin, daß schwache kreditgestützte Währungen die starken niederbügeln. Dennoch als langfristiges Ziel, kann man meinen Vorschlag ja mal im Auge behalten. Wie gesagt, Krisen bieten auch für´s Volk Chancen, wenn es denn ein Ziel hat.

Im Übrigen habe ich irgendwo gelesen, daß man beabsichtigt zunächst einmal einen Währungsverbund USA - EU zu schaffen und dann einen zweiten für Asien. Japan zumindest ist ja da ein reifer Apfel der nur noch an einem sehr dünnen Stielchen hängt, bevor er fällt.

Silverneck
Silber-Guru
Beiträge: 2126
Registriert: 29.06.2012, 10:16
Wohnort: Deutschland

Beitragvon Silverneck » 12.05.2013, 12:32

Danke Metaller, gute Erläuterung. Das kann ich nachvollziehen.

Silverneck

geheimesMuseum
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 281
Registriert: 12.02.2013, 11:41
Wohnort: Regensburg

Beitragvon geheimesMuseum » 12.05.2013, 12:46

Metaller hat geschrieben:Der "Herausgeber" des Geldes kann seine Währung innerhalb der geltenden Gesetze gestalten wie er mag.
Der Bürger entscheidet, ob ihm dieses Geld zusagt und ob er es nutzt.
Ich persönlich würde die zur Verfügung stehenden Währungen nach ihrem Zweck beurteilen und diejenige verwenden, welche diesem Zweck am nächsten kommt.
Zur Hortung/Altersabsicherung würde ich EM bevorzugen, meinem regionalen Kaufverhalten entspräche eine regionale Währung, für einen Auslandsurlaub würde ich € nutzen.
Der Vorteil liegt darin, dass ich einer Währung mein Vertrauen entziehen kann und trotzdem meine Zwangsgebühren inkl. MWSt. bezahlen kann.
Und so theoretisch ist dieser Ansatz nicht.
Wer zu Zeiten des kalten Krieges mal auf einem "Polenmarkt" war, der hat live erleben dürfen, dass es in Mangelwirtschaften letzlich doch alles zu kaufen gab und das man auch ohne Sloty bezahlen konnte, da der Gegenüber anderes Geld akzeptierte.
Diese "freien Märkte" haben funktioniert und hatten eine wichtige Versorgungsfunktion inne. Und wenn dieser Markt einer Währung mehrheitlich das Vertrauen entzog, dann war diese Währung eben überflüssig geworden und wurde durch andere ersetzt.
Auch die deutsche Nachkriegswirtschaft kannte die Nutzung verschiedenen Geldes.

Mit der Umsetzbarkeit ist das so eine Sache.


Aber man könnte es selbst probieren! In der Bananenrepublik gibt es ja schon einige funktionierende Regionalwährungen. Wie wäre es mit einer auf Deutschland bezogenen Regionalwährung auf Basis von Silbermünzen die einen gewissen nicht zu hohen Boden an Realwert einziehen, wie ehemals der Silberadler.
Technisch ist das ohneweiteres machbar. Zudem hätte dies auch einen numismatisch spekulativen Reiz.
Hat jemand Lust mitzumachen?

lifesgood

Beitragvon lifesgood » 12.05.2013, 12:56

... die Diskussion nimmt gerade eine sehr interessante Wendung.

Danke Metaller für die Ausführungen.

Die Frage nach der Durchsetzbarkeit impliziert die Frage, ob diejenigen, die an den Rädern drehen müssten und könnten, auch ein Interesse daran hätten.

Hier kommt dann wieder der Verschwörungstheoretiker in mir durch, der doch immer mehr daran glaubt, dass es irgendwo eine übergeordnete Instanz gibt, nach deren Pfeife viele nationale Regierungen tanzen. Seien es die Bilderberger oder irgendwas Anderes.

Für die läuft doch momentan alles optimal. Die Kleinen werden klein gehalten, der Mittelstand bröckelt, die Umverteilung von unten nach oben hält unvermindert an. Warum sollte hier irgendjemand ein Interesse haben, den Status Quo zu ändern?

Im Gegenteil, die derzeitigen Krisensituationen sind doch ein prima Anlass, den Mittelstand weiter bröckeln zu lassen, sei es mit Vermögensabgaben, höheren Erbschaftssteuern usw. usw.

Und frei nach dem Motto "teile und herrsche" wird das Ganze von einer Neidpolitik begleiget, die den Kleinen geradezu jubeln läßt, wenn der Mittelstand enteignet wird.

Dass diejenigen, die eigentlich gemeint wären, sich dem entziehen bleibt dabei unbeachtet. Wenn ich mir mein Zukunftsbild so betrachtet. Hat es doch sehr ausgeprägte orwellsche Züge :(

Viele Grüße vom desillusionierten lifesgood

AL1B1
500 g Barren Mitglied
Beiträge: 964
Registriert: 14.10.2012, 20:28

Beitragvon AL1B1 » 12.05.2013, 13:10

angenommen es gibt diese über den regierung stehende gruppe. macht es nicht viel mehr sinn, sich eine mittelschicht zu erhalten auf die der neid der arbeiter fallen kann, als am ende alle gegen sich zu haben?

übrigens glaube ich dass es durchaus einflüsse gibt die regierungen lenken, diese sind meiner meinung aber nicht organisiert. es sind multinationale firmen, die mittlerweile so groß sind, dass ihre interessen mit aller macht durchgesetzt werden können. mir würde da die NRA in den USA einfallen.




Wenn ich demnächst nicht mehr schreibe und der account tot ist, war dies mehr wahrheit als mir lieb war :D smilie_10
Ich bin noch zu jung für einen hohen Goldpreis.
Nimm deine AfD Bettwäsche geh ins Bett und deck dich zu

Metaller
500 g Barren Mitglied
Beiträge: 947
Registriert: 17.05.2010, 13:35
Wohnort: Haus

Beitragvon Metaller » 12.05.2013, 14:12

@ lifesgood

Deine Befürchtungen für die Zukunft teile ich.

Letzlich habe ich die Hoffnung, dass Parallelwährungen von unseren Politikern unterschätzt werden und es zur Ausbildung von Regionalwährungen kommen kann. Meine Heimatstadt hat sowas mal diskutiert um die Gehälter der öffentlich Bediensteten teilweise in neu erschaffener Regionalwährung zu begleichen. Hier hat also der Mangel an Geld zumindest zu solchen Überlegungen geführt.
Im Interesse des Machterhalts des derzeitigen Systems ist es nicht.

Die Zulassung von EM als Zahlungsmittel in Amiland würde ich ebenfalls begrüßen.
Und wenn ich sehe, was so alles durchsetzbar ist in Schland wenn nur unsere Königinmutter davon überzeugt ist...
Da sollte die AfD mal ordentlich in die Kerbe mit den Parallelwährungen schlagen, dann kann auch unsere Meinungsamöbe Regionalwährungen für alternativlos erklären. Der € ist es ja ohnehin bereits.
Erst stirbt der freie Markt, dann stirbt die Demokratie.

Das menschliche Individuum wird vom Bestehenden sozialisiert. Normalität bildet den Horizont, den nur wenige überwinden.

libelle
Silber-Guru
Beiträge: 2486
Registriert: 05.09.2010, 14:29

Beitragvon libelle » 12.05.2013, 14:28

Solange nicht eine Mehrheit der Bevölkerung bereit ist zu rebellieren, wird sich auch nicht wirklich was positiv ändern.
Wir brauchen ja nicht einmal auf die Straße zu gehen.
Anders wählen oder die Kohle vom Konto ziehen sind Dinge die Druck machen.
EM zu kaufen ist auch ein gutes und legitimes Mittel um sein Misstrauen zum Ausdruck zu bringen.

Ist mir unbegreiflich woher immer noch so viele Menschen das Vertrauen in die Führungskader
nehmen.

Mein Befürchtung ist ja, dass man sich das Ruder kurz vorm Knall gekonnt aus der Hand nehmen lässt um den Schwarzer Peter am Ende auch noch den Rebellen unter zuschieben.


Da bleibt dann nur zu hoffen, dass dieses Manöver, von der Bevölkerung rechtzeitig durchschaut wird.

Benutzeravatar
Querulant
Silber-Guru
Beiträge: 3169
Registriert: 08.06.2010, 13:11

Beitragvon Querulant » 12.05.2013, 15:18

@Silverneck
Wer soll die Steuerung dieses Geldes im Währungswettbewerb haben? Wieder Banken? Warum sollten die jetzigen Machthaber so ein System zulassen und ihre jetzige Machtstellung reduzieren oder gar aufgeben? Wir sind auf dem Globus ja nicht allein und müssen uns gegen die Interessen der anderen durchsetzen. Es sind mächtige Gegner.

Und wenn man das durchsetzen will, wie kriegt man die Typen dann von ihrer Macht weg?

Die Frage ist WER und meine Antwort:
vielleicht Gott? ;) (wie in der Bibel beschrieben ... smilie_22 )
Lieber arm dran als Bein ab :)


Zurück zu „Silber und Gold allgemein / aktuelles“



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste